Informationen zu
zur Startseite

Masterstudiengang Empirische Politik- und Sozialforschung

Der Master-Studiengang „Empirische Politik- und Sozialforschung“ ist ein viersemestriger, integrierter Studiengang mit Lehrangeboten aus Politikwissenschaft und Soziologie. Der Studiengang ist forschungsorientiert und vermittelt vertiefte Kenntnisse der Methoden und Verfahren der empirischen Politik- und Sozialforschung. Im Studium kann nach freier Wahl eine Schwerpunktsetzung im Bereich von Politikwissenschaft oder Soziologie erfolgen.

Der Masterstudiengang „Empirische Politik- und Sozialforschung“ sieht neben der Masterarbeit sieben Wahlpflichtmodule in einem Vertiefungs- und einem Spezialisierungsbereich vor. Die Vertiefungsmodule haben zum Ziel, die im grundständigen Studium erworbenen fachspezifischen Kenntnisse inhaltlicher und methodischer Art zu verfestigen und zu erweitern. Die Spezialisierungsmodule greifen jeweils Inhalte eines Vertiefungsmoduls auf, ermöglichen eine detaillierte Beschäftigung damit und fördern in besonderer Weise eine individuelle Profilbildung der Studierenden.

Im Vertiefungsbereich haben die Studierenden zunächst die Wahl zwischen einem zweisemestrigen politikwissenschaftlichen oder soziologischen Projektseminar mit vier Semesterwochenstunden. In diesem  geht es darum, anhand ausgewählter Fragestellungen ein eigenes empirisches Forschungsdesign theoretisch zu begründen und umzusetzen.
Daneben sind vier der folgenden Vertiefungsmodule mit jeweils vier Semesterwochenstunden zu belegen:

  1. Vergleichende Politikwissenschaft: Theorien und Methoden der Mikro- und Makroanalyse
  2. Demokratie und Good Governance
  3. Globale Probleme und Global Governance
  4. Multivariate Statistik
  5. Umweltsoziologie und Technikfolgenabschätzung
  6. Arbeit, Organisation und Innovation

Im Spezialisierungsbereich können die Studierenden zwei aus sechs Spezialisierungsmodulen wählen:

  1. Vergleichende Analyse politischer Einstellungen und politischen Verhaltens
  2. Aktuelle Ansätze der Demokratieforschung
  3. Transnationale Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung
  4. Statistische Modellbildung
  5. Konflikttheorien und Konfliktschlichtung
  6. Netzwerke in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Weiterhin sieht der Spezialisierungsbereich ein praxisbezogenes Modul vor, das in Form eines einschlägigen außeruniversitären Praktikums oder eines universitären Praxisseminars mit Bezug zur empirischen Politik- und Sozialforschung absolviert wird. Durch dieses Modul gelingt es, ergänzend zur Forschungsorientierung des Studiengangs eine Verbindung zwischen inhaltlichen und methodischen Kenntnissen und der beruflichen Praxis bzw. einem typischen Berufsfeld für Sozialwissenschaftler/innen herzustellen.

Die formale Voraussetzung für die Zulassung zum Studium des Master-Studiengangs „Empirische Politik- und Sozialforschung“ ist ein Bachelor-Abschluss oder der Abschluss eines äquivalenten Hochschulstudiums in Sozialwissenschaften, Politikwissenschaft oder Soziologie mit einer Gesamtabschlussnote von mindestens 2,5.
Zudem muss der erfolgreiche Erwerb von Kenntnissen in den Methoden der empirischen Sozialforschung im Abschlusszeugnis bescheinigt sein.

Das Studium beginnt in jedem Wintersemester und der Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

Eine Bewerbung zum 15. Juli ist auch dann möglich, wenn bis zu diesem Zeitpunkt im grundständigen Studiengang mindestens 110 Leistungspunkte erworbene wurden. Auf dieser Grundlage kann eine bedingte Zulassung ausgesprochen werden, sofern die o.g. Kriterien erfüllt sind (es zählt dann die Durchschnittsnote zum Zeitpunkt der Bewerbung).

Weitere Informationen

Unser Prospekt zum Master-Studiengang als Download (pdf iconPDF)