Untersuchung zum verkehrlichen Erfordernis einer Südanbindung Darmstadts an die NBS Rhein/Main - Rhein/Neckar

Ansprechpartner: 
Dr. rer. nat. Fabian Hantsch
Ansprechpartner: 
Dr.-Ing. Sebastian Rapp
Auftraggeber: 

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Beginn/Ende: 
Mai 2016 - Juni 2016
Projektbeschreibung: 

Die Schienenstrecken entlang des Rheins gehören zu den am stärksten befahrenen Strecken Europas. Zur Erweiterung der Kapazität dieses Engpassbereichs findet sich im Entwurf des BVWP 2030 auch das Projekt „Korridor Mittelrhein: Zielnetz I“, in welchem u. a. die Neubaustrecke (NBS) Rhein/Main – Rhein/Neckar sowie die Nordanbindung von Darmstadt Hbf an diese NBS enthalten ist. Zu der in der Korridorstudie Mittelrheinachse 2015 ebenfalls untersuchten Südanbindung Darmstadts an die NBS findet sich im Entwurf des BVWP 2030 die Aussage, dass diese in die Planungen einbezogen wird, „soweit [ein] verkehrliches Erfordernis im weiteren Planungsprozess erbracht wird“.

Das Ziel dieses Projekts bestand daher in der Untersuchung der Südanbindung Darmstadts vor dem Hintergrund entstehender Verbesserungen von Angebot und Betrieb insbesondere des Schienen-personenfernverkehrs (SPFV) sowie des zusätzlichen Verlagerungspotentials für den Schienengüterverkehr (SGV) im Großraum Darmstadt auf die NBS. Hierzu wurde eine Leistungsuntersuchung zur Abschätzung der verfügbaren Kapazität in verschiedenen Verkehrszeiten durchgeführt. In Ergänzung wurde aufbauend der Nutzen einer Südanbindung unter Berücksichtigung von in der Korridorstudie nicht einbezogenen Aspekten (z. B. zusätzliches Verlagerungspotential SGV) ermittelt und die Südanbindung erneut auf ihr verkehrliches Erfordernis geprüft.