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Siehe auch: Innovations- und Transformationsverläufe im Fokus. In: Soziale Technik 2/2012.

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Die Stuttgarter Organisations- und Innovationssoziologie erforscht die organisationalen und institutionellen Veränderungsprozesse, die mit der Entwicklung und Diffusion technologischer Innovationen einhergehen. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf den Verschränkungen zwischen technischem und sozialem Wandel sowie den damit verbundenen Transformationsverläufen und Restrukturierungsprozessen in verschiedenen Wirtschaftssektoren und anderen gesellschaftlichen Teilbereichen.

Die Abteilung für Organisations- und Innovationssoziologie hat im Herbst 2009 ihre Arbeit aufgenommen und beschäftigt sich in theoretisch-konzeptionellen Arbeiten wie in empirischen Fallstudien mit den sozioökonomischen, organisationalen und institutionellen Veränderungsprozessen, die in Wirtschaftssektoren, regionalen Clustern oder gesellschaftlichen Teilbereichen durch technologische Innovationen angestoßen werden und wiederum auf den technischen Wandel zurückwirken. Im Zentrum der Forschung stehen die Einflussfaktoren, Abläufe sowie Dynamiken soziotechnischer Wandlungsprozesse und dabei insbesondere

  • die Such-, Selektions- und Neujustierungsvorgänge sowie die allmähliche Erneuerung der Strukturen und institutionellen Gefüge der beobachteten soziotechnischen Felder;
  • die mit neuen soziotechnischen Möglichkeiten einhergehenden Veränderungen der eingespielten Akteurkonstellationen, Macht- und Einflussbeziehungen, Konkurrenz- und Kooperationsmuster sowie die schrittweise Herausbildung neuer Märkte bzw. gesellschaftlicher Ordnungsstrukturen;
  • die mikropolitischen Restrukturierungsprozesse und Adaptionsschwierigkeiten etablierter Akteure, die mit neuen und mitunter quer zu ihren bisherigen Organisations- und Interaktionsmustern liegenden technologischen Möglichkeiten konfrontiert werden;
  • sowie die Spielräume und Konstitutionsbedingungen für neue kollektive und korporative Akteure an den Rändern der analysierten soziotechnischen Felder, die sich in vielen Fällen als wesentliche Treiber von Innovationsprozessen charakterisieren lassen.

Die Forschung der Abteilung ist problemorientiert und folgt einer empirisch begründeten Theoriebildung. Die empirische Basis bilden in der Regel kausal rekonstruierende Fallstudien, auf deren Grundlage theoretisch-konzeptionelle Verdichtungen erfolgen und verallgemeinerbare Muster und Mechanismen soziotechnischen Wandels identifiziert werden. Vier thematische Schwerpunkte stehen im Fokus der Stuttgarter Organisations- und Innovationssoziologie:

  • die Entwicklung einer Theorie sozioökonomischen und institutionellen Wandels durch Technik;
  • Analysen zum Wandel von Mediensektoren durch Internet und Mobile Devices;
  • Untersuchungen zur soziotechnischen Transformation des Energiesektors;
  • sowie theoretisch-konzeptionelle und empirische Arbeiten zur Entstehung und zum Einfluss neuer sozialer Akteure in Technisierungs- und Innovationsprozessen, die sich im weiten Feld zwischen Organisationen und Individuen verorten lassen.

 

Forschungsfeld 1: Wandel durch Technik – Eingriffstiefe, Adaptionsfähigkeit, graduelle Transformation

Neue Kommunikationstechnologien, das Internet und die Gentechnik sind drei Beispiele, die zeigen, dass Technik nicht nur ein konstitutiver Bestandteil moderner Gesellschaften ist, sondern auch zu einem wesentlichen Einflussfaktor ihres Wandels werden kann. Wie lassen sich solche technikinduzierten Wandlungsprozesse soziologisch analysieren und erklären?
Ulrich Dolata hat in den vergangenen Jahren einen techniktheoretischen Rahmen entwickelt, der sich sowohl zur Analyse als auch zur Erklärung sozioökonomischen Wandels durch Technik eignet und aus drei aufeinander bezogenen Konzepten beruht. Mit dem ersten Konzept – technologische Eingriffstiefe – werden Antworten auf die Frage gegeben, welche Rolle und Bedeutung neuen Technologien selbst als eigenständigen Einflussfaktoren sozioökonomischen Wandels zukommen kann. Die Kernüberlegung ist, dass grundlegend neue Technologien dort, wo sie entwickelt oder genutzt werden, mit mehr oder minder weitreichenden organisationalen, strukturellen und institutionellen Veränderungen einhergehen (müssen), wenn ihr innovatives Potenzial realisiert werden soll.
Wie dies geschehen und wie der durch neue Technologien angestoßene Restrukturierungsdruck wahrgenommen und verarbeitet werden kann, steht im Zentrum des zweiten Konzepts – der sozialen Adaptionsfähigkeit. Dort wird die Frage diskutiert, wie mögliche oder notwendig erscheinende organisationale, strukturelle und institutionelle Effekte durch die beteiligten Akteure und Institutionen antizipiert, aufgegriffen und in konkrete soziotechnische Veränderungen umgesetzt werden (können). Die Adaptionsfähigkeit eines Feldes, Sektors oder Regimes entscheidet maßgeblich darüber, wie Wandel durch Technik konkret von statten geht.
Größere soziotechnische Umbrüche erfolgen nicht in kurzer Frist oder in einem einmaligen Akt, sondern sind das Ergebnis längerer Phasen des Suchens, der Auseinandersetzung und der Diskontinuität, die durch eine Vielzahl aufeinander bezogener Veränderungen geprägt sind. Im dritten Konzept – graduelle Transformation – werden der Gesamtprozess solcher Umbruchperioden und ihre möglichen Verlaufsformen in den Blick genommen und als sukzessive soziotechnische Neuausrichtung analysiert, die sich erst über die Zeit zu substanziellen Veränderungen verdichtet.
Als Summe dieser Forschungsarbeiten ist 2011 die Monographie Wandel durch Technik. Eine Theorie soziotechnischer Transformation erschienen. In 2013 wird eine englischsprachige Monographie zum Thema folgen.

Literatur
Dolata, Ulrich (2013): The Transformative Capacity of New Technologies. A Theory of Sociotechnical Change. London: Routledge.
Dolata, Ulrich (2011): Wandel durch Technik. Eine Theorie soziotechnischer Transformation. Frankfurt (Main): Campus.
Dolata, Ulrich (2011): Soziotechnischer Wandel als graduelle Transformation. In: Berliner Journal für Soziologie 21(2), 265–294.
Dolata, Ulrich (2009): Technological Innovations and Sectoral Change. Transformative Capacity, Adaptability, Patterns of Change: An Analytical Framework. In: Research Policy 38(6), 1066–1076.

 

Forschungsfeld 2: Der Wandel von Mediensektoren durch Internet und Mobile Devices

Die empirische Untersuchung soziotechnischer Umbrüche in verschiedenen Mediensektoren bildet einen zweiten Arbeitsschwerpunkt der Abteilung, der von Ulrich Dolata, Jan-Felix Schrape, Gerhard Fuchs und Robert Kosche getragen wird.
Das Internet hat als mittlerweile allgegenwärtiges Set aus neuen Informations-, Kommunikations- und Vernetzungstechnologien beträchtliche Auswirkungen auf die Restrukturierung etablierter und die Konstitution neuer Medienangebote. Zum einen setzen neue technologische Möglichkeiten und die damit verbundenen veränderten Rezeptions- bzw. Kommunikationsweisen die klassischen Mediensektoren (z.B. Musik, Film, Fernsehen, Radio, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften) unter einen großen  Veränderungsdruck. Zum anderen tragen Social Media im Web (z.B. Weblogs, Wikis, Facebook Twitter) nicht nur zur Herausbildung neuer Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten bei, sondern fördern auch das Auftreten neuer Akteure und Regeln.
Empirische Rekonstruktionen sektoraler Transformationsprozesse, die durch das Internet geprägt werden, liegen mittlerweile für die Musikindustrie und den Buchhandel vor. Sie zeigen nicht nur, dass dieselbe Technik eine unterschiedliche Eingriffstiefe in verschiedenen Medienbereichen aufweist, sondern auch, dass sich die Aneignungsstrategien und Verlaufsformen sektoraler Transformationen signifikant voneinander unterscheiden – von krisenbehafteten und disruptiven Umbrüchen bis hin zu zeitlich gestreckten Einpassungen neuer technologischer Möglichkeiten, die mitunter über Jahre in den Peripheriebereichen des Sektors gären, bevor sie sich selektiv und sukzessive durchsetzen. Neben den bereits publizierten Studien und weiteren Fallanalysen ist ein Sammelband zum Wandel von Mediensektoren durch Internet und Mobile Devices in Arbeit, der auf den Beiträgen einer von der Abteilung veranstalteten Tagung und eines daran anschließenden Autoren-Workshops zum Thema basiert. Er wird Anfang 2013 erscheinen.
Überdies wird in diesem Forschungsschwerpunkt untersucht, in welchem (Wechsel-)Verhältnis klassische Massenmedien und neue Social Media stehen. Dabei zeigt sich gerade mit Blick auf die vieldiskutierten Rückwirkungen der partizipativen Online-Medien auf die Öffentlichkeitsstrukturen, dass auch eindrucksvolle Fallbeispiele wie das GuttenPlag-Wiki stets mit übergreifenden eingespielten Strukturen in Bezug gesetzt werden müssen, um zu einer belastbaren Einschätzung ihrer gesellschaftlichen Einflusskraft zu gelangen, die sich nicht nur durch das technische Potential, sondern vielmehr durch die sich stabilisierenden Nutzungsmuster bestimmt. Wie sich anhand der bisherigen Präferenzen der meisten deutschsprachigen Onliner ablesen lässt, vollzieht sich der Wandel auch auf diesem Feld entgegen aller Revolutionsrhetorik nicht eruptiv, sondern diversifiziert und sukzessive. In ähnlicher Weise gilt dies für den Wandel regionaler Innovationssysteme und Technologiecluster.

Literatur
Dolata, Ulrich/Schrape, Jan-Felix (Hg.) (2013): Internet, Mobile Devices und die Transformation der Medien. Radikaler Wandel als schrittweise Rekonfiguration. Berlin: Edition Sigma.
Dolata, Ulrich (2011): The Music Industry and the Internet. A Decade of Disruptive and Uncontrolled Sectoral Change. Research Contributions to Organizational Sociology and Innovation Studies 2011-02. Stuttgart: Universität Stuttgart.
Dolata, Ulrich (2008): Das Internet und die Transformation der Musikindustrie. Rekonstruktion und Erklärung eines unkontrollierten sektoralen Wandels. Berliner Journal für Soziologie 18(3), 344–369.
Fuchs, Gerhard (2010): Path Dependence and Regional Development: What Future for Baden-Wuerttemberg? In: Georg Schreyögg/Jörg Sydow (Hg.): The Hidden Dynamics of Path Dependence. Institutions and Organizations. Houndmills: Palgrave Macmillan, 178–196.
Schrape, Jan-Felix (2011): Gutenberg-Galaxis Reloaded? Der Wandel des deutschen Buchhandels durch Internet, E-Books und Mobile Devices. Boizenburg: Hülsbusch.
Schrape, Jan-Felix (2011): Social Media, Massenmedien und gesellschaftliche Wirklichkeitskonstruktion. In: Berliner Journal für Soziologie 21(3), 407–429.

 

Forschungsfeld 3: Sektoraler Wandel des deutschen Energiesystems

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima verkündete die deutsche Bundesregierung die so genannte „Energiewende“: Die bestehenden Atomkraftwerke sollen aus dem System der Stromgenerierung herausgenommen und deren Beitrag durch andere Formen der Energiegewinnung (oder Einsparung) ersetzt werden. Diese strukturellen Veränderungen führen zu der organisations- und innovationssoziologisch zentralen Fragestellung, wie Veränderungen in einem stark ‚vermachteten‘ und verfestigten großtechnischen Sektor zu Stande kommen, welche Rolle externe Ereignisse und Vorgaben dabei spielen können und auf welche Weise Akteure, die bislang nur eine periphere Rolle im Energiesystem eingenommen haben, den sektoralen Wandel beeinflussen können.
Das Energiesystem in Deutschland ist ein gutes Beispiel für ein large technical system, das noch immer von einer kleinen Zahl eng miteinander verflochtener Akteure dominiert sowie durch organisations- und kapitalintensive technische Strukturen geprägt wird und sich durch ein erhebliches Maß an institutioneller Trägheit und pfadabhängiger Entwicklung auszeichnet. Damit ein solches System neuen Anforderungen gerecht werden kann, die von Politik oder Öffentlichkeit formuliert werden, muss es Anpassungsfähigkeit zeigen. Je verfestigter und komplexer die organisatorischen und institutionellen Strukturen sind, desto schwieriger ist es aber, eine grundlegende Transformation zu erreichen. Die wachsende Bedeutung von erneuerbaren Energien etwa stellt eine zunehmende Bedrohung für das etablierte System dar: Mit ihrer Entwicklung verbindet sich die Vorstellung einer stärker dezentralisiert organisierten Form der Stromgewinnung und -verteilung. Das könnte einer Vielzahl von Akteuren neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen, die im etablierten Energiesystem keine oder nur eine randständige Rolle spielen.
Die Projekte, die von der Stuttgarter Organisations- und Innovationssoziologie zu diesem Thema durchgeführt und von Gerhard Fuchs geleitet werden, untersuchen die treibenden bzw. hemmenden Kräfte, Akteure und Entwicklungen in der Transformation des deutschen Energiesystems, die nicht zwingend disruptiv, sondern auch über viele kleine Anpassungsschritte stattfinden kann. Dabei werden zum einen die Aktivitäten der vier großen deutschen Stromnetzbetreiber analysiert, um herauszuarbeiten, wie die etablierten Akteure mit den neuen Herausforderungen umgehen und welche Strategien sie entwickeln, um ihre dominante Position in der Energieversorgung zu bewahren. Zum anderen wird der Blick auf Akteure gerichtet, die den existierenden Konsens im Feld der Energieversorgung in Frage stellen und neue Institutionen bzw. Machtverhältnisse schaffen wollen. Diese Projekte werden im Rahmen der Helmholtz-Allianz „Future infrastructures for meeting energy demands. Towards sustainability and social compatibility“ durchgeführt und von Nele Hinderer und Mario Neukirch sowie dem Promotionsstipendiaten Gregor Kungl bearbeitet.  

Literatur
Fuchs, Gerhard/Wassermann, Sandra (2012): From Niche to Mass Markets in High Technology: The Case of Photovoltaics in Germany. In: Johannes Bauer, Achim Lang, Volker Schneider (eds.): Innovation Policy and Governance in High-Tech Industries. Heidelberg, Berlin: Springer, 219–244.
Fuchs, Gerhard/Wassermann, Sandra (2009): Picking a Winner? Innovation in Photovoltaics and the Political Creation of Niche Markets. In: Science, Technology & Innovation Studies 4(2).
Neukirch, Mario (2012): Internationale Nutzung der Windkraft zur Stromproduktion. Reifungsprozess und Diffusion einer neuen Technologie (1975-1995). In: Ehrhardt, Henrik/ Kroll, Thomas (Hg.): Energie in der modernen Gesellschaft. Zeithistorische Perspektiven. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 149–177.
Neukirch, Mario (2010): Windenergienutzung in der Pionierphase (1973-1991). Technische und sozioökonomische Innovation im Wechselspiel. In: Berliner Debatte Initial 21(4), 117–133.

 

Forschungsfeld 4: Zwischen Individuum und Organisation: Lose gekoppelte kollektive Akteure in Technisierungs- und Innovationsprozessen

Moderne Gesellschaften werden vor allem durch Organisationen und deren Beziehungen zueinander geprägt. In vielen Innnovationsprozessen spielen heute allerdings neben den klassischen korporativen Akteuren auch lose gekoppelte Akteurformationen eine akzentsetzende Rolle, die sich weder durch klassische Organisationskonzepte noch durch gängige Vorstellungen zu kollektiven oder aggregierten Akteuren abbilden lassen: Dies können beispielsweise eigenwillige Nutzer technischer Angebote wie etwa Filesharer sein, technikskeptische Bürger, die kollektive (In-)Akzeptanzen gegenüber neuen technologischen Angeboten ausbilden, technisch versierte Subcommunities, epistemische Gemeinschaften wie Open-Source-Zirkel, neue Formen webbasierten sozialen Protests oder auch unscharfe Bezugseinheiten wie das Hackerkollektiv Anonymous. Sie bleiben aufgrund ihrer strukturellen Diversität nur schwer fassbar, weshalb ihre sozioökonomischen Effekte in der soziologischen Analyse leicht in den Hintergrund treten können, obgleich sie sich in vielen soziotechnischen Veränderungsprozessen als wichtige aktive Einflussfaktoren identifizieren lassen. Ab einem gewissen Schwellenwert der Aufmerksamkeit werden diesen Akteuren zwar kollektive Identitäten zugeschrieben, wie dies z.B. bei „Produsern“, „Bloggern“ oder „Hackern“ der Fall ist. Diese kondensierenden Begrifflichkeiten dienen meist jedoch eher einer kursorischen Reduktion der Beschreibungskomplexität als einer belastbaren Einordnung in differenzierte Modelle sozialer Morphologien.
Die sowohl theoretisch ausgerichtete als auch an konkreten empirischen Fallanalysen orientierte Untersuchung dieses neuen Akteurtyps ist ein zentrales Vorhaben der Stuttgarter Innovations- und Organisationssoziologie in den kommenden Jahren, das von Ulrich Dolata und Jan-Felix Schrape durchgeführt wird. Es wirft eine Reihe neuer Forschungsfragen auf: Welche Varianten dieser neuen Akteure lassen sich voneinander abgrenzen? Welche Zuschreibungs- und Umdeutungsprozesse, welche Zentrums- und Peripherie-Differenzierungen finden im Verlauf ihrer Identitätsausbildung statt? Entwickeln sich aus deren Mitte neue korporative Akteure und inwieweit unterscheiden sich diese von klassischen Organisationen? Welche Rollen können informell organisierte Akteure in technologischen, organisationalen und institutionellen Wandlungsprozessen spielen? Welche Wirkungen haben sie auf bestehende Organisationen und Institutionen? Und – theoretisch gewendet: Inwieweit erweitern oder revidieren diese neuen sozialen Formationen bestehende Akteurkonzepte, die zumeist auf individuelle und korporative Akteure fokussieren?

Literatur
Dolata, Ulrich/Schrape, Jan-Felix (2013): Zwischen Individuum und Organisation. Neue kollektive Akteure und Handlungskonstellationen im Internet. Stuttgarter Beiträge zur Organisations- und Innovationssoziologie 2013-02.

Dolata, Ulrich/Schrape, Jan-Felix (2014): Kollektives Handeln im Internet. Eine akteurtheoretische Fundierung. In: Berliner Journal für Soziologie 24(1), 5-30.