Institut für Mineralogie und Kristallchemie der Universität Stuttgart

Azenbergstr.18, 70174 Stuttgart und Pfaffenwaldring 55, 70569 Stuttgart


Tonmineralogie zur Lösung ingenieurgeologischer Probleme

Bei den Tonsteinen und Mergeln des Keupers und Juras in Süddeutschland treten je nach ihrem Verwitterungszustand erhebliche und lange Zeit nicht kalkulierbare Festigkeitsunterschiede auf. Fragen der veränderlichen Festigkeiten in Abhängigkeit vom Verwitterungszustand sind für die Bautechnik von großer Aktualität, die heute in steigendem Umfang zur Bebauung von schwierigem Gelände gezwungen ist, z.B. Tunnelbauten im Großraum Stuttgart. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geotechnik, Stuttgart, ein fachübergreifendes Forschungsvorhaben durchgeführt. Eines der Ziele war es, unter Berücksichtigung der Mineralzusammensetzung der Tonsteine, Parameter zu bestimmen, welche eine quantitative Festlegung des Begriffs Verwitterungsgradin Korrelation zu bodenmechanischen Eigenschaften erlauben. Dieses Projekt wurde im DFG-Schwerpunktprogramm "Ingenieurgeologische Probleme im Grenzbereich zwischen Locker- und Festgesteinen" gefördert.


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