Lektorat für sardische Sprache und Kultur 
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Das
Sardische in Deutschland, der Schweiz und Österreich
Sommersemester
2003-Wintersemester
2003-04 (SS02-WS02-03)
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Dieses Informationsschreiben möchte hauptsächlich auf Universitätskurse aufmerksam machen, die Sprache, Linguistik und Literatur Sardiniens zum Gegenstand haben und die von den Abteilungen für romanische Sprachen und Literaturen in deutschsprachigen Ländern angeboten werden, das heißt in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Ländern, die schon immer ein besonderes Interesse an der Sprache und Literatur Sardiniens gezeigt haben. Aus Platzgründen führen wir hier die Einführungskurse zur romanischen Linguistik, die einmal jährlich an allen Universitäten der erwähnten Länder stattfinden, nicht auf . Im Sommersemester 2003 und im Wintersemester 2003/2004 werden besonders die praktischen Übungen zur sardischen Sprache (Einführung in die Sardische Sprache und Kultur) an den Abteilungen für romanische Linguistik und Literatur in Stuttgart, Tübingen und München aufgeführt, die von den unten genannten Personen gehalten werden. Ferner ist der Kurs zur sardischen Linguistik in Bonn zu erwähnen, der regelmäßig von Heinz- Jürgen Wolf gehalten wird. Der sardischen Linguistik haben sowohl Michele Loporcaro vom Institut für romanische Linguistik an der Universität Zürich (Linguistica Sarda) als auch Rosita Schjerve-Rindler in Wien im Sommersemester 2003 erneut einen ganzen monographischen Kurs gewidmet. In Berlin versucht sich Guido Mensching, der schon seit langer Zeit Sardologe ist, an einem viel versprechenden Seminar mit dem Titel Sardisch für Romanisten. Auf dem Gebiet der Literatur sind das Seminar der Marburger Italianistin Heidi Marek (Literarischer Streifzug durch Sardinien), das sich den sardischen Schriftstellern des Novecento widmet und das Seminar von Helene Harth in Potsdam (Sardinien: Literarische Konstruktion einer Region) hervorzuheben. Im Bereich der panromanischen Seminare ist das Sardische in Saarbrücken in den Seminaren von Ester Salamanna (Le lingue di minoranza in Italia/Minderheitensprachen in Italien) und in Wien durch Hans Goebl (Le minoranze etno-linguistiche d`Italia) vertreten. Von Bedeutung ist die Gründung der neuen Buchreihe SARDINNIA (www.sardinnia.de), in der man die ersten beiden Ausgaben, beziehungsweise: F. Karlinger, Studien zur Ethnomusikologie und Volksliteratur Sardiniens, Norderstedt 2003 und M.L. Wagner, Reisebilder aus Sardinien, erschienen sind. Deutschland
1. Berlin: Freie Universität Sommersemester 2003: Sardisch für Romanisten G. Mensching 2. Bonn: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Sommersemester 2003: Sardisch H.-J. Wolf Wintersemester 2002/2003: Sardisch H.-J. Wolf 3. Marburg: Philipps-Universität Wintersemester 2002-04: Literarischer Streifzug durch Sardinien H. Marek 4. Saarbrücken: Universität des Saarlandes Wintersemester 2003-04: Minderheitensprachen in Italien E. Salamanna 5. Stuttgart: Universität Stuttgart Sommersemester 2003: Einführung in die sardische Sprache und Kultur II G. Masala Wintersemester 2003-04: Einführung in die sardische Sprache und Kultur I G. Masala 6. Tübingen: Eberhard-Karls-Universität Sommersemester 2003: Einführung in die sardische Sprache und Kultur II G. Masala Wintersemester 2003-04: Einführung in die sardische Sprache und Kultur I G. Masala Einführung in die sardische Sprache und Kultur II G. Masala 7. München: Ludwig-Maximilian Universität Sommersemester 2003: Einführung in die sardische Sprache und Kultur I G. Masala Wintersemester 2003-04: Einführung in die sardische Sprache und Kultur I G. Masala Einführung in die sardische Sprache und Kultur II G. Masala 8. Potsdam: Universität Potsdam Wintersemester 2002/2003: Sardinien: Literarische Konstruktion einer Region H. Harth SCHWEIZ 1. Zürich: Universität Zürich Sommersemester 2003: Linguistica sarda M. Loporcaro ÖSTERREICH 1. Wien: Universität Wien Sommersemester 2003: Sardisch: eine romanische Kleinsprache R. Schjerve-Rindler 2. Salzburg: Universität Salzburg Sommersemester 2003 (semestre estivo 2003): Le minoranze etno-linguistiche d’Italia G. Goebl Sommersemester 2002 - Wintersemester 2002-03 Dieses Informationsschreiben
möchte hauptsächlich auf
Universitätskurse aufmerksam machen, die sich mit der sardischen
Sprache und
deren Linguistik und Literatur beschäftigen und die von den
Abteilungen für
romanische Sprachen und Literatur in den deutschsprachigen Ländern
-
Deutschland, Österreich und die Schweiz - angeboten werden. Diese
Länder haben
schon immer ein Interesse an der Sprache und Literatur Sardiniens
gezeigt. Aus
Platzgründen führen wir hier die Grundkurse für die
romanische Linguistik, die
einmal im Jahr an allen Universitäten der oben erwähnten
Ländern stattfinden,
nicht auf. Im Sommersemester 2002 und
Wintersemester 2002-03 sind die praktischen
Übungen zur sardischen Sprache (Einführung in die
sardische Sprache und
Kultur) der Abteilungen für romanische Sprachen und Literatur
in Bonn,
Stuttgart, Tübingen und München aufzuzeigen. In Bonn ist
ferner der Kurs für
sardische Linguistik, der regelmäßig von Heinz-Jürgen
Wolf gehalten wird, zu
erwähnen. Auch hat Michele Loporcaro
von dem
Institut für romanische Linguistik der Universität
Zürich im Wintersemester
2002-03 erneut der sardischen Linguistik einen ganzen monographischen
Kurs (Il
sardo fra le lingue romanze) gewidmet. Im Bereich der Literatur ist
der
monographische Kurs, Sardinien: Literarische Konstruktion
einer Region, von Helene Harth in Potsdam hervorzuheben, der sich
den
bedeutenderen Phasen der Inselliteratur widmet. So auch in Bayreuth
jener Kurs
von Claudia Ortner-Buchberger über Grazia Deledda. Zu beachten
sind zwei kürzlich erschienene Diplomarbeiten von sehr hohem
Niveau, die über
das Thema der sardischen Linguistik und ihrer großen
Aktualität wie der
Standardisierung der sardischen Sprache (Daniela Marzo, Normierungsprobleme
des Sardischen, Tübingen 2002) und das linguistische
Bewusstsein der
Sarden (Titus Gast, Standardisierung und Sprachbewusstsein in
Sardinien,
München 2002) behandeln. Mit dem Titel Geschichte der
sardischen Sprache
ist das Handbuch Max Leopold Wagners, La lingua sarda: storia,
spirito e forma, in deutscher Sprache beim Fracke Verlag in
Tübingen 2002
erschienen. DEUTSCHLAND 1. Bayreuth: Universität Bayreuth Sommersemester 2002: Drei Generationen des weiblichen Schreibens in Italien: G. Deledda, E. Morante, D. Maraini C. Ortner-Buchberger 2. Bonn: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Sommersemester 2002: Sardisch: H.-J. Wolf Einführung in die sardische Sprache und Kultur I: G. Masala Einführung in die sardische Sprache und Kultur II: G. Masala Wintersemester 2002/2003: Sardisch: H.-J. Wolf Einführung in die sardische Sprache und Kultur I: G. Masala Einführung in die sardische Sprache und Kultur III: G. Masala 3. Stuttgart: Universität Stuttgart Sommersemester 2002: Einführung in die sardische Sprache und Kultur I: G. Masala Wintersemester 2002/2003: Einführung in die sardische Sprache und Kultur I: G. Masala 4. Tübingen: Eberhard-Karls-Universität Sommersemester 2002: Einführung in die sardische Sprache und Kultur II: G. Masala Wintersemester 2002/2003: Einführung in die sardische Sprache und Kultur I: G. Masala 5. München: Ludwig-Maximilian Universität Sommersemester 2002: Einführung in die sardische Sprache und Kultur I: G. Masala Wintersemester 2002/2003: Einführung in die sardische Sprache und Kultur I: G. Masala Einführung in die sardische Sprache und Kultur II: G. Masala 6. Potsdam: Universität Potsdam Wintersemester 2002/2003: Sardinien: Literarische Konstruktion einer Region: H. Harth SCHWEIZ 7. Zürich: Universität Zürich Wintersemester 2002/2003: Il sardo fra le lingue romanze: M. Loporcaro ÖSTERREICH 8. Wien: Universität Wien Sommersemester 2002/2003: Italienisch und die anderen Sprachen Italiens: B. Czernilofsky 9. Salzburg: Universität Salzburg Wintersemester 2002/2003: Tre profili linguistici: Sicilia, Sardegna, Corsica: H. Goebl |
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