news 04/2009 Oktober

start ins studium

studis1Für über 3.600* Studienanfängerinnen und Studienanfänger beginnt mit dem Start ins Studium an der Universität Stuttgart ein neuer Lebensabschnitt, der viele Herausforderungen mit sich bringt – nicht nur in Bezug auf Uni-Angelegenheiten, sondern auch auf die Organisation des studentischen Alltags. Um den Erstsemestern den Studieneinstieg zu erleichtern, gibt es an der Uni verschiedene Einführungsveranstaltungen. Eine gute Gelegenheit, sich auf die mathematischen Lehrinhalte der technischen, naturwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Studiengänge vorzubereiten und eine Zusammenfassung des Schulstoffes auf dem Niveau eines Leistungskurses zu erhalten bieten beispielsweise die vierwöchigen Mathematik-Vorkurse. Auch die Studierendenvertretung der Uni (Faveve) startete am 21. September zeitgleich mit den Mathe-Vorkursen ein umfangreiches Einstiegsprogramm für die Erstsemester. Beim gemeinsamen Grillen, Joggen und Musikmachen können die „Erstis“ ihre Kommilitonen kennenlernen. Bei Ausflügen wie den Faveve-Kneipentouren, der Wilhelmaführung oder dem Besuch des Stuttgarter Wasserwerks erkunden sie interessante Ziele der näheren Umgebung. Ältere Semester sind bei allen Veranstaltungen dabei und stehen mit Tipps zum Studienstart zur Seite.Die Umweltschutztechnik-Studentin Sannah König zählt zu den Hauptakteuren der Faveve. Sie betont den Nutzen des Programms: „Neue Studierende bekommen so die Möglichkeit, sich zwanglos und über die Fachgrenzen hinweg innerhalb dieser vierwöchigen Veranstaltung kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.“ Gleichzeitig sei das für die Faveve eine ideale Chance, interessierte Mitarbeiter zu gewinnen. Rund 500 Studienanfängerinnen und Studienanfänger ließen sich von Studierenden der Faveve den Campus Vaihingen und den Uni-Bereich Stadtmitte zeigen. Darunter der angehende Luft- und Raumfahrttechnik-Student Ben Schnarr. Er hat gerade sein Abi gemacht. Noch ohne Wohnung in Stuttgart nahm er die weite Fahrt von Kaiserslautern auf sich, um zunächst am Mathe-Vorkurs teilzunehmen und im Anschluss daran einen Eindruck von den Orten zu bekommen, die in den nächsten Jahren sein Leben bestimmen werden. Außerdem holte er sich Tipps für die Wohnungssuche. Auch die Studienanfängerin Monika Leibinger aus Sigmaringen nutzt die Campus-Führung und ist ganz beeindruckt von der Größe des Campus.faveve1
Zum Vorlesungsbeginn am 19. Oktober lädt die Faveve die Studienanfänger dann zu den offiziellen Einführungsveranstaltungen in Vaihingen und der Stadtmitte mit Begrüßung durch den Rektor beziehungsweise Prorektor der Uni. Danach finden in den verschiedenen Studiengängen eigene Einführungs- und Begrüßungsvorträge statt. Hier gibt es allgemeine Informationen zum Studienfach, die Prüfungsordnungen werden erläutert und die am jeweiligen Studiengang beteiligten Institute vorgestellt. Einige Studiengänge und Fachschaften laden auch zu Institutsführungen oder zum gemeinsamen Frühstück. Abends warten dann beim Erstsemesterabend „Avete academici“ in der Liederhalle weitere Informationen rund um das Studium auf die Newcomer. So stellen sich beim Markt der Möglichkeiten studentische Arbeitsgruppen und Einrichtungen der Universität Stuttgart vor. Auch die Stadt Stuttgart hat im Rahmen einer Welcome Week vom 26. bis 31. Oktober ein vielfältiges Programm mit Besuchen von Museen, Theater und Sportveranstaltungen zusammengestellt. Wenn die Studieneinsteiger dann noch die Einführungsangebote der Zentralen Studienberatung, der Uni-Bibliothek und des Rechenzentrums wahrnehmen, steht einem gelungenen Start ins Studium nichts mehr im Wege.
*Stand: 29.09.09

www.uni-stuttgart.de/studieren/beginn/einfuehrungen/index.html
www.faveve.uni-stuttgart.de/ak-ese
www.stuttgart.de/welcome-week

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rasche zulassung

Noch schneller als 2008 schloss die Uni Stuttgart in diesem Jahr das Zulassungsverfahren für die Studiengänge mit Numerus clausus (NC) und Auswahlverfahren ab. Insgesamt wurden bis zum 16. September 8.837 Bewerber zugelassen (in freien und NC-Studiengängen). Über die Hälfte der Zulassungen in Fächern mit NC wurde schon kurz nach dem Bewerbungsschluss am 15. Juli erteilt. Ende Juli war die Zulassung im Hauptverfahren für alle NC-Fächer abgeschlossen. Uni-Kanzlerin Dr. Bettina Buhlmann ist sehr zufrieden mit der raschen Abwicklung des Zulassungsverfahrens und freut sich besonders darüber, dass 15 freiwillige Mitarbeiter aus den Fakultäten die Verwaltung bei der Bearbeitung der Anträge unterstützten: „Dieser Erfolg ist dem überaus engagierten Einsatz der Mitarbeiter aus verschiedenen Arbeitsbereichen zu verdanken“. Insgesamt erreichten die Uni mit 16.652 Online-Bewerbungen über 1.000 Bewerbungen mehr als letztes Jahr. Auch die Zahl der Einschreibungen liegt mit 3.369 um rund 300 höher als letztes Jahr (Stand 16.9.). Viele Studiengänge waren schnell belegt. In Luft- und Raumfahrttechnik haben sich beispielsweise 309 Studierende eingeschrieben, in Maschinenbau 353, in den neuen Studiengang Erneuerbare Energien 56 und in Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre 155. Für nicht angenommene Plätze in den NC-Fächern wurden in Nachrückverfahren weitere Bewerber zugelassen. Auch hier war die Universität landes- und bundesweit eine der ersten, die das Verfahren abschließen konnte. So hatten die zugelassenen Bewerber mehr Zeit, sich auf ihr künftiges Studentenleben inklusive Wohnungssuche vorzubereiten. Einige wenige Restplätze beziehungsweise wieder frei gewordene Plätze in 15 NC-Fächern hat die Uni Anfang September an die von der Hochschulrektorenkonferenz eingerichtete Online-Studienplatzbörse gemeldet, die am 1. September startete. Am 21. September fand für diese Plätze ein Losverfahren statt, bei dem unter anderem in den Studiengängen Architektur vier, in Linguistik als Kombinationsstudiengang zehn, in Technologiemanagement 21 Plätze und im Studiengang Maschinenbau ein Platz vergeben wurden.
www.uni-stuttgart.de/studieren/bewerbung/aktuell/
www.freie-studienplaetze.de

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neuer unirat

Die Universität Stuttgart hat seit 1. Oktober einen neuen Universitätsrat. Der Senat hat am 22. Juli den Vorschlag der Findungskommission bestätigt. Dem Gremium gehören für die dreijährige Amtszeit folgende Personen an: Bei den externen Mitgliedern sind dies wie bisher Dr. Siegfried Dais (Robert Bosch GmbH), Prof. Olaf Kübler (von 1997 bis 2005 Präsident der ETH Zürich) und Dr. Thomas Weber (Daimler AG). Neu hinzugekommen sind der Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, Martin Jetter, und die Generalsekretärin der Max-Planck-Gesellschaft, Dr. Barbara Bludau. Wie bisher gehört Birgit Ufermann vom Deutschen Hochschulverband in Bonn dem Unirat an, ihre Amtszeit läuft im Juli 2010 aus. Als interne Mitglieder wirken aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren künftig Ulrike Kuhlmann, Leiterin des Instituts für Konstruktion und Entwurf, der Physiker Hans-Rainer Trebin und der Historiker Wolfram Pyta in dem Gremium mit. Der Chemiker Dr. Dieter Leicht aus dem wissenschaftlichen Dienst wird wie bisher dem Unirat angehören und aus der Gruppe der Studierenden ist Sophie Wittgenstein seit 2008 Mitglied im Unirat. In gleicher Sitzung wurden die Gleichstellungsbeauftragte der Uni, Dr. Gabriele Hardtmann, sowie deren Stellvertreterinnen, Prof. Silke Wieprecht, Prof. Nejila Parspour und Françoise Joly, in ihren Ämtern bestätigt.
www.uni-stuttgart.de/ueberblick/organisation/organe/

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uni know-how für die expo

kugelWenn ab Mai 2010 Gäste aus aller Welt den Deutschen Pavillon auf der Expo in Shanghai besuchen, werden sie in den Ausstellungsräumen unter anderem einem riesigen Pendel begegnen. Das rund 1,2 Tonnen schwere und 5,6 Meter lange Pendel wird über einen in die Decke des Pavillons integrierten Antrieb zu großen Schwing- und Kreisbewegungen angeregt. Die Besucher können die Kugel über Akustiksignale zum Schwingen bringen und die Richtung des Pendelausschlags beeinflussen. Das spezielle Regelungs- und Antriebskonzept für das Pendel entwickelten Wissenschaftler der Uni Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ausstellungsgestalter Milla und Partner unter Federführung von Prof. Peter Eberhard vom Institut für Technische und Numerische Mechanik. Beteiligt waren auch Mitarbeiter des Exzellenzclusters Simulation Technology und das Institut für Maschinenelemente. Dort berechneten ein Team unter Leitung von Prof. Bernd Bertsche die Konstruktion und die Lebensdauer der Pendelstange. Aufgabe des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen unter Prof. Alexander Verl war, die Umsetzung der Steuerung und geeignete elektromechanische Antriebskonzepte und Sensorik für das Projekt zu entwickeln.

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grünster standardrechner
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Das Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Uni ist Klassenbester in Sachen Energieeffizienz. Der im April am HLRS in Betrieb genommene Cluster-Rechner vom Typ NEC HPC LX-2400 wird auf der jüngst veröffentlichten internationalen Green 500 Liste im Spitzenbereich geführt und ist die Nummer Eins in der Klasse der Gesamtrechner. „Damit hat die Uni Stuttgart den ‚grünsten’ Standardrechner der Welt“, erklärt der Leiter des HLRS, Prof. Michael Resch. „Nur Spezialrechner für eng begrenzte Anwendungen schneiden beim Stromverbrauch noch besser ab.“ Die Green 500 Liste bewertet die Energieeffizienz von Computern gemessen an deren Rechenkapazität. Möglich wird die Sparsamkeit des neuen Rechners durch höchst effiziente Netzteile und Rechenknoten. Zudem konnte auf eigene Festplatten verzichtet werden, das Booten erfolgt über einen zentralen Management-Server. Das HLRS verfolgt seit Jahren eine Strategie, die sich am energieoptimalen Einsatz von Höchstleistungsrechnern orientiert. „Wir wollen nicht nur durch unsere Simulationen zum Klimaschutz beitragen, sondern natürlich auch im Betrieb“, sagt Resch.

kontakt:
Prof. Michael Resch, HLRS, Tel. 0711/685-87200,
e-mail: resch@hlrs.de

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opus-server auf rang eins

Der Hochschulschriftenserver der Universität Stuttgart ist in Deutschland die Nummer Eins und belegt unter den weltweit besten 400 Publikationsservern einen guten 22. Platz. Dies geht aus dem jüngsten, international beachteten „Ranking Web of World Repositories“ der spanischen Forschungsorganisation Consejo Superior de Investigaciones Científicas hervor. Ziel dieses Rankings ist es, die Open-Access-Initiativen und somit den freien Zugang zu wissenschaftlicher Information zu unterstützen. Mit Repositorien bezeichnet man verwaltete Verzeichnisse zur Speicherung und Beschreibung digitaler Objekte wie beispielsweise Publikationen. Die Liste wird angeführt von amerikanischen und französischen Repositorien (aus Harvard, Cornell und dem Centre national de la recherche scientifique). Unter den ersten 50 der Rangliste befinden sich an deutschen Systemen neben dem Server der Universität Stuttgart noch die Publikationsserver der Humboldt-Universität zu Berlin (Platz 35) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (Platz 43). „Dies ist ein sehr schöner Erfolg“, freut sich Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel. „Schließlich trägt das an der Universitätsbibliothek Stuttgart entwickelte System maßgeblich dazu bei, die exzellente Stuttgarter Forschung sichtbar zu machen“, betont er. Der Hochschulserver der Uni basiert auf dem von der Uni-Bibliothek und dem Rechenzentrum gemeinsam entwickelten und später von der Uni-Bibliothek als Anwender allein weitergeführten Systems OPUS (Online-Publikationsverbund der Uni Stuttgart).

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daad zeichnet studiengang aus

projekt edu-bras

Die Universität Stuttgart hat maßgeblichen Anteil daran, dass brasilianische Umweltfachleute nach deutschen Standards ausgebildet werden. Wissenschaftler des Instituts für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Uni haben im Winter 2007 im Rahmen des Projekts EDUBRAS (Einführung von deutschen umweltschutztechnischen Studiengängen in Brasilien) in Zusammenarbeit mit Partnern im brasilianischen Curitiba einen Masterstudiengang für kommunalen und industriellen Umweltschutz ins Leben gerufen. Dieser Studiengang ist jetzt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst als exzellent evaluiert worden. „Der Studiengang ist bereits nach kurzer Zeit ein Vorzeigeprojekt mit Modellcharakter“, urteilt der DAAD und empfiehlt, die nachhaltige Etablierung deutscher Studiengänge im Ausland in ähnlicher Weise umzusetzen. Auf der Grundlage der langjährigen Erfahrungen der Uni Stuttgart in der Umwelttechnologie und ihrer Erfahrung in zahlreichen Umweltprojekten in verschiedenen Ländern werde den brasilianischen Studierenden „ein anspruchsvolles Studium von hoher wissenschaftlicher Qualität“ geboten. Dem Projektleiter und verantwortlichen Vertreter der Uni Stuttgart im EDUBRAS-Vorhaben, Prof. Uwe Menzel, bescheinigen die Gutachter in ihrem Evaluationsbericht „ein professionelles Projektmanagement, das mit großem Engagement betrieben wird“.
www.edubras-maui.uni-stuttgart.de

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global entrepreneurship week

global_entrepreneurship_weekDie Uni Stuttgart ist Gastgeber der deutschen Auftaktveranstaltung zur „Global Entrepreneurship Week“. Dies ist eine weltweite Aktionswoche vom 16. bis 22. November mit dem Ziel, den Unternehmergeist junger Menschen zu wecken. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft haben ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Workshops und einem „Walk of Entrepreneurship“ zusammengestellt. Die Auftaktveranstaltung findet am 13. November im Haus der Wirtschaft statt. Sie wird wie die folgende Aktionswoche vom Prorektorat Forschung der Uni Stuttgart, dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, der TTI GmbH, der Industrie- und Handelskammer und weiteren Einrichtungen organisiert.
www.uni-stuttgart.de/forschung/existenz
www.global-ew.de

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kurz notiert

SFB 21 verlängert

Der seit 2005 bestehende Sonderforschungsbereich Transregio 21 wird um weitere vier Jahre verlängert, entschied die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Beteiligt sind unter der Federführung des 5. Physikalischen Instituts der Uni Stuttgart das Max-Planck-Institut für Festkörperforschung sowie die Unis Tübingen und Ulm. Die Wissenschaftler wollen in der nächsten Förderperiode Ionen in Quantengasen und neuartige Quantenzustände der Materie untersuchen sowie ultrakalte Gase mit Nanoröhrchen aus Kohlenstoff in Kontakt bringen.
www.physik.uni-stuttgart.de/TR21/

Alter(n) gestalten

Gastgeber einer der Veranstaltungen zum 100-jährigen Jubiläum der Akademie der Wissenschaften Heidelberg ist die Uni Stuttgart. Beide Institutionen laden gemeinsam zum interdisziplinären Symposium „Alter(n) gestalten – Medizin, Technik, Umwelt“ am 4. und 5. November. Technik- und sportwissenschaftliche Beiträge werden die biologisch-medizinischen Vorträge ergänzen. Die Referenten beschäftigen sich mit dem Verständnis von Alterungsvorgängen, um einem Autonomieverlust vorzubeugen und mit der Bewältigung von Behinderungen im Alter. Sie zeigen die individuellen und sozialen Möglichkeiten der Gestaltung von Altern auf.
www.altern-gestalten.de

Festakt zum Jahr der Astronomie
Zu einem öffentlichen Festakt zum Abschluss des Jahres der Astronomie laden die Kepler-Gesellschaft und die Universitäten Tübingen und Stuttgart am 27. November. Der Astronaut Thomas Reiter, Vorstand für Raumfahrt am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, wird über die „Mission Astrolab – Faszination Raumfahrt“ sprechen.
27. 11., 16.00 Uhr, Uni-Bereich Stadtmitte, Hörsaal 17.01

Liste der Uni-Patente online
Ab sofort sind die aktuell erteilten Patente der Universität Stuttgart sowie die über das Technologie-Lizenz-Büro (TLB) verwalteten Patente der Uni Stuttgart unter folgendem link zusammengestellt:
www.uni-stuttgart.de/forschung/technologietransfer/patente.html

 

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vom neuen wohnen

In der Reihe „Fragen an die Wissenschaft“, die die Universität Stuttgart in Kooperation mit der Volkshochschule Stuttgart und der Stuttgarter Zeitung veranstaltet, referieren im Herbst Prof. Schew-Ram Mehra über „Lärm, die Kehrseite der Technik“ und Prof. Thomas Jocher zum Thema „2/3/4 - das neue Wohnen“. Schew-Ram Mehra, Inhaber des Lehrstuhls für Bauphysik stellt in seinem Vortrag die Entwicklung und die Folgen des Lärms für den Mensch und seine Umwelt dar und zeigt mögliche Schutzmaßnahmen auf. Jocher, Direktor des Instituts Wohnen und Entwerfen, beschäftigt sich in seinem Vortrag mit neuen Wohnformen, die durch neue Lebensstile und Haushalstypen wie Mehrgenerationenwohnen entstehen. Die über lange Zeit konstanten Lebensziele 2/3/4 (2 Kinder, 3 Zimmer, 4 Räder) gehören der Vergangenheit an. Vor diesem Hintergrund ist der Architekt Jocher überzeugt, dass langlebige, ästhetisch wertvolle Gebäude die größte Nachhaltigkeit bieten, selbst wenn sie eine große Anfangsinvestition erfordern.
Jeweils Dienstag von 19.00 bis 21.00 Uhr
„Lärm, die Kehrseite der Technik“ am 20.10.
„2/3/4 - das neue Wohnen“ am 24.11.
Ort: Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz 28

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rennteam erringt hattrick

rennwagenDas Rennteam der Uni Stuttgart hat Anfang September beim diesjährigen Formula Student Wettbewerb in Italien den Gesamtsieg errungen. Zudem gewann das Team den Abarth Award und den Lamborghini Award und in zwei weiteren Disziplinen. Der Gesamtsieg ist ein Hattrick im doppelten Sinne: Zum Einen gewannen die Stuttgarter nun drei Jahre hintereinander den Formula Student Wettbewerb in Italien, zum Anderen ist dies der dritte Sieg in Folge in diesem Jahr mit dem F0711-4 getauften neuen Rennwagen. Für das Rennteam ist es sogar der fünfte Sieg hintereinander (2008: Italien, Melbourne (Weltmeisterschaft); 2009: Silverstone, Hockenheim, Italien). In der Wertung des Treibstoffverbrauchs wurde das Rennteam der Uni Dritter. Dass das schnellste Auto eine derart gute Effizienz besitzt, stellt eine besondere Leistung der Studierenden dar. „Ob das Rennteam wie letztes Jahr wieder zu außereuropäischen Wettbewerben aufbrechen kann, steht noch nicht fest, da derartige Auftritte teuer sind und dieses Jahr Sponsorengelder der Industrie nicht leicht zu bekommen sind“, so Prof. Michael Bargende vom Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen der Uni Stuttgart, der das Team der knapp 40 Studierenden verschiedener Studiengänge betreut. Noch hoffen er und das Team allerdings, dass das notwendige Geld zusammenkommt.
www.rennteam-stuttgart.de

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evaluation startet

In den nächsten Monaten wird die Zentrale Verwaltung durch die Firma Booz & Company evaluiert. Die Firma hat bereits zahlreiche öffentliche Einrichtungen, unter anderem die Uni Freiburg, unterstützt. Zur Zeit werden Prozess-Experten für die Schwerpunktbereiche der Evaluation benannt, in denen Befragungen und Workshops erfolgen sollen. „Die Evaluation ist eine Chance für uns“, ist Uni-Kanzlerin Dr. Bettina Buhlmann überzeugt, „wenn Prozesse transparenter und einfacher gestaltet werden können, profitieren wir alle davon im Arbeitsalltag.“ Zum Ende des Jahres ist eine Versammlung mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung geplant, um den Stand der Untersuchung und erste Erkenntnisse vorzustellen.
www.verwaltung.uni-stuttgart.de/evaluation

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skulpturen alter kulturen

skulpturen

 

Diana, die Göttin der Jagd, eine keltische Priesterin und andere Skulpturen vergangener Kulturen sind zur Zeit in einer Ausstellung im Rektoratsgebäude der Universität Stuttgart zu sehen. Die lebensgroßen Figuren aus Stahl, Kupfer, Stein und Papier des Künstlers Hans Wartenberg aus Staufen faszinieren durch ihre symbolhafte und mystische Ausstrahlung. Die vom KunstKreisRektoramt veranstaltete Ausstellung läuft noch bis Ende des Jahres.
Zeit: Montag bis Freitag, 8.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Uni-Bereich Stadtmitte, Keplerstr. 7, 1. OG

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und zuletzt gehört

Ein-Liter-Flugzeug
Das Institut für Flugzeugbau der Uni Stuttgart (IFB) beteiligt sich am höchstdotierten Flug-Wettbewerb der Welt, dem von der NASA ausgelobten „Green Flight Challenge“. Dieses Rennen wird im Jahr 2011 bei San Francisco, USA, stattfinden. Die NASA stellt dafür ein Preisgeld in Höhe von 1,5 Mio US-Dollar zur Verfügung. Gesucht wird ein schnelles und gleichzeitig besonders effizientes Flugzeug. Es muss mindestens 320 Kilometer weit mit einer Mindestgeschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde fliegen. Dabei darf es noch nicht einmal einen Liter Benzinäquivalent pro 100 Kilometer verbrauchen. „Wir gehen nach Amerika, um dort zu gewinnen“, sagt Prof. Rudolf Voit-Nitschmann vom IFB, „allerdings liegen noch zwei Jahre harter Arbeit vor uns, um mit einem ‚siegfähigen’ Flugzeug antreten zu können.“ Sein Team hat mit dem Bau des Flugzeugs, das auf dem ebenfalls am IFB entwickelten Brennstoffzellen-Flugzeug Hydrogenius basiert, bereits begonnen. Finanziert werden die Forschungsarbeiten zum elektrischen Fliegen durch Spenden aus der Wirtschaft und durch das baden-württembergische Wissenschaftsministerium. Zudem hoffen die Forscher auf weitere Sponsoren.

kontakt:
Prof. Rudolf Voit-Nitschmann, Institut für Flugzeugbau, Tel. 0711/685-62770,
e-mail: rvn@ifb.uni-stuttgart.de

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impressum

Herausgegeben im Auftrag des Rektorats der Universität Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/685-82122, Fax 0711/685-82188
e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Druck: Schwäbische Druckerei GmbH, Stuttgart
ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)

www.uni-stuttgart.de/aktuelles/news

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Letzte Änderung 07.10.2009 (ws)