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Über das Institut

Das Stuttgarter Institut für Philosophie ist ein junges Institut, dessen Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg beginnt. Von Anfang an war es durch geistige Innovation, progressives Denken und eine Herangehensweise geprägt, die Wissenschaft, Kunst und Technik zusammenbringt.
Max Bense, der erste Philosophieprofessor an der Universität Stuttgart, war in dieser Hinsicht richtungsweisend. Er brachte wissenschaftstheoretische, logische, ästhetische und semiotische Ansätze miteinander ins Gespräch. Neue technische Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Informatik, fungierten als eine Inspirationsquelle. So entstanden im Umkreis der Stuttgarter Schule auch Pionierarbeiten im Bereich der Computerkunst.
Ein solcher integrativer Ansatz, der die strikte Trennung von Wissenschaft, Kunst und Technik, Geistes- und Naturwissenschaft überwindet, ist auch heute noch charakteristisch für die Ausrichtung des Stuttgarter Instituts für Philosophie. Es geht darum, Konzeptionen zu entwickeln, die Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Wissensbereichen und praktischen Kontexten sichtbar machen, aber auch den tatsächlich bestehenden Unterschieden Rechnung tragen. Die großen Fragen der philosophischen Tradition bilden dabei den Horizont, vor dem die philosophische Reflexion am Stuttgarter Institut für Philosophie erfolgt.