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Versorgungsspannungsmodulation

Prinzip der Versorgungsspannungsmodulation
Prinzip der Versorgungsspannungsmodulation.

Bei der Versorgungsspannungsmodulation wird die Versorgungsspannung des HF-Verstärkers der momentanen Ausgangsleistung angepasst. Ist die Ausgangsleistung gering, so wird die Versorgungsspannung reduziert, ist die Ausgangsspannung dagegen hoch, wird die Versorgungsspannung entsprechend erhöht. Dadurch arbeitet der Leistungsverstärker im Idealfall immer nahe seiner maximalen Ausgangsleistung und damit sehr effizient.
Schlüsselkomponente der Versorgungspannungsmodulation ist der Spannungsmodulator, welcher hocheffizient sein muss. Der Spannungsmodulator selbst ist auch ein Leistungsverstärker, der allerdings im Gegensatz zum HF-Verstärker ein Tiefpasssignal verstärken muss. Bei tiefen Frequenzen ist es einfacher effiziente Leistungsverstärker aufzubauen. Die Spannungsmodulatoren basieren oft auf Techniken von DC/DC-Wandlern oder Verstärkerprinzipien der Audiotechnik. Die erforderliche Bandbreite ist abhängig von den Modulationsverfahren. Üblicherweise müssen Bandbreiten von ca. 10 MHz erreicht werden.

Am Institut wurden mehrere Spannungsmodulatoren erfolgreich aufgebaut. Ein integrierter Spannungsmodulator mit hoher Bandbreite ist in Arbeit.

Dipl.-Ing. Ingo Dettmann

Ansprechpartner

Dipl.-Ing Alexander Bräckle