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Brigitte Schlieben-Lange-Programm

Das Schlieben-Lange-Programm richtet sich an wissenschaftlich tätige Frauen mit Kind, die ihre wissenschaftliche Arbeit aufnehmen, fortsetzen oder berufsbegleitend durchführen möchten. Sie werden unterstützt, damit sie ihre wissenschaftliche oder künstlerische Qualifikation  mit familiären Aufgaben vereinbaren können.

Ein Problem ist häufig, dass hochqualifizierte Frauen ihre akademische Laufbahn abbrechen, weil sie ein Kind bekommen. Dadurch sinkt der Frauenanteil mit steigender Qualifikationsebene.
Das Ziel des Programms ist es, Frauen zu motivieren, ihre wissenschaftliche Karriere fortzusetzen.

Unterstützt werden hierbei Frauen bei ihrer Promotion, Habilitation oder künstlerischen Qualifikation. Die Förderhöhe beträgt 1.200 Euro monatlich für eine Promotion und wissenschaftliche Arbeit und 2.400 Euro monatlich für eine Habilitation. Die Förderdauer bezieht sich auf zwei Jahre. Die Finanzierung erfolgt über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von Elternzeit wird die Förderung nicht auf das Elterngeld angerechnet.

Das Förderprogramm umfasst drei Förderlinien, u.a. die Hochschule betreffend:

Förderlinie A

Die Förderlinie A richtet sich an wissenschaftlich tätige Frauen u.a. an Universitäten, die bereits ein Kind haben oder ein Kind erwarten. Die Förderung soll dazu dienen, ihre bereits begonnene oder unmittelbar bevorstehende Promotion, Habilitation oder vergleichbare Qualifikation besser mit der Familie zu vereinbaren. Die Fördermittel sind dafür zu verwenden, die Unterbrechung der wissenschaftlichen Qualifikation zu verhindern (z.B. Aufwendungen für Kinderbetreuung, Forschungsprojekte, Reisekosten etc.).

Förderlinie B

Die Förderlinie B richtet sich an Frauen, die ihre wissenschaftliche Weiterqualifikation familienbedingt unterbrochen haben und denen ein Wiedereinstieg durch die Fördermittel ermöglicht werden soll. Die Fördermittel sollen für die Kinderbetreuung, Forschungsprojekte, Reisekosten etc. verwendet werden.

Interessierte Wissenschaftlerinnen richten ihre Bewerbungen an die Vergabekommissionen der jeweiligen Hochschulen.

Weitere Informationen über das Programm und Beratung bei der Antragstellung bietet das
Gleichstellungsreferat der Universität Stuttgart
Geschwister-Scholl-Str. 24 B
70174 Stuttgart

Tel.: 0711 685-84034
E-Mail: gleichstellungsreferat@uni-stuttgart.de

www.uni-stuttgart.de/gleichstellungsbeauftragte/stipendien/index.html