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FAQ - Häufig gestellte Fragen

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  • Frage 1: Wie melde ich mich für Prüfungen (Erst- und Wiederholungsprüfungen) an?

Anmeldezeiträume für die jeweils nächsten anstehenden Prüfungen werden auf der Seite des Prüfungsamtes (http://www.uni-stuttgart.de/pruefungsamt/atermine/index.html) bekanntgegeben. Auch wenn in manchen Fällen eine Erinnerung über die Bioliste verschickt wird, ersetzt dies nicht die Pflicht jedes Studierenden, sich regelmäßig selbst zu informieren! Prüfungen, für die kein spezielles Anmelde-Zeitfenster existiert, können jederzeit angemeldet werden. Beides gilt auch für Wiederholungsprüfungen, die grundsätzlich in gleicher Weise neu angemeldet werden müssen. Die Anmeldung erfolgt dann über die Online-Anmeldefunktion des Prüfungsamtes (https://lsf.uni-stuttgart.de).
Die mündliche Prüfung des Moduls „Technische Biologie III“ müssen zusätzlich bei Frau Sangster im Sekretariat des Biologischen Instituts gemeldet werden.
Neben den anmeldepflichtigen Modulprüfungen können auch studienbegleitende Klausuren oder entsprechende mündlich
  • Frage 2: Muss ich mich für Wiederholungsprüfungen anmelden?

Ja, auf alle Fälle. Auch wenn man bei Nicht-Bestehen einer Prüfung verpflichtet ist, zum nächstmöglichen Wiederholungtermin zu erscheinen, ist man nicht automatisch angemeldet. Jeder muss sich also auch für Wiederholungsprüfungen beim Prüfungsamt anmelden.
  • Frage 3: Wer kann mir bei Fragen zu Formalitäten wie Rückmeldung, Studiengebühren, Urlaubssemester wegen Auslandsaufenthalt und Krankheit, Exmatrikulation usw. helfen?

Hier können nur die Mitarbeiter des Studiensekretariats kompetent und aktuell antworten (Studiensekretariat). Viele hilfreiche Antworten finden sich unter http://www.uni-stuttgart.de/studieren/service/admin/.
Wir weisen hier nur (ohne Gewähr) auf folgende wichtige Sachverhalte hin: In Urlaubssemestern wegen Krankheit dürfen zwar an der Uni Stuttgart keine praktischen Lehrveranstaltungen belegt werden (aus Gründen der Versicherung), es ist aber erlaubt, Prüfungen abzulegen. Urlaubssemester gehen nicht in die Zahl der absolvierten Fachsemester ein, verlängern also automatisch Fristen, um den Betroffenen entsprechende Nachteile zu ersparen. Siehe auch FAQ 7! Urlaubssemester wegen Auslandsstudium fallen in eine ganz andere Kategorie; sie verlängern zwar auch die in Deutschland erlaubten Fristen, MÜSSEN aber genommen werden, um den Versicherungsstatus im Ausland zu erhalten. Es ist also kompliziert - daher keine weiteren Aussagen durch uns; bitte stets direkt bei Studiensekretariat erkundigen und ggf. nachfolgende Fragen wieder mit demselben Sachbearbeiter klären!
  • Frage 4: Wie errechnet sich eine Modulnote?

Setzt sich ein Modul aus mehreren Prüfungsleistungen zusammen, errechnet sich die Modulnote aus dem gewichteten Durchschnitt der Noten der einzelnen Prüfungsleistungen.
Notenskala der Prüfungsleistungen: 1; 1,3; 1,7; 2; 2,3… bis 5
Notenskala der Module:
  • (Bei einem Durchschnitt) bis 1,5 = sehr gut,
  • (bei einem Durchschnitt) von 1,6 bis einschl. 2,5 = gut,
  • (bei einem Durchschnitt) von 2,6 bis einschl. 3,5 = befriedigend,
  • (bei einem Durchschnitt) von 3,6 bis einschl. 4,0 = ausreichend,
  • (bei einem Durchschnitt) über 4,0 = nicht ausreichend

Gerundet wird dabei zum Vorteil der Studierenden: Eine zweite Kommastelle wird grundsätzlich gestrichen - d.h., dass z.B. sogar bis zur Note 2,59 das Ergebnis "gut" lautet.


  • Frage 1: Wie oft kann ich eine Prüfung wiederholen?

Diese Frage wird am besten durch §18 der Prüfungsordnung (PO) erläutert. Hier eine kurze Zusammenfassung (ohne Gewähr).
  • Bestandene Prüfungsleistungen können nicht wiederholt werden (siehe auch Frage 2)
  • Nicht bestandene Prüfungsleistungen können einmal wiederholt werden. Allerdings können Studien- und Prüfungsleistungen in drei beliebigen Modulen zum zweiten Mal wiederholt werden.
  • Wird die letztmögliche Wiederholung einer schriftlichen Prüfung mit „nicht ausreichend“ bewertet, folgt zeitnah eine mündliche Prüfung, die nur mit „ausreichend“ oder „nicht ausreichend“ bewertet werden kann.
  • Wiederholungsprüfungen sind spätestens am nächsten Prüfungstermin abzulegen und dafür neu anzumelden (siehe FAQ 1). Wenn es sich um Prüfungen handelt, die nicht zu festen Terminen angeboten werden, muss nach der nicht bestandenen Prüfung umgehend ein neuer Termin mit dem Prüfer vereinbart werden.
  • Frage 2: Gibt es im B.Sc. einen „Freischuss“ oder „Freiversuch“ – also die freiwillige Wiederholung einer Klausur?

Laut der Prüfungsordnung, §18, Absatz (1) können bereits bestandene Prüfungen NICHT freiwillig (zur Notenverbesserung) wiederholt werden.
  • Frage 3: Was für Informationen erscheinen später im Zeugnis, und wie berechnet sich die Endnote mit Blick auf die Rundung der Teilnoten?

Im Zeugnis erscheinen die Namen aller absolvierten Module und die dafür erzielten Noten. Besteht ein Modul aus mehreren Teilprüfungen, erscheint nur die Gesamtnote im Zeugnis.
Die Gesamtnote der Bachelorprüfung ergibt sich aus den Modulnoten sowie der zweifach gewerteten Note für die Bachelorarbeit; dabei gehen all diese Noten jeweils gewichtet nach der Zahl der jeweiligen Modul-Leistungspunkte ein (B.Sc.-Arbeit also mit doppelter Wichtung).
Zwei Zusatzmodule können im Zeugnis eingetragen werden, die aber nicht zur Endnote gezählt werden (siehe Frage 8).
  • Frage 4: Welche Fristen müssen unbedingt im B.Sc.-Studium beachtet werden?

  • Wichtig sind die Prüfungsanmeldungs- und ggf. -abmeldungs-/Rücktrittsfristen, über die jede/r verpflichtet ist, sich selbst zu informieren!
  • Die erste wichtige einzuhaltende Frist ist die zum endgültigen Bestehen der Orientierungsprüfung. Diese ist zum Beginn der Vorlesungszeit des dritten Semesters, spätestens aber bis zu Beginn der Vorlesungszeit des vierten Semesters (einschließlich der Wiederholungsprüfungen also in der Regel bis spätestens 15. April des zweiten Studienjahres) abzuschließen!
  • Der Bachelorprüfung muss spätestens innerhalb von zehn Fachsemestern endgültig bestanden sein.
  • Wie immer gilt hier, dass diese Fristen sich verschieben, sollte die zu prüfende Person das Versäumnis nicht selbst zu vertreten haben. Dies ist aber so definiert, dass nur rechtzeitig beim Prüfungsausschuss eingereichte beweiskräftige Dokumente in Verbindung mit einem entsprechenden Antrag (auf Verlängerung der Frist zum Ablegen der Prüfung XY; kein Formular, sondern individueller schriftlich gestellter Antrag!) zu einer Fristverlängerung führen können. Eine solche Fristverschiebung muss zudem sofort beantragt werden, wenn klar ist, dass die Frist nicht eingehalten werden kann; rückwirkend ist es nicht möglich. Argumente wie "Zeitmangel durch regelmäßiges Arbeiten zum Lebensunterhalt" werden (leider) nicht akzeptiert, es gelten nahezu ausschließlich Sondersituationen (wie die in der Prüfungsordnung unter § 6  Absatz (3) bis (6) dargelegten Ausnahmen Mutterschutz, Eltern, Krankheit, etc.); außerdem Verschiebungen, die seitens der Lehrveranstalter durchgeführt werden (wenn also eine Wiederholungsprüfung aus dem dritten ins vierte Fachsemester verschoben wird). Ein Sonderfall der Fristverschiebung liegt vor, wenn vom Studiensekretariat Urlaubssemester gewährt werden (z.B. auch wegen ärztlich attestierter längerfristiger Krankheit, siehe Detailinfos beim Studiensekretariat online und FAQ 4). In diesem Fall bleibt die Semesterzahl "stehen", d.h. das Studium ruht und damit verstreicht auch keine Zeit, in der Prüfungen abgelegt werden müssten. Man darf aber tatsächlich trotzdem Prüfungen ablegen!
  • Frage 5: Kann man zusätzliche Module besuchen und werden diese dann auch im Zeugnis erscheinen?

Natürlich können so viele Veranstaltungen besucht werden wie Sie möchten. Aber nur das Ergebnis von bis zu zwei weiteren kann in das Zeugnis aufgenommen werden. Dies geschieht auf Antrag des Studierenden. Die Noten der Zusatzmodule werden bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht berücksichtigt. Dieser Punkt ist geregelt in der PO § 23 (2).

  • Frage 6: Wann muss ich mich für Bachelorarbeit anmelden?

Spätestens 6 Wochen nach erreichen von 168 LP muss mit der Bearbeitung der Bachelorarbeit begonnen werden. Die Arbeit sollte unverzüglich nach Vergabe des Themas durch die oder den Prüfer(in) bzw. die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses beim Prüfungsamt und beim Prüfungsausschuss angemeldet werden.
  • Frage 7: Wie melde ich mich für die Bachelorarbeit an?

Die Bachelorarbeit muss beim Prüfungsamt und beim Prüfungsausschuss mit dem jeweils entsprechenden Formular angemeldet werden - siehe dazu:

Prüfungsamt Anmeldung Bachelorarbeit

und Prüfungsausschuss Anmeldung zur Bachelorabeit
  • Frage 8: Wer kommt als Gutachter und Betreuer von Bachelorarbeiten infrage?

Grundsätzlich dürfen alle Habilitierten (Privatdozenten und Professoren) sowie in wenigen Ausnahmefällen andere erfahrene "bestellte Prüfer" Bachelorarbeiten anbieten, betreuen und begutachten. Wer dies ist, kann einfach im VL-Verzeichnis des B.Sc.-Studiengangs nachgeschaut werden: Es sind alle Verantwortlichen im Modul "Wissenschaftliches Arbeiten". Sollten fachlich geeignete Priv.-Dozenten und Professoren infrage kommen, die nicht in der Liste stehen, bitte bei Fachstudienberatung oder Prüfungsausschuss nachfragen - hier sind z.T. Sonderregeln und Ausnahmegenehmigungen möglich.

Neben den offiziellen Prüfern wirken oft weitere Postdoktoranden und z.T. auch Doktoranden der Abteilungen an der direkten Betreuung von Bachelorarbeiten mit. Wer dies konkret ist, wird Ihnen direkt von den bestellten Prüfern mitgeteilt - meist sind zumindest die "Postdocs" auch regulär in die Betreuung eingebunden. Diese können Sie i.d.R. auf den Abteilungs-Homepages finden.
  • Frage 9: Ab wann soll oder muss man sich um eine Bachelorarbeit kümmern?

Bei normalem Studienverlauf ist etwa die Mitte des 5. Semesters ein guter Zeitpunkt, sich über Angebote für Bachelorarbeits-Themen in den verschiedenen Stuttgarter Instituten und Arbeitsgruppen zu informieren. Konkrete Vereinbarungen sollten im Optimalfall zwischen den beiden Vertiefungsmodulen getroffen werden, damit genug Zeit bleibt, um den Ablauf sinnvoll planen und vielleicht erste Vorbereitungen treffen zu können. Dies setzt allerdings voraus, dass kaum noch andere Studien -und Prüfungsleistungen ausstehen und ggf. ein externes Industrie- oder Auslandspraktikum ebenfalls in Kürze beginnt.
Falls noch Leistungen der ersten drei Fachsemester ausstehen, sind diese zuerst erfolgreich abzuschließen, ehe ein Thema für eine Bachelorarbeit angenommen werden kann.

Sollte eine Kombination von Auslandsaufenthalt und Wiss. Arbeiten/Bachelorarbeit geplant sein, muss die Planung bereits im 4. Semester begonnen werden, um interne Betreuer in Stuttgart, externe Gastlabors und alle erforderlichen Formalitäten zu synchronisieren; hierzu auf jeden Fall auch rechtzeitig Informationen am Internationalen Zentrum einholen!

  • Frage 1: Wann kann ich mich für den Master bewerben und was ist eine "bedingte Zulassung", die Absolventen des Stuttgarter B.Sc.-Studiengangs (im Gegensatz zu externen Bewerbern) bereits vor dem Bachelorabschluss erhalten können?

Bewerbungsfristen sind für das Sommersemester der 15.01. und für das Wintersemester der 15.07. eines jeden Jahres.
Wenn Sie sich als Stuttgarter Studierende/r schon vor Beendigung des Bachelors in "Technischer Biologie" für den Masterstudiengang bewerben wollen, können Sie dies tun, sobald Sie mindestens (!) 120 LP erreicht haben. Damit erfüllen Sie die vom Studiengang geforderten Anforderungen und erhalten in jedem Fall eine bedingte Zulassung - der Studienplatz ist Ihnen also im Prinzip sicher. Mit einer bedingten Zulassung haben Sie dann die Möglichkeit, sich in den folgenden 3 Semestern, sobald Ihr Bachelor erfolgreich abgeschlossen ist, in den Studiengang Master of Science Technische Biologie einzuschreiben. Aber Vorsicht: Nach diesen 3 Semestern verfällt dann jedoch voraussichtlich Ihr Anspruch auf den Studienplatz, so dass Sie sich wirklich erst bewerben sollten, wenn Sie Ihre noch fehlenden Leistungen ohne Probleme im Laufe eines guten Jahres nach dem o.g. Bewerbungsstichtag erbringen können.
(Näheres erläutert die Zulassungsordnung).
  • Frage 2: Wenn man erst kurz nach Semesterbeginn mit der Bachelorarbeit fertig geworden ist, kann man sich dann noch im selben Semester für den Master immatrikulieren?

Wenn Sie sich im Sommersemester einschreiben wollen, können Sie dies bis zum 15.05. tun. Im Wintersemester ist der Stichtag der 15.11. Bis dahin müsste dann also eigentlich Ihre Bachelorarbeit abgegeben sein, um nahtlos in den Master überzuwechseln.
Es ist allerdings auch möglich, dass Sie in den Zwischenzeiten als noch in den B.Sc.-Studiengang immatrikulierte/r Studierende/r bereits an Veranstaltungen des M.Sc.-Studiums teilnehmen und diese dann später angerechnet bekommen.


Bitte vergessen sie bei der Einschreibung (nach erfolgter Zulassung) keine notwendigen Unterlagen, u.a. den Zulassungsbescheid (gut aufheben!!!) und den Einschreibungsantrag (siehe auch Studiensekretariat).

  • Frage 1: Wie melde ich mich für welche Prüfung an? Wie genau läuft die Anmeldung von Studien- und Diplomarbeiten?

Für die Anmeldung aller Prüfungen gibt es eine tabellarische Übersicht (PDF). Die Studienarbeit wird somit nur beim Prüfungsamt angemeldet (Bearbeitungsfrist dann 4 Monate; Arbeiten im Ausland müssen aber vorher vom Prüfungsausschuss genehmigt werden: zuvor formloser Antrag an Frau Wollnik mit Angabe des hiesigen Gutachters, des auswärtigen Labors und Betreuers und dem geplanten Aufenthaltszeitraum). Die Diplomarbeit wird sowohl beim Prüfungsamt, als auch beim Prüfungsausschuss angemeldet (formloser Brief mit Angabe des vorläufigen Titels ("Arbeitstitel"), des Erstgutachters und des offiziellen Beginns der Arbeiten: Brief am Biologischen Institut abgeben bzw. an die Prüfungsausschussvorsitzende, Frau Wollnik, schicken). Eine Diplomarbeit darf erst angemeldet werden, wenn ALLE anderen Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich Industriepraktikum abgeschlossen sind. Bei der Anmeldung muss man immatrikuliert sein. Arbeiten, die ganz oder zum Teil im Ausland angefertigt werden, müssen ebenfalls zuvor vom Prüfungsausschuss genehmigt werden (wiederum: formloser Antrag). Die Bearbeitungsfrist der Diplomarbeit wird bei praktischen Arbeiten auf 9 Monate nach dem im Biologischen Institut gemeldeten Arbeitsbeginn festgesetzt.

  • Frage 2: Wer kann mir bei Fragen zu Formalitäten wie Rückmeldung, Studiengebühren, Urlaubssemester wegen Auslandsaufenthalt und Krankheit, Exmatrikulation usw. helfen?

Hier können nur die Mitarbeiter des Studiensekretariats kompetent und aktuell antworten (Studiensekretariat). Viele hilfreiche Antworten finden sich unter

http://www.uni-stuttgart.de/studieren/service/admin/.
  • Frage 3: Was für Informationen erscheinen später im Zeugnis, und wie berechnet sich die Endnote mit Blick auf die Rundung der Teilnoten?

Im Abschlusszeugnis steht, neben der Gesamtnote "Sehr gut", "Gut", "Befriedigend" etc., für die Teilprüfungen nur "Sehr gut" oder "Gut" im Klartext, wobei auch die Studienrichtungen und Prüfungsfächer mit aufgeführt sind, einschließlich beider Fächer der Hauptfachprüfung (siehe DiplompruefungPruefer.pdf).


Die Prüfer selbst werden nicht angegeben. Bei der Berechnung der Endnote werden alle Kommastellen auf 2 Stellen genau mit einbezogen, d.h. man kann wegen der prozentual verschiedenen Gewichtung z.B. auf die Note 1,59 kommen. (Dabei gilt interessanterweise für die Note der Diplomarbeit, dass sie exakt aus beiden Gutachternoten gemittelt wird - sie kann also z.B. 1,85 sein).


Die Faktoren, nach denen die einzelnen Teilnoten gewichtet werden, finden sich in der Prüfungsordnung. Die Endnote wird folgendermaßen in Worte umgesetzt: Da grundsätzlich zu Gunsten des Absolventen abgerundet wird, ergibt 1,59 und besser noch ein "Sehr gut". Wer 1,09 oder geringere Werte erreicht, hat die Chance auf ein "Mit Auszeichnung bestanden", wenn andere Voraussetzungen ebenfalls erfüllt sind (keine unfreiwilligen Wiederholungsprüfungen u.Ä. - wird vom Prüfungsausschuss beschlossen und individuell zuerkannt).


Neben dem Zeugnis erhält jeder Absolvent noch eine Diplom-Urkunde, in der keine Note steht.

  • Frage 4: Ich stehe kurz vor der letzten Prüfung im Hauptstudium. Kann ich mich zur anschließenden Diplomarbeit exmatrikulieren? Wann sollte ich das tun bzw. wann wäre es frühestens möglich? Wäre ich dann noch versichert bei der Arbeit im Labor - und bekäme ich die Studiengebühren für das begonnene bzw. folgende Semester erstattet?

Wenn sämtlichen Studien- und Prüfungsleistungen (also neben Prüfungen und Praktika auch Exkursion, Industriepraktikum, Studienarbeit usw.) erfolgreich erbracht sind und die Diplomarbeit beim Prüfungsamt UND beim Prüfungsausschuss angemeldet ist (letzteres formlos bei Frau Wollnik unter Angabe der Gutachter, des Arbeitstitels und des Beginns der Arbeit - ab dann gibt es bei praktischen Arbeiten 9 Monate Zeit bis zum Abgeben), dann ist eine Immatrikulation nicht mehr nötig, aber natürlich möglich (was z.B. für Hiwi-Nebenjobs an der Uni noch wichtig sein kann). Versicherungsschutz besteht auch ohne Immatrikulation weiterhin - wie bei jedem Laborprojekt sollte aber auf jeden Fall anfangs eine ausführliche Sicherheitsbelehrung wahrgenommen und dem Projektleiter mit Unterschrift bestätigt werden.


Es ist aber keinesfalls zu empfehlen, sich nach Beginn der Diplomarbeit einfach nicht mehr zurückzumelden, da dann keine Exmatrikulationsbescheinigung und kein Nachweis für die Rentenversicherung ausgestellt werden - diese später noch zu beantragen, ist sehr umständlich. Außerdem besteht im Prinzip nach einer Exmatrikulation "von Amts wegen" - also wegen versäumter Rückmeldung - kein Anspruch mehr auf Ausstellung eines Zeugnissens. Man sollte daher auf jeden Fall eine "ordentliche" Exmatrikulation mit dem Antragsformular des Studiensekretariats (Internet) beantragen. Unter welchen Voraussetzungen die Studiengebühr erstattet werden kann und die "Exmatrikulation wegen Studienabschluss" bzw., weiter hinten im Antrag, "nach bestandener Abschlussprüfung" möglich ist (Erstattung der Studiengebühr ist bei Einhaltung bestimmter Fristen möglich!) , kann man ebenfalls ausführlich auf den Studiensekretariats-Seiten im Internet nachlesen (Studiensekretariat). Weitere Fragen dazu kann nur das Studiensekretariat klären!

  • Frage 5: Was für Tätigkeiten kann ich als Industriepraktikum anerkennen lassen? Ist z.B. ein Industriepraktikum möglich, das in einem Forschungsinstitut oder in einem Forschungslabor z.B. an einem Krankenhaus durchgeführt wird?

Ausführliche Infos gibt es hier.

  • Frage 6: Wie lange dürfen Studien- und Diplomarbeiten dauern, wie werden die gedruckten Exemplare abgegeben?

Studienarbeiten sollen spätestens 4 Monate nach der Anmeldung im Prüfungsamt direkt beim Gutachter abgegeben werden; hier reicht prinzipiell ein Exemplar aus (der Gutachter darf aber mehrere Exemplare wünschen). Neben dem deutschen ist ein englischer Titel mit anzugeben; eine englische Zusammenfassung ist formal nicht verpflichtend. Falls die Arbeit wenige Tage zu spät abgegeben wird, hat dies keine Konsequenzen.


Diplomarbeiten MÜSSEN hingegen spätestens 9 Monate nach Arbeitsbeginn abgegeben werden, nur bei nicht selbst verschuldeten schwerwiegenden Gründen kann der Prüfungsausschuss auf schriftlichen Antrag eine Verlängerungsmöglichkeit aussprechen. Die Diplomarbeit wird dabei in mindestens drei Exemplaren abgegeben: 1. Abgabe des Bibliotheksexemplars im Biologischen Institut (vor 15.00 Uhr im Sekretariat); dessen Abgabetermin ist gleichzeitig das Ende des Studiums; 2./3.: Exemplare für Erst- und Zweitgutachter werden direkt bei diesen abgegeben. Neben dem deutschen ist auch ein englischer Titel anzugeben, zudem sind beide Gutachter in den abgegebenen Exemplaren aufzuführen. Außerdem ist die schriftliche Versicherung, die Arbeit selbstständig...(etc.) angefertigt zu haben, handschriftlich zu unterschreiben (siehe bereits abgegebene Arbeiten). Bei englischsprachigen Arbeiten muss übrigens kein deutscher Titel ergänzt werden.


Wenn die Studiengangsverwaltung im Biologischen Institut (Frau Sangster) 2-3 Tage vor der Abgabe der Arbeit informiert wird, kann sie i.a. direkt bei Annahme der Arbeit eine entsprechende Bestätigung aushändigen.


Nach Vorlage dieser Bestätigung stellt das Prüfungsamt dann eine offizielle "4,0-Bescheinigung" aus - was bedeutet, dass eine vorläufige Urkunde ausgehändigt wird, die besagt, dass die/der Studierende sämtliche Studienleistungen abgeschlossen hat und in Kürze eine Diplomurkunde erhalten wird (die voraussichtlich mindestens die Note "4,0" bescheinigen wird... daher der Name dieser Bescheinigung, die aber zumindest an allen deutschen Universitäten als Ersatz für die später zugestellte Diplomurkunde anerkannt wird. In Verbindung mit dieser Bescheinigung kann ein Prüfungsauszug aus dem Prüfungsamt (bitte gleich mit der 4,0-Bescheinigung beantragen!) beweisen, dass die wahrscheinliche Endnote wohl deutlich unter 4,0 liegen dürfte...

  • Frage 7: Wie funktioniert der "Freischuss" bzw. korrekt "Freiversuch", also die freiwillige Wiederholung von Prüfungen zur Notenverbesserung?

Diese Chance besteht nur für bestandene Prüfungen des Hauptdiploms, die vor Ende des 8. Fachsemesters abgelegt wurden (in der Praxis also z.B. für die Wahlpflicht-Diplomprüfung in Biochemie oder OC, aber auch für Nebenfach- und sogar - bei schnellem Studium - gelegentlich Hauptfach-Prüfungen). Wer mit der Prüfungsnote nicht zufrieden ist, hat das Recht, die besagte Prüfung erneut abzulegen; es zählt dann in jedem Fall nur die bessere erreichte Note. Die Wiederholung sollte innerhalb der nächsten Wochen bis Monate stattfinden.


Im Prinzip kann die Prüfung sogar mehrfach wiederholt werden, wenn man sich dies zumuten möchte... Hauptsache, die Anmeldung der freiwilligen Wiederholungsprüfung (wieder im Prüfungsamt und beim Prüfer!) liegt noch im 8. Fachsemester (i.a. also vor dem 1.10.). Wenn jemand grübelt, bei welchem "Kosten-Nutzen-Verhältnis" sich eine freiwillige Wiederholungsprüfung lohnt: Es hat sich bewährt, nach der gefühlt "missratenen" Prüfung erst einmal richtig auszuschlafen, sich dann die Gewichtungsfaktoren der einzelnen Prüfungen in der Prüfungsordnung anzuschauen, dann etwas entspannter noch einmal die letzten Lern-Wochen und die Prüfungssituation im Kopf zu rekapitulieren...und dann sein eigenes Bauchgefühl zu befragen. Meist antwortet das dann von ganz allein: "Bloß nicht nochmal den ganzen Stress!" ... oder aber: "Also wirklich! Das kann ich besser... jetzt klotze ich nochmal zwei Wochen ran, und dann kann es eigentlich nur besser werden!" Das Bauchgefühlt hat meist recht. Das Gerücht, dass es nur "sehr gute" Diplomprüfungsnoten gibt, stimmt übrigens nicht - es gibt häufiger Noten im 2er-Bereich, als bekannt ist, denn dies wird einfach nicht so gern weitererzählt...!

  • Frage 8: Kann man zusätzlich besuchte Vorlesungen oder andere Universitäts-Veranstaltungen ins Diplomzeugnis eintragen lassen? Was genau ist ein Zusatzfach?

Man kann tatsächlich erfolgreich abgeschlossene, benotete Leistungen in anderen Fächern der Universität Stuttgart mit ins Diplomzeugnis aufnehmen lassen.


Für ein Zusatzfach muss man mindestens 2 Semester lang jeweils mindestens 2 SWS Vorlesung und/oder Seminare innerhalb eines selbst gewählten Fachgebiets außerhalb der Technischen Biologie besuchen. Es müssen für alle belegten Veranstaltungen benotete Scheine vorliegen, aus denen dann hier durch Frau Wollnik die Durchschnittsnote ermittelt wird (alternativ muss ein Prüfer des anderen Fachs eine Gesamtprüfung abnehmen, die dann alle besuchten Veranstaltungen abdeckt und eine gemeinsame Gesamtnote ergibt). Bis zu zwei Zusatzfächer kann man in Zeugnis eintragen lassen, und natürlich können mehr als 4 SWS belegt weden. Die Aufnahme ins Zeugnis wird erst am Ende des Studiums zugleich mit dem normalen Diplom-Zeugnis beantragt. Dabei kann der Name des Faches entsprechend den besuchten Veranstaltungen sinnvoll selbst gewählt werden, z.B. "BWL in den Naturwissenschaften", "Fach-Englisch für Naturwissenschaftler", "Projektmanagement in der Wissenschaft", aber natürlich auch einfach "Polnisch" oder "Geschichte".


Das alles findet sich formal in der Diplom-Prüfungsordnung unter Paragraph 23:


§ 23 Zusatzfächer

Der Studierende kann zur Abrundung seines Wissens und seinen Neigungen entsprechend sich in Spezialgebieten zwei weiteren als den vorgeschriebenen Prüfungen unterziehen (Zusatzfächer). Voraussetzung für eine Zusatzprüfung sind Spezialvorlesungen und/oder Seminare mit zusammen mindestens vier thematisch möglichst kombinationsfähigen Semesterwochenstunden. Das Ergebnis der Prüfung in solchen Fächem wird auf Antrag des Studierenden in das Zeugnis aufgenommen, jedoch bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht berücksichtigt.