Institut für Mineralogie und Kristallchemie der Universität Stuttgart

Azenbergstr.18, 70174 Stuttgart und Pfaffenwaldring 55, 70569 Stuttgart


Ortsauflösende chemische Analytik im Mikrobereich

Ortsauflösende chemische Analytik im Mikrobereich

 

Das Institut für Mineralogie und Kristallchemie der Universität Stuttgart betreibt seit 2000 eine Elektronenstrahl-Mikrosonde des Typs CAMECA SX100. Das Gerät wird auch von anderen Einrichtungen der Universität Stuttgart sowie von Gästen aus dem In- und Ausland genutzt.

Mit einer Elektronenstrahl-Mikrosonde lassen sich die chemischen Zusammensetzungen kleinster Teilbereiche (Durchmesser 2-3 µm) eines Feststoffs ermitteln. Es können sowohl qualitative als auch quantitative Analysen angefertigt werden. Auch Elementverteilungen auf Probenflächen können mit Hilfe einer modernen Computersteuerung gemessen und dargestellt werden.

Es können mit Ausnahme von Wasserstoff, Lithium, Beryllium und der Edelgase alle Elemente des Periodensystems gemessen werden. Für die quantitative Analytik sind normalerweise ebene und polierte Probenoberflächen erforderlich. Andere Proben können zumindest halbquantitativ oder qualitativ charakterisiert werden.

Eine bildliche Dokumentation der Proben kann durch Sekundär- oder Rückstreuelektronenbilder oder durch die Darstellung der Kathodolumineszenz erfolgen. Linienprofile mit der Darstellung der relativen Verteilung von Elementen können in Sekundenschnelle realisiert werden.

Die Eichung für quantitative Zwecke erfolgt über international anerkannte und zertifizierte Standards.

 

 

Elektronenstrahl-Mikrosonde am Institut für Mineralogie und Kristallchemie der Universität Stuttgart.

 

Kristallspektrometer der Elektronenstrahl-Mikrosonde

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    Nachrichten an institut@mineralogie.uni-stuttgart.de