Maschinenbau / Werkstoff- und Produktionstechnik M.Sc.
Werkstoffe und deren Verarbeitung sind die Basis aller technischen Produkte und sind somit eine
der wichtigsten Grundlage unseres modernen Lebens. Ihrer Herstellung, Verarbeitung und dem
Recycling wird in Zukunft eine noch herausragendere Bedeutung zukommen, da die globalen Ressourcen
an Rohstoffen für Werkstoffe begrenzt sind und umwelt- und energiepolitische Ziele und Vorgaben
erreicht werden müssen. Zur Schonung von Ressourcen und Umwelt müssen künftig Werkstoffe bezüglich
ihrer Verwendung und Herstellung noch optimierter hergestellt, verarbeitet und eingesetzt werden.
Derzeitige Forschungsschwerpunkte wie beispielsweise 'extremer Leichtbau', 'CO2 -neutrale
Herstellung und Verarbeitung', 'werterhaltendes und wertsteigerndes Recycling', 'umweltverträgliche
Energieerzeugung', 'smart materials' sowie 'neue Werkstoffe auf Nano- und Mikroebene' sind hier zu
nennen.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben werden speziell dafür ausgebildete Ingenieure benötigt, die
sowohl den werkstoffwissenschaftlichen Hintergrund als auch eine fundierte Ingenieursausbildung,
insbesondere im Bereich der Produktionstechnik, besitzen. Fakultätsübergreifende
Ausbildungsschwerpunkte sind dafür unerlässlich.
Durch die enge Verknüpfung der beteiligten Institute mit der Industrie und nationalen und
internationalen Forschungseinrichtungen, sind eine permanente Weiterentwicklung und gegebenenfalls
eine Neuausrichtung des Studiengangs gewährleistet.
Die Inhalte des Studiengangs sind mit den Empfehlungen des Studientages Materialwissenschaft
und Werkstofftechnik e.V. konform. Damit entspricht das angebotene Vorlesungsportfolio einem
deutschlandweiten Standard und die Kompatibilität mit anderen derart ausgerichteten Studiengängen
ist gewährleistet.
Die Erfahrungen der letzten Jahre und speziell des Krisenjahres 2009 haben gezeigt, dass
Absolventen der Universität Stuttgart mit einer vergleichbaren Ausbildung (Fächerwahl im Rahmen des
Maschinenbaustudiums) problemlos eine Anstellung gefunden haben. Auch 2009 lagen mehr Anfragen aus
der Industrie und Forschung vor, als Abgänger zur Verfügung standen. Auch der sehr erfolgreiche
Karriereverlauf zahlreicher Abgänger belegt die Wichtigkeit dieses Ausbildungsschwerpunktes in der
Industrie.
Ziel des Masterstudiengangs Maschinenbau / Werkstoff- und Produktionstechnik ist es,
Ingenieure mit einem vertieften Wissen in der Werkstoff- und Produktionstechnik auszubilden. Um
dieses Ziel zu erreichen, erlernen, erweitern und vertiefen die Studierenden ihr
werkstoffwissenschaftliches Wissen. Parallel dazu werden die Studierenden mit
ingenieurswissenschaftlichen, insbesondere produktionstechnischen Vorgehensweisen vertraut gemacht,
die es ihnen ermöglichen, das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen. Das heißt, die
Absolventen sind nicht nur mit der Werkstoffsynthese und den Eigenschaften der Werkstoffe vertraut,
sondern sie beherrschen die gesamte Prozesskette vom Werkstoff über die Aufbereitung und Formgebung
bis zum fertigen Bauteil.
Wichtige Ausbildungsschwerpunkte neben der Werkstofftechnik sind hier: Werkstoffsynthese,
Urformen, Fügen, End- und Oberflächenbearbeitung, die gesamte Palette der Fertigungsverfahren und
-abläufe, Berechnung und Optimierung, Simulation von der Werkstoffmikrostruktur bis hin zum
fertigen Bauteil sowie Technologie- und Wissensmanagement.
| Abschluss: | |
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| Praktika: | Bis zum Abschluss des Masterstudiums ist ein 12-wöchiges Industriepraktikum nachzuweisen.
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| Zulassungsbedingungen: | Die vollständigen Informationen über das Zulassungsverfahren und die Kriterien zur Feststellung der fachlichen Eignung finden Sie in der Zulassungsordnung. |
| Bewerbung: | Zum Wintersemester (bis 15. Juli) und zum Sommersemester (bis 15. Januar)
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| Prüfungsordnung und Modulhandbuch: |
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| Wichtige Links: |
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