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1. April 2016;

Forschungsprojekt grid-control: Advanced Decentral Grid Control

Laufzeit: Juli 2015 – Juni 2018

Im Forschungsprojekt grid-control wird in einem Konsortium von insgesamt neun Partnern aus Industrie und Wissenschaft ein Gesamtkonzept für zukunftsfähige Stromnetze erforscht. Die Förderung des Forschungsprojekts erfolgt durch die Initiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ und ist Teil des sechsten Energieforschungsprogramms der Bundesregierung. Das Ziel ist die Ausgestaltung eines Zusammenspiels der Verbraucher und neuartiger Prosumenten, des Energiemarktes und des Verteilnetzbetreibers. Hierfür wird die Koordination der Netznutzung und dezentraler Erzeugung in kritischen Situationen, die Bereitstellung von Systemdienstleistungen, die Netzplanung sowie die Überwachung des Netzzustandes untersucht.
Die Themenschwerpunkte des IEH im Forschungsprojekt grid-control sind die Zustandsschätzung und probabilistische Netzplanung. Mithilfe der Zustandsschätzung soll im Projekt ein System entwickelt werden, dass die erforderliche Beobachtbarkeit mit einem Minimalmaß an benötigter Sensorik bewerkstelligen soll. Die im Projekt installierte Sensorik dient dabei der Validierung und Gütebestimmung der Schätzungsergebnisse. Dies verfolgt das Ziel, die notwendige Sensorik zur Schaffung einer Beobachtbarkeit des Systems zu verringern. Um die Netznutzung zukünftig ressourceneffizient zu gestalten und insbesondere neuartige Konzepte zur Engpassbewirtschaftung anwenden zu können, wird im Projekt ein neues Netzplanungsverfahren mittels zeitreihenbasierten, probabilistischen Methoden entwickelt. Damit soll untersucht werden, ob dezentrale Netzregelungsverfahren als Alternative zum konventionellen Netzausbau ökonomisch sinnvoll sind.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt grid-control:
http://www.projekt-grid-control.de/