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unilogo Universität Stuttgart

Girls'Day am ITO 2009

Institut für Technische Optik
 


So hoch war die Frauenquote am Institut für Technische Optik (ITO) der Uni Stuttgart noch nie: Fast 30 Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren besuchten das ITO einen halben Tag lang am 23. April, dem bundesweiten Girls’ Day, um Einblick in die Optik zu erhalten.

Der Girls’ Day – Mädchen –Zukunftstag (www.girls-day.de) bietet Mädchen der Unter- und Mittelstufe die Möglichkeit, in „frauenuntypische“ Berufsfelder hineinzuschnuppern und neue Ideen für die eigene Berufswahl zu entdecken. Denn laut Statistik ist der Anteil der Abiturientinnen mit 56% erheblich höher als der der Abiturienten. Dennoch nutzen aber von dieser höhreren Zahl schulisch gut ausgebildeter junger Frauen immer noch viel zu wenig die Chance, ein Studium der Ingenieur - oder Naturwissenschaften aufzunehmen. Vor diesem Hintergrund soll der "Girls' Day" dazu dienen, sie auf ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken aufmerksam zu machen, ihre Neugier zu wecken und ihr Studienfach- und Berufswahlspektrum zu erweitern. Auch die Uni Stuttgart beteiligt sich seit 2006 mit Angeboten der verschiedenen Institute. Dieses Mal waren 27 Institute mit Angeboten für 449 Mädchen beteiligt. Unter ihnen das ITO mit dem Workshop „3D-Sehen - Wie funktioniert das eigentlich?“.

Am ITO konnten die Schülerinnen dieses Jahr lernen, was Optik eigentlich ist, was mit Licht alles machbar ist und womit sich das Institut beschäftigt. Gleichzeitig konnten die jungen Mädchen einen (meist ersten) Blick auf das universitäre Umfeld werfen.

Im Vordergrund des Angebots stand aber, den Schülerinnen anhand eigener 3D-Bilder einen kleinen Einblick in die Faszination „Optik“ zu geben. Im praktischen Teil des Workshops konnten die Teilnehmerinnen, basierend auf eigenen, am Computer bearbeiteten Fotos 3D-Bilder, mit Hilfe von Lentikularfolien basteln. Beeindruckend war dabei, wie sicher selbst die jüngsten Mädchen die Bildverarbeitung am Computer meisterten und mit welcher Begeisterung und Kreativität ganz unterschiedliche 3D-Motive entworfen und gebastelt wurden.

Natürlich sollten die Mädchen auch verstehen, wie die 3D-Lentikular-Bilder und das Stereo-Sehen allgemein funktionieren und wozu es gut ist. Dementsprechend wurde das Basteln durch zwei kurze theoretische Blöcke (im Stil von Mini-Vorlesungen mit Experimenten) flankiert.

Die durchweg sehr positiven Rückmeldungen der Schülerinnen zeigten, dass sich die Veranstaltung trotz des hohen personellen und organisatorischen Aufwands gelohnt hat. Die Mädchen waren sehr interessiert und hatten besonders viel Spaß am praktischen Teil des Workshops.