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Polyvalenz im Lehramt

Zur Zeit gibt es noch in einigen Fächern Lehrermangel. Es zeichnet sich jedoch, beispielsweise für die Mathematik, ab, dass sich dies ab 2015 grundlegend ändern wird. Ein Grund ist, dass durch das 8-jährige Gymnasium der Bedarf an Gymnasiallehrern sinken wird.

Lehramtskandidaten soll es daher erleichtert werden, parallel zum Staatsexamen einen BSc – Abschluss in Mathematik oder Physik zu erlangen.
 

Hierzu werden zusätzliche Lehrangebote bereitgestellt werden, insbesondere für jene Veranstaltungen, die im Lehramtsstudium nicht angeboten werden, aber im Bachelor Pflicht sind. 

ab WS 2011/12:
Ausweitung der Kapazität des Computerpraktikums des Mathematikbachelors. Dieses Computerpraktikum, in einem Umfang von 9 LP Pflicht im Bachelor, soll dann in jedem Semester angeboten werden.   

ab WS 2012/13:
Pro Semester Angebot einer Lehrveranstaltung (Vertiefungsvorlesung oder Seminar), die auf dem Curriculum für das Lehramt aufbaut und mathematisch / naturwissenschaftliche Fächerkombinationen unterstützt. Diese Lehrveranstaltung soll insbesondere auch dazu dienen, auf ein Thema für die Zulassungsarbeit / Bachelorarbeit vorzubereiten.



Ein Bachelorabschluss in einem Fach ist besonders sinnvoll, wenn in diesem auch die Zulassungsarbeit geschrieben wird. Der zusätzliche Aufwand, um den BSc in Mathematik zu erwerben, beträgt dann in etwa 30 Leistungspunkte, also etwa ein Semester. Dies gilt für alle Fächerkombinationen miit Mathematik, also für Kombinationen mit geisteswissenschaftlichen Fächern genauso wie mit jenen mit naturwissenschaftlichen Fächern. Der Fachbereich Mathematik hat hierzu eine Äquivalenzlistebeschlossen, die es den Studierenden erleichtert, den Mehraufwand abzuschätzen und rechtzeitig zusätzliche Lehrveranstaltungen  zu planen. Es kann hierfür auch die Zeit nach dem Staatsexamen verwendet werden. Oft ergibt sich hier ein Lücke von 6 Monaten bis zum Eintritt ins Referendariat.

Um den Bachelorabschluss in Angriff zu nehmen, beantragt man beim Studiensekretariat, nach vorhergehender Beratung bei Studiengangsleiter oder Studiendekan, ein Parallelstudium und wird dann in ein Fachsemester eingestuft. Sinnvoll ist dies bei Studirenden nach WPO nach der Zwischenprüfung und bei Studirenden nach der modularisierten GymPO nach dem Praxissemster, also ab dem 6.Fachsermester.