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In memoriam Horst Thomé


 

Sandra Richter

Prof. Dr.
Sandra Richter

Dieses Bild zeigt  Sandra Richter
Telefon (0711) 685-830 65
Raum2.051
E-Mail
WebsiteLink
Adresse
Universität Stuttgart
Neuere Deutsche Literatur I
Keplerstr. 17
70174 Stuttgart
Deutschland
Sprechstunde

Aktuelle Sprechstunden


Weitere Angaben:
Arbeitsschwerpunkte
  • Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft von 1600 bis in die Gegenwart/German and Comparative Literature until the present times
  • Wissens-, Ideen-, Begriffs- und Metapherngeschichte/History of knowlegde, ideas, concepts and metaphors
  • Interkulturelle Germanistik/Intercultural German Studies
Wissenschaftlicher Werdegang

Bildung und Ausbildung

1993-97 Studium der Politischen Wissenschaft, Germanistik, Philosophie und
Kunstgeschichte an der Universität Hamburg

1997 Diplom Politische Wissenschaft/Germanistik an der Universität Hamburg

1997-99 Assoziierte Teilnahme am Graduiertenkolleg der DFG „Klassizismus und Romantik im europäischen Kontext“ an der Justus-Liebig-Universität
Gießen

1998 Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen

2003 Habilitation am Fachbereich Sprach-, Literatur und Medienwissenschaft der
Universität Hamburg

Beschäftigungsverhältnisse und Rufe

1998-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Projekt
Verweltlichung der Wissenschaft(en). Bedingungen, Muster der
Argumentation und typisierte Phasen wissenschaftlicher Säkularisierung (Projektleiter: Prof. Dr. Friedrich Vollhardt, Prof. Dr. Lutz Danneberg und Prof. Dr. Jörg Schönert) an der Justus-Liebig-Universität Gießen

2003-2008 Leiterin einer Nachwuchsgruppe über Poetologische Reflexion.
Historische Untersuchungen in systematischer Absicht: Poetik und
poetologische Lyrik im Kontext ästhetischer Theorie im Rahmen des Emmy
Noether-Programms der DFG (Universität Hamburg, King’s College
London, Universität Stuttgart)

2006-2007 Reader in German am King’s College London

2007 Ablehnung eines Rufes auf eine W3-Professor für Neuere Deutsche
Literatur/ Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der
Friedrich-Schiller-Universität Jena

2007 Professor of German (Comparative Literature/Intellectual
History) am King’s College London

Seit 2008 W3-Professorin und Leiterin der Abteilung Neuere Deutsche Literatur I,
Universität Stuttgart (Nf. Heinz Schlaffer)

2011-2014 Direktorin des Institut für Literaturwissenschaft an der Universität Stuttgart

2013 Ablehnung eines Rufes der University of Cambridge auf den Schröder Chair
of German)

seit 2014 Direktorin des Stuttgart Research Centre for Text Studies

Stipendien, Fellowships und Gastdozentur/Gastprofessur

1993-1997 Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

1996 Forschungsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes für die
        Bibliothèque Nationale de France (Paris)

1997- 1999 Doktorandenstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

2001-2003 Forschungsstipendiatin im Emmy Noether-Programm der DFG; Projekt:
                Poetologische Reflexion. Historische Untersuchungen in systematischer
                Absicht: Poetik und poetologische Lyrik im Kontext ästhetischer Theorie (mit anschließender                   Nachwuchsgruppe 2003-2008)

2001/2002 Visiting Fellow am Institute of Germanic Studies der School of Advanced
Study (University of London)

2002/3 Professeur invité am Centre national de la recherche scientifique und der
École normale supérieure (Paris)

seit März 2008 Visiting Senior Research Fellow am King’s College London

2010 DAAD-Kurzzeitdozentur für Bosnien-Herzegowina, Universität Banja Luka

2011/2013 Feodor Lynen Senior-Förderung durch die Alexander von Humboldt
Stiftung

2011 Visiting Scholar an der Harvard University, Cambridge MA

2013 Gastprofessur an der University of Pennsylvania, Philadelphia

2014 Gastprofessur an der Renmin University of China, Beijing


Preise

2005 Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des 3 Bundesministeriums für Bildung und Forschung (16.000 Euro)

2007 Philip Leverhulme Preis des Leverhulme Trust (70.000 Pfund Sterling)

2007 Rückkehr-Prämie der Alfried Krupp Bohlen von Halbach Stiftung (100.000 Euro)

Wissenschaftliche Gremien, Mitgliedschaften

1997-2006 Mitglied der Arbeitsstelle für Sozialgeschichte der Literatur an der Universität Hamburg; seit 2003: Geschichte des Wissens und der Literatur

2001-2007 Externe Expertin der DFG-Forschergruppe Narratologie (Universität Hamburg)

2005-2011 Mitglied des Expertengremiums für das Elitenetzwerk Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst)

2006-2008 Mitglied im Programme Committee für das Euroscience Open Forum Barcelona 2008

2006 Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome

seit 2007 Mitglied im Komitee des Barockarbeitskreis der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel Mitglied der Forschungsstelle Historische Epistemologie und Hermeneutik an der Humboldt Universität zu Berlin

seit 2008 Mitglied des Arbeitskreises für Geschichte der Germanistik, Deutsches Literaturarchiv Marbach

seit 2009 Assoziiertes Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome

seit 2009 Mitglied im Forschungsverbund Sprache und Kognition an der Universität Stuttgart

2010-2012 Mitglied des Steering Committee für das Euroscience Open Forum, Dublin 2012

seit 2011 Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates

seit 2012 Mitglied der Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Literaturarchivs
Marbach (seitdem Vorstand des Beirats) 

sei 2014 Mitglied im Beirat des Verbunds Marbach-Weimar-Wolfenbüttel

Beratungsgremium, Gutachtertätigkeit und Peer Reviewing

seit 1998 Gutachterin für die Studienstiftung des deutschen Volkes

seit 2006 Beratungsgremium für Angermion. Yearbook for Anglo-German Relations (Walter de Gruyter)

seit 2007 Peer Reviewing für: Culture, History and Theory; Comparative Critical 4 Studies; Intellectual History Review; International Archive of the History of Ideas (Springer Series), History of European Ideas

seit 2008 Gutachtertätigkeit für die VolkswagenStiftung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft

2009 Gutachtertätigkeit für das Research Council for Culture and Society der Academy of Finland

seit 2009 Beratungsgremium für Publications of the English Goethe Society

seit 2010 Gutachtertätigkeit für die Alexander von Humboldt-Stiftung und für das Fast Track-Programm der Robert Bosch Stiftung, Auswahlkommission zum Programm „Deutsch - französische Wechselwirkungen“ (DVA-Stiftung), Kulturstiftung der Länder

Wissenstransfer, Öffentliches Engagement

seit 2005 Freie Mitarbeiterin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

2005/6 Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome

seit 2006 Freie Mitarbeiterin von ZEIT Campus/DIE ZEIT

seit 2006 Interviews (u.a. SWR, WDR, HR, MDR, Deutschlandfunk, FAZ, SPIEGEL, Die Welt, Stuttgarter Zeitung, Lufthansa Exclusive, Brigitte, BR) Podiumsdiskussionen und Chats (u.a. für ZEIT Campus, German Scholars Organisation)

seit 2008 Mitarbeit academics.de/blog; Goethe-Institut Reihe „Gesichter der Wissenschaft“

2009 Jury des Literaturpreises von ZEIT Campus

seit 2009 Assoziiertes Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome

2009 Mobile akademie; Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen, Nationaltheater Mannheim, Stiftung Geißstraße: Nacht des Glücks, Bosch- Stiftung: Denkwerk; Moderationen und Diskussionen in den Literaturhäusern Stuttgart und Berlin

2010 Bayerisches Bildungsfernsehen „Alpha“ , Moderationen: George Klein und Katharina Hacker im Literaturhaus Stuttgart, Wilhelm Genazino im Rahmen der „LiteraTurm“ in Frankfurt am Main

2011/12 ZEIT Akademie „Deutsche Gegenwartsliteratur“ (DVD, Veranstaltungen)

Seit 2012 „Das gute Buch“. Ein Gespräch über Bücher mit Denis Scheck und einem Gast; Literaturhaus Stuttgart

2013 ZEIT Akademie "Weltliteratur" (DVD)

Privates

Mai 2008 Eheschließung Sept.

2010 Geburt einer Tochter

2013 Geburt der zweiten Tochter


 

 
 
 
 
Publikationen

I. Monographien

1.      Reformierte Morallehren und deutsche Literatur von Jean Barbeyrac bis Christoph Martin Wieland. Tübingen: Niemeyer 2002 (Frühe Neuzeit 75) [zugleich Dissertation an der Justus-Liebig-Universität Gießen]. VII, 308 S.

2.      Säkularisierung in den Wissenschaften seit der Frühen Neuzeit. Bd. 1: Medizin, Medizinethik und schöne Literatur. Studien zu Säkularisierungsvorgängen vom frühen 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert. Berlin, New York: de Gruyter 2002. VII, 284 S.

3.      Poetiken. Poetologische Lyrik, Poetik und Ästhetik von Novalis bis Rilke. Berlin, New York: de Gruyter 2004 [zugleich Habilitationsschrift an der Universität Hamburg]. XIII, 469 S.

4.      Lob des Optimismus. Geschichte einer Lebenskunst. München: C.H. Beck 2009. 173 S.

5.      A History of Poetics. German Scholarly Aesthetics and Poetics in International Context, 1770-1960. With Bibliographies by Anja Zenk, Jasmin Azazmah, Eva Jost and Sandra Richter. Berlin, New York: de Gruyter 2010. XIV, 455 S.

6.      Mensch und Markt. Warum wir Wettbewerb fürchten und trotzdem brauchen. Hamburg: Murmann 2012, 284 S.

II. DVD

ZEIT Akademie „Literatur“. ZEIT Verlag 2011.

ZEIT Akademie "Weltliteratur. Klassiker des 20. Jahrhunderts". ZEIT Verlag 2014.

III. Herausgeberschaften

1.      [mit Lutz Danneberg, Jörg Schönert u. Friedrich Vollhardt] Säkularisierung in den Wissenschaften seit der Frühen Neuzeit. Bd. 2: Zwischen christlicher Apologetik und methodologischem Atheismus. Wissenschaftsprozesse seit der Frühen Neuzeit. Berlin, New York: de Gruyter 2002.

2.      [mit Martin Mulsow u. Lutz Danneberg] The Berlin Refuge 1680–1 780. Learning and Science in European Context. Leiden, Köln, New York: Brill 2003 (Brill’s Studies in Intellectual History 114).

3.      [mit Sebastian Neumeister] Triangulärer Transfer: Großbritannien, Frankreich und Deutschland um 1800. Germanisch-Romanische Monatsschrift 56/1 (2006).

4.      [mit Nicolas Pethes] Medizinische Schreibweisen. [Tagungsakten der gleichnamigen Veranstaltung, Universität Hamburg, 14.–16. Oktober 2005]. Tübingen: Niemeyer 2008 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 117).

5.      [mit Marc Föcking, J. Anselm Steiger, Gudrun Wolfschmidt] Innovation durch Wissenstransfer in der Frühen Neuzeit. Amsterdam: Rodopi 2009 (Beihefte zu Chloe 41).

6.      [mit Oliver Huck u. Christian Scholl] Konzert und Konkurrenz. Die Künste und ihre Wissenschaften im 19. Jahrhundert. [Tagungsakten der gleichnamigen Veranstaltung, Universität Göttingen, 19.–21. Mai 2006]. Göttingen: Göttingen University Press 2010.

7.      [Hauptherausgeber Ulrich Heinen] Welche Antike? [Tagungsakten des Wolfenbütteler Barockkongresses 2006]. Wiesbaden: Harrasowitz 2011.

8.      [mit Johann Anselm Steiger] Hamburg. Eine Metropolregion zwischen Früher Neuzeit und Aufklärung. Berlin 2012 (Metropolis. Texte und Studien zu Zentren der Kultur in der europäischen Neuzeit 1).

9.      [mit Vera Hierholzer im Auftrag des Freien Deutschen Hochstifts] Goethe und das Geld. Der Dichter und die moderne Wirtschaft. Frankfurt M. September 2012/ Engl.: Goethe and money. The writer and modern economy. Frankfurt M. 2012.

 

IV. Beratungs- und Herausgebergremien

  1. Angermion. Yearbook for Anglo-German Cultural Relations. Hauptherausgeber: Rüdiger Görner. Berlin New York: de Gruyter 2008ff.
  2. Papers of the English Goethe Society, Maney Publishers (im Gremium seit 2009).
  3. Studia theodisca. An international journal devoted to the study of German culture and literature (im Editorial Board seit 2012).
 

V. Beiträge in Sammelbänden, Jahrbüchern und Zeitschriften

1.      „Ecce Schlomo“: Mein Kampf - Farce oder theologischer Schwank? In: Theater gegen das Vergessen. Bühnenarbeit und Drama bei George Tabori, hg. v. Hans-Peter Bayerdörfer und Jörg Schönert. Tübingen: Niemeyer 1997 (Theatron 21), S. 248–269.

2.      [mit Marcus Sander] Abdankung des Dokumentarischen? Taboris Die Kannibalen als Gegenstück zu Die Ermittlung von Peter Weiss. In: Theater gegen das Vergessen. Bühnenarbeit und Drama bei George Tabori, hg. v. Hans-Peter Bayerdörfer und Jörg Schönert. Tübingen: Niemeyer 1997 (Theatron 21), S. 155–182.

3.      [mit Jörg Schönert] George Tabori unter den Deutschen. Stationen einer authentischen Existenz. In: Theater gegen das Vergessen. Bühnenarbeit und Drama bei George Tabori, hg. v. Hans-Peter Bayerdörfer und Jörg Schönert. Tübingen: Niemeyer 1997 (Theatron 21), S. 346–377.

4.      Staatslehre und Staatsroman zwischen 1845 und 1900. Zur Rezeption britischer Literatur in den Auseinandersetzungen über die narrativen Darstellungsformen für soziale Entwicklungen. In: Die Rezeption der britischen und irischen Literatur des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum, hg. v. Norbert Bachleitner. Amsterdam/Atlanta, GA: Rodopi 1999 (Internationale Forschungen zur Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft 45), S. 501–521.

5.      Leitbegriffe für die Wissenschaftsförderung. Zum Zusammenhang von Wissenschaftspolitik und disziplinärer Entwicklung in der germanistischen Literaturwissenschaft seit 1983. In: Literaturwissenschaft und Wissenschaftsforschung, hg. v. Jörg Schönert. Stuttgart/Weimar: Metzler 2000 (Germanistische Symposien; Berichtsbände 21), S. 551–572.

6.      Imbecillitas und Genius. Überlegungen für eine Interpretation der „philosophische[n] Romane“ Friedrich Maximilian Klingers vor dem Hintergrund differenzierender Wertungen in der Literaturhistoriographie des 19. (und 20.) Jahrhunderts: ‚schöne Literatur‘, Moralphilosophie und Wissenschaftsgeschichte. In: Kunst und Wissenschaft um 1800, hg. v. Thomas Lange u. Harald Neumeyer. Würzburg: Königshausen & Neumann 2000 (Stiftung für Romantikforschung 13), S. 237–258.

7.      „Critica perennis“. Zur Gattungsspezifik gelehrter Kommunikation im Umfeld der „Bibliothèque Germanique“ (1720–1741). In: Die Praktiken der Gelehrsamkeit in der Frühen Neuzeit, hg. v. Martin Mulsow u. Helmut Zedelmaier. Tübingen: Niemeyer 2001 (Frühe Neuzeit 64), S. 249–273.

8.      Gemeinwohl oder „schöner Schein“. Staatszwecke und Staatsideen bei Christoph Martin Wieland und in der Weimarer Klassik. In: Zeitschrift Aufklärung 13 (2001); Themenschwerpunkt: Politische Theorie im 18. Jahrhundert, hg. v. Diethelm Klippel, S. 211–242.

9.      Säkularisierung des Telos. Der kosmologische Gottesbeweis in periodischen Schriften des 18. Jahrhunderts. In: [hg. mit Lutz Danneberg, Jörg Schönert u. Friedrich Vollhardt] Säkularisierung in den Wissenschaften seit der Frühen Neuzeit. Bd. 2: Zwischen christlicher Apologetik und methodologischem Atheismus. Wissenschaftsprozesse seit der Frühen Neuzeit. Berlin, New York: de Gruyter 2002, S. 274–302.

10.  „Gentle, refined, cultivated, witty people“: Comments on the Intellectual History of the Berlin Refuge and on Relevant Research. In: [hg. mit Martin Mulsow u. Lutz Danneberg] The Berlin Refuge 1680–1780. Learning and Science in European Context. Leiden, Köln, New York: Brill 2003 (Brill’s Studies in Intellectual History 114), S. 3–24.

10.  „Le Bayle de l’Allemagne“. Christian Thomasius und der europäische Refuge. Konfessionstoleranz für ein kritisches Bewahren der Tradition(en). In: Thomasius im literarischen Feld. Neue Beiträge zur Erforschung seines Werkes im historischen Kontext, hg. v. Manfred Beetz u. Herbert Jaumann. Tübingen: Niemeyer 2003 (Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung 20), S. 131–158.

11.  Medicus poeta. Poetisierung medizinischen Wissens über Pest und Blässe: Hans Folz und einige unbekannte Mediziner-Dichter. In: Gesundheit – Krankheit. Kulturtransfer medizinischen Wissens von der Spätantike bis in die Frühe Neuzeit, hg. v. Florian Steger, Kay Peter Jankrift. Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2004 (Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte 55), S. 237–261.

12.  Selbstinszenierungen eines Philosophen. Oder: War La Mettrie ein Skeptiker? In: Julien Offray de La Mettrie. Ansichten und Einsichten, hg. v. Hartmut Hecht. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag 2004 (Aufklärung und Europa 14), S. 193–206.

13.  Wirtschaft in Literatur: ‚Ökonomische Subjekte‘ im Wirtschaftsroman der Gegenwart. In: KulturPoetik 4/2 (2004), S. 202–217.

14.  Professionelle Lesekompetenz: sechs Performanzstadien des Lesens. In: Reading in the 20 th Century, hg. v. Anja Hill-Zenk u. Karin Sousa. München: Iudicium 2004, S. 48–59.

15.  Zweisprachigkeit oder Mehrsprachigkeit? Muster der Selbstbeschreibung in der poetologischen Lyrik des deutschen Humanismus (vor allem 15. und 16. Jahrhundert). Erscheint in: Beihefte zur Germanisch-Romanischen Monatsschrift. Mehrsprachigkeit in der Renaissance, hg. v. Annett Volmer und Christiane Maaß. Heidelberg: Winter 2005, S. 75–90.

16.  Poetologische Reflexion. ‚Lyrik’ in poetologischer Lyrik, Poetik und Ästhetik (19. Jahrhundert). Erscheint in: Lyrik im 19. Jahrhundert. Historische Gattungspoetik als Reflexionsmedium einer kulturwissenschaftlichen Germanistik, hg. v. Steffen Martus, Stefan Scherer u. Claudia Stockinger. Bern: Lang 2005 (Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik NF 11), S. 31– 60.

17.  La Cosmographei (1544) de Sebastian Münster, une approche protestante de la cosmographie au tournant du Moyen Age et des Temps Modernes? In: Anglophonia. French Journal of English Studies: Protestantisme(s) et autorité/Protestantism and Authority 17 (2005), S. 75–85.

18.  Poetics of the Picture. August Wilhelm Schlegel and Achim von Arnim. In: The Image of Words. Literary Transpositions of Pictorial Ideas, hg. v. Rüdiger Görner. München: Iudicium 2005 (London German Studies 10), S. 76–90.

19.  Lesen, poetisches Lesen und poetischer Text: Rainer Maria Rilkes Auseinandersetzung mit Oswald Spenglers Untergang des Abendlandes (I, 1918). In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der Literatur 30/1 (2005), S. 188–213.

20.  Radical Heretics, Martyrs, or Witnesses of Truth? The Albigenses in Ecclesiastical History and Literature (1550–1850). In: Heresies in Transition. Transforming Ideas of Heresy in Medieval and Early Modern Europe, hg. v. Ian Hunter, John Christian Laursen, Cary J. Nederman. New York: Ashgate 2005, S. 181–194.

21.  Säkularisierung – Prozeßbegriff für die Wissenschafts- und Literaturgeschichte. Erscheint in: Ideen als gesellschaftliche Gestaltungskraft im Europa der Neuzeit. Exempel einer neuen Geistesgeschichte, hg. v. Heinz-Elmar Tenorth u. Lutz Raffael. Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2006 (Ordnungsysteme. Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit), S. 223–237.

22.  Von der Erfindung und den Grenzen des Schaffen: Fallstudien zur Inventio-Lehre in Poetik und Ästhetik. In: Imaginatio und Inventio, hg. v. Toni Bernhart u. Philipp Mehne. Berlin: Akademie Verlag 2006 (Paragrana; Beiheft 2), S. 217–242.

23.  Parodistische Praktiken und anti-parodistische Poetik. Friedrich Gundolf über Goethe, Hölderlin, Platen, Heredia und Hofmannsthal (mit einem Abdruck unveröffentlichter Texte). In: Euphorion 1 (2006), S. 29–77.

24.  Internationale, nationale und transnationale Poetik: Hugh Blair auf dem Kontinent und einige Anmerkungen über den Transfer poetologischen Wissens seit 1790. In: II.3., S. 99–114.

25.  Literatur als Vermittlungsinstanz für wirtschaftliches Wissen. Das Fallbeispiel Theodor Hertzka: Ökonomie und Roman um 1900. Germanistik in und für Europa. Faszination – Wissen. Texte des Münchener Germanistentages 2004. Im Auftrag des Vorstands des Deutschen Germanistenverbandes hg. v. Konrad Ehlich. Bielefeld 2006, S. 470–473.

26.  Die Wirtschaft der Literatur. Ernst-Wilhelm Händler Wenn ‚wir’ sterben (2002) im Rückblick auf Fall (1997). In: Literatur als Passion. Zum Werk von Ernst-Wilhelm Händler, hg. v. Lutz Hagestedt u. Joachim Unseld. Frankfurt/M.: Frankfurter Verlagsanstalt 2006, S. 245–256.

27.  „Poesie der Wissenschaft“? Hans Magnus Enzensbergers Gedichte über Naturforscher der Frühen Neuzeit (1975/2002). In: Zeitschrift für Germanistik 2 (2007), S. 340–360.

28.  Charakter und Figur. Zur Rezeption der Charakterologie des Theophrast von Eresos seit dem 16. Jahrhundert bis zu Wielands „Abderiten“. In: Medizinische Schreibweisen, eds. Nicolas Pethes, Sandra Richter. Tübingen: Niemeyer 2008 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 117), S. 145–170.

29.  Lyrik im Ausgang aus der Stummfilmzeit: Claire Golls Lyrische Films (1922). In: Literatur intermedial, hg. v. Wolf Gerhard Schmidt, Thorsten Valk. Berlin, New York: de Gruyter 2009 (Spectrum Literaturwissenschaft 19), S. 67–86.

30.  Unsichere Schönheit. Der Ursprung der Ästhetik aus der Kritik des Skeptizismus. In: Unsicheres Wissen. Skeptizismus und Wahrscheinlichkeit, 1550-1850, hg. v. Carlos Spoerhase, Dirk Werle, Markus Wild. Berlin, New York: de Gruyter 2009 (Historia Hermeneutica 7), S. 159–178.

31.  ‚Frühe Neuzeit’ in der Deutungskonkurrenz literaturwissenschaftlicher Epochenbegriffe. In: Die Frühe Neuzeit als Epoche. 6. Tagung der Arbeitsgemeinschaft ‚Frühe Neuzeit’ im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschland vom 15. bis 17. September 2005 (Erlangen), hg. v. Helmut Neuhaus, Historische Zeitschrift 49 (2009), S. 143–164.

32.  Der herkulische Charakter und seine Gegenspieler: Christian Weises „Masaniello“. In: [hg. mit Marc Föcking, J. Anselm Steiger, Gudrun Wolfschmidt] Innovation durch Wissenstransfer in der Frühen Neuzeit. Amsterdam: Rodopi 2009 (Beihefte zu Chloe 41), S. 17–53.

33.  Wie kam das Bild in die Lyriktheorie? Präliminarien zu einer visuellen Theorie der Lyrik. In: Das lyrische Bild. Akten der internationalen Tagung in Basel, 21. –23. Februar 2008, hg. v. Nina Herres, Csongor Lörincz, Ralf Simon. München: Fink 2010, S. 44–67.

34.  Anschaulichkeit vs. Sprachlichkeit. ‚Ästhetische Paradigmen‘ um 1900. In: [hg. mit Oliver Huck u. Christian Scholl] Konzert und Konkurrenz. Die Künste und ihre Wissenschaften im 19. Jahrhundert. [Tagungsakten der gleichnamigen Veranstaltung, Universität Göttingen, 19.–21. Mai 2006]. Göttingen: Göttingen University Press 2010, S. 157–178.

35.  Den neuen Glauben dichten. Lou Salomés unbekannte Briefe an Friedrich Theodor Vischer (1880 und 1881). In: Euphorion 2 (2010), S. 17–41.

36.  [mit Manuel Braun] „Vergoldung vergeht, Schweinsleder besteht“. Die „Bibliothek des Literarischen Vereins in Stuttgart“ als Beispiel für Edition und Förderpolitik im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In: Mitteilungen für Geschichte der Germanistik 37/38 (2011), S. 32–54.

37.  Wirtschaftliches Wissen in der Literatur um 1900 und die Tragfähigkeit ökonomischer Interpretationsansätze. In: Literatur und Wissen. Theoretisch-methodische Zugänge, hg. v. Tilmann Köppe. Berlin, New York 2011 (lingue & litterae; Publications of the School of Languages & Literatur Freiburg Institute of Advanced Studies 4), S. 214–238.

38.  „Die Gunst des Zufalls“. Friedrich Theodor Vischers ästhetische Schriften als transitorische Dokumente, in: Akten des Vischer-Symposions, Stuttgart, Juni 2009, hg. v. Barbara Potthast, Alexander Reck. Heidelberg 2011 (Beihefte zum Euphorion 61).

39.  Außer Konkurrenz? Die „ars poetica“ des Horaz in Kommentar und Poetik des 16. und 17. Jahrhunderts. In: II.7./ Französische Fassung erscheint in: De la traduction parfaite. Philosophie et art du traduire du Seizième au Dix-huitième siècle, hg. v. Charles Le Blanc, Luisa Simonutti. Genf: Slatkine [i.D.].

40.  „Arkadien für alle“. Durs Grünbein und die Weltliteratur. In: Jahrbuch für Internationale Germanistik 43/2 (2011), S. 49-62.

41.  „Die Wahrheit der Geschichte“. Überlegungen zum Verhältnis von Geschichte, Lehrdichtung, Gedankenlyrik und philosophischer Lyrik, ausgehend von Albrecht von Haller Ueber den Ursprung des Uebels (1732/1733–1777). Erscheint in: Geschichtslyrik. Akten des Göttinger Symposions vom Februar 2009, hg. v. Peer Trilcke, Heinrich Detering. Göttingen: Wallstein [i.V.].

42.  Der Freymäurer und die sokratische Methode. Eine Moralische Wochenschrift aus dem Jahr 1738, Lessings Freimaurergespräche und die Rezeption. Erscheint in: Moralische Wochenschriften, hg. v. Misia Doms, Burkhard Walcher [i.V.].

43. Wissenschaftlicher Mehrwert durch Transfer und Extension? Bemerkungen zur Methodengeschichte der Poetik, in: Poetik. Historische Narrative und aktuelle Positionen, hg. v. Armen Avanessian u. Jan Niklas Howe. Berlin 2014, S. 107-123.

44. Kondensierte Interpretationen in Poetik und Literaturtheorie seit Opitz. Mit einem Plädoyer für die wohlwollende Interpretation literaturwissenschaftlicher Interpretationen, in: Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens, hg. v. Andrea Albrecht, Lutz Danneberg, Olav Krämer u. Carlos Spoerhase. Berlin, New York 2015 (linguae & litterae 49), S. 121-143.

VI. Rezensionen (von)

1.      Wilfried Barner u. Christoph König (Hg.): Zeitenwechsel. Germanistische Literaturwissenschaft vor und nach 1945. Frankfurt/M. 1996. In: Zeitschrift für Germanistik NF 3/1997, S. 674–677.

2.      Wilfried Barner: Pioniere, Schulen, Pluralismus: Studien zu Geschichte und Theorie der Literaturwissenschaft. Tübingen 1997. – Irmela von der Lühe u. Anita Runge (Hg.): Wechsel der Orte: Studien zum Wandel des literarischen Geschichtsbewußtseins, Festschrift für Anke Bennholdt-Thomsen. Göttingen 1997. In: Zeitschrift für Germanistik NF 3/1998, S. 743f.

3.      Wolfgang Braungart, Gotthard Fuchs u. Manfred Koch (Hg.): Ästhetische und religiöse Erfahrungen der Jahrhundertwenden. I: um 1800. Paderborn u.a. 1997. – Joachim Jacob: Heilige Poesie: zu einem literarischen Modell bei Pyra, Klopstock und Wieland. Tübingen 1997 (Studien zur deutschen Literatur 144). In: Zeitschrift für Germanistik NF 1/1999, S. 213–215.

4.      [mit Jörg Schönert] Petra Boden u. Holger Dainat (Hg.): Atta Troll tanzt noch. Selbstbesichtigungen der literaturwissenschaftlichen Germanistik im 20. Jahrhundert. Berlin 1997 (Literaturforschung). – Petra Boden, Rainer Rosenberg (Hg.): Deutsche Literaturwissenschaft 1945–1965. Fallstudien zu Institutionen, Diskursen, Personen. Berlin 1997 (Literaturforschung). – Marcus Gärtner: Kontinuität und Wandel in der neueren deutschen Literaturwissenschaft nach 1945. Bielefeld 1997. In: Zeitschrift für Germanistik NF 1/1999, S. 250–2 53.

5.      Irene Boose (Hg.): Warum Wezel? Zum 250. Geburtstag eines Aufklärers. Heidelberg 1997. – Alexander Košenina u. Christoph Weiß (Hg.): Johann Karl Wezel (1747–1 819). St. Ingbert 1997 (Literatur im historischen Kontext 2). – Johann Karl Wezel: Hermann und Ulrike, hg. v. Bernd Auerochs. Heidelberg 1997 (Johann Karl Wezel Gesamtausgabe in acht Bänden; Jenaer Ausgabe 3). In: Arbitrium 1 (2000), S. 63–67.

6.      Claus-Michael Ort: Zeichen und Zeit. Probleme des literarischen Realismus. Tübingen 1998 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 64). In: Michigan Germanic Studies 24/2 (1998), S. 195–200.

7.      Frank Fürbeth, Pierre Krügel, Ernst E. Metzner u. Olaf Müller (Hg.): Zur Geschichte und Problematik der Nationalphilologien in Europa. 150 Jahre Erste Germanistenversammlung in Frankfurt am Main (1846–1996). Tübingen 1999. In: Zeitschrift für Germanistik NF 3 (2000), S. 691–695.

8.      Ein Server für die frühe Neuzeit. http://www.sfn.uni-muenchen.de. In: Jahrbuch Computerphilologie 2 (2000), S. 236–245 [ http://www.computerphilologie.uni-muenchen.de/ ejournal.jg00/pott.html].

9.      Wolfgang Braungart u. Manfred Koch (Hg.): Ästhetische und religiöse Erfahrungen der Jahrhundertwenden. III: um 2000. In: Zeitschrift für Germanistik NF 3 (2001), S. 702–704.

10.  Toni Bernhart: Johannes Ulrich von Federspiel, Hirlanda. Durch falschheit zu feir verdamte unschuld. Edition des Legendenspiels nach der Laaser Handschrift von 1791. In: Zeitschrift für Germanistik 1 (2002), S. 142–144.

11.  Ralph Häfner (Hg.): Philologie und Erkenntnis. Beiträge zu Begriff und Problem frühneuzeitlicher ‚Philologie‘. Tübingen 2001 (Frühe Neuzeit 61). In: www.iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/pott2.html (25.9.2001).

12.  Angela Esterhammer (Hg.): Romantic Poetry. Amsterdam, Philadelphia 2002 (Histoire comparée des littératures de langues européennes/A Comparative History of Literatures in European Languages 17). In: www.iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/pott3.html (19.5.2003).

13.  Bernhard Budde: Aufklärung als Dialog. Wielands antithetische Prosa. Tübingen 2000 (Studien zur deutschen Literatur 155). In: Arbitrium 3 (2003), S. 308–310.

14.  Wolfgang Detel u. Claus Zittel (Hg.): Wissensideale und Wissenskulturen in der frühen Neuzeit/Ideas und Cultures of Knowledge in Early Modern Europe. Berlin 2002 (Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel 2). – Helmut Puff u. Christopher Wild (Hg.): Zwischen den Disziplinen? Perspektiven der Frühneuzeitforschung. Göttingen 2003. In: www.iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/pott4.html.

15.  [mit Anja Hill-Zenk] Rainer Rosenberg: Verhandlungen des Literaturbegriffs. Studien zu Geschichte und Theorie der Literaturwissenschaft. Berlin 2003. In: Arbitrium 2 (2004), S. 127–1 29.

16.  Ralf Klausnitzer, Carlos Spoerhase (Hg.): Kontroversen in der Literaturtheorie/Literaturtheorie in der Kontroverse. Bern 2006. In: Zeitschrift für Germanistik NF 1 (2008), S. 229–233.

17.  Alexandre Wenger: La fibre littéraire. Le discours médical sur la lecture au XVIIIe siècle. Genève 2007. In: Gesnerus 66/2 (2009), S. 334f.

18.  Katrin Kohl: Poetologische Metaphern. Formen und Funktionen in der deutschen Literatur. Berlin, New York 2007. In: arbitrium 28 (2010), S. 13 17.

19. Tomáš Hlobil, Geschmacksbildung im Nationalinteresse. Die Anfänge der Prager Universitätsästhetik im mitteleuropäischen Kulturraum 1763-1805. Erlangen 2012. In: Estetika. The Central European Journal of Aesthetics 2 (2013), S. 236–238.

VII. Forschungsberichte

1.      Huguenots During the Early Modern Period. Observations on Research in Intellectual History in Germany. In: Intellectual News 10 (2002), S. 99–102.

2.      Literatur und Medizin im 18. Jahrhundert: Von der erneuerten  Fortschrittskritik zum ‚Medical Writing’. In: Gesnerus 63 (2006), S. 127–143.

VIII. Tagungsbericht

[mit Cerstin Bauer-Funke u. Michael Wieczorek] Tenth International Congress on the Enlightenment, Dublin, 25th–31th July 1999. In: Das achtzehnte Jahrhundert 23/2 (1999), S. 136–141, bes. S. 139–141.

IX. Lexikon- und Handbuchartikel

1.      Albrecht von Haller, Usong (1771). In: The Dictionary of Literary Utopias, hg. v. Vita Fortunati u. Raymond Trousson. Genève: Champion-Slatkine 2000 (Dictionnaires & Références 5), S. 628–630.

2.      Theodor Hertzka, Eine Reise nach Freiland (1893). In: Fortunati u. Trousson 2000 (wie VII.1.), S. 520f.

3.      „Überbau“. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte begründet v. Paul Merker u. Wolfgang Stammler, gem. m. Harald Fricke, Klaus Grubmüller, Jan-Dirk Müller u. Friedrich Vollhardt hg. v. Klaus Weimar. Bd. 3. Berlin u. New York: de Gruyter 2003, S. 714f.

4.      Theodor W. Danzel. In: Internationales Germanistenlexikon 1800–1 950, hg. u. eingel. v. Christoph König. Bearb. v. Birgit Wägenbaur zus. m. Andrea Frindt, Hanne Knickmann, Volker Michel, Angela Reinthal u. Karla Rommel. Berlin, New York: de Gruyter 2003, Bd. 1, S. 363f.

5.      Wilhelm Heinrich Riehl. In: Internationales Germanistenlexikon 1800–1950, hg. u. eingel. v. Christoph König. Bearb. v. Birgit Wägenbaur zus. m. Andrea Frindt, Hanne Knickmann, Volker Michel, Angela Reinthal u. Karla Rommel. Berlin, New York: de Gruyter 2003, Bd. 3, S. 1494f.

6.      Theodor Süpfle. In: Internationales Germanistenlexikon 1800–1 950, hg. u. eingel. v. Christoph König. Bearb. v. Birgit Wägenbaur zus. m. Andrea Frindt, Hanne Knickmann, Volker Michel, Angela Reinthal u. Karla Rommel. Berlin, New York: de Gruyter 2003, [CD-Rom].

7.      Christoph Martin Wieland: „Der Goldne Spiegel oder die Könige von Scheschian“, „Geschichte des Philosophen Danischmend und der drey Kalender“. In: Wieland-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hg. v. Jutta Heinz. Stuttgart, Weimar: Metzler 2008, S. 284-295.

8.      Jean Pierre de Crousaz. In: Ästhetik und Kunstphilosophie von der Antike bis zur Gegenwart in Einzeldarstellungen, hg. v. Monika Betzler u. Julian Nida-Rümelin, neu bearb. V. Mara-Daria Cojocaru. 2. Aktualisierte u. ergänzte Aufl. Stuttgart 2012, S. 217-221.

 

X. Essayistische Texte und Zeitungsartikel

1.      [mit Nicolas Pethes] Experiment Nachwuchsförderung. Germanisten im Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 50/4 (2003), S. 612–620.

2.      Der Stoff, aus dem Romane sind. Martin Walsers Augenblick der Liebe und sein wissenschaftliches Vorspiel. In: www.literaturkritik.de (Nr. 8, August 2004).

3.      Lamettristen. In: Frankfurter Rundschau, Nr. 117, Mo., 2. August 2004, S. 10.

4.      Ich surfe im Grimm. Keinen Personenkult, bitte: Sarah Kirschs poetologische Miniaturen, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 213, Di., 13. September 2005, S. 42.

5.      Dämmerung des toten Subjekts. Wie das Ich abhanden kam: Eine Studie von Marcel Krings, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 216, Fr., 16. September 2005, S. 46.

6.      Kahn, unser tragischer Held. Ulrich Port untersucht die „ Pathosformeln“ des modernen Dramas, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 241, Mo., 17. Oktober 2005, S. 36.

7.      Zeilenspringende Zwitterwesen. Das Prosagedicht: Wolfgang Bunzel schreibt die Lyrikgeschichte um, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 267, Mi., 16. November 2005, S. 36.

8.      Laufen lernen mit Ho Tschi Minh. Richard David Precht „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 7, Mo., 9. Januar 2006, S. 32.

9.      Bitte nicht tauchen. Freigeschwommen: Der zweite Gedichtband von Matthias Göritz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 38, Mi., 14. Februar 2007, S. 32.

10.  Fahrstuhl zum Sonett. Albert Ostermaier „Polar“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 154, Fr., 6. Juli 2007, S. 34.

11.  Das unhörbare Andere. Studium generale, Folge 2: Dekonstruktivismus, in: ZEIT Campus 1 (2007), S. 32; ebenfalls abgedruckt unter „Dekonstruktion“ in Manuel J. Hartung u. Thomas Kerstan (Hg.): Wissen To Go. Ein Studium generale in 100 Begriffen. München, Zürich: Piper 2008, S. 24f.

12.  Das ist ja paradox. David Wellbery mag eine vernünftige Postmoderne. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 273, Fr., 23. November 2007, S. 40.

13.  Die sind ja besser in Hölderlin als wir! Ilma Rakusa, Mohammed Bennis „Die Minze erblüht in der Minze“. In: Frankfurt Allgemeine Zeitung, 14. April 2008.

14.  Vorbild in der Krise. Britische Universitäten gelten in Deutschland als Maßstab aller Reformen. Das ist unsinnig. In: DIE ZEIT, 19. Juni 2008, Nr. 26, S. 63.

15.  Der Beat muss stimmen. Wie kommt man in den Dichter-Olymp? Uwe Kolbe macht’s vor: Der Weg führt über Thomas Kling zurück zu Stefan George, Raoul Schrott lässt er dabei links liegen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. September 2008, Nr. 212, S. 34.

16.  “Offene Gesellschaft”. In: Manuel J. Hartung u. Thomas Kerstan (Hg.): Wissen To Go. Ein Studium generale in 100 Begriffen. München, Zürich: Piper 2008, S. 128f.

17.  “Soziale Marktwirtschaft”. In: Manuel J. Hartung u. Thomas Kerstan (Hg.): Wissen To Go. Ein Studium generale in 100 Begriffen. München, Zürich: Piper 2008, S. 172f.

18.  “Teleologie”. In: Manuel J. Hartung u. Thomas Kerstan (Hg.): Wissen To Go. Ein Studium generale in 100 Begriffen. München, Zürich: Piper 2008, S. 184f.

19.  Unseren Möbeln geht’s gut. Nie wieder Lyrik! Es leben die Lyrik! Was uns die Gedichte des Jahres 2008 sagen – und was sie verschweigen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Dezember 2008, Nr. 289, S. 34.

20.  Optimaler Optimismus. In: WELT am SONNTAG, 28. Dezember 2008, Nr. 52, S. 6 (Nachdruck: German Council Magazin).

21.  Hoffnungslos idealistisch. In: ZEIT Campus 1 (2009), S. 24.

22.  Welche Geisteswissenschaften braucht die Universität Stuttgart? Die Exzellenzinitiative und ihre Folgen. Eine Betrachtung aus gegebenem Anlass. In: Stuttgarter Zeitung, Nr. 130, 9. Juni 2009.

23.  Sex, Lügen und Bolero. Zu dritt in der Ehe ist es doch ein wenig überfüllt: Die mexikanische Autorin Angeles Mastretta erzählt Geschichten von der Liebe in exotischer Kulisse. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. September 2009, Nr. 221, S. 30.

24.  Das legitime Glück verbessert die Welt. In Stuttgarter Zeitung, Nr. 256, Do., 5. November 2009, S. 38.

25.  Chuck Berry rockt zu Rilke. Kurzweilige Andacht: Heinrich Deterings neue Gedichte. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 261, Di., 10. November 2009, S. 32.

26.  Das Licht der Welt war schon einmal heller. Pränatales Erzählen: Robert Seethaler behandelt ein Geburtstrauma und findet einen allzu glücklichen Ausgang. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 203, Do., 2. September 2010, S. 30.

27.  Weglassen, verschweigen und keinesfalls eine Debatte führen. Nach dem Humanismus ist vor dem Humanismus: Henning Ritter hat für den öffentlichen Freundeskreis seine „Notizhefte“ herausgegeben – ein Generationenporträt im Selbstversuch, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 277, Sa., 27. November 2010, S. L 27.

28.  Der Lehrter Bahnhof als Symbol für die neue Weichheit der Berliner Republik. Alexander Kluges 133 politische Geschichten, in: Frankfurt Allgemeine Zeitung, Nr. 91, 18. April 2011, S. 26.

29.  Ein toter Held ist auch nur eine Leiche. Großes Kino: Charles Lewinskys Roman über den jüdischen Ufa-Star Kurt Gerron, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 276, 26. November 2011, S. L6.

30.  Party im subtropisch-schwülen Weihrauchkessel. Kolonialismus-Schwärmerei wird hier entlarvt: Eileen Changs brillante Erzählungen beleuchten das zwischen Tradition und Moderne zerrissene China der fünfziger Jahre, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 12, 14. Januar 2012, S. 32.

31.  Sie faßt in offene Wunden. DDR-Literatur nach der DDR-Literatur: Judka Strittmatter legt mit ihrem Roman „Zwei Schwestern“ ein gelungenes Debut vor, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 146, 26. Juni 2012, S. 28.

32. Im festen Griff der unsichtbaren Hand. Warum selbst der Liberalismus keine marktliberale Vorstellung von Wettbewerb hatte. Wie Goethes Zeitgenossen Smith eindeutschten, Und warum Zeit für ein neues gesellschaftliches Miteinander ist, in: Stuttgarter Zeitung, 20. September 2012, S. 31.

33. Autor im Streit um Recht und Geld. Nachdrucke von Goethes Werken, in: Goethe und das Geld. Der Dichter und die moderne Wirtschaft, hg. v. Vera Hierholzer u. Sandra Richter. Frankfurt M. 2012, S. 156f.

34. Ungleichheit macht Liebe. Natalia Sanmartin Fenollera debüttiert zur Frauenfrage, in: Frankfurt Allgemeine Zeitung, Nr. 225, 27. September 2013, S. 32.

 
Forschungsvorhaben und -projekte
1. Ideengeschichte der Literatur – Literaturgeschichte der Ideen

Wissens-, Begriffs-, Ideen- und Metapherngeschichte haben Konjunktur. Unter systematischem Aspekt interessiert mich, in welchem Verhältnis Wissen, Begriffe, Ideen und Metaphern zur Literatur stehen und welche Rolle dabei große ‚Tendenzen‘ wie der (Neo-)Idealismus einerseits, Skeptizismus, Empirismus und Rationalismus spielen. Meine Bücher über die Morallehren der frankophonen Reformierten im 18. Jahrhundert (Niemeyer 2002), den Optimismus (C.H. Beck) und den Wettbewerb (Murmann 2012) führen diese Interessen zusammen.

2. Weltliteratur und Weltgeschichte der Literatur 

Die gegenwärtige Debatte über Weltliteratur, Hybridformen von Literatur, der ‚weltliterarische‘ Anspruch vieler Autoren – all das hat zu meinem Interesse am Verhältnis von Internationalisierungen und Nationalisierungen, Globalisierungen und Regionalisierungen von Literatur und Wissenschaft beigetragen. In Kooperation mit dem King’s College London, dem Deutschen Literaturarchiv Marbach und dem Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung ist es gelungen, ein bi-nationales Promotionsprogramm zum Thema zu organisieren. Darüber hinaus arbeite ich an einem Buch zum Thema; eine DVD mit dem vollmundigen Titel „Weltliteratur“ (ZEIT Akademie 2014) gibt es bereits.

3. Literaturtheorie seit der Frühen Neuzeit (Rhetorik, Poetik, Ästhetik)

Die Literaturtheorie ist so alt wie die Literatur. Ursprünglich entwickelte sie sich im Rahmen der Rhetorik, emanzipierte sich jedoch bald, begründete eine eigene Disziplin namens Poetik und wurde auch seit Mitte des 18. Jahrhunderts in der Philosophie unter dem Stichwort der Ästhetik behandelt. Im Rahmen einzelner Beiträge habe ich über die Poetik der Frühen Neuzeit gearbeitet. Aus meiner Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Poetologische Reflexion“ (DFG, 2003-2008) entstanden zahlreiche Arbeiten zur Poetik des 19. und 20. Jahrhunderts, u.a. die Monographien „Poetiken“ (de Gruyter 2004) und „A History of Poetics“ (de Gruyter 2010). Ein laufendes BMBF-Projekt mit dem Titel „ ePoetics“ (seit 2013) prüft diese Ergebnisse mit den Mitteln der Digital Humanities.

4. Wissenschaftsforschung: Geistes- und Kulturwissenschaften, speziell Germanistik

Die Wissenschaftsforschung ist seit den 1970er Jahren zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil der Meta-Reflexion aller wissenschaftlichen Disziplinen geworden, auch in den Geisteswissenschaften und nicht zuletzt in der Literaturwissenschaft. Fachübergreifende Fragestellungen wie diejenige nach der „Säkularisierung in den Wissenschaften“ (3 Bde., de Gruyter 2002) interessieren mich in diesem Zusammenhang besonders. Seit meiner Zeit in Stuttgart kommt ein bestimmtes Korpus hinzu, von dem je spezifische Fragestellungen in wissenschaftshistorischer Hinsicht ausgehen: das Korpus der Verlagsarchive, das für die Wissenschaftsforschung besonders dicht ist. Deshalb bin ich u.a. gern am suhrkamp-Kolleg des Deutschen Literaturarchivs Marbach beteiligt und überlege weitere Vorhaben in diesem Bereich.

5. Digital Humanities in der Literaturwissenschaft – Digital Humanities als Geisteswissenschaften

Digital Humanities 1.0, 2.0, 3.0, 4.0 – die Angelegenheit entwickelt sich rasant weiter. Zugleich aber ist fraglich, was Digital Humanities denn seien. Mit kooperativen Projekten tragen wir an der Universität Stuttgart dazu bei, diese Frage möglichst zu verkomplizieren und – teilweise – aus der gemeinsamen Arbeitspraxis und ihren je disziplinären Anwendungen heraus zu beantworten. Unsere Schwerpunkte liegen in der tiefen Textanalyse und der Visualisierung. Dazu startet im Jahr 2016 ein neues größeres Projekt, das seinen Sitz an unserem neuen Forschungsinstitut, dem Stuttgart Research Centre for Text Studies (SRC Text Studies) hat.

 

Einladungen, Vorträge, Organisation von Kolloquien
  
  • „Gerechtigkeit“. Tagung der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft; Sektion: Politische Theorie und Ideengeschichte; Organisation: Professor Herfried Münkler, Humboldt-Universität zu Berlin. 10./11. November 1996.

  • Ideen als soziale Gestaltungskraft im Europa der Neuzeit. Jahrestagung im Rahmen des gleichnamigen Schwerpunktprogrammes der DFG, Erfurt, 25./26. Juni 1998.

  • Wissenschaftsforschung und Literaturwissenschaft. Symposion der DFG, Heidelberg, 20.–23. September 1998. Vortrag: „Leitbegriffe für die Wissenschaftsförderung. Zum Zusammenhang von Wissenschaftspolitik und disziplinärer Entwicklung in der germanistischen Literaturwissenschaft seit 1983.“

  • Christian Thomasius im literarischen Feld. Tagung des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung, Halle, 29.–30. September 1998. Vortrag: „Thomasius und der calvinistische Refuge. Entkonfessionalisierende Rezeptionsverfahren in der Frühaufklärung.“

  • Kunst und Wissen im achtzehnten Jahrhundert. Tagung des Graduiertenkollegs „Klassizismus und Romantik im europäischen Kontext“, Schloss Rauischholzhausen, 18.–20. Dezember 1998. Vortrag: „Heiliges Wissen und ‚unheiliger‘ Kanon. Ein Textmodell des achtzehnten Jahrhunderts und seine literaturwissenschaftliche Rezeption.“

  • Gelehrsamkeit als Praxis. Arbeitsweisen, Funktionen, Grenzbereiche. Vierte Tagung der Münchener Forschergruppe Frühe Neuzeit, Werner Reimers Stiftung, Bad Homburg, 7.–10. April 1999.

  • Tenth International Congress on the Enlightenment. International Society for Eighteenth-Century Studies. University College, Dublin, 25–31 July 1999. Paper: „How to find out the Holy Truth. The Popularization of Natural Science in Journals of the German Enlightenment.“

  • Ideen als gesellschaftliche Gestaltungskraft im Europa der Neuzeit. Zweite Tagung im DFG-Schwerpunktporgramm „Ideen als gesellschaftliche Gestaltungskraft im Europa der Neuzeit“, Schloss Rauischholzhausen, 24.–26. Oktober 1999.

  • Julien Offray de La Mettrie und das widerspruchsvolle Verhältnis zwischen Wissenschaft und Aufklärung [zum 250. Todestag von J.O. de La M.]. Tagung der Leibniz-Edition Berlin, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, des Forschungszentrum Europäische Aufklärung Potsdam und der Deutschen Gesellschaft für französischsprachige Philosophie, Forschungszentrum Europäische Aufklärung Potsdam, 8.–10. November 2001. Vortrag: „La Mettrie – Pyrrhonier in Deutschland?“

  • Die Geschichte der Hermeneutik und die Methodik der textinterpretierenden Disziplinen. Tagung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Schloss Rauischholzhausen, 19.–22. November 2001.

  • „Poetological Poetry. On the Relation Between Lyric Poetry and Literary Theory.“ Paper presented at the Institute of Germanic Studies, School of Advanced Study, University of London, 8 March 2002.

  • Workshop der Forschergruppe, Deutsche Forschungsgemeinschaft. Hamburg, 4.–6. Oktober 2002.

  • Mehrsprachigkeit in der Renaissance. Tagung der Volkswagen Stiftung an der Universität Berlin, Berlin, 8./9. November 2002. Vortrag: „Vom Turmbau zu Babel. Mehrsprachigkeit in der poetologischen Lyrik des deutschen Humanismus.“

  • Paper in the Series „Text and Picture“. London, Institute of Germanic Studies, 21 November 2002: „Poetics of the Picture: August Wilhelm Schlegel and Achim von Arnim.“

  • Reading the Twentieth Century, Workshop by the Fritz Thyssen-Stiftung. Coordination: Anja Hill-Zenk, Karin Sousa. London, Institute of Germanic Studies, 22 November 2002. Paper: „Professionelle Lesekomptenz. Wie sollen Germanisten lesen?“

  • Der Umgang mit Krankheit und Gesundheit in kulturellen Kontexten von der Spätantike bis zur Reformation. Tagung der Deutsche Forschungsgemeinschaft, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Erlangen-Nürnberg, 13/14 December 2002. Vortrag: „Medicus poeta. Poetisierung medizinischen Wissens in der Frühneuzeit.“

  • Abschlusstagung im Schwerpunktprogramm „Ideen als gesellschaftliche Gestaltungskraft im Europa der Neuzeit“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Humboldt Universität zu Berlin, 22.–24. Mai 2003, Berlin. Vortrag: „Säkularisierung – Prozeßbegriffe für die Literatur- und Denkgeschichte.“

  • The History of Heresies. Conference. Centre for the History of European Discourses. Organisation: John Christian Laursen, Ian Hunter, Cary J. Nederman., Brisbane, 7–9 July 2003. Paper: „Witnesses of Truth. Reformations Before the Reformation. The Example of the Albigenses.“

  • Lyrik im 19. Jahrhundert. Historische Gattungspoetik als Reflexionsmedium einer kulturwissenschaftlichen Germanistik. Tagung der Fritz Thyssen-Stiftung. Humboldt Universität zu Berlin, 20.–22. November 2003. Vortrag: „Poetologische Reflexion. Lyrik als Gattung in poetologischer Lyrik, Poetik und Ästhetik des 19. Jahrhunderts.“

  • Ernst-Wilhelm-Händler-Symposion. Frankfurter Verlagsanstalt, Literaturhaus Frankfurt/M., Professor Lutz Hagestedt. Literaturhaus Frankfurt/M. 12./13. February 2004. Vortrag: „Die Wirtschaft der Literatur: Ernst-Wilhelm Händlers Wenn wir sterben (2002).“

  • Protestantisme(s) et Autorité. Institut de Recherche Pluridisciplinaire en Arts, Lettres et Langues à l’Université de Toulouse-le Mirail. Organisation: Professors Jean-Louis Breteau, Françoise Knopper, Bertrand Van Ruymbeke, Toulouse 11–13 Mars 2004: „ Von der Entdeckung der Erdoberfläche: Sebastian Münsters Cosmographei (1544).“

  • Deutscher Germanistentag 2004. Ludwigs-Maximilians Universität München 12.–15. September 2004. Vortrag: „Literatur als Vermittlungsinstanz für wirtschaftliches Wissen. Das Fallbeispiel Theodor Hertzka: Ökonomie und Roman um 1900“ (Sektion 2: Professors Marc Föcking/Susanne Schütz/Friedrich Vollhardt/Simone Winko).

  • 1 stAnnual German-American Frontiers of Humanities Symposium (GAFoH). Organisation: Alexander von Humboldt Foundation, American Philosophical Society, Philadelphia 7–10 October 2004.

  • Imagination und Invention. Universität der Künste Berlin 27.–29. Januar 2005. Tagung des Graduiertenkollegs „Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses“. Vortrag: „Finden, Erfinden, Schaffen. Stationen der Inventio-Lehre in der Poetik seit dem späten Mittelalter.“

  • Sechste Tagung der Arbeitsgruppe Frühe Neuzeit im ‚Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands‘. Erlangen 15.–17. September 2005, Vortrag: „ Synergie-Effekte durch Entdifferenzierung: ‚Frühe Neuzeit’ in der Deutungskonkurrenz literaturwissenschaftlicher Epochenbegriffe“ (Sektion „Deutungen“: Professor Dirk Niefanger).

  • Internationaler Barockkongress der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: „Welche Antike?” 5.−8. April 2006: “Multiple Rezeptionen. Die sog. Ars poetica des Horaz in der Kommentarliteratur und Poetik der Frühen Neuzeit”.

  • Akademische Karrierewege in Deutschland. Organisation: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin, 4./.5 Oktober 2006; Bericht über den ‘Import’ der englischen Lectureships nach Deutschland.

  • Literatur intermedial; Tagung der Thyssen Stiftung. Freiburg Brsg., 6.−9. März 2007; Vortrag: “Lyrik im Ausgang aus der Stummfilmzeit”.

  • Queen Mary College London; 20 March 2007; Paper: “Jenseits von Celan. Durs Grünbein Arkadien für alle.

  • Skeptizismus und Probabilismus in der Frühen Neuzeit; Tagung der Thyssen Stiftung. Halle Wittenberg, 2.−4. April 2007; Vortrag: “Schöne Wahrheit und wahre Schönheit. Der Ursprung der Ästhetik aus der Kritik des Skeptizismus.”

  • Das Potential Europäischer Philologien. Geschichte, Leitung, Funktion. Symposion der VW-Stiftung an der Universität Osnabrück, 25. −28. April 2007: „ Literaturtheorie in Zeitschriften um 1900“.

  • „Made in Germany“. Internationalisierung in den Geisteswissenschaften. Goethe-Institut/ Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, 12./13. Febuar 2008.

  • Das lyrische Bild; Tagung in the Course of the Swiss Research Area “Bildkritik” (Eikones). Universität Basel, 21. −23.2.2008: “Wie kommt das Bild in die Lyriktheorie?”

  • Wo wären wir ohne ’68? Ein kontrafaktisches Jubiläum. Einstein Forum, Potsdam, 15. Mai 2008: „Jenseits der Nachdenklichkeitskultur“.

  • Money and Culture. Workshop of the DFG-research group Monies, markets and finance in China and east Asia, 1600-1900. Heidelberg, 4-5 July 2008: “Philosophy of Money: George Simmel and Beyond”.

  • Wissen und Literatur. Workshop am Freiburg Institute of Advanced Study, 29. September−1. Oktober 2008: “Wissen im Wettbewerb”.

  • Einstein Forum, 20. November 2008: “Nach Leibniz. Welchen Optimismus können wir wollen?”

  • Deutsches Literaturarchiv Marbach, 21. November 2008: „Ästhetik des Wettbewerbs“.

  • Institute of Germanic and Romance Studies, University of London, 12 February 2009: “On Optimism. Leibniz, the Philosophical Novel in the Effects of an Eighteenth-Century Discussion“.

  • Geschichtslyrik. Historische und Systematische Perspektiven. Organisation: Professor Heinrich Detering. Göttingen 6.−8. März 2009: “Ideengeschichte in der Lyrik- Lyrik im Focus einer neuen Ideengeschichte”.

  • Anachronistic Presentism: Contemporary History and the Past. Symposion King’s College London/London School of Economics, 22-24 May 2009: “Anachronistic Presentism. Contemporary History From an Eighteenth-Century Perspective”.

  • Glück für alle! 21. Tagung des Heidelberger Clubs für Wirtschaft und Kultur, 7.−9. Mai 2009: “Optimismus und das Glück der größten Zahl”.

  • Workshop Goethe-Institut München, 12. Mai 2009: “Die Wissensgesellschaft. Eine Revision”

  • Friedrich Theodor Vischer. Tagung der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Stuttgart, 11.−13. Juni 2009: “Vischers Ästhetik”.

  • Geschichte schreiben nach der Postmoderne, Tagung der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Stuttgart, 18.−20. Juni 2009: „Chancen und Grenzen des Holismus“.

  • „Moralisierung der Ökonomie? Strategien
    wirthschaftsethischer Kommunikation“, 10. Juli 2009 Nürnberg: „Die Moral des Wettbewerbs in der Literatur“.

  • Natürliche Zeit, kulturelle Zeit? Heidelberger Akademie der Wissenschaften, 13./14. November 2009: „Zeiten der Literatur“.

  • Design of the (In-)Human. Akademie Schloß Solitude, Stuttgart, 19./21. November 2009: „Optimism and Utopia“.

  • Großförderung in den Geisteswissenschaften. Deutsches Literaturarchiv Marbach, 3./4. Dezember 2009: [mit Manuel Braun] „Der Stuttgarter Literarische Verein“.

  • Renaissance Society of America, Venice, April 2010:„Religious Literature Beyond Religious Literature: Irenic Thinking and Writing in the 17th Century“.

  • H.G. Adler (1910–1988): Dichter – Gelehrter – Zeuge. Deutsches Literaturarchiv Marbach, 1./2. Juli 2010 (Moderation der Tagung).

  • Goethes Liebeslyrik. Stiftung Weimarer Klassik, , 29.−30. September 2010: „Göttliche Liebe, heroische Zeit. Goethes dritte Römische Elegie“.

  • Erzähllogiken in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, Heidelberg, 17.−19. Februar 2011: „Delectare. Erzählstrategien in Prosatexten des 17. und 18. Jahrhunderts“.

  • „Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens“, FRIAS Freiburg, 13.-17.9.2011: „Verkürzte Interpretationen in Poetiken, 1760-1960“.

  • Moralische Wochenschriften des 18. Jahrhunderts, Heidelberg, 23.-24. September 2011: „Der Freimaurer“. Ein periodisches Projekt im europäischen Kontext (Lessing, Schlegel)“.

  • „La refonte de l’homme. Anthropologie au XVIIIième siècle“. Trilaterale Tagungsreihe an der Villa Vigoni, DFG und ANR, Juni 2012: „Goethe als Patient. Schreibstrategien zwischen 1770 und 1830“.

  • Moderation der Sektion „Re-Collecting the Archive“ im Rahmen der Tagung „Collecting Ideas – The Idea of Collecting, DLA Marbach, Eröffnung des Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel, 16.-18.5.2013.

  • Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, München, 18.6.2013: „Mensch und Markt. Warum wir den Wettbewerb fürchten und trotzdem brauchen“ .

  • Doktorandenworkshop im Suhrkamp-Forschungskolleg DLA Marbach, 21.6.2013.

  • Tagung „An den Rändern der Archive“, Zentrum für Literaturforschung Berlin, 7.-9.11. 2013: „Objekt und Interpretation“.

  • Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt a.M., 27.11.2013: „ Das Ganze des Textes“.

  • Eröffnung des Verbundes Marbach-Weimar-Wolfenbüttel. Berlin 19.5.2014, Statement.

  • Grenzenloses Wissen. Die Inflation des Wissens(kultur)begriffs, IfK, Wien, 22.5.2014: „Vom Wissen zum Text. Plädoyer für eine wissenskulturell informierte Textwissenschaft“.

  • Scientia quantitatis: Quantitative Literaturwissenschaft in systematischer und historischer Perspektive. Stuttgart 30. September-2. Oktober 2014. Tagungsleitung Andrea Albrecht, Toni Bernhart, Marcus Willand, Sandra Richter: „Quantifizierende Textanalysen und Interpretationstheorie“.

  • Poetics and Politics: Net Structures and Agencies in Early Modern Drama. FU Berlin, 29./30. April 2015. Tagungsleitung DramaNet (ERC-Projekt Joachim Küpper): „ The English Invention of German Drama on the Basis of the German Novel in Prose: The Case of Fortunatus“.

  • Kommentar zu Roger Chartier(EHESS), « Traduire l’i ntraduisible. L’homme de cour chez Baltasar Gracián, Amelot de la Houssaie et Norbert Elias », Deutsches Historisches Institut Paris, 29. Mai 2015.

  • Nicht-aristotelisches Theater in der Frühen Neuzeit. Tagung der Knorr-von-Rosenroth-Gesellschaft vom 19.-21.06.2015 in Sulzbach-Rosenberg, Tagungsleitung Irmgard Scheitler, Bernhard Jahn: „Frühneuzeitliche Dramenpoetik jenseits von Aristoteles“. Vortrag: „ Kommentare im Drama als anti-aristotelische Darstellungsformen?“.

  • Martin Opitz' Netzwerke, 2016, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, 16.-18.3.2016. Tagungsleitung Stefanie Arend, Jörg Robert: „Calvinistische Netzwerke des Aristoteles“.

  • Anthropologische Ästhetik in Mitteleuropa, 1750-1850, Budapest, 26./27.5.2016: Titel folgt.

  • Literaturwissenschaftliche Ideengeschichte. Konzepte und
    Kategorien. Kolloquium für Lutz Danneberg, Stuttgart 2./3.6.2016: Titel folgt.

 

Organisation von Tagungen und Workshops

 
  • [mit Lutz Danneberg, Martin Mulsow] Der Berliner Refuge zwischen 1680 und 1780. Moraltheologisches und gelehrtes Wissen im europäischen Kontext. Tagung der DFG. Humboldt Universität zu Berlin, 28. September–1. October 2000.

  • [mit Friedrich Vollhardt, Lutz Danneberg, Jörg Schönert] Säkularisierung der Wissenschaften. Naturforschung, Religion und Literatur in der Frühen Neuzeit. Tagung der DFG, Schloß Rauischholzhausen, 19.–21. April 2001.

  • Poetics in the 18 thCentury. Session, 11th International Congress on the Enlightenment by the International Society for Eighteenth-Century Studies, University of California Los Angeles, 3–10 August 2002.

  • Workshops „Qualitätssicherung und Evaluation“ [mit Michael Rübhausen] und „Geistes- bzw. Kulturwissenschaften“ im Rahmen der Jahrestagung im Emmy Noether-Programm der DFG, Potsdam, 18.–20. Juli 2003.

  • [mit Michel Espagne] Allemagne – France – Grande-Bretagne, le moment 1800. Conférence au Centre national de la recherche scientifique/École normale supérieure, Paris, 13 March 2004.

  • [mit Matthias Freise] Workshop „Metapoetik“, Institut für Slavische Philologie, Georg-August-Universität Göttingen, 17. Juli 2004.

  • [mit Nicolas Pethes] Medizinische Schreibweisen. Tagung der DFG an der Universität Hamburg, 14.–16. Oktober 2005.

  • [mit Lutz Hagestedt] Tradition und Tradierung: Gegenwartsliteratur und literarische Traditionen (1980 bis heute). Tagung am Goethehaus/Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt a.M., 25./26. November 2005.

  • [mit Frédéric de Buzon] Sektion IV: Antike Künste in den Kunstkontroversen des Barock. Wolfenbütteler Barockkongreß, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel 5.–8. April 2006.

  • [mit Oliver Huck, Christian Scholl] Konzert und Konkurrenz. Die Künste und ihre Wissenschaften im 19. Jahrhundert; Tagung der DFG an der Georg-August-Universität Göttingen, 19.–21. May 2006.

  • Intellectual History Meets Historical Epistemology. Workshop. Congress of the International Society for Intellectual History; University of London, 16−20 April 2007.

  • [mit Manuel Braun] Geschichte schreiben nach der Postmoderne. Historiographie im interdisziplinären Vergleich, Tagung der DFG an der Universität Stuttgart, 18.−20. Juni 2009.

  • [mit J. Anselm Steiger] Hamburg in der Frühen Neuzeit. Internationale Tagung, gefördert von der Universität Hamburg und zahlreichen anderen Institutionen, 7.−10. September 2009.

  • [mit Guillaume Garner] “Eigennutz” und “gute Ordnung”. Ökonomisierungen der Welt im 17. Jahrhundert. Barockkongress der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, August 2012.

  • [mit Andrea Albrecht, Toni Bernhart, Marcus Willand] Scientia quantitatis: Quantitative Literaturwissenschaft in systematischer und historischer Perspektive. Stuttgart 30. September-2. Oktober 2014. Schloss Herrenhausen, Tagung der Volkswagen Stiftung: „ Goethes Werther global. Einige statistische Anmerkungen“.

  • [mit dem DLA Marbach] A tale of 100 cities: ideas, conflict, and the revolt in the 1960ties, 2.-4.5.2016, Schloss Herrenhausen, Tagung der Volkswagen Stiftung: Titel folgt.

Fellows, Nachwuchsbetreuung und Abschlussarbeiten

Humboldt-Forschungspreis

  • Prof. Liliane Weissberg, Ph.D. (gemeinsam mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach)

 

Gastwissenschaftler und Gastwissenschaftlerinnen

  • Sébastien Drouin, PhD, Paris, „Gelehrtennetzwerke in der Frühen Neuzeit“, Maison des sciences de l’homme, 2012/13

  • Angus Nicholls, PhD, Queen Mary College London, „H.G. Gadamer“, Alexander von Humboldt-Stiftung, 2011-2013

  • Lynn Wolff, PhD, Madison-Wisconsin, „Wissen und Literatur im 18. Jahrhundert“, Alexander von Humboldt Stiftung, 2011-2013

  • Prof. Dr. ZHAO Leilian, Renmin University of China, „Harmonie-Begriff bei Hölderlin“, Alexander von Humboldt-Stiftung, 2011-2013

  • Prof. Dr. YU Yang, Guangdong University, „Interpretationsmodelle am Beispiel G. Grass“, chinesisches Staatsstipendium, 2012

  • Svetlana Novikova, St. Petersburg, Stipendium des DAAD: „Erzählverfahren im Werk Thomas Bernhards“, 2012/2013

  • Dr. Juliana Perez, São Paulo: „Zur Konfiguration von Erkenntnis in der deutschsprachigen Literatur des XIX und XX Jahrhunderts“, Alexander von Humboldt Stiftung, 2015

  • Dr. Francesco Rossi, Pisa: „Charakteristik. Gattung und Schreibweise“, Alexander von Humboldt-Stiftung, 2015/16

  • Yevgenya Strakovsky, Stanford University, Promotionsstipendium des DAAD: „ Gottfried Keller“, 2015/2016

Postdoktoranden/innen, Habilitationen

  • Dr. Anja Zenk, Anglistik/Germanistik, Postdoktorandin in der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe, 2003-2008; seit 2009: Studienleiterin beim Evangelischen Studienwerk Villigst

  • Dr. Philip Ajouri, akademischer Mitarbeiter Universität Stuttgart, Abteilung Neuere Deutsche Literatur I, Habilitationsprojekt seit 2008: „Policey und Policeywissenschaft in der Literatur der Frühen Neuzeit“ (Arbeitstitel); seit 2013: Mitarbeiter im Verbund Marbach-Weimar-Wolfenbüttel

  • Dr. Sarah Schmidt, akademische Mitarbeiterin Universität Stuttgart, Postdoktoranden in bi-nationalem Promotionsprogramm des DAAD, Abteilung Neuere Deutsche Literatur I, 2008-2011, Habilitationsprojekt seit 2008: „Ästhetik der Dinge“; seit 2011: Mitarbeiterin der Schleiermacher-Edition an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

  • PD Dr. Marcel Lepper, Forschungsreferent am Deutschen Literaturarchiv Marbach, Habilitation über „Quelle und Prinzip. Rhetorische Grundlagen, poetische Konzepte, philologische Metaphorik, 1700-2000“, habilitiert 2015

  • Dr. Benjamin Specht, Juniorprofessor an der Universität Stuttgart, Habilitationsprojekt seit 2009: „Metaphern und Theorien der Metapher um 1900“ (Arbeitstitel)

 

Doktoranden/innen, Promotionen/PhDs

Erstgutachertin

  • Gunilla Eschenbach, M.A.: „Imitatio als Programm. Poetologische Lyrik im George-Kreis“ (2006-2010, Promotion Universität Hamburg 2010)

  • Saskia Bodemer, M.A.: „Der literarische Markt im internationalen Vergleich. Zur Rezeption von B. Schlink und D. Kehlmann“ (2009-2012, Doppelpromotion Universität Stuttgart/ King’s College London 2012/13)

  • Simone Holz, M.A.: „Gattungstheorie und -historie der tiefenpsychologischen Krankengeschichte, 1905-1980“ (2009-2013, Promotion Universität Stuttgart 2013)

  • Nashwa Abou Seada, M.A.: „Die Dramen J.Chr. Krügers“ (2010-2014, Promotion Kairo/ Universität Stuttgart 2014)

  • Yvonne Zimmermann, M.A.: „Das Geschichtsbild von Rudolf Alexander Schröder in Essay, Lyrik und Übersetzung“ (2009-2014, Doppelpromotion Universität Stuttgart/King’s College London 2015)

  • Jasmin Azazmah, M.A.: „Satire im Roman des 17. und 18. Jahrhunderts“ (2010-2015, Promotion Universität Stuttgart 2015)

  • Marja Grüne: „Der Lektor und sein Autor – Vergleichende Fallstudien zum Suhrkamp Verlag“ (2012-2015, Promotion Universität Stuttgart 2015)

  • Hendrijke Schauer, M.A.: Urteilskraft in der Literatur des 18. Jahrhunderts (seit 2010)

  • Cordula Maier: „Enzensberger und die Mathematik“ (seit 2011)

  • Peggy Bockwinkel, M.A.: „Deixis“ (seit 2011)

  • Stefan Alscher, M.A.: Goethe in der Poetik des 19. und 20. Jahrhunderts (seit 2013)

  • Magdalena Schanz, M.A.: „Helden und Heldinnen – Frisch und Bachmann“ (seit 2011)

  • Viola Völlm, M.A.: „Zur Rhetorik der Popularphilosophie“ (seit 2014)

  • Sandra Murr: „Mehrsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts: Eliot, Beckett, Canetti, Sebald“ (seit 2015)

 

Zweitgutachterin

  • Peter Schallmayer: „Reformieren, Revolutionieren, Integrieren. Theorie und Praxis der Kapitalismuskritik“ (Universität Karlsruhe 2008)

  • Mara Delius: „Photography and Literature: Brinkmann, Hildesheimer, Sebald“ (King’ s College London 2008)

  • Stefan Knödler: „ Dies ist Deutsche Poesie. Rudolf Borchardts Anthologien“ (Universität Stuttgart 2008)

  • Zhang Xinyi: Formen und Funktionen der Intertextualität in Erzählerwerken von Günter Grass (Universität Stuttgart 2009)

  • Verena Stindl: Ein Bild von einem Mann. Österreichische und deutsche Offiziere in der Literatur. Eine Studie zum Klischee in der erzählenden Prosa (Universität Stuttgart 2012)

  • Deirdre Mahony, M.A.: „The Seeds of Barbarism. Philosophical Explanations of Tolitarianism in the German Tradition“ (King’s College London 2015)

  • Philipp Paul Eisele: “Pluralismus in der Medizin aus der Patientenperspektive. Briefe an eine Patientenorganisation für alternative Behandlungsmethoden (1992-2000)“ (Universität Stuttgart 2015)

  • Laura Marwood: „Existentialism in 20th century German literature“

  

Abschlussarbeiten (nur Erstgutachten)

 

BA

  • Deirdre Mahony: “Nancy Fraser’s Social Theory in Contrast with the Frankfurt School”, King’s College London 2007

  • Danielle Patten: “Social Darwinism in Europe, 1880-1910”, King’s College London 2007

  • Katharina Henke: “Wirtschaft im Roman um 1900: Theodor Fontane Poggenpuhls und Thomas Mann Buddenbrooks”, Universität Stuttgart 2010

  • Sandra Potsch: Literatur ausstellen. Max Frisch im Literaturmuseum der Moderne, Universität Stuttgart 2011

  • Solenne Peltier: “Mythos und Welt. Der Fall Prometheus”, Universität Stuttgart 2012

  • Björn Dietsche: “Zur Struktur gegenwärtiger Fantasy-Romane”, Universität Stuttgart 2012

  • Xenia Milosavljevic: „Jüdische Gegenwartsliteratur“, Universität Stuttgart 2013

  • Giovanna-Beatrice Carlesso: „Ich stürze kühn und mutig ins Gefechte/ Und kämpfe tapfer für des Weibes Rechte.“ Selbstverständnis und Selbstbehauptung schreibender Frauen im literarischen Feld um 1800 am Beispiel von Wilhelmine Müller. Stuttgart 2013

  • Bengisu Coskun: Vergleich der Darstellung Motive des Suizids in Goethes „Leiden des jungen Werther“ und Schillers „Kabale und Liebe“, Stuttgart 2014

 

Magister, MA

  • Nina Scheu: „Die Ästhetik des Häßlichen in Theorie und Literatur des 19. Jahrhunderts“, Universität Stuttgart 2008

  • Silja Donadel: „Das Groteske in Patrick Süskind Das Parfüm und Angela Carter Nights at the Circus“, Universität Stuttgart 2008

  • Christina Ruff: „Studien zum Couplet im Wiener Volkstheater: Ausgewählte Stücke von Ferdinand Raimund und Johann Nestroy“, Universität Stuttgart 2008

  • Saskia Bodemer: „Der literarische Markt“, Universität Stuttgart 2008

  • Kerstin Mendler: „Bilder des Fremden bei Fontane“, Universität Stuttgart 2009

  • Petra Ernst: „Die Darstellung sozialer Wirklichkeit in Max Kretzers Romanen“, Universität Stuttgart 2009

  • Annekathrin Ziegler: „Das soziale Drama Gerhart Hauptmanns“, Universität Stuttgart 2009

  • Dirk Lenz: „Wissen und Literatur. Über ein schwieriges Verhältnis“, Universität Stuttgart 2010

  • Rebecca Kurzenberger: „Literaturmarketing im Verlagswesen. Kommunikationspolitische Maßnahmen des Suhrkamp Verlags zur Vermarktung von Uwe Johnsons „ Jahrestage“, Universität Stuttgart 2010

  • Robin Haseler: „Helene Hegemann ‚Axolotl Roadkill‘ und die Plagiatsdebatte“, Universität Stuttgart 2011

  • Peggy Bockwinkel: Deixis in der Literatur um 1900, Universität Stuttgart 2011

  • Viola Völlm: Charakterologie um 1800 am Beispiel des literarischen und theoretischen Werks von Johann Jacob Engel, Universität Stuttgart 2011

  • Verena Mönch: Eine literaturwissenschaftliche Analyse von Lars von Triers Film Dogville, Universität Stuttgart 2011

  • Mirka Pichler: Vom Textbuch zum Bühnenstück – Gerhardt Hauptmanns „Die Ratten“, Universität Stuttgart 2011

  • Christoph Kolossa: Das Leid der Königin. Pathosformeln in deutschen Maria Stuart-Dramen, Universität Stuttgart 2011

  • Julia Schenkenhofer: Nonverbale Strategien im Drama des achtzehnten Jahrhunderts – der Nebentext als konstitutives Merkmal dramatischer Texte, Universität Stuttgart 2011

  • Isabelle Müller: Identität und Grenze in der Großstadtlyrik des Expressionismus, Universität Stuttgart 2011

  • Dania Schröder: Zur konstitutiven Differenz der Literatursysteme Realismus und frühe Moderne: Figurendarstellungen bei Fontane und Musil, Universität Stuttgart 2011

  • Adele Schiller: Bild-Text-Verhältnis und die Funktion des Trivialschemas in „ Lisas Liebe“ vom Marlene Streeruwitz, Universität Stuttgart 2011

  • Stefan Alscher: Wirtschaft in Goethes „Wilhelm Meister“, Universität Stuttgart 2012

  • Solenne Peltier: Wendeliteratur. Die Entwicklung der literarischen Thematisierung und Darstellung der deutschen Wiedervereinigung am Beispiel des Werks von Helga Königsdorf, Universität Stuttgart 2014

  • Fabienne Schopf: Die Anfänge der English Goethe Society, 1886–1914, Universität Stuttgart 2014

  • Sandra Murr: Die Werke von T.S. Eliot und Samuel Beckett im Suhrkamp Verlag, Universität Stuttgart 2015

 

Lehramt

  • Henriette Behrens: „DDR-Literatur nach dem Ende der DDR-Literatur“, Universität Hamburg 2006

  • Jörg Ebermann: „Die Schicksaltragödie im 19. Jahrhundert“, Universität Stuttgart

  • Ines Gütig: „Sexuelle Doppelmoral in Wiener Dramen um 1900“, Universität Stuttgart 2008

  • Jan Scholtysek: „Literarische Topographie des Neckars, 1790-1835“, Universität Stuttgart 2008

  • Jens Stiefel: „Wilhelm Tell – Volksmythos im Drama Schillers“, Universität Stuttgart 2008

  • Barbara Lempp: „Blinde in der Literatur der 1960er und 70er Jahre“, Universität Stuttgart 2008

  • Kirsten Bäurle: „Wirtschaft in Goethes „Wilhelm Meister“, Universität Stuttgart 2009

  • Iris Eisenmann: „Studien zur Geldmotivik in ausgewählten Werken Ferdinand Raimunds und Johann Nestroys“, Universität Stuttgart 2010

  • Noemi Zumbil: „Ökonomische Subjekte bei E.W. Händler, B. Spinnen und B. Cailloux“ , Universität Stuttgart 2010

  • Cordula Maier: „Mathematik und Literatur bei Hans Magnus Enzensberger“, Universität Stuttgart 2010

  • Marja Grüne: „Wielands Pädagogik“, Universität Stuttgart 2010

  • Christina Bogdanski: „Intertextualität im Kriminalroman der achtziger Jahre“, Universität Stuttgart 2010

  • Corinna Binz: „Die Figur der Toni Buddenbrook in Thomas Manns Familienroman Buddenbrooks“, Universität Stuttgart 2011

  • Katrin Brandner: Der neue deutsche Familienroman, Universität Stuttgart 2012

  • Christian Fladda: Die Antike bei Gottfried Benn, Universität Stuttgart 2012

  • Ricarda Rickert: Moderne Wahrnehmung in R.M. Rilkes „Malte Laurids Brigge“, Universität Stuttgart 2012

  • Andreas Bauder: Enzyklopädie und Enzyklopädistik. Novalis‘ Rezeption von Universallexika des 18. Jahrhunderts, Stuttgart 2012

  • Katharina Vogl: Strukturelemente in Herta Müllers Prosa, Universität Stuttgart 2013

  • Katharina Bianca Franke: James Joyce in der Rezeption, Stuttgart 2013

  • Sophie Wenzel: Strukturelemente in W.G. Sebalds Prosa, Universität Stuttgart 2013

  • Julia Mayer: Zur Funktion der Fotografien in Erzählungen W.G. Sebalds, Stuttgart 2013

  • Manuel Germer: Sprachkritik in den Werken Fritz Mauthners, Universität Stuttgart 2014

  • Halina Stevens: René Polleschs Dramen und Bühnenwerk, Universität Stuttgart 2015

  • Helene Nebel: Satire als Mittel der Abgrenzung in der Heidelberger Romantik. Exemplarisch an „BOGS der Uhrmacher“, Universität Stuttgart 2015

  

Mentoring

 

2013-2014 im Rahmen des ProFil-Programms der Humboldt Universität: Dr. Anne Baillot, Humboldt Universität zu Berlin

 
Drittmittel
 
  • Forschungsinstitut (gegründet aus Anlass einer Rufabwehr)

seit 2014:  Stuttgart Research Centre for Text Studies, jährliches Volumen 125.000
                Euro (Evaluation nach fünf Jahren)

  • Preise

2005            Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des
                   Bundesministeriums für Bildung und Forschung              16.000 Euro
2007            Philip Leverhulme Preis des Leverhulme Trust             70.000 Pfund Sterling
2007            Rückkehr-Prämie der Alfried Krupp Bohlen von Halbach Stiftung         100.000 Euro

  • Stipendien und Gastdozentur

01.10.2001 - 30.11.2003           Forschungsstipendiatin im Emmy Noether-Programm der DFG;   Projekt:                Poetologische Reflexion. Historische Untersuchungen in systematischer
Absicht: Poetik und poetologische Lyrik im Kontext ästhetischer Theorie; Stipendium und Reisemittel              ca. 55.000 Euro


August 2003                  Poetics in the 18th Century. Session im Rahmen des 11th International
Congress on the Enlightenment der International Society for Eighteenth-
Century Studies, University of California Los Angeles, 3.–10.8.2003; Reisestipendium der DFG                  

Mai 2010              Gastdozentur des DAAD für einen 14-tätigen Aufenthalt in Banja Luka;
Aufstockungsmittel durch die Universität Banja Luka         

2011/13            Feodor Lynen Senior-Förderung der Alexander von Humboldt Stiftung

  • Projekte

01.12.2003 - 01.08.2008            Nachwuchsgruppe Poetologische Reflexion. Historische Untersuchungen in systematischer Absicht: Poetik und poetologische Lyrik im Kontext ästhetischer Theorie im Rahmen des Emmy Noether-Programms der DFG
(Universität Hamburg, King’s College London, Universität Stuttgart);
ca. 500.000 Euro

01.10.2008 - 30.09.2011           Bi-nationales Promotionsnetzwerk (PhD)-Net des Deutschen Akademischen Austauschdienstes: Universität Stuttgart, Deutsches Literaturarchiv
Marbach, Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung
Gemeinsam mit dem King’s College London – Hauptantragstellerin
ca. 250.000 Euro

seit 01.10.2012 Beteiligung am Suhrkamp-Kolleg des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Mit 67% TVL; gefördert durch die VW-Stiftung
ca. 117.000 Euro

seit 01.03.2013 ePoetics. Korpuserschließung und Visualisierung deutschsprachiger
Poetiken (1770-1960) für den „Algorithmic Criticism“, gefördert durch das
BMBF
ca. 600.000 Euro

seit 01.04.2013 Das Digitale Archiv. Lehrprogramm für BA an der Universität Stuttgart,
gefördert durch das MWK Baden-Württemberg
ca. 300.000 Euro

seit 01.04.2013 Objekt Text. Bibliotheken, Bücher, Manuskripte. Lehrprojekt für MA an der
Universität Stuttgart – gemeinsam mit dem DLA Marbach, gefördert durch
die Mercator-Stiftung
ca. 101.000 Euro

  • Tagungen

- [mit der Forschergruppe Transferts culturels – pays germaniques am Centre national de la
recherche scientifique/École normale supérieure, Paris] Allemagne – France – Grande-
Bretagne, le moment 1800. Colloque at the Centre national de la recherche
scientifique/École normale supérieure, Paris, 13. März 2004; Mittel des CNRS
1500,- Euro


- [mit Nicolas Pethes] Medizinische Schreibweisen. Internationales Arbeitsgespräch der
DFG an der Universität Hamburg, 14.–16.10.2005
9.700,- Euro


- [mit Oliver Huck, Christian Scholl] Konzert und Konkurrenz. Die Künste und ihre
Wissenschaften im 19. Jahrhundert. Internationales Arbeitsgespräch der DFG an der
Georg-August-Universität Göttingen, Mai 2006
9.700,- Euro.


- [mit Marc Föcking, Oliver Huck, J. Anselm Steiger] Hamburg in der Frühen Neuzeit.
Internationale Konferenz an der Universität Hamburg, September 2009
ZEIT Stifung 4000,- Euro
Stadt Hamburg 8000,- Euro
Nordelbische Kirche 2000,- Euro


- [mit Manuel Braun] Geschichte schreiben nach der Postmoderne. Historiographische
Disziplinen im internationalen Vergleich. Deutsche Forschungsgemeinschaft, Universität
Stuttgart, Juni 2009
12.000,- Euro

-[mit Guillaume Garner] Wolfenbütteler Barockkongress 2012: „Eigennutz“ und „gute Ordnung“. Ökonomisierungen der Welt im 17. Jahrhundert. Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Förderungen durch die DFG und das Land Niedersachen, August 2012
ca. 40.000,- Euro