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Modellvorhaben der Raumordnung: „Vorsorgendes Risikomanagement in der Regionalplanung“ – Modellregion Stuttgart (MORO Risiko)

Sponsor:
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) / Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Projektträger:
Verband Region Stuttgart

Projektpartner:

  • IREUS Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung, Universität Stuttgart
  • Verband Region Stuttgart
  • Plan + risk consult – Prof. Dr. Greiving & Partner, Ingenieurgesellschaft für Raumplanung und Umweltforschung
  • agl Hartz • Saad • Wendl, Landschafts-, Stadt- und Raumplanung

 

Das Institut IREUS erarbeitet am Beispiel der Modellregion Stuttgart eine Konzeption, wie systematisch Informationen, Strategien und Maßnahmen des regionalplanerischen Risikomanagements ermittelt, entwickelt und in bestehende formelle und informelle Instrumente der Regionalplanung eingebracht werden können.

Dabei liegt ein Schwerpunkt des vorsorgenden regionalplanerischen Risikomanagements auf Fragen der regionalen Hotspots des räumlichen Risikos gegenüber Extremereignissen sowie des Klimawandels und auch auf dem Bereich der Kritischen Infrastrukturen, die gerade für die wirtschaftsstarke Region Stuttgart und die Funktionsfähigkeit der Arbeitsteilung in der Region von zentraler Bedeutung sind. Es sollen Risikoprofile und Vorsorgestrategien der Risikovermeidung und – minderung entwickelt werden und geprüft werden wie Maßnahmen in Bezug auf das planerische Risikomanagement auf der Ebene der Regionalplanung und auf der Ebene der kommunalen Planung zu verorten sind. Dabei soll eine Weiterentwicklung ausgewählter formeller und informeller Instrumente unter besonderer Berücksichtigung der Novellierung der Umweltprüfung und der Novelle des BauGB bzw. des ROG erfolgen.

Im Rahmen des Projekts wird durch die enge Kooperation mit dem Verband der Region Stuttgart (VRS),  mit Fachbehörden der Landkreise und Kommunen, sowie ausgewählten Experten ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis angestrebt, wodurch eine möglichst effektive spätere Umsetzung des Risikomanagements ermöglicht werden soll.

 Weireführende Informationen: