Aktuelles

27. September 2016; WK

Gentner-Symposium: »Contested German-Jewish Cultural Property after 1945. The
Sacred and the Profane«
27. bis 29. September 2016, The Hebrew University of Jerusalem


Gefördert von der Minerva Stiftung. Eine Kooperationsveranstaltung des Franz Rosenzweig
Minerva Research Centers for German Jewish Literature and Cultural History, des Simon-
Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte der Universität Leipzig und des DLA Marbach


Im Zentrum des internationalen Symposiums an der Hebräischen Universität in Jerusalem
stehen die symbolischen Resonanzen des Umgangs mit dem deutsch-jüdischen Kulturerbe
nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Unter dem Titel »Contested German-Jewish Cultural
Property after 1945. The Sacred and the Profane« diskutieren Nachwuchswissenschaftler/-
innen aus Amerika, Israel und Deutschland zusammen mit etablierten Vertretern des
Forschungsfeldes über die verschiedenen kulturhistorischen, politischen und
gedächtnistheoretischen Bedeutungsschichten der Auseinandersetzung mit den materiellen
Restbeständen der zerstörten jüdischen Kultur Europas.

Mit Doerthe Bischoff, Emily Bilsky, Inka Bertz, Dan Diner, Iris Lauterbach, Marcel Lepper,
Ulrich Raulff, Joachim Schlör, Marcos Silber, Julia Voss, Yfaat Weiss u.a.

  

»Lebensform Kritik«. Symposium zu Christa und Peter Bürger
27. und 28. Oktober 2016, Deutsches Literaturarchiv Marbach


Gefördert von der Volkswagen Stiftung


Die Literaturwissenschaftler Christa und Peter Bürger haben als Intellektuelle die politisch
und bildungsreformerisch turbulente zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts in der
Bundesrepublik entscheidend mitgeprägt. Ihre Erfolge sprechen dabei eine eigene Sprache:
Zahlreiche ihrer Schriften fanden im europäischen Raum in Form von Übersetzungen
Widerhall. Der symbiotischen Arbeitsweise, die das Wissenschaftlerpaar stets kultiviert hat,
lag dabei immer ein Moment erwünschter Streitbarkeit zu Grunde.

Auf dem Symposium beleuchten wissenschaftliche Weggefährten, Schüler und Forscher
erstmals in umfassender Form dieses an einem gemeinschaftlichen kritischen Denken
orientierte Lebens- und Schaffensprojekt.

 

12. Forschungstreffen Suhrkamp/Insel. »Die Zeitschrift. Sinn, Form, Konjunktur«
17. und 18. November 2016, Deutsches Literaturarchiv Marbach


Gefördert von der Volkswagen Stiftung. In Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin


Die internationale Tagung fragt nach den Konzepten, Konjunkturen und Krisen der
Zeitschriften, die in Westeuropa und den USA Literatur- und Ideengeschichte geschrieben
haben. Seit den politischen und medialen Umbrüchen um 1800 spielen Zeitschriften eine
entscheidende Rolle an der Wegkreuzung zwischen Literatur und Politik, Idee und Ideologie,
sie wirken stilbildend, führen Schreibende und Lesende zusammen. Das DLA Marbach und
das Archiv der Akademie der Künste erschließen eine Fülle von Redaktions- und
Verlagsarchiven für die Forschung, darunter die historischen Bestände der Zeitschriften
»Merkur«, »Sinn und Form«, »alternative« und »Kürbiskern«. Aus den Archiven von Suhrkamp
und Insel lassen sich realisierte und nicht umgesetzte Zeitschriften-Projekte rekonstruieren,
etwa Hans Magnus Enzensbergers »Kursbuch« und das internationale Projekt »Gulliver«.


Letzte Veranstaltung der Reihe »Forschungstreffen Suhrkamp/Insel«.