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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Zellbiologie und Immunologie

Herstellung und Reinigung von Antikörpern

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-   Entwicklung von robusten und generischen Verfahren für die Produktionschromatographie zur Reinigung von humanen therapeutischen Antikörpern
   

Ziel des BMBF-Verbundprojektes ist die Entwicklung von neuen Trennverfahren für die effektive und sichere Produktion von humanen therapeutischen Antikörpern. Dabei soll die derzeit vorherrschende Abhängigkeit von einer einzigen Methode, der Protein A Chromatographie, verbunden mit der marktbeherrschenden Stellung einer Firma, überwunden werden indem mit der Ionenaustauschchromatographie (IEC) und der Hydrophoben Interaktionschromatographie (HIC) zwei grundsätzlich praxistaugliche alternative Methoden so weit entwickelt werden, dass sie, insbesondere auch in Kombination miteinander, für die Reinigung von Antikörpern zielgerichtet und sicher eingesetzt werden können. Aufbauend auf dem Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Antikörper und Trägermaterial werden sowohl neue Materialien für die Chromatographie und verwandte Membranverfahren als auch die Trennprozesse entwickelt und optimiert. Als Ergebnis soll die Reinigung von Antikörpern mit diesen Verfahren modellgestützt auf der Basis weniger Versuche sicher auszulegen und zu betreiben sein. Das Konsortium verfügt über die benötigte Kompetenz, um diese Projektziele zu erreichen. Es umfasst alle wichtigen Hersteller von Trennmaterialien für die Antikörperreinigung in Deutschland sowie Forschungsinstitute aus den Bereichen Bioinformatik und Biotechnologie sowie Thermodynamik und der Thermischer Verfahrenstechnik und verfügt über eine eigene Quelle für die für die Untersuchungen benötigten großen Mengen der außerordentlich wertvollen Antikörpern.

Im Rahmen dieses Projektes werden folgende Fragestellungen von der Arbeitsgruppe bearbeitet:

  • Untersuchung der biologischen Aktivität von Antikörpern mittels Oberflächen-Plasmon-Resonanz, ELISA, Durchflußzytometrie und weiterer geeigneter Verfahren
  • Untersuchungen zur Adsorption von Wirtsproteinen an den Medien der Industriepartner
  • Erarbeitung von Strategien zur Entwicklung und Optimierung der Gesamtverfahren zur Reinigung von Antikörpern unter Verwendung der im Projekt untersuchten Methoden (zusammen mit der Arbeitsgruppe Hubbuch vom Forschungszentrum Jülich)

   


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Mitarbeiter
   
Dr. Heiner Böttinger (Projektleitung)                     
Tel.: (49) 711-685-67485


Anna Moosmann (Doktorandin)
Tel.: (49) 711-685-60262