Grundprinzipien des Lerneinheitenkonzepts in ILIAS
Ein Konzept für virtuelle Lerneinheiten, das sich als komplementäres Angebot zu den traditionellen Lehrveranstaltungen der Präsenzuniversität versteht, muß den Studierenden einen Mehrwert gegenüber den traditionellen Medien der Lehre bieten. Die Verwirklichung eines Mehrwerts ist nur durch die konsequente Nutzung der genuinen Möglichkeiten der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) erreichbar. Die neuen IuK-Technologien bieten einen Mehrwert insbesondere in den Bereichen:
- Selbstgesteuertes Lernen
- Kooperatives Lernen
Diese beiden Begriffe sind Charakteristika des Lerneinheitenkonzepts, da sie als Grundprinzipien allen Überlegungen und Entwicklungen zugrunde liegen. Der Einsatz der neuen IuK-Technologien soll kein Selbstzweck sein, daher ist die Lernprozessorientierung (und nicht die Technologieorientierung) als ein weiteres Grundprinzip zu nennen.
Die Förderung des Selbstgesteuerten Lernens und des Kooperativen Lernens ist aus zwei Perspektiven zu betrachten. Zum einen ist sie ein Ziel im Sinne der Vermittlung von Kompetenzen, die zukünftig insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussion des lebenslangen Lernens (das eine hohe Kompetenz zum selbstgesteuerten Lernen erfordert) und der virtuellen Unternehmung (die eine hohe Kompetenz zu kooperativen Arbeiten erfordert) an Bedeutung gewinnen werden. Zum anderen ist sie eine Methode, um die genuinen Möglichkeiten der neuen IuK-Technologien effizient einzusetzen.
Hauptfunktionen für den Lerner:
Das ILIAS Lernprogramm stellt in seiner Hauptfunktion dem Studierenden Lerneinheiten bereit. Neben dieser Hauptfunktion bietet das Programm für den Anwender viele weitere nützliche Funktionen, die das mediengestützte Lernen und Arbeiten erleichtern und verbessern:
- Erstellung von Bookmarks,
- Versenden und Erhalten von Nachrichten,
- Teilnahme an Diskussionen,
- Anlegen und Verwalten von Gruppen zum Austausch von Ideen und Gedanken.
