Kompetenzbereiche

Alle angebotenen SQ-Module sind einem Kompetenzbereich zugeordnet, wobei die Module / Veranstaltungen vielfach, aufgrund ihrer komplexen, fachübergreifenden Anlage, auch Kompetenzen der anderen Bereiche berühren. Die Entscheidung über die Zuordnung der SQ-Module fällt nach deren primärem Kompetenzbezug. Die präzisierten Kurzbeschreibungen der einzelnen, existierenden Kompetenz- und Themenbereiche sind folgende:

Kompetenzbereich 1 - Methodische Kompetenzen: Studierende sind in der Lage, neues Wissen zu beschaffen und es angemessen zu verwerten. Bsp.: Informationsbeschaffung, Strukturierung, Bearbeitung, Aufbewahrung, Interpretation der verarbeiteten Informationen und Präsentation von Ergebnissen. Einsatz von Problemlösetechniken und Projektmanagementtechniken. Diese können Studierende in ihrem Studium und in ihrem späteren (Berufs-)leben einsetzen und in unterschiedlichen Kontexten und unter Berücksichtigung ethischer Gesichtspunkte auswählen und einsetzen.

 Kompetenzbereich 2 – Soziale Kompetenzen: Studierende sind in der Lage, sich selber und ihren Interaktionspartnern Anerkennung teilwerden zu lassen, mit sich selbst und ihren Mitmenschen respektvoll und empathisch umzugehen. In Konfliktfällen sind sie in der Lage mit verschiedenen Sichtweisen und Interessen konstruktiv umzugehen. Sie sind in der Lage Konflikte so zu lösen, dass niemand als Verlierer zurückbleibt. Sie können konstruktive Kritik üben und diese annehmen.

 Kompetenzbereich 3 – Kommunikative Kompetenzen: Studierende sind in der Lage, Kontakte herzustellen und ein Gespräch anzustoßen. Sie können mit mehreren Partnern ein Gespräch führen oder einzelnen aufmerksam zuhören oder einen schwierigen Dialog aufrechterhalten. Sie sind in der Lage in ihrer Kommunikation Respekt und Achtung aufrecht zu erhalten, sei es in Arbeitsgruppen, bei einer Präsentation vor Fach- oder Laienpublikum, in Verhandlungen und bei der Moderation von Lern- und Weiterentwicklungsprozessen. Außerdem können Studierende berufs- und fachbezogene Fremd­sprachenkenntnisse nutzen und ihr interkulturelles Wissen anwenden.

 Kompetenzbereich 4 – Personale Kompetenzen: Studierende sind in der Lage, ihre eigene Entwicklung in fachlicher und fachübergreifender Hinsicht zu reflektieren, sich Ziele für die Weiterentwicklung ihrer Person zu stecken und diese Ziele zu verfolgen. Dabei können sie die fachlichen und gesellschaftlichen Implikationen ihrer Entscheidungen benennen und Verantwortung für die Konsequenzen ihrer Entscheidungen  im Sinne eines „global active citizenship“ übernehmen. Studierende sind in der Lage zu erkennen, wann sie Unterstützung brauchen, wie sie konstruktiv mit Stresssituationen umgehen können.

 Kompetenzbereich 5 – Recht, Wirtschaft, Politik: Studierende sehen die gesellschaftlichen Zusammenhänge zwischen ihrem Fach, den rechtlichen Rahmenbedingungen, den existierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlich – politischen Systemen. Sie sind in der Lage, sich auch in diesen Bereichen einen fundierten Standpunkt zu erarbeiten, indem sie rechtliche, wirtschaftswissenschaftliche und politikwissenschaftliche Quellen verstehen, einordnen und bewerten können.

 Kompetenzbereich 6 – Naturwissenschaftlich-technische Grundlagen: Studierende, die kein naturwissenschaftliches oder technisches Studium verfolgen, können ihre Kenntnis von Naturgesetzen, die Ursachen natürlicher Phänomene sowie die Funktionen und Konsequenzen des Einsatzes einfacher und komplexerer Maschinen in Zusammenhang mit globalen wirtschaftlichen gesellschaftlichen und politischen Phänomenen und Entscheidungen bringen.