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Führung und Zusammenarbeit

Das Führungsverhalten und die Kultur der Zusammenarbeit tragen ganz wesentlich zur Motivation und Arbeitszufriedenheit bei. Die vielfältigen Fähigkeiten und Qualifikationen unserer Mitarbeiter/innen können sich nur dann voll entfalten, wenn Führungskräfte ihnen dafür Raum geben und das Arbeitsklima im Team stimmt. Wir wollen daher, dass das Miteinander innerhalb der Universität von einem kooperativen, menschlichen und wertschätzenden Umgang geprägt ist.

Die Bedeutung eines wertschätzenden Umgangs steht im Zentrum unterschiedlicher Personalentwicklungsmaßnahmen, wie

  • der Entwicklung von Führungsgrundsätzen,
  • der Einführung von Mitarbeitergesprächen,
  • und Teamentwicklungsmaßnahmen.

Personalentwicklung findet in erster Linie in und durch die Praxis am Arbeitsplatz statt und wird vor allen durch das Rollenverständnis der Führungskräfte bestimmt. Die Führungskräfte sollen ihre Mitarbeiter/innen aktiv in ihrer beruflichen Weiterentwicklung fördern und sich selbst als die wichtigsten und primären Personalentwickler/innen sehen, die zugleich die persönlichen Interessen und Lebensumstände der Mitarbeiter/innen berücksichtigen.

Führungsgrundsätze sind generelle Verhaltensempfehlungen für das Zusammenleben und -arbeiten von Menschen in Organisationen. Sie sollen eine einheitliche Grundlage für das gewünschte Führungsverhalten schaffen. Die Leiter/innen der Dezernate und Stabsstellen der Zentrale Verwaltung haben sich mit ihrem Führungsverständnis auseinander gesetzt und in den letzten Monaten Grundsätze entwickelt, die das Leitbild der Zentralen Verwaltung ergänzen und an dem sie sich messen lassen wollen.

Im März 2010 wurde eine Rahmendienstvereinbarung zur Einführung und Durchführung von Mitarbeitergesprächen an der Universität Stuttgart unterzeichnet und damit die Voraussetzung für die Einführung jährlicher Mitarbeitergespräche geschaffen. Die Rahmendienstvereinbarung enthält u. a. Regelungen zu Form und Zielen des Mitarbeitergesprächs, zu Inhalten und zur Methodik, zur Vor- und Nachbereitung und zur Dokumentation der Gesprächsergebnisse. Entscheidet sich eine Einrichtung für die Einführung von Mitarbeitergesprächen auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung, so unterstützt das Dezernat Personal bei den weiteren notwendigen Schritten (vgl. Rundschreiben 63/2010) .

Im September 2010 wurde die flächendeckende Einführung des Mitarbeitergesprächs in der Zentralen Verwaltung zum 1. Quartal 2011 mit dem Personalrat abgestimmt. Die Zentrale Verwaltung ist damit die erste Einrichtung unserer Universität, die die Rahmendienstvereinbarung zum Mitarbeitergespräch mit Leben erfüllt. Ziel der jährlichen Mitarbeitergespräche ist es, das ergebnisorientierte und konstruktive Miteinander zwischen Führungskräften und Mitarbeitern/innen zu fördern. Durch eine offene und wertschätzende Gesprächskultur wollen wir Motivation, Fähigkeiten und Arbeitszufriedenheit stärken. Um diesen Aspekt hervorzuheben, wurde für die Einführung von Mitarbeitergesprächen in der Zentralen Verwaltung als Projektbezeichnung „Verwaltung im Dialog“ gewählt.

Effiziente Zusammenarbeit im Team ist eine wichtige Voraussetzung für die Erledigung zahlreicher Aufgaben. PE kann anlassbezogen und bedarfsorientiert Teamentwicklungsprozesse initiieren und begleiten, mit dem Ziel, einer Verbesserung der Arbeitsabläufe und der Förderung eines kooperativen Arbeitsklimas. Falls die Zusammenarbeit im Team durch Konflikte gefährdet ist, kann ggf. mit Hilfe einer neutralen dritten Person der Konflikt bearbeitet werden. Mögliche Ansprechpartner sind der Personalrat, das Personaldezernat, die Gleichstellungsbeauftragte oder die psychologische Beratungsstelle des Studentenwerks. Darüber hinaus vermittelt das Dezernat Personal bei Bedarf erfahrene Moderatoren und Mediatoren.

Teamfördernde Maßnahmen durchzuführen bietet sich aber nicht erst dann an, wenn sich Reibungen abzeichnen, sondern sollten bereits einsetzen, wenn beispielsweise Organisationseinheiten neu geschnitten werden und sich damit die Zusammensetzung eines Teams wesentlich verändert.