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Aufbau der Bachelor- und Masterstudiengänge allgemein

Zweistufigkeit

Die Bachelor-Master-Studiengänge kennzeichnet ein zweistufiges Studiensystem. An der Universität Stuttgart gibt es:

  • 6-semestrige Bachelor-Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor of Arts bzw. Bachelor of Science
  • einen 8-semestrigen Bachelor-Studiengang in Architektur und Stadtplanung
  • 4-semestrige Master-Studiengänge mit den Abschlüssen Master of Arts, Master of Science und (als Modellstudiengang in der Physik) Master of Education

Mit dem Bachelor-Studium wird eine solide Ausbildung in wissenschaftlichen Grundlagen vermittelt und ein erster berufsbefähigender Abschluss erreicht. Der Bachelorabschluss bringt neue Flexibilität – der Abschluss kann in eine Berufstätigkeit münden oder man kann, bei entsprechender Qualifikation, direkt in einem Masterprogramm weiterstudieren.

Das aufbauende Master-Studium dient der wissenschaftlichen Vertiefung und führt zum zweiten Studienabschluss. Ein Master-Studiengang kann eine forschungsorientierte oder eine anwendungsorientierte Ausrichtung haben. Die an der Universität Stuttgart angebotenen Bachelor- und Master-Studiengänge sind forschungsorientiert und bauen in der Regel aufeinander auf, d.h. die Masterprogramme sind „konsekutiv“. Dabei werden oft die im dritten Studienjahr des Bachelor-Studiengangs angebotenen Vertiefungs- oder Studienrichtungen als eigenständige, vertiefende Master-Studiengänge angeboten. Daneben gibt es allerdings auch einige Master-Studiengänge, die Absolventen unterschiedlicher Bachelor-Studiengänge zulassen und Ihnen damit die Möglichkeit bieten, fachfremd zu studieren und auf diese Weise ihre Fähigkeiten in einem anderen Bereich zu erweitern.

Die mit dem Masterabschluss erreichte Qualifikation ist der des Diploms bzw. Magisters gleichwertig. Der Masterabschluss berechtigt zur Promotion.

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Modularisierung und Leistungspunkte

Ein weiteres Strukturmerkmal der Bachelor- und Master-Studiengänge ist die Gliederung des Studiums in Module, die aus unterschiedlichen Veranstaltungen, wie z.B. Vorlesungen, Übungen oder Seminaren bestehen können. Für alle Leistungen, die Studierende während ihres Studiums erbringen, werden Leistungspunkte (LP) vergeben. Sie spiegeln den Arbeitsaufwand wider, den ein Studierender durchschnittlich aufwenden muss, um eine Veranstaltung erfolgreich zu absolvieren. Zusätzlich zum Abschlusszeugnis bekommen die AbsolventInnen ein „Diploma Supplement“, welches das Studien- und Qualifikationsprofil ihres Studiengangs beschreibt und damit die internationale Vergleichbarkeit von akademischen Abschlüssen erleichtern soll.
Ab dem Wintersemester 2012/13 wird auch der bisherige Staatsexamensstudiengang Lebensmittelchemie auf das Bachelor-Master-System umgestellt. Seit dem Wintersemester 2010/11 ist auch das Lehramt an Gymnasien modularisiert und wendet das Leistungspunkte-System an. Das zweistufige Studiensystem wurde für das gymnasiale Lehramt jedoch bisher nicht übernommen.

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Diploma Supplement

Den Bachelor-/Master-Zeugnissen der Universität wird ein englischsprachiges Dokument, das "Diploma Supplement", beigefügt, das die Hochschule und den Studiengang beschreibt. Das "Diploma Supplement" weist Studien- und Qualifikationsprofile aus und fördert damit die internationale akademische und berufliche Mobilität. Die individuellen Leistungen werden in einem Transcript of Records (Notenspiegel) ausgewiesen.

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Schlüsselqualifikationen (SQ)

Ein besonderes Anliegen der Bolognaübereinkunft ist es, die Berufsbefähigung der Studierenden zu verbessern. Das gilt insbesondere für die Bachelor- wie auch für die Masterphase. Diesem Ziel soll neben dem Fachstudium der Erwerb fachaffiner und fachübergreifender Schlüsselqualifikationen (SQ) dienen. Schlüsselqualifikationen sind einerseits notwendig, um sich neue Erkenntnisse zu erschließen, andererseits sind sie hilfreich, um in wechselnden Anforderungssituationen situationsgerecht handeln zu können. Die fachaffinen SQ-Lehrveranstaltungen liegen in der Verantwortung der Studiengänge. Dies können Seminare zum wissenschaftlichen Arbeiten sein oder Veranstaltungen zu übergreifenden Themen, wie z. B. Toxikologie und Rechtskunde für Chemiker/innen oder Simulation im Maschinenbau.
Über die (engere) disziplinäre Qualifizierung hinausgehend vermittelt die Universität Stuttgart ihren Studierenden in fachübergreifenden SQLehrveranstaltungen unterschiedliche Kompetenzen, die sich in sechs universitär definierte SQ-Kompetenzfelder gliedern: methodische und soziale Kompetenzen, kommunikative und personale Kompetenzen, allgemeine Grundlagen in den Bereichen Recht, Wirtschaft, Politik sowie Naturwissenschaft und Technik.
Die fachübergreifenden SQ-Module werden vom Zentrum für Lehre und Weiterbildung / Fachübergreifende SQ im Bachelor- und Masterstudium für alle Studiengänge koordiniert.
Eine besondere Möglichkeit eines solchen fachübergreifenden SQModuls ist die Tutorenqualifizierung. Die Arbeitsstelle Tutorenqualifizierung berät, unterstützt und qualifiziert studentische Tutoren – also Studierende in höheren Semestern, die entweder selbst Übungen und Praktika betreuen oder Ersemester-Studierende bei der Studieneingangsphase begleiten.
vor Informationen zu den Schlüsselqualifikationen und ihren Kompetenzbereichen

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Weitere Informationen

Weiterführende Informationsmöglichkeiten zum Thema Bachelor-Master finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

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