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Benchmarking, Prozesseffizienz und AutoID

Ansprechpartner: Dipl.-Logist. André Siepenkort

 

Benchmarking, Prozesseffizienz und AutoID

 

EfProTec
Warenausgang aus Prozess- und Techniksicht

Zur Planung, Steuerung und Optimierung von Distributionssystemen ist die Kenntnis über die Leistungsfähigkeit eingesetzter Ressourcen und realisierter operativer Strategien erforderlich. Hierbei ist Transparenz der Schlüssel zum Erfolg.

Die Anwendung von Kennzahlensystemen ist ein probates Mittel um den zeitlichen Verlauf der Leistungsfähigkeit des Distributionszentrums zu dokumentieren. Jedoch erhält man keine Aussage, ob die eigenen Prozesse im Vergleich zu anderen Distributionszentren effizient sind. Um dieses Defizit zu eliminieren werden Benchmarkingsysteme eingesetzt, die mittels eines Beschreibungsmodells die Vergleichbarkeit und durch ein Kennzahlensystem die einheitliche Quantifizierung der Leistungswerte gewährleisten.
In gängigen Benchmarkingsystemen werden zahlreiche Faktoren nicht berücksichtigt, die jedoch für eine ganzheitliche Bewertung von Distributionszentren erforderlich sind. Das vom IFT entwickelte Benchmarkingsystem berücksichtigt die wesentlichen Elemente eines Distributionssystems, z. B. technische Ressourcen (Lager-, Förder- & AutoID-Technik) und operative Strategien im Wareneingang oder der Kommissionierung. Jedoch beschränkt sich die Methode auf wesentliche und somit aussagekräftige Kennzahlen, um unnötige Datenerhebungen zu vermeiden und die Praktikabilität der Methode zu gewährleisten.

 
Der Mensch im Fokus

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Der Mensch im Fokus 

Der Anteil vollautomatisierter Prozesse in der Intralogistik ist als überschaubar zu beschreiben. Laut einer umfangreichen Unternehmensbefragung (siehe Abbildung) ist insbesondere die Kommissionierung geprägt durch manuelle Prozesse. Der Kommissionierer ist daher als ein Garant für den Unternehmenserfolg anzusehen. Um das Personal effizient einzusetzen, muss eine transparente Entscheidungsbasis geschaffen werden, die Leistung und Qualität der Mitarbeiter wiedergibt.

 
Jedoch beschränken sich die heute in der Praxis eingesetzten Kennzahlensysteme in der Regel nur auf mengenbasierte Kennzahlen, um die Leistung von Kommissionierern zu quantifizieren. Aufgrund heterogener Artikelspektren oder Unterschiede bei der Bewältigung von Wegstrecken bei der Auftragszusammenstellung, ist diese Vorgehensweise nicht als transparent einzustufen.
Das IFT entwickelt daher Algorithmen und wissensbasierte Methoden, um die erbrachte Leistung und Qualität des Kommissionierers zu quantifizieren und zu bewerten. Hierzu werden bspw. Methoden aus dem Operations Research eingesetzt, um die Effizienz des einzelnen Mitarbeiters zu bestimmen.
  

 

Prozessdokumentation

Die Optimierung von Geschäftsprozessen setzt die Erfassung und Dokumentation der aktuellen Situation voraus. Zur Vermeidung überflüssiger Prozessaufnahmen ist die Zielsetzung im Vorfeld zu definieren. Hier ist zu unterscheiden, auf welcher Detaillierungsebene bspw. ein Benchmarking erfolgen soll bzw. welche

Teilsysteme eines Distributionszentrums zwecks Optimierung betrachtet werden sollen. Durch die modulare Zusammenstellung einzelner Komponenten zur Prozessdokumentation können im Vorfeld der Analyse überflüssige Auswertungen eliminiert werden. So kann bspw. differenziert werden, ob das Benchmarking auf Standort- oder Bereichsebene durchgeführt werden soll oder ob bei der Prozessoptimierung der Material- und/oder der Informationsfluss im Detail betrachtet werden soll.

Ergebnis der modularen Prozessdokumentation ist die zur weiteren Analyse und Bewertung bereitstehende Ablaufbeschreibung mit den spezifisch betrachteten Ressourcen und Kennzahlen. Diese können bspw. Für ein Benchmarking oder zur Prozessanalyse genutzt werden.

 

Prozessoptimierung

Zur Darstellung intralogistischer Prozesse können die dokumentierten Abläufe anhand von Vorgänger- und Nachfolgerbeziehungen miteinander verknüpft werden. Ist es erforderlich Prozesse bspw. aufgrund von veränderten Rahmenbedingungen zu ändern, können hierbei in Abhängigkeit der definierten Zielsetzung unterschiedliche Gestaltungsansätze realisierbar werden (siehe Abbildung), um die aktualisierten Anforderungen zu erfüllen.
 
Zur Optimierung der dokumentierten Prozesse kommen des Weiteren Methoden aus dem
Lean Warehousing zum Einsatz:
Verschwendungsanalyse
Methode 5S bzw. 5A
Fehlervermeidung (Poka Yoke)
 
 
Leistungen des IFT
 
 
  • System- & Prozessanalyse von intralogistischen Systemen mit dem Schwerpunkt Distributionszentren
  • Benchmarking von Distributionssystemen mittels einer am IFT entwickelten Methode
  • Ableitung von Umplanungsmaßnahmen (technisch & organisatorisch) auf Basis der identifizierten Schwachstellen
 
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Die Gruppe Benchmarking, Prozessmanagement und AutoID befasst sich in Forschungs- und Industrieprojekten mit organisatorischen und technologischen Aufgabenstellungen der Intralogistik. Neben Distributionszentren beschäftigen wir uns auch mit der Optimierung von Prozessen in der Entsorgungslogistik.

Die wesentlichen Tätigkeiten liegen hierbei in der Modellierung, Bewertung und Optimierung von Prozessen der Distributionslogistik. Die Ergebnisse werden durch Materialflussrechnung konkretisiert und mit Hilfe der Materialflusssimulation wird der Funktionsnachweis erbracht.
Zur Bewertung bestehender Intralogistiksysteme, speziell von Distributionszentren, finden Benchmarking-Methoden Anwendung. Ausgehend von den identifizierten Optimierungspotenzialen werden ganzheitliche Planungsvorgehen zur Bewertung und Planung von Logistikkonzepten eingesetzt. Eine ganzheitliche Analyse und Optimierung von Logistiksystemen schließt dabei neben einer betriebswirtschaftlichen Untersuchung auf Grundlage von Prozesskosten- und Kennzahlenberechnungen auch organisatorische Aspekte mit ein.

Die Gruppe Benchmarking, Prozessmanagement und AutoID befasst sich in Forschungs- und Industrieprojekten mit organisatorischen und technologischen Aufgabenstellungen der Intralogistik. Neben Distributionszentren beschäftigen wir uns auch mit der Optimierung von Prozessen in der Entsorgungslogistik.

Prozessdokumentation 
Prozessdokumentation.
Die wesentlichen Tätigkeiten liegen hierbei in der Modellierung, Bewertung und Optimierung von Prozessen der Distributionslogistik. Die Ergebnisse werden durch Materialflussrechnung konkretisiert und mit Hilfe der Materialflusssimulation wird der Funktionsnachweis erbracht.
Zur Bewertung bestehender Intralogistiksysteme, speziell von Distributionszentren, finden Benchmarking-Methoden Anwendung. Ausgehend von den identifizierten Optimierungspotenzialen werden ganzheitliche Planungsvorgehen zur Bewertung und Planung von Logistikkonzepten eingesetzt. Eine ganzheitliche Analyse und Optimierung von Logistiksystemen schließt dabei neben einer betriebswirtschaftlichen Untersuchung auf Grundlage von Prozesskosten- und Kennzahlenberechnungen auch organisatorische Aspekte mit ein.