Kellnern, Kommissionieren & Cocktails mixen – Die Dos and Don’ts der Nebenjobs

Jeder kennt das Klischee vom kellnernden Studenten. Doch was, wenn es gar keines ist? Im Laufe meiner Schul- und Universitätslaufbahn habe ich schon den ein oder anderen Nebenjob ausprobiert. Was alles dabei war, was ich dir empfehlen kann und was du definitiv bleiben lassen solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

#1 Kommissionierer in einem Pharmagroßhandel

PharmaNoch zu Schulzeiten habe ich – wie beinahe die Hälfte meiner Klassenkameraden – als Kommissioniererin in einem Pharmagroßhandel gejobbt. Die Firma hatte viele Nebenjobs zu vergeben und die Auswahl der Mitarbeiter erfolgte hauptsächlich über Empfehlungen. Für knapp € 300 musste ich nur 6,5 Stunden pro Woche arbeiten, was sich leicht mit der Schule vereinbaren ließ.
Mein Fazit? Die Tätigkeit war zwar nicht sonderlich spannend, aber der Verdienst war ziemlich gut. Wer mit wenigen Stunden Arbeit pro Woche einen festen Lohn erreichen möchte, ist in diesem Bereich gut beraten.

#2  Aushilfe an der Kasse in einem Baumarkt

An meinen allerersten Nebenjob als Studentin erinnere ich mich noch dunkel. Ich war gerade ausgezogen und las inGeld einer Kleinanzeige, dass der Baumarkt bei mir um die Ecke noch Aushilfen suchte. Ich bewarb mich und hatte schon bald ein Vorstellungsgespräch. Nach diesem Termin und einem kurzen Probearbeiten stand ich schon bald an 2-3 Tagen pro Woche für ein paar Stunden hinter der Kasse.
Mein Fazit? Der Verdienst war in Ordnung, die Kollegen sehr nett und durch den direkten Kundenkontakt ging die Arbeitszeit relativ rasch vorbei. Schnelles Geld verdient man hier jedoch nicht.

#3  Kellner im Schicki-Micki-Restaurant

Kellner„Einmal im Leben muss man alles einmal ausprobiert haben!“ So etwas in der Art musste ich wohl gedacht haben, denn anders kann ich mir im Nachhinein selbst nicht erklären, wieso um alles in der Welt ich mich auf diesen Nebenjob eingelassen hatte. Als unerfahrene Kellnerin im Schicki-Micki-Restaurant darf man sich wirklich für nichts zu schade sein. Als mich jedoch eines schönen Tages ein Gast empört auf die Kakerlake hinwies, die da auf dem Fensterbrett einen kleinen Ausflug machte, nahm auch ich Reißaus.
Mein Fazit? Mit dem geringsten Lohn meiner gesamten Nebenjoblaufbahn und den unangenehmsten Kollegen steht dieser Job bei mir definitiv auf dem letzten Platz.

#4  Cocktailmixer bei Stadtfesten und Konzerten

CocktailVon einer Freundin hatte ich den Tipp bekommen, bei Stadtfesten und Konzerten als Cocktailmixerin zu arbeiten. Nach einer kurzen Einweisung hatte ich meine Premiere bei einem Open-Air Konzert von Joe Cocker. Caipirinha, Mai Tai oder Tequila Sunrise – in einem jungen Team mixten wir hinter einem bunten Cocktailwagen die Getränke und lauschten der Musik.
Mein Fazit? Der Stuttgarter Sommer bietet zahlreiche Gelegenheiten gutes Geld zu verdienen. Als Mitarbeiter eines Getränkestandes zahlst du außerdem keinen Eintritt für Konzerte oder Festivals. Ich würde es wieder tun!

#5  Studentische Hilfskraft in einem Sekretariat

Irgendwann war dann mal Schluss mit lustig und ich hielt Ausschau nach einer Stelle mit mehr Seriosität undSekretariat besseren Verdienstmöglichkeiten. Seit nunmehr 4,5 Jahren bin ich also als studentische Hilfskraft im Sekretariat eines großen Forschungsinstituts tätig, werde je nach Status meines Studiums bezahlt und sammle ganz nebenbei noch wichtige Berufserfahrung.
Mein Fazit? Die Bezahlung ist top und das Arbeitszeugnis, das ich mir ausstellen lassen habe, macht sich ganz hervorragend in meinen Bewerbungsunterlagen.

Bist du auch auf der Suche nach einem geeigneten Nebenjob? Dann schau doch mal auf dem Jobportal der Universität Stuttgart vorbei!

Simone

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