news 03/2009 Juli

neupositionierung der uni in der diskussion

uni_dialog

„Wir stehen am Anfang einer Diskussion, über die wir in den nächsten Wochen und Monaten sowohl universitätsintern als auch mit benachbarten Institutionen, Universitäten und dem Wissenschaftsministerium ergebnisoffen diskutieren wollen“, erklärt Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel zum Thema Neupositionierung der Universität Stuttgart. Dieses Thema sorgte in den letzten Wochen an der Universität und in der Öffentlichkeit für Unruhe. Um bei der nächsten Runde der Exzellenzinitiative erfolgreich abzuschneiden, hatte das Rektorat im Auftrag der Dekane und des Universitätsrats zu Beginn des Jahres beschlossen, ein Diskussionspapier zu entwickeln. Das Papier, das das Rektorat den Dekanen dann Ende Mai vorstellte, enthielt den Vorschlag, durch Umwidmungen von bis zu 24 Professuren aus allen Fakultäten mit Ausnahme der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie und der Fakultät Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik künftige Schwerpunkte zu fokussieren. Darauf hin äußerten an der Uni Stuttgart vor allem Studierende und Geisteswissenschaftler vehement ihren Unmut. Der Direktor des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung, Prof. Georg Maag, trat von seinem Amt zurück. Und auch die Stuttgarter Öffentlichkeit, der Gemeinderat und Vertreter des Landes diskutierten die Vorschläge kritisch und befürchteten vor allem eine zu starke Beschneidung der Geisteswissenschaften. Für Verwirrung sorgte zudem die zum Teil falsche Darstellung in den Medien.

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Gemeinsam strebten deshalb Universitätsleitung und Universitätsrat eine Klarstellung der Diskussion an. Uni-Rektor Ressel erläuterte mit Professor Berthold Leibinger, Vorsitzender des Universitätsrats der Uni Stuttgart, die Pläne zur Neupositionierung. Ein Rückbau zu einer Technischen Universität sei zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt gewesen. Die Uni Stuttgart brauche einen geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich, der in seinem Feld erstklassig und über Stuttgart hinaus anerkannt sei, hob Leibinger hervor. Darüber hinaus betonten Ressel und Leibinger übereinstimmend, dass im Rahmen der Neuausrichtung die Zahl der Studienanfängerplätze nicht verringert werde. Das Ziel, dass die Uni Stuttgart als Volluniversität in der ersten Reihe der Universitäten Deutschlands steht, ließe sich nur durch Weiterentwicklung erreichen. Dafür sei es unerlässlich, Freiräume zu schaffen, die neue Aktivitäten erlaubten, machte Leibinger deutlich und forderte – um die Zukunft als Volluniversität zu sichern und die erforderlichen Ausbauprogramme realisieren zu können – „gemeinsame Anstrengungen des Landes Baden-Württemberg, der Region, der Wirtschaft und der Forschungsgesellschaften des Bundes.“ Den Finanzbedarf für den notwendigen Ausbau und Investitionen zur Bauerhaltung bezifferte er mit insgesamt rund 800 Millionen Euro für die nächsten Jahre.

Notwendig sei eine Profilbildung, die einen fokussierten Aufbau in den geisteswissenschaftlichen und technischen Bereichen erlaubt. Schwachstellen, bezogen auf die gesamte Uni, müssen korrigiert werden, so Leibinger. Das Rektorat hat deshalb vor einigen Wochen eine Arbeitsgruppe mit dem Auftrag eingerichtet, die Schwerpunkte und Ziele der geisteswissenschaftlichen Bereiche neu zu definieren. Das Rektorat führt deren Vorschläge mit denen zweier weiterer Arbeitsgruppen zusammen: Eine, die die künftigen Schwerpunkte in den Natur- und Ingenieurwissenschaften und Ansatzpunkte für die Zusammenarbeit mit den Geisteswissenschaften untersuchen soll und eine weitere zur Vorbereitung der Exzellenzinitiative. Die Pläne werden universitätsintern diskutiert und mit Nachbarinstitutionen abgestimmt. Bei den Wirtschaftswissenschaften zeichne sich beispielsweise eine Kooperation mit der Uni Hohenheim ab. „Bis Weihnachten sollen die Strukturbeschlüsse gefasst sein“, so Ressel.

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unterstützung für projekte

Mit knapp 150.000 Euro unterstützt die Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart e.V. Projekte der Universität. Über die Verwendung der Summe informierte die Freundesvereinigung bei ihrer jährlichen Mitgliederversammlung am 29. Juni. Zudem verlieh die Vereinigung Preise für besondere wissenschaftliche Leistungen. Den Festvortrag zum Thema „Maßgeschneiderte Laser für die Materialbearbeitung“ hielt Prof. Thomas Graf vom Institut für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart. In seinem Bericht zur Lage der Uni stellte Rektor Prof. Wolfram Ressel unter anderem die neuen Zentren, die in jüngster Zeit gegründet wurden, vor. Dazu zählt der Forschungsverbund für Sprachwissenschaft und Kognition, das Stuttgart Centre for Photonic Engineering (SCoPE), das geplante Paul Peter Ewald Centre for Materials Research und in Kooperation mit der Universität Tübingen das Interuniversitäre Zentrum für Medizinische Technologien und der Forschungsverbund Aktivitätsbezogene Präventionsforschung. Ressel ging auch auf die aktuelle Diskussion zur Neupositionierung der Uni ein. „Es ist gut, dass die Uni sich mit ihrem Profil auseinandersetzt“ unterstützte der bei der Jahresversammlung in seinem Amt bestätigte 1. Vorsitzende der Freundesvereinigung Dr. Claus Dieter Hoffmann ausdrücklich die Initiative des Rektorats.
www.uni-stuttgart.de/vereinigung/

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bildungsstreik

bildungsstreikAuch die Studierenden der Uni Stuttgart beteiligten sich am bundesweiten Bildungsstreik vom 15. bis 19. Juni, um gegen Entwicklungen des Bildungssystems in Deutschland zu demonstrieren. Zu den Forderungen zählten die Abschaffung der Studiengebühren und Verbesserungen bei den neuen Bachelor- und Masterabschlüssen. Die Studierenden entwickelten für die Woche ein alternatives Vorlesungsverzeichnis mit Vorträgen und Workshops. Mit Erlaubnis des Rektorats konnten sie für die Veranstaltungen Räumlichkeiten der Uni nutzen.
Natürlich zählte auch die Neupositionierung der Uni zu den Top-Themen der Stuttgarter Studierenden. Nach spontanen Demonstrationen gegen die Pläne lud Uni-Rektor Wolfram Ressel die Studierenden zu einem gemeinsamen Gespräch mit dem Rektorat ein. Besorgt waren die Studierenden um die Erhaltung ihrer Studiengänge. „Jeder wird sein Studium an der Uni Stuttgart während der Regelstudienzeit plus einer Toleranzzeit von drei Jahren beenden können“ versicherte Ressel. Die Studierenden boten an, den Rückenwind des Streiks zu nutzen, um beim Wissenschaftsministerium mehr Geld für Forschung und Lehre zu fordern. Mit Beifall quittiert wurde das Angebot des Rektors, Studierende zur Landesrektorenkonferenz einzuladen. Wichtig war den jungen Leuten, in die weitere Diskussion mit einbezogen zu werden. Dies nahm der Rektor auf: „Wir werden Ihre Vorschläge einbeziehen“. Ressel empfahl den Studierenden, sich mit ihren Anliegen auch an ihre Landtagsabgeordneten zu wenden.
www.akbildungstuttgart.de

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webbasierte dienste

Das Projekt SIAM (Identity und Access Management) steht für die Einführung eines integrierten Identitätsmanagements für Mitarbeiter, Gäste und Partner der Universität Stuttgart. Die Federführung des Vorhabens übertrug das Rektorat auf das Rechenzentrum. Das neue System ist Grundlage für alle webbasierten, serviceorientierten Informations- und Kommunikations-Infrastrukturen. Im Laufe des Projekts soll unter anderem ein universeller Zugang (single sign on) zu den angeschlossenen IT-Systemen der Universität realisiert werden.
www.rus.uni-stuttgart.de/projekte/siam

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evaluation
Vier Fragen zum Thema Evaluation der Zentralen Verwaltung an Uni-Kanzlerin Dr. Bettina Buhlmann

Warum Evaluation?
Die Evaluation ist als Reaktion auf neue Aufgaben und Arbeitsanforderungen in der Zentralen Verwaltung zu sehen, die mit gleichbleibendem beziehungsweise weniger Personal bewältigt werden müssen. Ein Ziel ist es, mit der Evaluation Effizienzgewinne bei den Prozessabläufen aufzuspüren. Wir erwarten Aufschlüsse über den Personalbedarf sowie generell über Optimierungsmöglichkeiten bei Prozessen und Strukturen. Ich sehe die Evaluation auch als Mittel zur Motivationssteigerung, da die Mitarbeiter als Experten für ihr Arbeitsgebiet befragt und in Verbesserungsprozesse einbezogen werden.Außerdem geht es darum, „fit“ für die Exzellenzinitiative zu werden, in der die Uni als Ganzes überzeugen muss.

Von wann bis wann durch wen?
Die Evaluation startet nach der Sommerpause im September und wird rund sieben, maximal neun Monate dauern. Das Rektorat wählt in Kürze die durchführende Beratungsfirma aus einem Bewerberkreis von fünf namhaften Firmen aus.

Wird die gesamte Verwaltung evaluiert?
Die gesamte Verwaltung inklusive der Stabsstellen sowie die Schnittstellen zu den Fakultäten und Zentralen Einrichtungen wie Rechenzentrum und Unibibliothek werden untersucht. Gemeinsam mit der Beratungsfirma werden Schwerpunktbereiche und Themen ausgewählt, so dass nicht jeder Mitarbeiter oder Arbeitsplatz betroffen ist.

Was passiert mit den Ergebnissen?
Auf keinen Fall sollen die Ergebnisse in der Schublade landen! Vielmehr sollen sie soweit und so schnell wie möglich umgesetzt werden. Wenn das finanzielle Ressourcen erfordert, müssen wir gegebenfalls anhand einer Prioritätensetzung einen Stufenplan entwickeln. Auf jeden Fall werden die Informationen, zum Beispiel zur Personalbedarfsmessung, bei Verteilungsentscheidungen innerhalb der Uni Berücksichtigung finden.

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Tag der wissenschaft

uni_wissentag1uni_wissentag2Wie lassen sich mit Produkten aus dem Supermarkt chemische Experimente machen? Handelt es sich bei Tarnkappen um Science Fiction oder um physikalische Realität? Was hat es mit der fliegenden Sternwarte auf sich, die auf Keplers und Galileis Spuren wandelt? Was gibt es Neues von der Internationalen Raumstation? Wie lassen sich Wasserkraft und Meeresenergie für die Energieversorgung einsetzen? Wie funktioniert die abhörsichere Datenübertragung mit Laserlicht? Wie kann man Solarzellen selbst bauen?

 

Dies sind nur einige der Fragen, auf die die Gäste des Tags der Wissenschaft der Universität Stuttgart am 27. Juni eine Antwort erhielten. Unter dem Motto „Zukunft entdecken“ gaben Wissenschaftler auf dem Uni-Campus in Vaihingen Einblick in Studium, Forschung und Weiterbildung. Die Gäste konnten erleben, was sie in naher oder ferner Zukunft erwartet und beim Experimentieren selbst zum Zukunftsforscher werden. Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit, sich über Studiengänge ihres Interesses oder über Angebote vom Schnupper- bis zum Frühstudium zu informieren.

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Über 100 Institute der Universität und einige benachbarte Forschungseinrichtungen boten Workshops und Experimentalvorlesungen, Schauexperimente und Mitmach-Aktionen. So gaben beispielsweise die Physiker durch Laborführungen Einblick in ihre aktuellen Forschungsarbeiten zur Herstellung von Diamanten und zur Entwicklung von Quantencomputern. Beide Forschungsfelder sind unter anderem für die Informationstechnologie von großer Bedeutung. Bei den Computerlinguisten erfuhren die Besucher, wie Computer die menschliche Sprache verstehen lernen. Die Sprachsignale müssen vom Computer erst in einzelne Wellen zerlegt und in Zahlenwerte umgewandelt werden. Dass dies gelingt, ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die Sprachsignale verschiedener Menschen, je nach Geschlecht und Alter, rein physikalisch gesehen extrem unterschiedlich sein können.

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schließung zum jahreswechsel


Die Uni-Leitung hatte geplant, die Universität vom 24. Dezember 2009 bis zum 6. Januar 2010 – also insgesamt für 14 Tage – zu schließen. So sollte ein Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet und gleichzeitig auf finanzielle Sparzwänge reagiert werden. Der Personalrat war bereits im April über die Schließungspläne informiert worden, doch verweigerte er jetzt bedauerlicherweise seine Zustimmung. Um seinen Bedenken hinsichtlich der organisatorischen Umsetzung der Maßnahme Rechnung zu tragen, soll in diesem Jahr von der Maßnahme abgesehen werden. Zum Jahreswechsel 2010/2011 sollen die Schließungspläne allerdings realisiert werden. Denn durch die prognostizierte, eingesparte Strom- und Wärmemenge für den Campus Vaihingen und den Bereich Stadtmitte wäre selbst bei dem derzeitigen relativ moderaten Kostenniveau ein Einsparpotential von rund 150.000 Euro entstanden. „Bei den zu erwartenden Kostensteigerungen im Energiebereich werden wir künftig nicht darum herumkommen, die Uni zum Jahreswechsel weitgehend zu schließen. Andere Universitäten machen uns dies bereits vor“, begründet Uni-Kanzlerin Dr. Bettina Buhlmann die Schließungspläne. Durch ein solches Signal werde auch die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht, wie schwierig es ist, die enormen Energiekosten in einem seit Jahren gedeckelten Unihaushalt unterzubringen.

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an triebwerken forschen


turbinenstand

 

Am Höhenprüfstand der Uni wird derzeit ein Turbinenversuchsträger aufgebaut, der die Größe eines realen Triebwerks und eine Leistung von bis zu drei Megawatt unter Bodenbedingungen hat. Am 25. Juni wurde die Anlage auf dem Campus Vaihingen in den Versuchshallen des Instituts für Luftfahrtantriebe feierlich übergeben. Damit verfügt das Institut für Luftfahrtantriebe (ILA) der Uni künftig über Versuchsmöglichkeiten, die weltweit keine andere Universität und nur wenige außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vorweisen können. Mit dem Ziel, effizientere Flugzeugtriebwerke zu entwickeln, die weniger Lärm machen und die Umwelt schonen, gründeten die Universität Stuttgart und die Firma MTU Aero Engines im Jahr 2006 das Kompetenzzentrum „Turbinen für Flugtriebwerke“, das inzwischen Forschungsprojekte mit einem Förder-Volumen von fast zehn Millionen Euro einwerben konnte.

kontakt:
Prof. Stephan Staudacher, Institut für Luftfahrtantriebe, Tel. 0711/685-63520,
e-mail: stephan.staudacher@ila.uni-stuttgart.de

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40 jahre mondlandung

In den letzten Jahren ist das Interesse an der Erforschung des Mondes neu erwacht. Nicht der Kurzbesuch auf dem Mond ist das Ziel, sondern ein dauerhafter Stützpunkt, der es der Menschheit ermöglichen soll, weiter in das Sonnensystem vorzudringen. Das Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Uni Stuttgart ist bei diesen Forschungen in unterschiedlichen Bereichen an vorderer Front dabei. So entwickelt das IRS im Rahmen des „Stuttgarter Kleinsatellitenprogramms“ die LUNAR MISSION BW1. Ihr Ziel ist es, nach erdumkreisenden Satelliten erstmals eine universitäre Raumsonde zum Mond zu schicken. Der Kleinsatellit soll als Huckepack-Nutzlast gestartet werden und den Mond in etwa 100 Kilometern Höhe umkreisen. Zum 40-jährigen Jubiläum der Mondlandung widmet sich vom 26. bis 31. Juli der Station Design Workshop für Studierende der Errichtung einer Oberflächenbasis auf dem Mond.

kontakt:
Prof. Hans-Peter Röser, Institut für Raumfahrtsysteme, Tel. 0711/685-62375,
e-mail: roeser@irs.uni-stuttgart.de

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forschungspreis an prof. pyta

prof_pyta Für seine Arbeiten über das politische Wirken des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg wurde Prof. Wolfram Pyta vom Lehrstuhl Neuere Geschichte der Uni Stuttgart am 15. Juni mit dem diesjährigen Landesforschungspreis ausgezeichnet. Der Stuttgarter Historiker teilt sich den Preis im Bereich Grundlagenforschung mit dem Freiburger Biochemiker Prof. Nikolaus Pfanner. Der Preis für Angewandte Forschung ging an den Karlsruher Wissenschaftler Prof. Jürg Leuthold. Der Landesforschungspreis ist mit insgesamt 200.000 Euro der Höchstdotierte eines Bundeslandes.

kontakt:
Prof. Wolram Pyta, Historisches Institut,
Tel. 0711/685-83450, 
e-mail: wolfram.pyta@hi.uni-stuttgart.de

 

 

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und zuletzt gehört

Robocups sind Weltmeister
Die Fußballroboter der Universität Stuttgart sind Weltmeister im Roboterfußball der Middle Size Liga. In einem der interessantesten Turniere der RoboCup-Geschichte ist es dem 1. RFC Stuttgart bei der Robocup-WM vom 29. Juni bis zum 5. Juli in Graz gelungen, sich beim Finale gegen die Mannschaft Tech United aus Eindhoven (Niederlande) den Titel „World Champion 2009" zu erkämpfen. Bei dem Wettkampf mussten sich die Stuttgarter Roboter gegen 13 weitere Teams aus acht verschiedenen Ländern durchsetzen. Darunter war auch der bis dahin amtierende Weltmeister Cambada (Portugal). Neben Deutschland, Italien, den Niederlanden, Portugal und Österreich waren auch China, Japan und der Iran vertreten. Beim 1. RFC Stuttgart sind Mitarbeiter der Abteilung Bildverstehen des Instituts für Parallele und Verteilte Systeme unter Leitung von Prof. Paul Levi und des Instituts für Technische Optik unter Leitung von Prof. Wolfgang Osten beteiligt. Im April waren das Stuttgarter Team bei der Robocup German Open Deutscher Meister geworden.
http://robocup.informatik.uni-stuttgart.de

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impressum

Herausgegeben im Auftrag des Rektorats der Universität Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/685-82122, Fax 0711/685-82188
e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Druck: Schwäbische Druckerei GmbH, Stuttgart
ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)

www.uni-stuttgart.de/aktuelles/news

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Letzte Änderung 22.07.2009 (ws)