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FAQ - Häufig gestellte Fragen

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  • Frage 1: Wie melde ich mich für Prüfungen (Erst- und Wiederholungsprüfungen) an?

Anmeldezeiträume für die jeweils nächsten anstehenden Prüfungen werden auf der Seite des Prüfungsamtes bekanntgegeben. Auch wenn in manchen Fällen eine Erinnerung über die Bioliste verschickt wird, ersetzt dies nicht die Pflicht jedes Studierenden, sich regelmäßig selbst zu informieren! Prüfungen, für die kein spezielles Anmelde-Zeitfenster existiert, können jederzeit angemeldet werden. Beides gilt auch für Wiederholungsprüfungen, die grundsätzlich in gleicher Weise neu angemeldet werden müssen. Die Anmeldung erfolgt dann über die Online-Anmeldefunktion in C@mpus.
Die mündliche Prüfung des Moduls „Technische Biologie III“ müssen zusätzlich bei Frau Sangster im Sekretariat des Biologischen Instituts gemeldet werden.
Neben den anmeldepflichtigen Modulprüfungen können auch studienbegleitende Klausuren oder entsprechende mündlich
  • Frage 2: Muss ich mich für Wiederholungsprüfungen anmelden?

Ja, auf alle Fälle. Auch wenn man bei Nicht-Bestehen einer Prüfung verpflichtet ist, zum nächstmöglichen Wiederholungtermin zu erscheinen, ist man nicht automatisch angemeldet. Jeder muss sich also auch für Wiederholungsprüfungen beim Prüfungsamt anmelden.
  • Frage 3: Wer kann mir bei Fragen zu Formalitäten wie Rückmeldung, Studiengebühren, Urlaubssemester wegen Auslandsaufenthalt und Krankheit, Exmatrikulation usw. helfen?

Hier können nur die Mitarbeiter des Studiensekretariats kompetent und aktuell antworten (Studiensekretariat). Viele hilfreiche Antworten finden sich unter http://www.uni-stuttgart.de/studieren/service/admin/.
Wir weisen hier nur (ohne Gewähr) auf folgende wichtige Sachverhalte hin: In Urlaubssemestern wegen Krankheit dürfen zwar an der Uni Stuttgart keine praktischen Lehrveranstaltungen belegt werden (aus Gründen der Versicherung), es ist aber erlaubt, Prüfungen abzulegen. Urlaubssemester gehen nicht in die Zahl der absolvierten Fachsemester ein, verlängern also automatisch Fristen, um den Betroffenen entsprechende Nachteile zu ersparen. Urlaubssemester wegen Auslandsstudium fallen in eine ganz andere Kategorie; sie verlängern zwar auch die in Deutschland erlaubten Fristen, MÜSSEN aber genommen werden, um den Versicherungsstatus im Ausland zu erhalten. Es ist also kompliziert - daher keine weiteren Aussagen durch uns; bitte stets direkt bei Studiensekretariat erkundigen und ggf. nachfolgende Fragen wieder mit demselben Sachbearbeiter klären!
  • Frage 4: Wie errechnet sich eine Modulnote?

Setzt sich ein Modul aus mehreren Prüfungsleistungen zusammen, errechnet sich die Modulnote aus dem gewichteten Durchschnitt der Noten der einzelnen Prüfungsleistungen.
Notenskala der Prüfungsleistungen: 1; 1,3; 1,7; 2; 2,3… bis 5
Notenskala der Module:
  • (Bei einem Durchschnitt) bis 1,5 = sehr gut,
  • (bei einem Durchschnitt) von 1,6 bis einschl. 2,5 = gut,
  • (bei einem Durchschnitt) von 2,6 bis einschl. 3,5 = befriedigend,
  • (bei einem Durchschnitt) von 3,6 bis einschl. 4,0 = ausreichend,
  • (bei einem Durchschnitt) über 4,0 = nicht ausreichend

Gerundet wird dabei zum Vorteil der Studierenden: Eine zweite Kommastelle wird grundsätzlich gestrichen - d.h., dass z.B. sogar bis zur Note 2,59 das Ergebnis "gut" lautet.


  • Frage 1: Wie oft kann ich eine Prüfung wiederholen?

Diese Frage wird am besten durch §18 der Prüfungsordnung (PO) erläutert. Hier eine kurze Zusammenfassung (ohne Gewähr).
  • Bestandene Prüfungsleistungen können nicht wiederholt werden (siehe auch Frage 2)
  • Nicht bestandene Prüfungsleistungen können einmal wiederholt werden. Allerdings können Studien- und Prüfungsleistungen in drei beliebigen Modulen zum zweiten Mal wiederholt werden.
  • Wird die letztmögliche Wiederholung einer schriftlichen Prüfung mit „nicht ausreichend“ bewertet, folgt zeitnah eine mündliche Prüfung, die nur mit „ausreichend“ oder „nicht ausreichend“ bewertet werden kann.
  • Wiederholungsprüfungen sind spätestens am nächsten Prüfungstermin abzulegen und dafür neu anzumelden (siehe FAQ 1). Wenn es sich um Prüfungen handelt, die nicht zu festen Terminen angeboten werden, muss nach der nicht bestandenen Prüfung umgehend ein neuer Termin mit dem Prüfer vereinbart werden.
  • Frage 2: Gibt es im B.Sc. einen „Freischuss“ oder „Freiversuch“ – also die freiwillige Wiederholung einer Klausur?

Laut der Prüfungsordnung, §18, Absatz (1) können bereits bestandene Prüfungen NICHT freiwillig (zur Notenverbesserung) wiederholt werden.
  • Frage 3: Was für Informationen erscheinen später im Zeugnis, und wie berechnet sich die Endnote mit Blick auf die Rundung der Teilnoten?

Im Zeugnis erscheinen die Namen aller absolvierten Module und die dafür erzielten Noten. Besteht ein Modul aus mehreren Teilprüfungen, erscheint nur die Gesamtnote im Zeugnis.
Die Gesamtnote der Bachelorprüfung ergibt sich aus den Modulnoten sowie der zweifach gewerteten Note für die Bachelorarbeit; dabei gehen all diese Noten jeweils gewichtet nach der Zahl der jeweiligen Modul-Leistungspunkte ein (B.Sc.-Arbeit also mit doppelter Wichtung).
Zwei Zusatzmodule können im Zeugnis eingetragen werden, die aber nicht zur Endnote gezählt werden (siehe Frage 8).
  • Frage 4: Welche Fristen müssen unbedingt im B.Sc.-Studium beachtet werden?

  • Wichtig sind die Prüfungsanmeldungs- und ggf. -abmeldungs-/Rücktrittsfristen, über die jede/r verpflichtet ist, sich selbst zu informieren!
  • Die erste wichtige einzuhaltende Frist ist die zum endgültigen Bestehen der Orientierungsprüfung. Diese ist zum Beginn der Vorlesungszeit des dritten Semesters, spätestens aber bis zu Beginn der Vorlesungszeit des vierten Semesters (einschließlich der Wiederholungsprüfungen also in der Regel bis spätestens 15. April des zweiten Studienjahres) abzuschließen!
  • Der Bachelorprüfung muss spätestens innerhalb von zehn Fachsemestern endgültig bestanden sein.
  • Wie immer gilt hier, dass diese Fristen sich verschieben, sollte die zu prüfende Person das Versäumnis nicht selbst zu vertreten haben. Dies ist aber so definiert, dass nur rechtzeitig beim Prüfungsausschuss eingereichte beweiskräftige Dokumente in Verbindung mit einem entsprechenden Antrag (auf Verlängerung der Frist zum Ablegen der Prüfung XY; kein Formular, sondern individueller schriftlich gestellter Antrag!) zu einer Fristverlängerung führen können. Eine solche Fristverschiebung muss zudem sofort beantragt werden, wenn klar ist, dass die Frist nicht eingehalten werden kann; rückwirkend ist es nicht möglich. Argumente wie "Zeitmangel durch regelmäßiges Arbeiten zum Lebensunterhalt" werden (leider) nicht akzeptiert, es gelten nahezu ausschließlich Sondersituationen (wie die in der Prüfungsordnung unter § 6  Absatz (3) bis (6) dargelegten Ausnahmen Mutterschutz, Eltern, Krankheit, etc.); außerdem Verschiebungen, die seitens der Lehrveranstalter durchgeführt werden (wenn also eine Wiederholungsprüfung aus dem dritten ins vierte Fachsemester verschoben wird). Ein Sonderfall der Fristverschiebung liegt vor, wenn vom Studiensekretariat Urlaubssemester gewährt werden (z.B. auch wegen ärztlich attestierter längerfristiger Krankheit, siehe Detailinfos beim Studiensekretariat online und FAQ 4). In diesem Fall bleibt die Semesterzahl "stehen", d.h. das Studium ruht und damit verstreicht auch keine Zeit, in der Prüfungen abgelegt werden müssten. Man darf aber tatsächlich trotzdem Prüfungen ablegen!
  • Frage 5: Kann man zusätzliche Module besuchen und werden diese dann auch im Zeugnis erscheinen?

Natürlich können so viele Veranstaltungen besucht werden wie Sie möchten. Aber nur das Ergebnis von bis zu zwei weiteren kann in das Zeugnis aufgenommen werden. Dies geschieht auf Antrag des Studierenden. Die Noten der Zusatzmodule werden bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht berücksichtigt. Dieser Punkt ist geregelt in der PO § 23 (2).

  • Frage 6: Wann muss ich mich für Bachelorarbeit anmelden?

Spätestens 6 Wochen nach erreichen von 168 LP muss mit der Bearbeitung der Bachelorarbeit begonnen werden. Die Arbeit sollte unverzüglich nach Vergabe des Themas durch die oder den Prüfer(in) bzw. die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses beim Prüfungsamt und beim Prüfungsausschuss angemeldet werden.
  • Frage 7: Wie melde ich mich für die Bachelorarbeit an?

Die Bachelorarbeit muss beim Prüfungsamt und beim Prüfungsausschuss mit dem jeweils entsprechenden Formular angemeldet werden - siehe dazu:

Anmeldung zur Bachelorabeit
  • Frage 8: Wer kommt als Gutachter und Betreuer von Bachelorarbeiten infrage?

Grundsätzlich dürfen alle Habilitierten (Privatdozenten und Professoren) sowie in wenigen Ausnahmefällen andere erfahrene "bestellte Prüfer" Bachelorarbeiten anbieten, betreuen und begutachten. Wer dies ist, kann einfach im VL-Verzeichnis des B.Sc.-Studiengangs nachgeschaut werden: Es sind alle Verantwortlichen im Modul "Wissenschaftliches Arbeiten". Sollten fachlich geeignete Priv.-Dozenten und Professoren infrage kommen, die nicht in der Liste stehen, bitte bei Fachstudienberatung oder Prüfungsausschuss nachfragen - hier sind z.T. Sonderregeln und Ausnahmegenehmigungen möglich.

Neben den offiziellen Prüfern wirken oft weitere Postdoktoranden und z.T. auch Doktoranden der Abteilungen an der direkten Betreuung von Bachelorarbeiten mit. Wer dies konkret ist, wird Ihnen direkt von den bestellten Prüfern mitgeteilt - meist sind zumindest die "Postdocs" auch regulär in die Betreuung eingebunden. Diese können Sie i.d.R. auf den Abteilungs-Homepages finden.
  • Frage 9: Ab wann soll oder muss man sich um eine Bachelorarbeit kümmern?

Bei normalem Studienverlauf ist etwa die Mitte des 5. Semesters ein guter Zeitpunkt, sich über Angebote für Bachelorarbeits-Themen in den verschiedenen Stuttgarter Instituten und Arbeitsgruppen zu informieren. Konkrete Vereinbarungen sollten im Optimalfall zwischen den beiden Vertiefungsmodulen getroffen werden, damit genug Zeit bleibt, um den Ablauf sinnvoll planen und vielleicht erste Vorbereitungen treffen zu können. Dies setzt allerdings voraus, dass kaum noch andere Studien -und Prüfungsleistungen ausstehen und ggf. ein externes Industrie- oder Auslandspraktikum ebenfalls in Kürze beginnt.
Falls noch Leistungen der ersten drei Fachsemester ausstehen, sind diese zuerst erfolgreich abzuschließen, ehe ein Thema für eine Bachelorarbeit angenommen werden kann.

Sollte eine Kombination von Auslandsaufenthalt und Wiss. Arbeiten/Bachelorarbeit geplant sein, muss die Planung bereits im 4. Semester begonnen werden, um interne Betreuer in Stuttgart, externe Gastlabors und alle erforderlichen Formalitäten zu synchronisieren; hierzu auf jeden Fall auch rechtzeitig Informationen am Internationalen Zentrum einholen!

  • Frage 1: Wann kann ich mich für den Master bewerben und was ist eine "bedingte Zulassung", die Absolventen des Stuttgarter B.Sc.-Studiengangs (im Gegensatz zu externen Bewerbern) bereits vor dem Bachelorabschluss erhalten können?

Bewerbungsfristen sind für das Sommersemester der 15.01. und für das Wintersemester der 15.07. eines jeden Jahres.
Wenn Sie sich als Stuttgarter Studierende/r schon vor Beendigung des Bachelors in "Technischer Biologie" für den Masterstudiengang bewerben wollen, können Sie dies tun, sobald Sie mindestens (!) 120 LP erreicht haben. Damit erfüllen Sie die vom Studiengang geforderten Anforderungen und erhalten in jedem Fall eine bedingte Zulassung - der Studienplatz ist Ihnen also im Prinzip sicher. Mit einer bedingten Zulassung haben Sie dann die Möglichkeit, sich in den folgenden 3 Semestern, sobald Ihr Bachelor erfolgreich abgeschlossen ist, in den Studiengang Master of Science Technische Biologie einzuschreiben. Aber Vorsicht: Nach diesen 3 Semestern verfällt dann jedoch voraussichtlich Ihr Anspruch auf den Studienplatz, so dass Sie sich wirklich erst bewerben sollten, wenn Sie Ihre noch fehlenden Leistungen ohne Probleme im Laufe eines guten Jahres nach dem o.g. Bewerbungsstichtag erbringen können.
(Näheres erläutert die Zulassungsordnung).
  • Frage 2: Wenn man erst kurz nach Semesterbeginn mit der Bachelorarbeit fertig geworden ist, kann man sich dann noch im selben Semester für den Master immatrikulieren?

Wenn Sie sich im Sommersemester einschreiben wollen, können Sie dies bis zum 15.05. tun. Im Wintersemester ist der Stichtag der 15.11. Bis dahin müsste dann also eigentlich Ihre Bachelorarbeit abgegeben sein, um nahtlos in den Master überzuwechseln.
Es ist allerdings auch möglich, dass Sie in den Zwischenzeiten als noch in den B.Sc.-Studiengang immatrikulierte/r Studierende/r bereits an Veranstaltungen des M.Sc.-Studiums teilnehmen und diese dann später angerechnet bekommen.


Bitte vergessen sie bei der Einschreibung (nach erfolgter Zulassung) keine notwendigen Unterlagen, u.a. den Zulassungsbescheid (gut aufheben!!!) und den Einschreibungsantrag (siehe auch Studiensekretariat).