Institut für Mineralogie und Kristallchemie der Universität Stuttgart

Azenbergstr.18, 70174 Stuttgart und Pfaffenwaldring 55, 70569 Stuttgart


Auszug aus der Universitätsbroschüre „Forschung – Entwicklung – Beratung 2002“


Institut für Mineralogie und Kristallchemie

Azenbergstr. 18, 70174 Stuttgart oder Pfaffenwaldring 55, 70596 Stuttgart
Telefon: (0711) 121-1214 oder (0711) 685-4119
Telefax: (0711) 121-1222
e-mail:
imima@po.uni-stuttgart.de
http://www.uni-stuttgart.de/imi

Institutsleitung: Prof. Dr. Hans-Joachim Massonne

Ansprechpartner für Anfragen: Prof. Dr. H.-J. Massonne, Prof. Dr. P. Keller, apl. Prof. Dr. E.-D. Franz, Dr. T. Theye

Hauptsächliche Arbeitsgebiete:

Experimentelle Hochdruckforschung:
Synthesen und Phasenuntersuchungen bis zu Drücken von 10 GPa. Gegenstand der Untersuchungen sind hauptsächlich Oxide und Silikate.

Petrologie und Geochemie magmatischer und metamorpher Gesteine:
Mikroskopische Charakterisierung von Gefüge und Modalbestand verschiedenster Kristallingesteine sowie Mineralanalytik mittels der Elektronenstrahl-Mikrosonde. Ermittlung der chemischen Zusammen­setzung der Gesteine einschließlich der Spurenelementcharakteristik. Untersuchungsgebiete befinden sich gegenwärtig in verschiedenen Teilen Europas, in Brasilien, Chile, China, Kasachstan und Marokko.

Sedimentpetrographie und Lagerstättenkunde:
Semiquantitative Bestimmung von Tonmineralen, Quarz, Gips, Anhydrit etc. z.B. für Baugrunduntersuchungen. Forschungsaktivitäten im Bereich der Lagerstättenkunde beinhalten Pegmatite (Li, Be, Ta, Nb and Sn), NE-Metalllagerstätten sowie nichtmetallische Rohstoffe wie Bauxit, Magnesit und Diamant.

Untersuchungen an kristallinen Stoffen:
Angewendet werden verschiedene Röntgentechniken (Pulverdiffraktometrie, Debye-Scherrer-Verfahren, Einkristallgoniometer), Rasterelektronen­mikroskopie, thermo-analytische Methoden (DTA, TG) und verschiedene chemische Analyseverfahren (siehe oben).

Keramikforschung:
Dargestellt und untersucht werden Hartstoffe aus Übergangsmetallboriden, z.B. TiB2 und ZrB2 mit ZrO2, und Biokeramiken, z.B. Zahnimplantatmaterialien auf Apatitbasis.

Qualifikation: Langjährige Erfahrung auf den genannten Gebieten sowie bei der Bewertung und Beurteilung von Rohstoffen, Baustoffen und Werkstoffen.

Einrichtungen: Röntgen-Pulverdiffraktometer, Debye-Scherrer Kammern, verschiedene Einkristall-Kammern, AAS, Elektronenstrahl-Mikrosonde (WDS, EDS, Kathodolumineszenz u.a. Detektoren), Bildanalysesysteme, FT-IR-Spektrometer, H2O-CO2-Analysator, REM mit EDS, TGA-DTA-Gerät, Polarisationsmikroskope (Durchlicht, Auflicht), Magnetscheider, Heißpresse (max. 100 kN, 2000°C), Stempel-Zylinder-Presse (max. 4 GPa), Diamantstempel-Presse, Chemielabore mit diversen analytischen Einrichtungen (einschl. Mikrowellenaufschluß-Anlage, „sub-boiling“-Anlage zur Herstellung ultrareiner Säuren), Gesteinsaufbereitungslabor, Präparationslabor für Gesteinsdünnschliffe und Anschliffe, feinmechanische Werkstatt.

Zielgruppen: Institute der Grundlagenforschung sowie Industrie und Wirtschaft allgemein.


Homepage des Institutes
Homepage der Universität

    Nachrichten an institut@mineralogie.uni-stuttgart.de