Aufbau des Studiums

Vor Studienbeginn ist zunächst das achtwöchige technische Vorpraktikum zu absolvieren, das mit den grundlegenden Fertigungsprozessen in der Industrie vertraut machen soll.

In den ersten vier Semestern des Studiums werden ingenieur- und naturwissenschaftliche Grundlagen vermittelt, u.a. in: Mechanik, Thermodynamik, Mathematik, Chemie, Biotechnik, Physik und Materialwissenschaft. So soll ein solides Fundament für die weitere Ausbildung geschaffen werden. Die erlernten Arbeitsmethoden werden zudem in fächerübergreifenden praxisorientierten Projekten angewendet.

Im 3. Semester wird das Vertiefungsfach aus dem Bereich Biologie, Chemie oder Material gewählt und damit Fächer wie Bioverfahrenstechnik, Biochemie oder Zellphysiologie, Physikalische, Organische oder Theoretische Chemie und Materialwissenschaft II, Physikalische Materialeigenschaften oder Strukturanalyse.

Das fünfte und sechste Semester sind durch die Vertiefungsfächer der Verfahrenstechnik geprägt. Es werden die Grundlagen der chemischen, thermischen, mechanischen und der Bioverfahrenstechnik vermittelt. Darüber hinaus erfolgt ein erster Einblick in wissenschaftliches Arbeiten anhand der Semesterarbeit, die oftmals direkt in eine Bachelorarbeit mündet.

Die Bachelorarbeit markiert das Ende des Bachelorstudiums. Durch die Anfertigung dieser Arbeit soll der Student befähigt werden, technische Aufgabenstellungen selbstständig unter Anwendung der erlernten Methoden zu bearbeiten und zu lösen.