Bauingenieurwesen

Wiederholung von Prüfungen / mündliche Prüfungen (Prüfungsordnung § 14 und § 19)

  • Wenn eine Prüfung nicht bestanden wurde, muss diese zum nächst möglichen Termin angemeldet und abgelegt werden. In bis zu 3 Fällen ist auch eine zweite Wiederholung der Prüfung möglich.
  • Nach EINER nicht bestandenen Wiederholung einer Prüfung, die Bestandteil der Orientierungsprüfung ist oder nach einer nicht bestandener ZWEITwiederholung einer Prüfung, die nicht Bestandteil der Orientierungsprüfung ist, folgt eine mündliche Fortsetzungsprüfung, die jedoch nur mit bestanden (= 4,0) oder nicht bestanden (= 5,0) bewertet werden kann.
  • Wird eine wiederholungspflichtige Prüfung nicht angemeldet oder nicht angetreten, gilt die verpasste Prüfung als nicht bestandener Versuch. Bei einer nicht angetretenen Prüfung gibt es keine  mündliche Fortsetzungsprüfung.

 

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Orientierungsprüfung (Prüfungsordnung § 6, Abs. 1, § 21 und § 22)

  • Die Module „Bauphysik und Baukonstruktion“ und „Technische Mechanik I“  bilden zusammen die Orientierungsprüfung und müssen bis zum Beginn der Vorlesungszeit des 3. Semesters, bei evtl. Widerholungen spätestens bis zum Beginn der Vorlesungszeit des 4. Semesters  komplett und erfolgreich bestanden sein.

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Bescheinigungen die im Prüfungsamt erhältlich sind

  • Die Abschlussbescheinigung kann von Ihrem Sachbearbeiter im Prüfungsamt erstellt werden sobald 180 Leistungspunkte erreicht wurden. Auch vor der endgültigen Benotung der Bachelorarbeit kann der Betreuer der Bachelorarbeit bestätigen, dass diese mindestens mit einer 4,0  benotet wird und damit als bestanden gilt (per sog. 4,0-Bescheinigung). Somit können die 180 Leistungspunkte erreicht werden, auch ohne dass die endgültige Note der Bachelorarbeit bekannt ist.
  • Eine Bescheinigung über das Pflichtpraktikum (Vorpraktikum) kann auf Anfrage ausgestellt werden.

Bescheinigungen anderer Hochschulen werden je nach Art vom Prüfungsamtsachbearbeiter oder vom Prüfungsausschuss ausgefüllt.

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Anmeldung der Bachelorarbeit (Prüfungsordnung § 25)

  • Wenn 120 Leistungspunkte erreicht wurden, kann die Bachelorarbeit im Prüfungsamt angemeldet werden. Bitte füllen Sie dazu das Anmeldeformular der Bachelorarbeit aus und lassen Sie sich die verbuchten Leistungspunkte beim Prüfungsamt bestätigen.
  • Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt 6 Monate. Beginn der Bearbeitungszeit ist das Ausgabedatum des Themas, das Datum wird auf dem Anmeldeformular von Ihrem betreuenden Professor vermerkt. Die Bearbeitungszeit endet mit Abgabe der fertigen Bachelorarbeit beim betreuenden Professor, bzw. Betreuer der Bachelorarbeit und wird ebenfalls vermerkt. Sollte die Bearbeitungszeit überschritten, also das vom Sachbearbeiter im Prüfungsamt errechnete Abgabedatum auf dem Anmeldeformular nicht eingehalten werden, dann muss schriftlich ein begründeter Antrag auf Fristverlängerung der Bearbeitungszeit beim Prüfungsausschuss eingereicht werden. Wenn der Prüfungsausschuss die Gründe anerkennt ist eine Verlängerung der Bearbeitungszeit bis zu 1 Monat möglich.

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Vorgezogene Mastermodule (Prüfungsordnung § 5, Abs. 6)

  • Bereits während des Bachelorstudiums können Mastermodule angemeldet und absolviert werden. Diese sog. Vorgezogenen Mastermodule werden nicht für den Bachelor-Abschluss gewertet, sondern erst für das eventuell anschließende Masterstudium. Die Voraussetzung zur Absolvierung von Vorgezogenen Mastermodulen ist, dass mindestens 120 Leistungspunkte erworben wurden.
  • Vorgezogene Mastermodule können bis zu einem Umfang von 24 Leistungspunkten während der Prüfungsanmeldezeit über LSF angemeldet werden.
  • Die Zuordnung der Module für das sich evtl. anschließende Masterstudium erfolgt nach der erfolgreichen Einschreibung in den Masterstudiengang. Für die korrekte Zuordnung dieser Vorgezogenen Mastermodule wenden Sie sich bitte nach Ihrer Einschreibung in den Masterstudiengang an Ihren Sachbearbeiter im Prüfungsamt.

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Freischussregelung (Prüfungsordnung § 26)

  • Wenn zum Ende des 4. Semesters 108 Leistungspunkte erreicht wurden, besteht der Anspruch auf sog. Freischüsse.
  • Es können bis zu 2 einmalig abgelegte und bestandene Prüfungen zur Verbesserung wiederholt werden. Die Prüfung muss spätestens zum übernächsten Prüfungstermin wiederholt werden und muss unbedingt beim Sachbearbeiter im Prüfungsamt angemeldet werden. Es zählt nur das bessere Ergebnis der beiden Prüfungen, unabhängig davon ob das Erstergebnis im „Freischussversuch“ verbessert wurde oder nicht.
  • Es können bis zu 2 einmalig abgelegte und nichtbestandene Prüfungen annulliert werden. Somit kann z. B.  eine weitere Zweitwiederholung ermöglicht werden oder ein Modul komplett gelöscht werden, damit eine neue Wahlmöglichkeit entsteht.

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