„Wünschenswert ist, dass jeder Studierende ein bis zwei Semester seines
Studiums im Ausland absolviert“, so Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel. Damit
die Studierenden dies in einem angemessenen Zeitaufwand organisieren können
und ihre im Ausland erworbenen Studienleistungen ohne immensen bürokratischen
Aufwand hier anerkannt werden, pflegt die Universität Stuttgart Kooperationen
mit Partneruniversitäten in aller Welt. Hier gibt es meist Rahmenverträge,
so muss nicht mehr in jedem Einzelfall geprüft werden, ob die Studienbedingungen
vergleichbar sind. Bisher hält die Uni Kontakt zu weit über 400 Partnerunis.
Einige Kooperationen laufen schon über lange Jahre, wie beispielsweise die
Verbindung zur Oregon State University, USA, die schon vor 40 Jahren unter anderem
von dem damaligen Rektor der Uni Stuttgart, Prof. Fritz Leonhardt, aus der Taufe
gehoben wurde. Inzwischen wurde das Programm auf alle Universitäten in Baden-Württemberg
ausgeweitet.
Ziel
der Universität Stuttgart ist es, ihre internationalen Kontakte
in Forschung und Lehre weiter auszubauen, um den Pool der Kooperationspartner
zu erweitern und so auch die Möglichkeiten für die Studierenden
zu verbessern. So begleitete Uni-Rektor Ressel die Delegation um Bundesforschungsministerin
Annette Schavan Anfang September auf einer Indienreise, die unter anderem
der Vorbereitung eines internationalen Graduiertenkollegs beider Länder
diente. Bisher gibt es zum Beispiel Kontakte mit dem Indian Institute of
Technology in Madras (Chennai). Stuttgarter Bauingenieure kooperieren hier
mit ihren indischen Kollegen auf dem Gebiet der Erdbebenforschung. Im Rahmen
einer China-Reise Mitte September besuchte Prof. Wolfram Ressel Partnerhochschulen
in Hongkong, Wuhan und Schanghai. Am 24. September unterzeichnete Wolfram
Ressel an der Tongji University, die zu den weltweit angesehensten Universitäten
Chinas zählt, eine Erweiterung des bestehenden Hochschulvertrages. Künftig
werden vor allem Studierende des Studiengangs Fahrzeug- und Motorentechnik
die Möglichkeit zu einem Austausch haben. Auch Reisen im Februar zur
Ohio State University in den USA und im März nach Australien dienten
dem Ausbau und der Intensivierung der internationalen Kontakte. Die Universität
Stuttgart koordiniert das Landesprogramm mit Südaustralien.

Kaum eine Uni bietet übrigens so ein umfangreiches Programm für ausländische Studierende wie die Uni Stuttgart. Es reicht von einem Welcome Service und Einführungsveranstaltungen, bei der den Neuankömmlingen die deutsche Kultur nähergebracht wird und sie ihre Kommilitonen kennenlernen können, über ein Patenprogramm und der Organisation von Exkursionen bis zum Monitoringprojekt (näheres s. Seite 3).
Gemeinsam mit der Universität Ulm ist die Universität Stuttgart
Patenhochschule der 2003 gegründeten German University of Cairo (GUC).
Am 5. Dezember findet aus diesem Anlass ein Festakt der drei Universitäten
in Stuttgart statt.
www.uni-stuttgart.de/ia/
Um
zu klären, ob Tiere unter den extremen Bedingungen im Weltraum überleben
können, schickten der Zoologe Dr. Ralph O. Schill von der Universität
Stuttgart und sein schwedischer Kollege Dr. Ingemar Jönsson von der Universität
Stockholm vor einem Jahr zwei Arten von Bärtierchen ins All. Schlechte Umweltbedingungen
auf der Erde wie Kälte oder Trockenheit überstehen die nur ein Millimeter
großen Überlebenskünstler ohne Schaden, indem sie den Stoffwechsel
einstellen und tonnenförmig einschrumpfen. Sobald die Umweltbedingungen
besser werden, können die Tiere innerhalb einer halben Stunde zum aktiven
Leben übergehen. Die mit einem von der Europäischen Weltraumagentur
ESA zur Verfügung gestellten BIOPAN-6-Modul in den Weltraum transportierten
Winzlinge umkreisten im getrockneten Zustand zehn Tage lang in einer Höhe
von rund 270 Kilometern die Erde und waren direkt dem Vakuum und je nach Experiment
verschiedenen Strahlungen ausgesetzt. Beide Bärtierchenarten überlebten
das Vakuum im Weltraum ohne bedeutsame Verluste im Vergleich zur Kontrollgruppe,
wie im September 2008 erstmals in der Zeitschrift „Current Biology“ veröffentlicht
wurde. Mussten die Tiere zusätzliche Strahlung aushalten, gab es jedoch
je nach Strahlungszusammensetzung und auch zwischen den beiden Arten deutliche
Unterschiede in der Überlebensrate. Trotz hoher Verluste überlebten
dennoch über zwei Prozent aller Bärtierchen der Art Milnesium tardigradum
aus der Stuttgarter Zoologie. Damit haben erstmals lebende Tiere einen Weltraumspaziergang überlebt.
Bisher ist es nur von Flechten und Bakterien bekannt, dass sie das Vakuum und
ionisierende sowie kosmische Strahlung überleben können. Wie die Bärtierchen
in der Lage sind, solch hohe Strahlungsdosen über einen Zeitraum von
zehn Tagen auszuhalten, bleibt aber bis jetzt noch ihr Geheimnis.
www.funcrypta.de
Raketenbrennkammer, Schubdüse und Heckbereich sind bei raketenbetriebenen
Raumtransportsystemen extrem hohen Belastungen und Temperaturen ausgesetzt. Ihre
Verbesserung ist eines der Ziele des neuen, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs/Transregio (SFB/TR) 40. Der SFB/TR
mit dem Titel „Technologische Grundlagen für den Entwurf thermisch
und mechanisch hoch belasteter Komponenten zukünftiger Raumtransportsysteme" wird
in Kooperation zwischen den Universitäten Aachen, Braunschweig, München
und Stuttgart betrieben. Die Universität Stuttgart ist an fünf Teil-Projekten
und das DLR Stuttgart/Lampoldshausen an insgesamt drei Projekten beteiligt. Zur
Verbesserung derzeit gängiger Systeme zur Kühlung der besonders belasteten
Komponenten untersuchen die Wissenschaftler unter anderem neue innovative Kühlungsmethoden
für Raketenbrennkammern und numerische Simulationen der Kühlluftausblasung
(Effusionskühlung). Daneben wird die turbulente Spray-Verbrennung, die bei
der Reaktion des Brennstoffs mit dem Oxidator in Raketenbrennkammern von entscheidender
Bedeutung ist, und die Tropfenverdampfung in der Nähe und oberhalb der kritischen
Bedingungen betrachtet. In einem weiteren Projekt entwickeln die Wissenschaftler
Modelle, um die Lebensdauer von metallischen und keramischen Strukturen abzuschätzen.
kontakt:
Prof. Bernhard Weigand, Institut für Thermodynamik der Luft- und Raumfahrt,
Tel. 0711/685-63590,
e-mail: bernhard.weigand@itlr.uni-stuttgart.de
neues
doktorandenkolleg
Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) fördert bundesweit fünf
neue binationale Doktorandenkollegien. In die Förderung aufgenommen wurde
ein Kolleg der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Université de
Paris 10 de Nanterre, bei dem sich Nachwuchswissenschaftler beider Länder
mit der Analyse intelligenter Systemeunter Berücksichtigung von Mehrfeldkopplungen
befassen. Die Doktoranden – jeweils drei aus Deutschland und zwei aus
Frankreich – haben neben der Ausbildung und Betreuung am Institut für
Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen (ISD) der Uni Stuttgart
und dem Laboratoire de Mécanique des Paris 10 Gelegenheit, in beiden
Ländern wissenschaftliche Erfahrungen zu sammeln. Ein Schwerpunkt der
Forschungsarbeit des ISD liegt in der Entwicklung numerischer Methoden im Bereich
der rechnergestützten Mechanik; dieses interdisziplinär geprägte
Gebiet eröffnet den Nachwuchswissenschaftlern breite Einsatzfelder in
Forschung und Industrie von Luft- und Raumfahrt bis Maschinenbau. Die DFH unterstützt
das neue Doktorandenkolleg, das eine Ausbildung auf europäischem Exzellenzniveau
anstrebt, mit insgesamt rund 30.000 Euro.
http://www.isd.uni-stuttgart.de/forschung/dfh.html
reisekosten – besserer
service
Im Rahmen eines Lehrgangs der Führungsakademie Baden-Württemberg
beschäftigte
sich ein Team der Universität Stuttgart in einem Wertanalyseprojekt mit
dem Thema Reisekosten. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand auf Wunsch von Uni-Kanzlerin
Dr. Bettina Buhlmann die Serviceverbesserung zwischen der Reisekostenstelle,
den Einrichtungen und den Reisenden. Das Team, zusammengesetzt aus Vertretern
der Reisekostenstelle, Institutsverwaltungen und Reisenden, durchleuchtete sämtliche
Schritte der Reisekostenabrechnung von der Antragsstellung durch den Reisenden über
die Genehmigung durch die Einrichtungen, Bearbeitung durch die Reisekostenstelle,
bis hin zur Auszahlung durch die Finanzbuchhaltung. Das Rektorat prüft zur
Zeit die bei der Wertanalyse herausgearbeiteten Empfehlungen zur Optimierung
des Prozesses auf Umsetzbarkeit. Bereits begonnen wurde mit der besseren Gestaltung
der vorhandenen Formulare, da sich gerade das Formularwesen als besonderer Kritikpunkt
herausgestellt hatte. Die neu erarbeiteten Formulare stehen in Kürze im
Intranet zur Verfügung unter
http://www.verwaltung.uni-stuttgart.de/formulare/.
Das ausschließlich durch Windenergie angetriebene, von Studierenden der
Universität Stuttgart konstruierte Ventomobil hat am 22. August beim „Aeolus
Race“ im niederländischen Den Helder den Gesamtsieg geholt. Gegen
das elegante Stuttgarter Leichtbaufahrzeug hatten die Modelle fünf weiterer
Universitäten und Forschungseinrichtungen aus mehreren europäischen
Ländern keine Chance. In zwei weiteren Kategorien, den Wertungen um das
innovativste Design und die Öffentlichkeitsarbeit, war das Stuttgarter Fahrzeug
erfolgreich. Auf Platz zwei kam das Energy Research Centre of the Netherlands
(ECN). Platz drei ging mit der Fachhochschule Flensburg wieder an ein deutsches
Team. Bei dem erstmals durchgeführten Rennen mussten die Fahrzeuge ohne
zu kreuzen direkt gegen den Wind fahren. Schon bei den Vorläufen hatte das
Stuttgarter Ventomobil, das leichteste und effizienteste Fahrzeug unter den Wettbewerbern,
zwei Drittel der Windgeschwindigkeit erreicht und zählte somit als Favorit
für die Rennen auf dem drei Kilometer langen Kurs. Das aus rund 20 Studierenden
bestehende „InVentus-Team“ hatte das Fahrzeug seit Sommer 2007 mit
Unterstützung des Stiftungslehrstuhls Windenergie der Uni Stuttgart
entwickelt.
www.inventus.uni-stuttgart.de/
Rund 80 Studierende aus Braunschweig, Dresden, Hannover und Stuttgart haben
sich dem städtebaulichen Ideenwettbewerb unter dem Titel „PACEMAKER – Impulse
für die Stuttgarter City“ gestellt. Das Städtebau-Institut der
Universität Stuttgart hatte den Wettbewerb im Auftrag der Johannes-Göderitz-Stiftung
ausgelobt. Die Aufgabe der Studierenden bestand darin, für den Bereich der
historischen Altstadt Stuttgarts mit dem sogenannten „Da-Vinci-Areal“ zwischen
Karls- und Marktplatz Gestaltungsvorschläge zu entwickeln. Ein Preisgericht
unter dem Vorsitz von Prof. em. Friedrich Spengelin begutachtete am 1. Oktober
die fünf besten Arbeiten jeder Hochschule. Zwei Teams der Stuttgarter Studierenden
erreichten die erste Preisgruppe, ein weiteres Team war in der zweiten Preisgruppe
vertreten. Die Jury lobte die diskussionswürdigen Ideen der Studierenden
und ihren Umgang mit der baulichen Geschichte, insbesondere auch der neueren
Geschichte seit den 50er Jahren.
monitoring
für integration
Seit dem Wintersemester 2006/07 bietet das Büro für Internationale
Angelegenheiten der Uni (IA) in einer Pilotphase für die Studiengänge
Architektur, Maschinenwesen, Fahrzeug- und Motorentechnik und Technologiemanagement
ein Monitoring-Projekt für ausländische Studierende an. Eine intensive
Betreuung von Beginn des Studiums an soll zu besseren Studienerfolgen führen
und die Studiendauer verkürzen. Beim Mentorenprogramm während der ersten
sechs Semesterwochen trifft sich eine Mentorin oder ein Mentor wöchentlich
mit einer Gruppe von neuen Studierenden aus dem Ausland und unterstützt
sie beim Kennenlernen der Unistrukturen und Regelungen, zum Beispiel der Prüfungsanmeldung.
Auch interkulturelle Ansprechpartner, Exkursionen, Kurse über Präsentations-
oder Lerntechniken und Beratungsgespräche sollen die akademische und soziale
Integration fördern. Erste Ergebnisse zeigen, dass am Projekt beteiligte
Studierende viel bessere Prüfungsergebnisse erzielen als die Kommilitonen,
die nicht teilnehmen. Das Projekt wird von allen Beteiligten sehr positiv bewertet.
So hofft man am IA, dass es nach Auslauf der Förderzeit Ende 2008 weiterfinanziert
wird und auf weitere Studiengänge ausgeweitet werden kann.
kontakt:
Büro für Internationale Angelegenheiten: Viola Stoehr,
Tel. 0711/685-68553,
Ora Bukoshi, Tel. 0711/685-68555,
e-mail: monitoring@ia.uni-stuttgart.de
Zehn Jahre TTI
Im Oktober feiert die Technologie-Transfer-Initiative an der Universität
Stuttgart (TTI GmbH), eine Tochtergesellschaft der Universität, ihr
zehnjähriges Bestehen. Fast 1.000 Gründungsvorhaben wurden in diesem
Zeitraum unterstützt und knapp 500 innovative Unternehmen bisher gegründet.
http://www.tti-stuttgart.de
Jahresfeier
Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg
hält bei der diesjährigen Jahresfeier der Universität eine
Ansprache „Zur Bedeutung der naturwissenschaftlich-mathematischen
Ausbildung“. Den Festvortrag mit dem Titel „Besser als Mathe“ übernimmt
Prof. Martin Grötschel, Berlin. 14. November, 16.00 Uhr, Keplerstaße
17, Hörsaal 17.01
Unitag
Einen Ansturm von mehr als 8.000 Schülerinnen und Schülern erwartet
die Universität zum Unitag. Alle Interessierten können sich über
die Studienmöglichkeiten an der Uni Stuttgart informieren. Es gibt Vorträge,
Führungen und Infostände, an denen die Schülerinnen und Schüler
mit Wissenschaftlern und Studierenden ins Gespräch kommen können.
19. November, 10.00 bis 16.30 Uhr, Uni-Bereiche Stadtmitte und Vaihingen
Welche Werte?
Die Theodor-Heuss-Gedächtnis Vorlesung hält in diesem Jahr Giovanni
di Lorenzo, Chefredakteur der „Zeit“, zum Thema „Auch unsere
Generation hat Werte – aber welche?“ 8. Dezember, 19.00 Uhr,
Keplerstraße 17, Hörsaal 17.01
Öffentlicher Senat
Der Termin der öffentlichen Senatssitzung ist vom 5. November auf den
10. Dezember verlegt worden. Rektor Wolfram Ressel wird den Rechenschaftsbericht
vorlegen und die neue Gleichstellungsbeauftragte Dr. Gabriele Hardtmann ihren
Bericht vorstellen.
Keplerstraße 7, Senatssaal
Ein Rundumprogramm zum Semesterauftakt erwartete die Studienanfängerinnen und -anfänger der Universität Stuttgart zum Studienstart am 13. Oktober. Morgens lud die Studierendenvertretung die „Erstis“ zu Einführungsveranstaltungen mit Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel und Prorektor Prof. Wolfram Schlicht ein. Und beim Erstsemesterabend „Avete Academici“ hieß die Uni ihre Newcomer willkommen, die diesmal besonders zahlreich erschienen waren. Es gab Infos über die Universität, das Studium und die Stadt Stuttgart – und Antistressbälle für einen entspannten Studienalltag. Beim Markt der Möglichkeiten im Foyer informierten sich die Gäste über studentische Gruppierungen und Stuttgarter Einrichtungen. Und beim Stand des Bürgerbüros der Stadt Stuttgart konnten Studierende ihren Wohnsitz online anmelden. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Big Band der Universität. Nach der Avete startete die Erstsemesterparty, veranstaltet von der Fachschaft Luft- und Raumfahrttechnik.
Wohin mit dem Kleinkind, wenn die Eltern im
Labor forschen oder nachmittags ein Seminar anbieten? Dass die Betreuungssituation
für Kinder unter drei Jahren immer noch problematisch ist, ist bekannt.
Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sieht die Situation oft
besonders schwierig aus, weil ihre Arbeitszeiten nicht mit den Öffnungszeiten
der vorhandenen Betreuungseinrichtungen vereinbar sind. Dieses Problem hat
das Wissenschaftsministerium des Landes erkannt; es unterstützt daher
die Hochschulen, indem es Mittel für die Einrichtung von Betreuungsangeboten
insbesondere für Kleinkinder von wissenschaftlichem Personal zur Verfügung
stellt. „Dies bringt uns auf unserem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit
erneut ein Stück weiter“, sagt dazu Uni-Kanzlerin Dr. Bettina
Buhlmann. Rund 140.000 Euro erhält die Uni für zunächst vier
Jahre als Zuschuss des Ministeriums zur Finanzierung der geplanten Maßnahmen.
In Kooperation mit privaten Trägern sollen 20 Plätze für Kleinkinder
zur Verfügung gestellt werden, darüber hinaus wird die bereits
bestehende Kinder-Notfallbetreuung ausgebaut. Zudem ist ein Beratungsangebot
zur Vermittlung qualifizierter Betreuung durch einen externen Kooperationspartner
geplant, das Uni-Eltern bei der Suche nach einem externen Platz unterstützt.
www.uni-stuttgart.de/gleichstellungsbeauftragte/kinder/index.html
fragen an die
wissenschaft
Was ist uns die Luftqualität in Stuttgart wert? Lässt sie sich durch
finanzielle Investitionen allein verbessern oder sind noch andere Maßnahmen
oder Ideen gefragt? Die Antworten darauf gibt Prof. Günter Baumbach, Leiter
der Arbeitsgruppe Luftreinhaltung, am 21. Oktober im Rahmen der Reihe „Fragen
an die Wissenschaft“, die die Universität Stuttgart gemeinsam mit
der Volkshochschule Stuttgart und der Stuttgarter Zeitung veranstaltet. Um Weltkarten
und Weltvorstellungen im Mittelalter geht es in einem zweiten Vortrag der Reihe.
Prof. Reinhard Krüger, Lehrstuhlinhaber Romanistik, berichtet darüber,
dass im Gegensatz zur verbreiteten Vorstellung vom dunklen Mittelalter vor allem
die Gelehrten recht genaue Vorstellungen davon hatten, wie groß die Erde
ist und sogar ein Erdkugelmodell zu Hilfe nahmen, um Entfernungen abzuschätzen.
Vorträge jeweils Dienstag von 19.00 bis 21.00 Uhr im Treffpunkt Rotebühlplatz
28, Eintritt 8 Euro.
21.10. „Luftgüte als Lebensqualität in Stuttgart“
25.11. „Weltkarten und Weltvorstellungen im Mittelalter“
Von Gewittern und Unsichtbarem
Das Spiel „Ich sehe was, was Du nicht siehst...“ ist spannend,
weil es neugierig macht. Gibt es überhaupt Unsichtbares? Und wenn – wie
merken wir es? Neugierig sind auch Wissenschaftler, denn sie wollen Unsichtbares
verstehen und dieses Wissen auch anwenden. Dazu müssen sie mit speziellen
Geräten Dinge und Vorgänge „sehen“ können, die
man mit den Augen nicht sieht. Professor Busse vom Institut für Kunststofftechnik,
Abteilung Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, zeigt bei der Kinderuni
Beispiele, was mit solchen „anderen Augen“ zu sehen ist. Die
Haare zu Berge stehen werden den Kindern beim Vortrag von Professor Stefan
Tenbohlen vom Institut für Energieübertragung und Hochspannungstechnik.
Er zeigt mit vielen Experimenten, wie Blitz und Donner entstehen und erklärt,
warum ein Blitz einschlagen kann und wie man sich vor einem Gewitter schützt.
www.uni-stuttgart.de/kinderuni
Vorträge Freitag, jeweils 16.00 Uhr, Campus Vaihingen,
Pfaffenwaldring 47, Hörsaal 47.01: 16. Januar 2009 „Warum will
man Unsichtbares sehen?“
Top Ten der Namen
Rund ein Viertel der Studierenden an der Uni Stuttgart kommen aus dem Ausland,
die größte Gruppe aus China, gefolgt von Türkei und Russland.
Dies zeigt sich auch bei den häufigsten Nachnamen der Studierenden:
Müller 136
Wang 101
Zhang 81
Schmidt 80
Li 66
Schneider 63
Fischer 62
Schmid 60
Liu 53
Maier 53
Schon vor fünf Jahren hatten wir eine Top Ten Liste der häufigsten
Studierenden-Namen veröffentlicht, sie ist zu finden unter:
www.uni-stuttgart.de/aktuelles/news/2003/02/.
impressum
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Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler, Christa Feifel
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ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)
www.uni-stuttgart.de/aktuelles/news
Letzte Änderung 21.10.2008 (ws)