Ausländische Studienbewerber/innen: Informationen zum Studium

Studienfinanzierung

Für den Lebensunterhalt und für die mit dem Studium zusammenhängenden Kosten müssen je nach Lebensstil durchschnittlich ca. EUR 760 pro Monat veranschlagt werden. Wer preiswert wohnt und auch sonst bescheiden lebt, kann auch mit weniger zurechtkommen.

Ausgaben für ausgewählte Positionen:

  • Miete (einschließlich Nebenkosten): pro Monat ca. 230 - 300 EUR
  • Ernährung: pro Monat ca. 170 EUR
  • Krankenversicherung, Medikamente: pro Monat ca. 65 EUR
  • Sonstiges (Kleidung, Lernmittel, etc. ): pro Monat ca. 100 EUR
  • Semesterbeitrag: pro Semester derzeit 164,50 EUR
  • Semester-Karte für öffentliche Transportmittel: pro Semester ca. 200 EUR

Bitte beachten Sie, dass eine Finanzierung des Studienaufenthalts durch eine Erwerbstätigkeit neben dem Studium nicht möglich ist. Die Einkünfte aus eventuell erlaubten und möglichen „Jobs“ reichen in keinem Fall für den Lebensunterhalt.

Für Studierende gibt es die Möglichkeit, verbilligt in der Mensa zu essen, im Studentenwohnheim zu wohnen, ermäßigte Tarife z. B. bei der Krankenversicherung und bei öffentlichen Verkehrsmitteln in Anspruch zu nehmen. Näheres erfahren Sie vom Studierendenwerk

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Gebühren

Pro Semester wird an der Universität Stuttgart ein Semesterbeitrag erhoben. Dieser beträgt derzeit € 164,50 EUR. Darin enthalten sind der Verwaltungskosten-, der Studierendenwerks- und der Studierendenschaftsbeitrag.

Der Betrag muss zur Einschreibung auf das Konto der Universität Stuttgart einbezahlt werden. Eventuelle Überweisungsgebühren sind von Ihnen selbst zu tragen.

Weitere Informationen zu den Gebühren finden Sie unter Gebühren und Beiträge.

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Stipendien - Förderungsmöglichkeiten

Von deutscher Seite stehen im Rahmen der Programme des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), des Landes Baden-Württemberg und anderer Institutionen/Stiftungen Stipendien für wenige, besonders qualifizierte Kandidat/innen zur Verfügung. Wegen der geringen Zahl der möglichen Stipendien sollten sich Studienbewerber/innen, die auf ein Stipendium angewiesen sind, schon vor ihrem Studienaufenthalt in Deutschland um Stipendien und Förderungsmöglichkeiten, insbesondere aus ihrem eigenen Land, bemühen.
Informationen über Stipendien und Fördermöglichkeiten für ausländische Studierende und Doktoranden finden Sie im Internet unter:

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Jobben

Das Universitätsrecht erlaubt eine Erwerbstätigkeit neben dem Studium nur, wenn das zügige Studium darunter nicht leidet und insbesondere die Prüfungsfristen eingehalten werden. Darüber hinaus begrenzt das Sozialversicherungsrecht die Nebentätigkeit nach zeitlichem Umfang und/oder nach Höhe der Vergütung. Ausländische Studierende, die nur eine Aufenthaltserlaubnis besitzen, bekommen in der Regel keine Arbeitserlaubnis und dürfen nur in einem geringen Umfang (90 Tage, alternativ auch 180 halbe Tage) ohne Arbeitsgenehmigung arbeiten. Daneben können hochschulbezogene Tätigkeiten im fachlichen Zusammenhang mit dem Studium in hochschulnahen Organisationen ausgeübt werden.

Es ist wichtig, dass Sie Ihre finanziellen Mittel realistisch einschätzen. Sie können Ihr Studium nicht durch Erwerbstätigkeit finanzieren. Die arbeitsrechtlichen Bestimmungen für ausländische Studierende sind sehr streng. Sie können ausgewiesen werden, wenn Sie dagegen verstoßen! Bitte sprechen Sie entsprechende Tätigkeiten mit der Ausländerbehörde ab.

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Wohnen

Mit der Zulassung zum Studium ist keine Reservierung einer Unterkunft, z.B. in einem Studentenwohnheim, verbunden. Die Studierenden müssen selbst eine Unterkunft suchen. Relativ günstig wohnen Sie in den Wohnheimen des Studierendenwerks Stuttgart. Es gibt mehr als 20 Wohnheime, die verteilt in den Universitätsbereich Vaihingen und in der Stadtmitte liegen. Die monatliche Miete für ein Zimmer bzw. ein Appartement in einem Wohnheim beträgt zwischen 175 und 350 Euro. Die Ausstattung, Preise und Auslastungen sind sehr unterschiedlich, so dass Sie sich mit entsprechenden Anfragen direkt mit der externer Link Wohnheimverwaltung des Studierendenwerks Stuttgart in Verbindung setzen sollten.

Die Bewerbung um einen Wohnheimplatz ist schon vor Studienbeginn möglich - spätestens bei Einzug muss aber eine Immatrikulationsbescheinigung vorgelegt werden.
Außer den Wohnheimen des Studierendenwerks gibt es noch weitere Wohnheime freier und kirchlicher Träger. Es gibt auch die Möglichkeit mit anderen Personen eine Wohnung zu teilen. Solche „ Wohngemeinschaften“ finden Sie über die Aushänge an den schwarzen Brettern in der Universität, über die Studierendenvertretung, Zeitungsanzeigen und über Agenturen wie die Mitwohnzentralen (Adressen im Telefonbuch). Nähere Informationen dazu bekommen Sie bei der Zentralen Studienberatung oder auf den Internetseiten der Studierendenvertretung FaVeVe.

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Krankenversicherung

Alle Studierenden sind bis zum 14. Semester, maximal bis zum 30. Lebensjahr, krankenversicherungspflichtig. Der Beitrag bei der gesetzlichen Krankenversicherung oder Ersatzkasse liegt zurzeit bei etwa Euro 65,- pro Monat.

Staatsangehörige der EU sowie einiger weiterer europäischer Staaten, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht, können von der Krankenversicherungspflicht in Deutschland befreit werden, wenn sie nachweisen, dass sie in ihrem Heimatland krankenversichert sind (Formular E 128 ihrer heimatlichen Krankenversicherung).
Studierende über 30 Jahre oder in einem höheren als dem 14. Fachsemester werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht aufgenommen und müssen eine private Krankenversicherung abschließen.

Die Ausländerbehörden in Deutschland erkennen eine Krankenversicherung mit Einschränkung der Leistungspflicht bzw. der Behandlungskosten nicht an. Es ist deshalb sehr wichtig, sich vor ihrer Abreise um einen umfassenden Krankenversicherungsschutz zu kümmern. Das Büro für Internationale Angelegenheiten kann Sie bei der Suche nach einer geeigneten privaten Krankenversicherung unterstützen. Informationen zur Krankenversicherung erhalten Sie auch bei den externer Link Allgemeinen Ortskrankenkassen.

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Öffentlicher Nahverkehr

Mit dem Studierendenausweis können Sie das Angebot des regionalen Verkehrsverbundes (VVS) täglich ab 18:00 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen ganztägig nutzen. Wenn Sie darüber hinaus den Nahverkehr auch wochentags nutzen möchten, benötigen Sie einen Verbundpass und eine Netzkarte, das sog. StudiTicket.
Seit Sommersemester 2010 gibt es das "Anschluss-StudiTicket" mit den angrenzenden Verkehrsverbünden Neckar-Alb-Donau, Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr, Pforzheim-Enzkreis, Karlsruhe und Ostalbkreis.

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Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Studium in Stuttgart und zum Studienbeginn finden Sie unter Studienbeginn.

Ausführliche Informationen zum Leben und Studieren in Deutschland finden Sie auf den externer Link Internetseiten des DAAD und des Auswärtigen Amtes

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