Unter dem Motto „Umwelt, Naturwissenschaften, Innovationen“ (UNI) lud die Universität Stuttgart am 21. Juni auf den Campus Vaihingen zum Tag der Wissenschaft ein. Rund 10.000 Neugierige aller Altersgruppen kamen und ließen sich bei hochsommerlichem Wetter von den Präsentationen und Exponaten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beeindrucken. Neben der Studienberatung durch Mitarbeiter und Studierende der Universität bot der Tag der Wissenschaft auch einige besondere Highlights wie den Kindercampus und das Sonderprogramm „Wissenschaft trifft Wirtschaft“ mit eigener Podiumsdiskussion.
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Premiere feierte der Parcours „Spiel der Kräfte“, den die Physiker aufgebaut hatten. Hier konnte man mit einem Handgriff Blitze lenken, in faszinierende Spiegelwelten eintauchen oder Experimente mit Schallwellen und Magnetismus erleben. Die Experimentierstationen luden dazu ein, physikalischen Phänomenen aus den Bereichen Optik, Akustik, Mechanik und Magnetismus auf den Grund gehen. Die Stationen sind übrigens echte Uni-Gewächse, die in den Werkstätten der Universität in Zusammenarbeit mit dem 5. Physikalischen Institut gebaut wurden. Auch die Show „Physik oder Zauberei?“ auf der Open-Air-Bühne entwickelte sich wieder zum Publikumsmagnet.
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Die Besucher konnten bei über 100 Uni-Instituten sowie benachbarten Forschungseinrichtungen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sie erfuhren, wie man mit molekular geprägten Nanopartikeln Stoffe trennen oder Abwasser reinigen kann. Neueste Entwicklungen aus dem Bereich Leichtbau und Betonbau gaben Einblick in textile Gebäudehüllen und schaltbare Gläser bis hin zu neuartigen Brückenkonstruktionen. Wer wissen wollte, wie der Stuttgarter Mondsatellit Lunar Mission BW 1 funktioniert, konnte sich bei den Raumfahrern kundig machen. Eine 3D-Reise in die Welt der Bio-Moleküle unternahmen die Besucher im Proteinkino und im Labor der Plasmaforscher lernten sie, was Plasmen sind und wie sie unser Energieproblem lösen helfen. Bei den Informatikern erprobten vor allem jugendliche Besucher die Leistungsfähigkeit von Spielkonsolen, andere knobelten beim Schülerwettbewerb Mathematik mit. Dass eine Mikrowelle zu viel mehr als nur zum Aufwärmen von Essen nützlich sein kann und sich damit sehr gut chemische Versuche anstellen lassen, erfuhren die Besucher beim Rundgang, den die Chemiker vorbereitet hatten. Eine besondere Attraktion waren auch die chemischen Mitmachexperimete für Kinder und Jugendliche.
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Die
Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften hatte ein großes
Schirmzelt aufgespannt. Darunter übten sich Interessierte an Statikversuchen,
informierten sich über unterschiedliche Straßenbeläge oder
maßen die Methanemissionen einer Kuh. Gleich daneben fand sich der
Skulpturenlehrpfad mit „Umweltverbesserungsobjekten“, darunter
ein Solarturm, ein Aufwindkraftwerk und ein Wellenkraftwerk. Wer nach dem
Erlebten schließ- lich Entspannung und Zerstreuung suchte, konnte sich
an den zahlreichen Essensständen mit internationalen Gerichten verwöhnen
lassen. Fotos: Eppler
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uni-lage
Seinen Bericht
zur Lage der Universität Stuttgart hielt Uni-Rektor
Prof. Wolfram Ressel bei der 74. Mitgliederversammlung der „Vereinigung
von Freunden der Universität“ am 3. Juli. Als eine der Kernaufgaben
der nächsten Jahre bezeichnete er den Ausbau der beiden Exzellenzprojekte
SimTech und GSaME.
Die
Bereiche Simulationstechnologie, Komplexe Systeme und Kommunikation, Neue
Materialien sowie die vier Themen Mobilität,
Nachhaltige Energieversorgung und Umwelt, Integrierte Produkt- und Produktionsgestaltung
und Gestaltung und Technologie nachhaltiger Lebensräume sollen sich
zu exzellenten Forschungsschwerpunkten entwickeln, so Ressel. Neben dem Struktur-
und Entwicklungsplan für 2008 bis 2012 stellte er die neue leistungsorientierte
Mittelvergabe (LOM) vor, nach der ein Teil der Sach- und Hilfskraftmittel
künftig verteilt wird. Ziele von LOM sind, die Mittel transparent und
nachvollziehbar, abhängig von Aufgabenerfüllung und Leistung in
Forschung und Lehre und den Fakultäten, zu verteilen. Zudem soll die
fakultätsinterne Mittelverteilung die Fakultätsautonomie stärken.
Zu den Aufgaben der nächsten Monate zählt Ressel zudem den Aufbau
des Zentrums für Weiterbildung. Unter dessen Dach sollen berufsbegleitende
online Master-Studiengänge, die wissenschaftliche und hochschuldidaktische
Weiterbildung sowie die Weiterbildung von Nicht-Wissenschaftlern zusammengefasst
werden. Der Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart e.V.
stehen in diesem Jahr Mittel in Höhe von 153.000 Euro für Projekte
der Hochschule zur Verfügung. Damit fördern sie unter anderem studentische
Gruppen, die ihre Arbeiten bei der Versammlung vorstellten. Foto: Vereinigung
von Freunden
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gsame
eröffnet
Am 7. Juli fand – hoch über dem Stuttgarter Schlossplatz im Restaurant
CUBE – die feierliche Eröffnung der Graduiertenschule GSaME (Graduate
School of Excellence advanced Manufacturing Engineering) statt. Etwa 150 Festgäste,
unter ihnen die knapp 30 Doktoranden des ersten GSaME-Jahrgangs und viele Persönlichkeiten
aus Politik, Forschung und Wirtschaft, feierten das Projekt der Uni Stuttgart,
das bei der Exzellenzinitiative gepunktet hatte.
DFG-Präsident
Prof. Matthias Kleiner ließ es sich nicht nehmen, die Festrede zu halten.
Ziel der DFG sei es, eine Hochschullandschaft der Vielfalt zu etablieren. Das
bedeute vor allem, Exzellenz zu fördern, beste Köpfe zu gewinnen, zu
fördern
und zu halten, betonte Kleiner. Die Graduiertenschule GSaME sei ein Beispiel,
wie ein solcher Ansatz gelingen könne. Die Zahl der GSaME-Doktoranden
soll sich bis zum Jahresende auf 60 verdoppeln. Die Idee von GSaME ist die
nachhaltige Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Grundlagen des advanced
Industrial Engineering und eine interdisziplinäre Spitzenausbildung
von Managern, Ingenieuren und Wissenschaftlern. Einzigartig ist dabei das
duale System für Doktoranden,
bei dem sich wissenschaftliche Ausbildungsphasen mit Forschungsphasen in
der Industrie abwechseln. Am 25. Juli startete der Exzellenzcluster SimTech
(Simulation Technology), das zweite durch die Exzellenzinitiative geförderte
Projekt an der Uni Stuttgart, mit einem Kick-off-Meeting. Foto:
GSaME
www.gsame.de
www.simtech.uni-stuttgart.de/
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einsatz
für
gleichstellung
Zum 1. August tritt die Chemikerin Dr. Gabriele Hardtmann, Akademische
Direktorin am Institut für Polymerchemie, ihr Amt als neu vom Senat gewählte
Gleichstellungsbeauftragte der Uni an. Sie folgt damit Dr. Karin Thöne,
die nach über vierjähriger erfolgreicher Amtszeit in den Ruhestand
geht. Hardtmann war bereits zwei Jahre stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte
und engagiert sich schon seit 1993 im Senatsausschuss für Gleichstellung;
zudem ist sie Gleichstellungsbeauftragte in der Fakultät Chemie. Während
dieser letzten 15 Jahre hat sich durch die verschiedenen Programme in den natur-
und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen der Anteil der Studentinnen
deutlich erhöht. „Ich war von Anfang an beim Projekt „Probiert
die Uni aus!“ mit dabei und freue mich jedes Jahr auf den neuen Workshop“,
so Hardtmann. Auch am „Girls´ Day“ beteiligt sie sich und
ist zudem als Mentorin tätig. Nicht zuletzt dem Stuttgarter Mentoring
Programm für Frauen in Wissenschaft und Forschung ist es zu verdanken,
dass immer mehr Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre Promotionen abschließen
und anschließend in eine berufliche Karriere starten. Wichtig ist der
neuen Gleichstellungsbeauftragten, dass auch die Rahmenbedingungen verändert
werden, „dazu gehört Kinderbetreuung, auch bei unvorhergesehen Terminen.“ Insgesamt
habe sich durch die Gleichstellungsmaßnahmen vieles an der Uni positiv
verändert, „aber es gibt noch viel zu tun, die Zahl der Professorinnen
ist beispielsweise immer noch sehr niedrig.“ So sollen während ihrer
Amtszeit zu den vielen bereits vorhandenen Bausteinen in Sachen Gleichstellung
noch neue hinzukommen, die der Uni Stuttgart auch im Zusammenhang mit einer
Neuauflage der Exzellenzinitiative einen Startvorteil verschaffen könnten.
Beispielsweise das Professorinnenprogramm SPIRIT, mit dem die Uni unter anderem
die Einrichtung von vier zusätzlichen Professorenstellen plant, die an
Wissenschaftlerinnen vergeben werden.
kontakt:
Gleichstellungsbeauftragte Dr.
Gabriele Hardtmann,
Institut für Polymerchemie,
Tel. 0711/685-64156,
e-mail:
gabi.hardtmann@itf.uni-stuttgart.de
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zulassung
läuft
erfolgreich
Die Neuordnung des Zulassungsverfahrens zeigt erste Erfolge: Insgesamt wurden
bis zum 18. Juli, dass heißt drei Tage nach Bewerbungsschluss, 3373
Zulassungen ausgesprochen. „Damit sind wir sehr gut im Zeitplan“,
berichtet Dr. Holger Bauknecht, der neue Leiter des Dezernats Studentische
Angelegenheiten der Uni Stuttgart.
Sobald
die Bewertungen der Auswahlkommissionen für
die zulassungsbeschränkten Fächer vorliegen, werden hier die Zulassungen
erteilt. Dieses Verfahren ist voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen.
Das erste Nachrückverfahren ist für Ende August geplant. Vielversprechend
entwickelt sich auch die Zahl der elektronischen Bewerbungen, die erstmals
ein verpflichtender Bestandteil des Zulassungsverfahrens sind. Bisher gingen
mehr als 14.000 Online-Bewerbungen auf dem Server ein (Stand 16. 7.). Die
Gesamtzahl der Vorjahresbewerbungen online wurde bereits Anfang Juli erreicht. Über
das Online-Portal können sich die Bewerber jederzeit über den aktuellen
Stand ihrer Bewerbung informieren. Mit einem Bündel an Maßnahmen
hat die Universität Stuttgart intensiv daran gearbeitet, das Zulassungsverfahren
zu verbessern und zu beschleunigen. Verzögerungen wie im vergangenen
Wintersemester sollen damit der Vergangenheit angehören. Unter anderem
wurde die Zahl der zuständigen Mitarbeiter des Studiensekretariats in
der heißen
Zulassungsphase von normalerweise fünf vorübergehend auf 15 Sachbearbeiter
aufgestockt, die mit ihrem engagierten Arbeitseinsatz dazu beitrugen, dass
die Uni Stuttgart ihre Zulassungen in diesem Jahr rund einen Monat früher
als bisher und als eine der ersten Universitäten in Baden-Württemberg überhaupt
verschicken kann. Foto:
Eppler
kontakt:
Dr. Holger Bauknecht,
Dezernat Studentische Angelegenheiten,
Tel. 0711/685/82230,
e-mail: holger.bauknecht@verwaltung.uni-stuttgart.de
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gesamtsieg
für boliden
Beim Formula Student Rennen vom 10. bis 13. Juli in Silverstone (Großbritannien)
hat das Rennteam der Uni Stuttgart mit seinem Boliden F0711-3 den Gesamtsieg
geholt. Damit ist das Team zudem das einzige einer deutschen Universität
auf dem Siegerpodest. Auf Platz 2 in der Gesamtwertung kam die Technische
Universität Delft, auf Platz 3 die Fachhochschule Graz.
Die
Uni Karlsruhe kam als zweitbestes deutsches Team auf Platz 7. Formula Student
ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende in Eigenregie
einen Rennwagen entwickeln und konstruieren. Beim Stuttgarter Rennteam sind überwiegend
Studierende der Fachrichtungen Fahrzeug- und Motorentechnik, Luft- und Raumfahrttechnik,
Maschinenwesen und Werkstoffwissenschaften beteiligt. Im Fokus der diesjährigen
Konstruktion standen die Gewichtsreduktion und die Optimierung des Motors
aus dem letzten Jahr. Bei den Wettbewerben sind jedoch nicht allein technische
Daten von Bedeutung. Es zählen die Kombination aus Teamgeist, Wissen,
Erfahrungswerten, Innovationswille und Kompetenz in betriebswirtschaftlichen
Abläufen. Insgesamt waren 72 Teams aus ganz Europa angetreten. Den Stuttgarter
Studierenden ist es diesmal gelungen, alle dynamischen Disziplinen zu gewinnen – dies
hat noch kein anderes Team in der Geschichte des Formula Student Wettbewerbs
geschafft. „Dieses Ergebnis demonstriert den hohen Standard der Lehre
im Stuttgarter Maschinenbau und gibt Zeugnis von der Motivation der Studierenden“,
freut sich Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel. Nun heißt es Daumen drücken
für die Formula Student Wettbewerbe im August am Hockenheimring und
im September in Italien. www.rennteam-stuttgart.de Foto: Rennteam Stuttgart
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Kooperation für Hochbegabte
Exzellente Forschung
braucht exzellenten Nachwuchs. Deshalb intensivieren die Uni Stuttgart
und das Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch-Gmünd
(LGH) den seit mehreren Jahren mit den Stuttgarter Informatikern und Mathematikern
gepflegten Austausch auf alle Fachbereiche. Im Juni wurde dazu die Kooperationsvereinbarung
unterzeichnet. Die vom Kultus- und Wissenschaftsminsterium geförderte
Kooperation beinhaltet auch die Weiterentwicklung des Netzwerks zwischen
Universität, LGH und Industrie.
Leichter Publizieren
Eine an der Uni
Stuttgart entwickelte Software mit dem Namen OPUS (Online-Publikationsverbund
Universität Stuttgart) ist mit circa 60 Installationen die in Deutschland
am weitesten verbreitete Software für Hochschulschriftenserver beziehungsweise
digitale Repositorien (Sammlungen). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(DFG) hat nun einen Antrag genehmigt, mit dem OPUS als Baustein nationaler
und internationaler Netzwerke (OPUS 4) weiterentwickelt werden soll. Dadurch
soll es einfacher werden, Forschungsergebnisse und Publikationen für
die Wissenschaftsgemeinschaft und die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Die Federführung für das Projekt hat die Universitätsbibliothek
Stuttgart.
http://www2.bsz-bw.de/cms/digibib/opus/
Gleiche Chancen
Die
Initiative Total E-Quality Deutschland e.V. hat das Institut für Arbeitswissenschaft
und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart und das
Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation am 28.
Mai für ihre an Chancengleichheit ausgerichtete Personalführung
ausgezeichnet. Damit erhalten die beiden Institute bereits zum dritten
Mal das begehrte Prädikat „Total E-Quality“. Die Initiative
wird von den Bundesministerien für Forschung und Bildung sowie für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
www.total-e-quality.de
student wird radweltmeister
Hannes
Genze, Maschinenbaustudent der Uni Stuttgart, siegte bei den Studierenden Weltmeisterschaften
der Radsportler (FISU) vom 19. bis 25. Mai im niederländischen
Nijmegen. Nach einer Strecke von 105 Kilometern ließ Genze in einem atemberaubenden
Sprint auf der Zielgeraden seinen niederländischen Konkurrenten knapp
hinter sich und erkämpfte sich so den Titel des Marathon-Radweltmeisters. „Im
Rennen ließ mich mein Gefühl auf meine Sprintfähigkeit vertrauen,
ich bin sehr glücklich, dass ich an der Ziellinie vorne sein konnte“,
so Genze. Radfahren ist für ihn mehr als ein Hobby. Der 26-Jährige
betreibt neben seinem Studium profimäßig Radsport. Er fährt
für das Team Alb Gold und hat schon viele Erfolge vorzuweisen. So war
er in der Disziplin Marathon 2005 Europameister und 2004 und 2006 Deutscher
Meister. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) hatte einen 21-köpfigen
Athletenkader für die FISU-Weltmeisterschaften zusammengestellt. Von der
Uni Stuttgart nahm neben Hannes Genze auch Steffen Greger in der Disziplin „Straße“ teil.
Der im Vorfeld schwer gestürzte Greger beendete sein Rennen trotz schmerzender
Schulter mit einem starken neunten Platz. Foto: adh
www.wucc2008.com
k II renovierung im
plan
Im Zeitplan sind die seit Herbst 2007 laufenden Renovierungsarbeiten für
das Gebäude K II aus dem Jahr 1965 in der Stadtmitte. Hier waren im Wesentlichen
Institute der Philosophisch-Historischen und der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Fakultät untergebracht. Die Sanierung umfasst die gesamte Elektro- und
Dateninstallation, die Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen, Teile
der Kälteanlage im Untergeschoss des K II sowie die Aufzüge. Neben
kleineren Umbaumaßnahmen werden Böden, Decken, Wände sowie
die Fenster der Nordfassade erneuert, die Flachdächer und der Beton an
den Außenwänden saniert und die Blendschutzvorhänge ausgewechselt.
16,5 Millionen Euro stellt das Land dafür zur Verfügung; dazu kommen
weitere 1,7 Millionen von der Uni für die Innenausstattung. Über
sechs Millionen Euro kostet die Universität die Anmietung der Ersatzdomizile
in der Heilbronner Straße 7 (H7) und der Theodor-Heuss-Straße 2
a. Der Rückumzug ist für August 2009 geplant. Einigen Nutzern des
H7 gefällt es in den großen Räumen und aufgrund der durch die
Läden und Existenzgründer lebendigen Atmosphäre so gut, dass
sie es gar nicht so eilig haben, ins K II zurückzukehren.
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uni-quiz
Wie viele 1,44 MB Disketten bräuchte man, um die gesamte Datensicherung
der Zentralen Verwaltung darauf zu speichern? Wie viel Briefporto wird pro
Arbeitstag von der Zentralen Poststelle in der Keplerstraße ausgegeben
und wie viele Räume hat die Universität? 21 anspruchsvolle Fragen
gab es für die Besucher des Sommerfestes der Verwaltung am 12. Juni
zu lösen. Beim Rätseln war deshalb das Wissen der Kollegen der
entsprechenden Abteilungen gefragt. Bei gutem Wetter, leckerem Gegrillten
und mitgebrachten Kuchen entstanden auf diese Weise viele nette Gespräche.
Hier übrigens die Antworten: 15.761.636 Disketten, rund 1.000 Euro für
Briefporto und circa 18.000 Räume.
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In besonderer Aussichtslage mit Rundblick auf die Schwäbische
Alb liegt das Waldhotel Zollernblick in Freudenstadt. Vor einigen Jahren
erwarben es die Universitäten Tübingen, Stuttgart und Karlsruhe
gemeinsam als Seminar- und Tagungszentrum. Seitdem treffen sich hier Forscher
aus dem In- und Ausland zum wissenschaftlichen Austausch. Seit Herbst 2007
verfügt das Zentrum über eine verbesserte Internetanbindung über
BelWü (Baden-Württemberg extended LAN), dem Netz der wissenschaftlichen
Einrichtungen in Baden-Württemberg. Damit nach der Arbeit auch die Entspannung
nicht zu kurz kommt, erhielt das Tagungszentrum eine neue Sauna mit Duschen
und Ruheraum. Zur Zeit werden zudem acht weitere Zimmer, jeweils mit Arbeitsplatz,
sowie ein zusätzliches Besprechungszimmer eingerichtet.
www.uni-stuttgart.de/zollernblick
Liebe auf den ersten Blick
Die
Universität Stuttgart bietet
inzwischen in elf Fächern ein Frühstudium für begabte Schülerinnen
und Schüler an. Das Interesse des 19-jährigen Dimitrios Chatzianagnostou
(Foto) aus Schwenningen gilt seit langem der Luft- und Raumfahrttechnik. „Ich
bin mir nun sicher, die richtige Studienentscheidung getroffen zu haben“,
wertet er seine Teilnahme am Frühstudium an der Uni Stuttgart in diesem
Fach. Sein Abi hat er in der Tasche; die Bewerbung für den Studienstart
an der Uni zum kommenden Wintersemester läuft. Mario Ottmann, der die
zwölfte Klasse des Stuttgarter Dillmann-Gymnasium besucht, ist gleichfalls
von diesem Fach und der Möglichkeit des Frühstudiums begeistert. „Wir
wollen Ingenieure werden“, sind sich die beiden einig, und Chatzianagnostou
bringt es auf den Punkt: „Die Universität Stuttgart war Liebe
auf den ersten Blick.“ Foto: Eppler
www.uni-stuttgart.de/fruehstudium
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impressum
Herausgegeben im Auftrag des Rektorats der Universität
Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler, Christa Feifel
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/685-82122, Fax 0711/685-82188
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Druck: Schwäbische Druckerei GmbH, Stuttgart
ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)
www.uni-stuttgart.de/aktuelles/news
Letzte Änderung 24.07.2008 (ws)