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Arbeitsgruppe Überschallverbrennung


Abb.1: Die Arbeitsgruppe Überschallverbrennung am ITLR.

Eine Forschergruppe am Institut beschäftigt sich mit der Überschallverbrennung wie sie in künftigen luftatmenden Antrieben für Raumtransporter realisiert werden soll. Ziel dieser Aktivität ist die Überschallverbrennung soweit zu verstehen, daß eine Auslegung von solchen Antrieben weitgehend durch Computersimulation erfolgen kann. Dazu werden numerische Programme zur quantitativen Beschreibung der Strömung, Vermischung, Zündung und Verbrennung bei Überschallbedingungen entwickelt und durch Experimente überprüft. Für die experimentellen Untersuchungen steht hier eine kontinuierlich arbeitende, für die Überschallverbrennung besonderes konzipierte Brennversuchsanlage zur Verfügung: Ein Schraubenverdichter liefert 1,45 kg Luft/s bei 1,05 MPa Druck. Die Luft wird mit Hilfe eines zweistufigen, elektrischen Lufterhitzers auf bis zu 1500 K erhitzt. Die Brennversuchsanlage kann somit Brennkammerzustände bis zu einer Flugmachzahl von 7 simulieren, wobei die Überschallströmung frei von jeglichen Verunreinigungen und Wasser ist. Bei den experimentellen Untersuchungen werden Meßtechniken wie die Schlieren-Meßtechnik, die Ramanspektroskopie und die laser-induzierte Fluoreszenz (LIF) eingesetzt. Mit diesen Meßtechniken ist es möglich, die Vorgänge in der Überschallbrennkammer berührungslos zu diagnostizieren.

Ansprechpartner am ITLR: