Vorbereitung der Einführung der MPK+ als Alternative zu Automatic Coupler und OTIM in Shift2Rail

Ansprechpartner: 
Prof. Dr.-Ing. Ullrich Martin
Ansprechpartner: 
Dipl.-Vw. techn. Carlo von Molo
Auftraggeber: 

DB Netz AG

Beginn/Ende: 
März 2016
Projektbeschreibung: 

Mit der stetigen Weiterentwicklung des europäischen Zugsicherungssystems ETCS wird in Zukunft mit dem Level 3 die Zugintegrität zugintern überwacht. Dies bedeutet, dass v. a. im Güterverkehr eine Lösung für die zuginterne Zugintegritätsüberwachung entwickelt werden muss.

Auf europäischer Ebene wird innerhalb des Projektes Shift2Rail sowohl an einer Lösung für die zuginterne Zugintegritätsüberwachung als auch an einer neuen Mittelpufferkupplung gearbeitet, ohne jedoch die naheliegende Lösung zu berücksichtigen: Die Zusammenführung beider Projekte zu einem einzigen und damit der Einführung einer automatischen Mittelpufferkupplung für hohe Anhängelasten mit pneumatischer und elektrischer Leitungsverbindung sowie Erkennung des Kuppelzustandes, wie beispielsweise der im bereits erfolgreich abgeschlossenen Projekt „Umfassende Einführung der Mittelpufferkupplung – Perspektiven für Eisenbahninfrastrukturunternehmen“ gemeinsam von der DB Netz und dem Auftragnehmer vorgestellten Mittelpufferkupplung MPK+.

In diesem Projekt wird in Fortsetzung des Vorgängerprojektes die Zusammenführung der zuginternen Zugintegritätsüberwachung und der automatischen Mittelpufferkupplung als MPK+ weiterentwickelt. Der Schwerpunkt dieses Projektes liegt in der Identifikation von Funktionen, die von der in der MPK+ integrierten zuginternen Zugintegritätsüberwachung beeinflusst werden bzw. werden können sowie in der Ableitung und Spezifikation von funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen dieser Spezifikationen hinsichtlich signaltechnischer Sicherheit mit dem Ziel einer internationalen TSI-gerechten Anwendung.