Bachelor und dann? Wieso ich mich für ein Masterstudium entschieden habe (Teil 2)

Masterstudium ja oder nein?

Bereits im ersten Teil meiner kleinen Serie habe ich euch erzählt, wie ich mein BWL-Studium schmiss und mich auf meine Stärken besann. Heute berichte ich von meiner Entscheidung, ein Masterstudium dranzuhängen. Los geht’s!

Sie sind mir nicht entgangen: Die ein oder anderen spitzen Facebook-Kommentare zu meinem ersten Artikel über den Abbruch meines BWL-Studiums und meine Herzensentscheidung, Kunstgeschichte und Germanistik zu studieren. „In einigen Jahren sieht sie das vielleicht alles ein bisschen anders„, schrieb jemand und erntete prompt einige Daumen nach oben. Leute, ich kann euch sagen: Das glaube ich nicht! Meine Entscheidung kam nicht von irgendwo und auch wenn sie anfangs nur halb durchdacht war, kann ich heute rückblickend versichern: Wer mit Herz und Verstand an einer Sache dranbleibt und alles dafür tut, sie voranzutreiben, der wird seinen Weg gehen. Mein Weg sah so aus:

Die Jobsuche gestaltet sich schwierig

Aufgaben ist keine Option.

Aufgeben ist keine Option.

Wie viele meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen dachte ich vor der Fertigstellung meiner Bachelorarbeit bei Weitem nicht daran, mich für einen Job zu bewerben. Besonders nach der Teilnahme an einer besonders entmutigenden SQ-Leistung namens “Berufsperspektiven für Geisteswissenschaftler” glaubte kaum einer daran, überhaupt jemals eine feste Arbeitsstelle ergattern zu können. Und auch die Meinung einiger Dozenten, ein Bachelorstudium sei nicht mehr wert, als ein abgebrochenes Studium, trug nicht wesentlich zur Erhellung meiner Gemütslage bei. Trotz all dieser miesen Voraussichten bewarb ich mich fleißig bei Museen, Verlagen und Redaktionen und… erntete eine Absage nach der anderen! An eine feste Stelle war nicht zu denken und selbst die Chance auf ein Volontariat ging gegen Null.

Ein Praktikum führt mich auf den richtigen Weg

Gar nichts tun kam aber auch nicht in Frage und so absolvierte ich zunächst einmal ein dreimonatiges Praktikum im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Arttours Stuttgart, einem Anbieter für alternative Stadtführungen mit verschiedenen Künstlern aus aller Welt.

Ein gutes Praktikum kann dich auf den richtigen Weg führen.

Glücksgriff: Praktikum.

Ein echter Glücksgriff! Ich bin sonst nicht esoterisch angehaucht, aber für mich war dieses kurze Praktikum beinahe sowas wie Schicksal. Die Arbeit in der Pressestelle bei Arttours hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht und mir einen tollen Weg aufgezeigt, mit meinem geisteswissenschaftlichen Studium beruflich Fuß zu fassen. Um für eine spätere Position in einer Pressestelle noch besser gerüstet zu sein, entschied ich mich letztendlich doch noch für ein Masterstudium. Dabei sollten jedoch nicht meine Kenntnisse im Fach Kunstgeschichte ausgebaut werden, sondern meine Fähigkeiten in der Germanistik. Ich hatte Glück: Die Uni Stuttgart war 2012 die einzige Universität in der Nähe, die den Masterstudiengang Literaturwissenschaft: Germanistik auch für Absolventen mit dem Nebenfach Germanistik anbot. Nach meinem Bachelorabschluss im Sommersemester 2012 und dem dreimonatigen Praktikum bei Arttours, durfte ich mich dann bereits im Wintersemester 2012/13 als stolze Masterstudentin bezeichnen.

Studieren alleine reicht nicht

Tja, und heute? Heute steige ich nach einem weiteren Praktikum, einem Nebenjob in einer Redaktion und einem einjährigen Volontariat wieder voll ins Unileben ein und schreibe eine interdisziplinäre Masterarbeit, die die Fächer Germanistik (bzw. Mediävistik) und Kunstgeschichte verbindet. Wie, was, Volontariat? …Das erzähle ich euch im nächsten Teil. Stay tuned! 😉

Simone

3 thoughts on “Bachelor und dann? Wieso ich mich für ein Masterstudium entschieden habe (Teil 2)

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