Als vor vierhundert Jahren der italienische Astronom Galileo Galilei das
Fernrohr auf den Himmel richtete, machte er eine Reihe bedeutender Entdeckungen.
Teleskope verhalfen den Menschen seitdem zu einem ungeahnten Blick in ferne
und aufregende Bereiche des Weltalls. Johannes Kepler veröffentlichte
im selben Jahr seine „Astronomia nova", eines der bahnbrechendsten
Bücher über
unser Sonnensystem. Ihm gelang als erstem die korrekte Beschreibung der Planetenbahnen.
In Erinnerung an diesen großen Fortschritt haben die Vereinten Nationen
das Jahr 2009 zum „International Year of Astronomy“ (IYA) erklärt.
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An der Universität Stuttgart finden aus diesem Anlass zahlreiche Veranstaltungen statt. Gemeinsam mit der Kepler-Gesellschaft e.V. Weil der Stadt und der Universität Tübingen hat sie ein umfangreiches Jubiläumsprogramm zusammengestellt, bei dem der Bogen gespannt wird von den Anfängen der neuzeitlichen Astronomie bis zu modernsten Entwicklungen in Astronomie, Astrophysik und Raumfahrt. Die Ringvorlesung „Kepler und das Weltbild des modernen Menschen“, veranstaltet vom Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung der Uni und der Stadtbücherei Stuttgart, zählt zu den Hauptprogrammpunkten an der Uni Stuttgart. Den Eröffnungsvortrag „Schwarze Löcher und andere Sonnensysteme“ am 27. April hielt Prof. Hans-Peter Röser vom Institut für Raumfahrtsysteme. Die frühe Teleskopie als Beispiel für eine neue visuelle Kultur greift Prof. Klaus Hentschel vom Historischen Institut am 18. Mai auf. Die Themenpalette der weiteren Vorträge reicht von der Musikalität der astronomischen Harmonie (22. Juni, Dr. Rainer Bayreuther, Halle-Wittenberg) über die Beziehungen von Weltharmonik, Proportionen und der idealen Stadt (6. Juli, Prof. Helmut Bott, Prof. Gerd de Bruyn, Städtebau-Institut, Stuttgart) bis zu den literarischen Nachwirkungen Keplers in Literatur (19. Oktober, Prof. Elmar Schenkel, Leipzig) oder Philosophie (16. November, Prof. Volker Bialas, Bayerische Akademie der Wissenschaften). |
Auch das Deutsche SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart
beteiligt sich mit zahlreichen Aktionen am IYA. So ist beispielsweise
seit dem 17. März eine SOFIA-Dauerausstellung im Planetarium in
Stuttgart zu sehen und die Kleinsten sollen bei Veranstaltungen der Kinderuniversitäten
in Stuttgart und in Weil der Stadt von SOFIA begeistert werden. Auch
der Arbeitkreis Astronomie der Uni Stuttgart veranstaltet Sondervorträge
und Ausstellungen. |
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Zum festlichen Abschluss der Jubiläumsveranstaltungen
wird am 27. November der Astronaut Thomas Reiter, Vorstand für Raumfahrt
am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, an der Universität
Stuttgart über „Die Mission Astrolab – Faszination
Raumfahrt“ sprechen. |
Das Land und der Bund finanzieren im Rahmen des Konjunkturprogramms verschiedene Baumaßnahmen an der Universität Stuttgart. Mit elf Millionen Euro fließt das meiste Geld in die Infrastruktur für den neuen Höchstleistungsrechner (HLRS). Hier wird 2011 ein neuer Supercomputer aufgestellt und damit die Rechnerkapazität um das Vierfache erhöht. Dies erfordert eine Erweiterung der Elektro- und Kälteinstallation. Eine neue Anlage wird dafür sorgen, die Rechnerwärme der wassergekühlten Rechner bei Außentemperaturen unter zwölf Grad Celsius umweltschonend über die Außenluft abzuführen. Bei wärmeren Außentemperaturen erfolgt die notwendige Kühlung über das Fernkältenetz auf dem Universitätsgelände. Weitere fünf Millionen Euro sind für den Forschungsbau SimTech vorgesehen. Insgesamt werden zehn Projekte mit 22,5 Millionen Euro gefördert, wobei der Bund 75 Prozent der Baukosten übernimmt und das Land die restlichen 25 Prozent. Die Maßnahmen beinhalten energetische Sanierungen von Gebäudehüllen und andere Maßnahmen, die der Nachhaltigkeit dienen, wie vom Konjunkturprogramm vorgesehen. Zudem gilt die Vorgabe, dass die ausgewählten Projekte im Januar 2009 noch nicht begonnen sein durften, doch bis Ende 2011 abgeschlossen sein müssen.
Erneuerbare Energien und Verfahren zur Steigerung der Energieeffizienz sind
gefragte Zukunftstechnologien. Die Branche zählt zu den wachstumsstärksten
Wirtschaftsbereichen Deutschlands und auch auf globaler Ebene wird ihre Bedeutung
zunehmen. Die Universität Stuttgart bereitet ab dem Wintersemester 2009/2010
mit der Einrichtung des neuen Bachelorstudiengangs „Erneuerbare Energien“ junge
Menschen auf die vielfältigen Tätigkeitsfelder dieser Wachstumsbranche
vor. Die technologische Vielfalt innerhalb der erneuerbaren Energien spiegelt
sich im interdisziplinären Aufbau des Studiengangs mit Modulen aus dem
Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik sowie Luft- und Raumfahrttechnik
wider. 21 Institute aus sieben Fakultäten arbeiten für den Studiengang
zusammen. Im Grundstudium werden mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche
Grundlagen gelehrt. Ab dem vierten Semester wählen die Studierenden einen
der drei Bereiche „Elektrische Energiesysteme“, „Thermische
Energiesysteme“ oder „Kinetische Energiesysteme“. Nach Abschluss
des Bachelorstudiengangs haben die Absolventen die Möglichkeit, ihr Studium
in verschiedenen Masterstudiengängen der Uni Stuttgart zu vertiefen.
Gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH
Zürich) hat die Uni vereinbart, den Weiterbildungsstudiengang „Risiko
und Sicherheit technischer Systeme“ als universitätsübergreifende
Kooperation durchzuführen. Ein Kompaktseminar vom 30. März bis 2. April
an der Uni Stuttgart bildete den Auftakt für den gemeinsamen Studiengang
der beiden Universitäten. Die Studierenden erhielten Einblick in den Zusammenhang
zwischen operativen und finanziellen Risiken in Unternehmen, dazu zählen
Betriebsrisiken aus dem Bereich des Arbeitsschutzes und der Umwelt und beispielsweise
auch Risiken, die sich aus der aktuellen Finanzkrise ergeben. Der Weiterbildungsstudiengang
richtet sich an Akademiker mit Berufserfahrung. Dabei kann das von der Universität
Stuttgart angebotene Modul auch einzeln gebucht werden. Es steht damit auch Masterstudierenden,
Magisterstudierenden der oberen Semester und Doktoranden offen.
www.ee.uni-stuttgart.de
http://www.lsa.ethz.ch/zert/module/
kontakt:
Prof. Stefan Tenbohlen, Institut für Energieübertragung und Hochspannungstechnik,
Tel. 0711/685-67870,
e-mail: stefan.tenbohlen@ieh.uni-stuttgart.de
Prof. Ortwin Renn, Institut für Sozialwissenschaften, Tel. 0711/685-83971,
e-mail: ortwin.renn@sowi.uni-stuttgart.de
Nicht nur der Stuttgarter Fernsehturm (217 Meter) wurde von dem weltweit
bekannten Bauingenieur und ehemaligem Rektor der Uni Fritz Leonhardt (1909
bis 1999) entworfen, sondern auch der mit 192 Metern etwas kleinere Fernmeldeturm
auf dem Stuttgarter Frauenkopf, der 1972 fertig gestellt wurde. Modelle von
beiden Türmen und rund 20 weitere Modelle sind in einer Ausstellung
aus Anlass des 100. Geburtstags Leonhardts vom 13. Juni bis zum 26. Juli
in der Stuttgarter Landesbank am Hauptbahnhof zu sehen. Das Südwestdeutsche
Archiv für
Architektur und Ingenieurbau (saai), Karlsruhe, verwahrt den persönlichen
Nachlass Leonhardts und zeigt daraus rund 200 Exponate, hinzu kommen Filmanimationen
zum Verständnis der Konstruktionsweisen und historische Filmsequenzen.
Die Modelle wurden von Architektur-Studierenden der Uni Stuttgart eigens für
die Ausstellung gebaut und für den Ausstellungskatalog von Mitarbeitern
der Fotowerkstatt der Fakultät fotografisch in Szene gesetzt. Begleitend
zur Ausstellung wird es ein breites Veranstaltungsprogramm mit Führungen,
Vorträgen und Tagungen geben. So plant die Universität Stuttgart
unter der Federführung des Instituts für Leichtbau, Entwerfen und
Konstruieren vom 15. bis 17. Juli ein internationales Symposium zu neuesten
Entwicklungen in der Architektur und im Bauingenieurwesen.
www.fritz-leonhardt.de
www.leonhardt2009.de
computer
und gefühle
Wenn zwei Menschen miteinander sprechen, nehmen sie zweierlei wahr: Den
Inhalt des Gesagten, aber auch Emotionen, die dadurch zum Ausdruck kommen,
wie etwas gesagt wird. Diese paralinguistischen Eigenschaften des Gesprochenen
können
von Systemen zur automatischen Spracherkennung bisher nicht erkannt werden.
Hier setzt die Arbeit der Wissenschaftler des Lehrstuhls für Systemtheorie
und Signalverarbeitung der Uni Stuttgart an, sie suchen nach Wegen, damit Sprachcomputer
auch Gemütsbewegungen verstehen können. Zu den paralinguistischen
Eigenschaften gehören beispielsweise das Alter und das Geschlecht der
Sprecher, die in einer Sprachäußerung gespiegelte Emotion oder auch
Informationen über die regionale Herkunft. Die Emotionserkennung erfolgt
in mehreren Schritten: Zunächst werden emotional bewertete Sprachdatenbanken
erstellt. Dann werden Merkmale aus den Sprachsignalen berechnet, mit denen
sich verschiedene Emotionen besonders gut zuordnen lassen. Es folgen eine Auswahl
der sinnvollsten Merkmale sowie der Entwurf und die Optimierung eines lernfähigen
Erkennungssystems, das aus den Daten die Entscheidungsregel für die Emotionserkennung
selbst extrahiert. Schließlich wird der „Erkenner“ trainiert
und mit unbekannten Testdaten validiert.
kontakt:
Prof. Bin Yang, Lehrstuhl für Systemtheorie und Signalverarbeitung,
Tel. 0711/685-67330,
e-mail: bin.yang@lss.uni-stuttgart.de
was
leisten reflexe?

Im Zuge des neuen Anbaus des Instituts für Sport- und Bewegungswissenschaft
der Uni wurde auch das neue Lehr-Lernlabor EduLab eingerichtet. Für dieses
Labor entwickelten die Sportwissenschaftler ein neuartiges Konzept mit Modulen
aus den Bereichen Sport- und Verhaltenswissenschaft und Naturwissenschaften,
das in Baden-Württemberg erstmalig umgesetzt wird. Die Kosten für das
EduLab in Höhe von 250.000 Euro wurden aus Studiengebühren finanziert.
In dem neuen Labor können Studierende verschiedene Experimente durchführen.
Fragen von „Wie ist das Gleichgewicht des Menschen neurophysiologisch organisiert?“ über „Was
leisten Reflexe?“ bis zu „Wie kann man körperliche Aktivität
und psychische Prozesse zuverlässig synchron erfassen?“ werden behandelt.
Das EduLab bietet Lehrangebote für die Disziplinen der Sport- und Bewegungswissenschaft
und richtet sich auch an Studierende anderer Studiengänge wie Technische
Biologie, Informatik, Maschinenbau und Medizintechnik.
kontakt:
Prof. Wilfried Alt, Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Tel.
0711/685-63186,
e-mail: wilfried.alt@sport.uni-stuttgart.de
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Baustart Simtech – Richtfest
Visus
Der offizielle
Spatenstich für den Neubau des Forschungszentrums des Exzellenzclusters
SimTech ist für Ende Juli geplant. Am 26. Juni findet das Richtfest
für den Neubau VISUS statt. Das von Prof. Thomas Ertl geleitete Visualisierungsinstitut
ermöglicht die Kombination aus Grundlagenforschung und produktnahen
Entwicklungen.
Tag der Wissenschaft
Unter
dem Motto „Zukunft entdecken“ lädt
die Universität Stuttgart am Samstag, den 27. Juni zum diesjährigen
Tag der Wissenschaft. Von 13.00 bis 19.00 Uhr erhalten Besucher aller Altersgruppen
auf dem Uni-Campus in Vaihingen Einblick in Studium, Forschung und Weiterbildung.
Die Gäste können erleben, was sie in naher oder ferner Zukunft
erwartet und beim Experimentieren selbst zum Zukunftsforscher werden.
www.uni-stuttgart.de/tag
Expedition Zukunft
Der Wissenschaftszug mit der mobilen
Ausstellung „Expedition Zukunft“ fährt durch Deutschland
und macht im Stuttgarter Hauptbahnhof vom 5. bis zum 7. Juli Station. Unter
dem Motto „Vernetzt und global – Auf dem Weg in eine digitale
Gesellschaft“ präsentiert sich im Wagen Nr. 5 des Zuges auch die
Uni Stuttgart. Veranstalter ist das Bundesministerium für Bildung und
Forschung mit weiteren Partnern im Rahmen des Wissenschaftsjahrs.
www.expedition-zukunft.org
Infos zur Forschungsförderung
Die Servicestelle Elektronische ForschungsförderInformationen (ELFI)
an der Ruhr-Universität Bochum bietet umfassende Informationen von Mittelbeschaffung
und Sachfinanzierungen bis zu Preisen und Stipendien. Ein Abonnement der
Uni Stuttgart für den kostenpflichtigen Service ermöglicht allen
Mitarbeitern den Zugang zu dieser Datenbank.
www.elfi.ruhr-uni-bochum.de
energie
sparen
Auf den neuen Internetseiten zum Energiemanagement der Uni
finden sich nützliche
Energiespartipps. So lohnt es sich beim Verlassen des Büros auch bei Leuchtstoffröhren
schon ab einer Abwesenheit von zehn Minuten, das Licht auszuschalten. Auch den
Bildschirm sollte man bei längerem Nichtgebrauch des PC´s abschalten,
denn Bildschirmschoner sparen keinen Strom. Der neue Online-Energiemanagement-Server
wird für transparente Energieverbräuche sorgen. Er erfasst erste Gebäude
der Uni, Schritt für Schritt werden alle weiteren aufgeschaltet. Da der
Energieverbrauch der Universität Stuttgart mit dem einer Kleinstadt zu vergleichen
ist, belasten die Energiekosten den Haushalt der Uni im beachtlichen Ausmaß.
So unternimmt die Uni verschiedene Anstrengungen, die steigenden Energiekosten
abzufangen. Dazu zählt die im Oktober 2008 neu eingerichtete Stelle des
Energiemanagers Harald Hentze und die von Kanzlerin Dr. Bettina Buhlmann und
dem Rektor Prof. Wolfram Ressel gegründete Expertenrunde der Uni Stuttgart.
Bei der Auftaktveranstaltung am 2. April wurden verschiedene Energiesparmöglichkeiten
diskutiert, wie beispielsweise Gebäudeoptimierungen und die Analyse der
Energie-Contractingverträge. Die laufenden Verträge werden pro Jahr
Einsparungen von etwa 1,5 Mio. Euro erzielen. Die Teilnehmer behandelten auch
das Thema alternative Energien und Nutzungsoptimierungen. Mit dem Umrüsten
eines Musterhauses sollen diese genauer analysiert und verdeutlicht werden.
www.verwaltung.uni-stuttgart.de/energiemanagement/index.html
kII: umzug
zurück
Das gesamte Außengerüst am Hochhaus KII in der Keplerstraße
17 wird abgebaut. Damit ist offensichtlich, dass sich die Renovierung dem Ende
nähert. Die Sanierung der Gebäudehülle ist nahezu abgeschlossen.
Der Sonnenschutz an der Südfassade ist montiert. Die Sanierung der Gebäudetechnik
einschließlich der Aufzüge ist zu über 80 Prozent fortgeschritten.
Böden, Decken und die Sanitärbereiche sind erneuert. Die Handwerker
haben nur noch einige Restinstallationen und Malerarbeiten zu erledigen. In der
zweiten Junihälfte ist eine Begehung der Institute geplant. So lernen die
Mitarbeiter die renovierten Räume kennen, können sich auf den Einzug
vorbereiten und gegebenenfalls vorhandene Mängel feststellen. Die Anlieferung
und Aufstellung der Möbel wird im Juli stattfinden. Die Bibliotheken starten
mit dem Umzug am 3. August, die Institute folgen ab dem 24. August. Der offizielle
Arbeitsbeginn aller Institute ist für den 2. Oktober vorgesehen.
seminare
in den bergen
Die Tagungsstätte „Söllerhaus“ der Universität Stuttgart
liegt auf 1.320 Metern Höhe in schönster Lage oberhalb von Hirschegg
im landschaftlich reizvollen Kleinwalsertal/Österreich. Das modern eingerichtete
Haus mit gemütlicher Atmosphäre bietet für alle Hochschulangehörigen
ideale Bedingungen für Seminare, Exkursionen, Tagungen, Betriebsausflüge,
Sport, Urlaub oder ein verlängertes Wochenende. Neue Seminarräume mit
modernster Technik, Belüftung und Beleuchtung stehen zur Verfügung.
Das Söllerhaus ist ein optimaler Ausgangspunkt zum Bergwandern im Sommer
oder Skifahren im Winter. In den Einzel-, Doppel- oder Dreibettzimmern, je nach
Ausstattung mit eigenen oder gemeinsamen Duschen und WC, können 43 Personen
untergebracht werden. Die Preise für Halbpension liegen zwischen 22,- und
37,- Euro pro Person und Tag.
www.uni-stuttgart.de/soellerhaus/
Der Künstler Manfred Ziegler (1928-2003) hat sich
intensiv mit der Anthroposophie Rudolf Steiners und mit Goethes Farbenlehre
beschäftigt. In der Ausstellung „Auf
der Suche nach dem Ich“ zeigt der KunstKreisRektoramt vom 5. Mai bis
30. September einige Bilder Zieglers, der an der Waldorfschule Tübingen
als Kunstlehrer tätig war. „Die Sphäre der Malerei ist die
Imagination. Sie zeigt die geistige Welt in Bildern und ist dem Traumesleben
verwandt“,
beschreibt der Künstler sein Werk.
5. Mai bis 30. September, Mo bis Fr, 8.00 bis 18.00 Uhr
Uni-Bereich Stadtmitte, Keplerstr. 7, 2. OG
zuletzt gehört
Stuttgarter Fußball-Roboter siegen

Die
Fußballroboter der Universität Stuttgart sind erstmals Deutscher
Meister im Roboterfußball in der Middle-Size-League der RoboCup German
Open 2009. Nach einem packenden Finale am 24. April auf der Hannover Messe
ist es dem 1. RFC Stuttgart gelungen, den zweimaligen Weltmeister der Jahre
2006 und 2007, die Brainstormers Tribots aus Osnabrück, mit 4:0 zu besiegen.
Damit hat das Middle-Size Team der Uni Stuttgart aus Mitarbeitern der Abteilung
Bildverstehen des Instituts für Parallele und Verteilte Systeme und
des Instituts für Technische Optik und Studierenden nach mehreren zweiten
und dritten Plätzen in den vergangenen Jahren zum ersten Mal ein großes
Finale für sich entscheiden können. Nach dem Vizeweltmeistertitel
2006 möchte das Team nun bei der Weltmeisterschaft vom 29. Juni bis
zum 5. Juli in Graz die Siegestrophäe nach Stuttgart holen.
http://robocup.informatik.uni-stuttgart.de/
Herausgegeben im Auftrag des Rektorats der Universität
Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler, Christa Feifel
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
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ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)
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Letzte Änderung 15.05.2009 (ws)