news 03/2008 Juli

tag der wissenschaft 2008

Unter dem Motto „Umwelt, Naturwissenschaften, Innovationen“ (UNI) lud die Universität Stuttgart am 21. Juni auf den Campus Vaihingen zum Tag der Wissenschaft ein. Rund 10.000 Neugierige aller Altersgruppen kamen und ließen sich bei hochsommerlichem Wetter von den Präsentationen und Exponaten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beeindrucken. Neben der Studienberatung durch Mitarbeiter und Studierende der Universität bot der Tag der Wissenschaft auch einige besondere Highlights wie den Kindercampus und das Sonderprogramm „Wissenschaft trifft Wirtschaft“ mit eigener Podiumsdiskussion.

tag der wissenschaft
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Premiere feierte der Parcours „Spiel der Kräfte“, den die Physiker aufgebaut hatten. Hier konnte man mit einem Handgriff Blitze lenken, in faszinierende Spiegelwelten eintauchen oder Experimente mit Schallwellen und Magnetismus erleben. Die Experimentierstationen luden dazu ein, physikalischen Phänomenen aus den Bereichen Optik, Akustik, Mechanik und Magnetismus auf den Grund gehen. Die Stationen sind übrigens echte Uni-Gewächse, die in den Werkstätten der Universität in Zusammenarbeit mit dem 5. Physikalischen Institut gebaut wurden. Auch die Show „Physik oder Zauberei?“ auf der Open-Air-Bühne entwickelte sich wieder zum Publikumsmagnet.

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Die Besucher konnten bei über 100 Uni-Instituten sowie benachbarten Forschungseinrichtungen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sie erfuhren, wie man mit molekular geprägten Nanopartikeln Stoffe trennen oder Abwasser reinigen kann. Neueste Entwicklungen aus dem Bereich Leichtbau und Betonbau gaben Einblick in textile Gebäudehüllen und schaltbare Gläser bis hin zu neuartigen Brückenkonstruktionen. Wer wissen wollte, wie der Stuttgarter Mondsatellit Lunar Mission BW 1 funktioniert, konnte sich bei den Raumfahrern kundig machen. Eine 3D-Reise in die Welt der Bio-Moleküle unternahmen die Besucher im Proteinkino und im Labor der Plasmaforscher lernten sie, was Plasmen sind und wie sie unser Energieproblem lösen helfen. Bei den Informatikern erprobten vor allem jugendliche Besucher die Leistungsfähigkeit von Spielkonsolen, andere knobelten beim Schülerwettbewerb Mathematik mit. Dass eine Mikrowelle zu viel mehr als nur zum Aufwärmen von Essen nützlich sein kann und sich damit sehr gut chemische Versuche anstellen lassen, erfuhren die Besucher beim Rundgang, den die Chemiker vorbereitet hatten. Eine besondere Attraktion waren auch die chemischen Mitmachexperimete für Kinder und Jugendliche.

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Die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften hatte ein großes Schirmzelt aufgespannt. Darunter übten sich Interessierte an Statikversuchen, informierten sich über unterschiedliche Straßenbeläge oder maßen die Methanemissionen einer Kuh. Gleich daneben fand sich der Skulpturenlehrpfad mit „Umweltverbesserungsobjekten“, darunter ein Solarturm, ein Aufwindkraftwerk und ein Wellenkraftwerk. Wer nach dem Erlebten schließ- lich Entspannung und Zerstreuung suchte, konnte sich an den zahlreichen Essensständen mit internationalen Gerichten verwöhnen lassen. Fotos: Eppler

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uni-lage

Seinen Bericht zur Lage der Universität Stuttgart hielt Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel bei der 74. Mitgliederversammlung der „Vereinigung von Freunden der Universität“ am 3. Juli. Als eine der Kernaufgaben der nächsten Jahre bezeichnete er den Ausbau der beiden Exzellenzprojekte SimTech und GSaME. VereinigungDie Bereiche Simulationstechnologie, Komplexe Systeme und Kommunikation, Neue Materialien sowie die vier Themen Mobilität, Nachhaltige Energieversorgung und Umwelt, Integrierte Produkt- und Produktionsgestaltung und Gestaltung und Technologie nachhaltiger Lebensräume sollen sich zu exzellenten Forschungsschwerpunkten entwickeln, so Ressel. Neben dem Struktur- und Entwicklungsplan für 2008 bis 2012 stellte er die neue leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) vor, nach der ein Teil der Sach- und Hilfskraftmittel künftig verteilt wird. Ziele von LOM sind, die Mittel transparent und nachvollziehbar, abhängig von Aufgabenerfüllung und Leistung in Forschung und Lehre und den Fakultäten, zu verteilen. Zudem soll die fakultätsinterne Mittelverteilung die Fakultätsautonomie stärken. Zu den Aufgaben der nächsten Monate zählt Ressel zudem den Aufbau des Zentrums für Weiterbildung. Unter dessen Dach sollen berufsbegleitende online Master-Studiengänge, die wissenschaftliche und hochschuldidaktische Weiterbildung sowie die Weiterbildung von Nicht-Wissenschaftlern zusammengefasst werden. Der Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart e.V. stehen in diesem Jahr Mittel in Höhe von 153.000 Euro für Projekte der Hochschule zur Verfügung. Damit fördern sie unter anderem studentische Gruppen, die ihre Arbeiten bei der Versammlung vorstellten. Foto: Vereinigung von Freunden

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gsame eröffnet

Am 7. Juli fand – hoch über dem Stuttgarter Schlossplatz im Restaurant CUBE – die feierliche Eröffnung der Graduiertenschule GSaME (Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering) statt. Etwa 150 Festgäste, unter ihnen die knapp 30 Doktoranden des ersten GSaME-Jahrgangs und viele Persönlichkeiten aus Politik, Forschung und Wirtschaft, feierten das Projekt der Uni Stuttgart, das bei der Exzellenzinitiative gepunktet hatte. gsameDFG-Präsident Prof. Matthias Kleiner ließ es sich nicht nehmen, die Festrede zu halten. Ziel der DFG sei es, eine Hochschullandschaft der Vielfalt zu etablieren. Das bedeute vor allem, Exzellenz zu fördern, beste Köpfe zu gewinnen, zu fördern und zu halten, betonte Kleiner. Die Graduiertenschule GSaME sei ein Beispiel, wie ein solcher Ansatz gelingen könne. Die Zahl der GSaME-Doktoranden soll sich bis zum Jahresende auf 60 verdoppeln. Die Idee von GSaME ist die nachhaltige Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Grundlagen des advanced Industrial Engineering und eine interdisziplinäre Spitzenausbildung von Managern, Ingenieuren und Wissenschaftlern. Einzigartig ist dabei das duale System für Doktoranden, bei dem sich wissenschaftliche Ausbildungsphasen mit Forschungsphasen in der Industrie abwechseln. Am 25. Juli startete der Exzellenzcluster SimTech (Simulation Technology), das zweite durch die Exzellenzinitiative geförderte Projekt an der Uni Stuttgart, mit einem Kick-off-Meeting. Foto: GSaME

www.gsame.de
www.simtech.uni-stuttgart.de/

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einsatz für gleichstellung

Zum 1. August tritt die Chemikerin Dr. Gabriele Hardtmann, Akademische Direktorin am Institut für Polymerchemie, ihr Amt als neu vom Senat gewählte Gleichstellungsbeauftragte der Uni an. Sie folgt damit Dr. Karin Thöne, die nach über vierjähriger erfolgreicher Amtszeit in den Ruhestand geht. Hardtmann war bereits zwei Jahre stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte und engagiert sich schon seit 1993 im Senatsausschuss für Gleichstellung; zudem ist sie Gleichstellungsbeauftragte in der Fakultät Chemie. Während dieser letzten 15 Jahre hat sich durch die verschiedenen Programme in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen der Anteil der Studentinnen deutlich erhöht. „Ich war von Anfang an beim Projekt „Probiert die Uni aus!“ mit dabei und freue mich jedes Jahr auf den neuen Workshop“, so Hardtmann. Auch am „Girls´ Day“ beteiligt sie sich und ist zudem als Mentorin tätig. Nicht zuletzt dem Stuttgarter Mentoring Programm für Frauen in Wissenschaft und Forschung ist es zu verdanken, dass immer mehr Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre Promotionen abschließen und anschließend in eine berufliche Karriere starten. Wichtig ist der neuen Gleichstellungsbeauftragten, dass auch die Rahmenbedingungen verändert werden, „dazu gehört Kinderbetreuung, auch bei unvorhergesehen Terminen.“ Insgesamt habe sich durch die Gleichstellungsmaßnahmen vieles an der Uni positiv verändert, „aber es gibt noch viel zu tun, die Zahl der Professorinnen ist beispielsweise immer noch sehr niedrig.“ So sollen während ihrer Amtszeit zu den vielen bereits vorhandenen Bausteinen in Sachen Gleichstellung noch neue hinzukommen, die der Uni Stuttgart auch im Zusammenhang mit einer Neuauflage der Exzellenzinitiative einen Startvorteil verschaffen könnten. Beispielsweise das Professorinnenprogramm SPIRIT, mit dem die Uni unter anderem die Einrichtung von vier zusätzlichen Professorenstellen plant, die an Wissenschaftlerinnen vergeben werden.

kontakt:

Gleichstellungsbeauftragte Dr. Gabriele Hardtmann,
Institut für Polymerchemie,
Tel. 0711/685-64156,
e-mail: gabi.hardtmann@itf.uni-stuttgart.de

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zulassung läuft erfolgreich

Die Neuordnung des Zulassungsverfahrens zeigt erste Erfolge: Insgesamt wurden bis zum 18. Juli, dass heißt drei Tage nach Bewerbungsschluss, 3373 Zulassungen ausgesprochen. „Damit sind wir sehr gut im Zeitplan“, berichtet Dr. Holger Bauknecht, der neue Leiter des Dezernats Studentische Angelegenheiten der Uni Stuttgart. zulassungSobald die Bewertungen der Auswahlkommissionen für die zulassungsbeschränkten Fächer vorliegen, werden hier die Zulassungen erteilt. Dieses Verfahren ist voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen. Das erste Nachrückverfahren ist für Ende August geplant. Vielversprechend entwickelt sich auch die Zahl der elektronischen Bewerbungen, die erstmals ein verpflichtender Bestandteil des Zulassungsverfahrens sind. Bisher gingen mehr als 14.000 Online-Bewerbungen auf dem Server ein (Stand 16. 7.). Die Gesamtzahl der Vorjahresbewerbungen online wurde bereits Anfang Juli erreicht. Über das Online-Portal können sich die Bewerber jederzeit über den aktuellen Stand ihrer Bewerbung informieren. Mit einem Bündel an Maßnahmen hat die Universität Stuttgart intensiv daran gearbeitet, das Zulassungsverfahren zu verbessern und zu beschleunigen. Verzögerungen wie im vergangenen Wintersemester sollen damit der Vergangenheit angehören. Unter anderem wurde die Zahl der zuständigen Mitarbeiter des Studiensekretariats in der heißen Zulassungsphase von normalerweise fünf vorübergehend auf 15 Sachbearbeiter aufgestockt, die mit ihrem engagierten Arbeitseinsatz dazu beitrugen, dass die Uni Stuttgart ihre Zulassungen in diesem Jahr rund einen Monat früher als bisher und als eine der ersten Universitäten in Baden-Württemberg überhaupt verschicken kann. Foto: Eppler

kontakt:

Dr. Holger Bauknecht,
Dezernat Studentische Angelegenheiten,
Tel. 0711/685/82230,
e-mail: holger.bauknecht@verwaltung.uni-stuttgart.de

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gesamtsieg für boliden

Beim Formula Student Rennen vom 10. bis 13. Juli in Silverstone (Großbritannien) hat das Rennteam der Uni Stuttgart mit seinem Boliden F0711-3 den Gesamtsieg geholt. Damit ist das Team zudem das einzige einer deutschen Universität auf dem Siegerpodest. Auf Platz 2 in der Gesamtwertung kam die Technische Universität Delft, auf Platz 3 die Fachhochschule Graz. bolidenDie Uni Karlsruhe kam als zweitbestes deutsches Team auf Platz 7. Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende in Eigenregie einen Rennwagen entwickeln und konstruieren. Beim Stuttgarter Rennteam sind überwiegend Studierende der Fachrichtungen Fahrzeug- und Motorentechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenwesen und Werkstoffwissenschaften beteiligt. Im Fokus der diesjährigen Konstruktion standen die Gewichtsreduktion und die Optimierung des Motors aus dem letzten Jahr. Bei den Wettbewerben sind jedoch nicht allein technische Daten von Bedeutung. Es zählen die Kombination aus Teamgeist, Wissen, Erfahrungswerten, Innovationswille und Kompetenz in betriebswirtschaftlichen Abläufen. Insgesamt waren 72 Teams aus ganz Europa angetreten. Den Stuttgarter Studierenden ist es diesmal gelungen, alle dynamischen Disziplinen zu gewinnen – dies hat noch kein anderes Team in der Geschichte des Formula Student Wettbewerbs geschafft. „Dieses Ergebnis demonstriert den hohen Standard der Lehre im Stuttgarter Maschinenbau und gibt Zeugnis von der Motivation der Studierenden“, freut sich Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel. Nun heißt es Daumen drücken für die Formula Student Wettbewerbe im August am Hockenheimring und im September in Italien. www.rennteam-stuttgart.de Foto: Rennteam Stuttgart

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kurz notiert

Kooperation für Hochbegabte
Exzellente Forschung braucht exzellenten Nachwuchs. Deshalb intensivieren die Uni Stuttgart und das Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch-Gmünd (LGH) den seit mehreren Jahren mit den Stuttgarter Informatikern und Mathematikern gepflegten Austausch auf alle Fachbereiche. Im Juni wurde dazu die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die vom Kultus- und Wissenschaftsminsterium geförderte Kooperation beinhaltet auch die Weiterentwicklung des Netzwerks zwischen Universität, LGH und Industrie.

Leichter Publizieren
Eine an der Uni Stuttgart entwickelte Software mit dem Namen OPUS (Online-Publikationsverbund Universität Stuttgart) ist mit circa 60 Installationen die in Deutschland am weitesten verbreitete Software für Hochschulschriftenserver beziehungsweise digitale Repositorien (Sammlungen). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat nun einen Antrag genehmigt, mit dem OPUS als Baustein nationaler und internationaler Netzwerke (OPUS 4) weiterentwickelt werden soll. Dadurch soll es einfacher werden, Forschungsergebnisse und Publikationen für die Wissenschaftsgemeinschaft und die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Die Federführung für das Projekt hat die Universitätsbibliothek Stuttgart.
http://www2.bsz-bw.de/cms/digibib/opus/

Gleiche Chancen
Die Initiative Total E-Quality Deutschland e.V. hat das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart und das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation am 28. Mai für ihre an Chancengleichheit ausgerichtete Personalführung ausgezeichnet. Damit erhalten die beiden Institute bereits zum dritten Mal das begehrte Prädikat „Total E-Quality“. Die Initiative wird von den Bundesministerien für Forschung und Bildung sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
www.total-e-quality.de

 

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student wird radweltmeister

radweltmeisterHannes Genze, Maschinenbaustudent der Uni Stuttgart, siegte bei den Studierenden Weltmeisterschaften der Radsportler (FISU) vom 19. bis 25. Mai im niederländischen Nijmegen. Nach einer Strecke von 105 Kilometern ließ Genze in einem atemberaubenden Sprint auf der Zielgeraden seinen niederländischen Konkurrenten knapp hinter sich und erkämpfte sich so den Titel des Marathon-Radweltmeisters. „Im Rennen ließ mich mein Gefühl auf meine Sprintfähigkeit vertrauen, ich bin sehr glücklich, dass ich an der Ziellinie vorne sein konnte“, so Genze. Radfahren ist für ihn mehr als ein Hobby. Der 26-Jährige betreibt neben seinem Studium profimäßig Radsport. Er fährt für das Team Alb Gold und hat schon viele Erfolge vorzuweisen. So war er in der Disziplin Marathon 2005 Europameister und 2004 und 2006 Deutscher Meister. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) hatte einen 21-köpfigen Athletenkader für die FISU-Weltmeisterschaften zusammengestellt. Von der Uni Stuttgart nahm neben Hannes Genze auch Steffen Greger in der Disziplin „Straße“ teil. Der im Vorfeld schwer gestürzte Greger beendete sein Rennen trotz schmerzender Schulter mit einem starken neunten Platz. Foto: adh
www.wucc2008.com

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k II renovierung im plan

Im Zeitplan sind die seit Herbst 2007 laufenden Renovierungsarbeiten für das Gebäude K II aus dem Jahr 1965 in der Stadtmitte. Hier waren im Wesentlichen Institute der Philosophisch-Historischen und der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät untergebracht. Die Sanierung umfasst die gesamte Elektro- und Dateninstallation, die Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen, Teile der Kälteanlage im Untergeschoss des K II sowie die Aufzüge. Neben kleineren Umbaumaßnahmen werden Böden, Decken, Wände sowie die Fenster der Nordfassade erneuert, die Flachdächer und der Beton an den Außenwänden saniert und die Blendschutzvorhänge ausgewechselt. 16,5 Millionen Euro stellt das Land dafür zur Verfügung; dazu kommen weitere 1,7 Millionen von der Uni für die Innenausstattung. Über sechs Millionen Euro kostet die Universität die Anmietung der Ersatzdomizile in der Heilbronner Straße 7 (H7) und der Theodor-Heuss-Straße 2 a. Der Rückumzug ist für August 2009 geplant. Einigen Nutzern des H7 gefällt es in den großen Räumen und aufgrund der durch die Läden und Existenzgründer lebendigen Atmosphäre so gut, dass sie es gar nicht so eilig haben, ins K II zurückzukehren.

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uni-quiz

Wie viele 1,44 MB Disketten bräuchte man, um die gesamte Datensicherung der Zentralen Verwaltung darauf zu speichern? Wie viel Briefporto wird pro Arbeitstag von der Zentralen Poststelle in der Keplerstraße ausgegeben und wie viele Räume hat die Universität? 21 anspruchsvolle Fragen gab es für die Besucher des Sommerfestes der Verwaltung am 12. Juni zu lösen. Beim Rätseln war deshalb das Wissen der Kollegen der entsprechenden Abteilungen gefragt. Bei gutem Wetter, leckerem Gegrillten und mitgebrachten Kuchen entstanden auf diese Weise viele nette Gespräche. Hier übrigens die Antworten: 15.761.636 Disketten, rund 1.000 Euro für Briefporto und circa 18.000 Räume.

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hotspot zollernblick

In besonderer Aussichtslage mit Rundblick auf die Schwäbische Alb liegt das Waldhotel Zollernblick in Freudenstadt. Vor einigen Jahren erwarben es die Universitäten Tübingen, Stuttgart und Karlsruhe gemeinsam als Seminar- und Tagungszentrum. Seitdem treffen sich hier Forscher aus dem In- und Ausland zum wissenschaftlichen Austausch. Seit Herbst 2007 verfügt das Zentrum über eine verbesserte Internetanbindung über BelWü (Baden-Württemberg extended LAN), dem Netz der wissenschaftlichen Einrichtungen in Baden-Württemberg. Damit nach der Arbeit auch die Entspannung nicht zu kurz kommt, erhielt das Tagungszentrum eine neue Sauna mit Duschen und Ruheraum. Zur Zeit werden zudem acht weitere Zimmer, jeweils mit Arbeitsplatz, sowie ein zusätzliches Besprechungszimmer eingerichtet.
www.uni-stuttgart.de/zollernblick

 

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und zuletzt gehört

Liebe auf den ersten Blick
FrühstudiumDie Universität Stuttgart bietet inzwischen in elf Fächern ein Frühstudium für begabte Schülerinnen und Schüler an. Das Interesse des 19-jährigen Dimitrios Chatzianagnostou (Foto) aus Schwenningen gilt seit langem der Luft- und Raumfahrttechnik. „Ich bin mir nun sicher, die richtige Studienentscheidung getroffen zu haben“, wertet er seine Teilnahme am Frühstudium an der Uni Stuttgart in diesem Fach. Sein Abi hat er in der Tasche; die Bewerbung für den Studienstart an der Uni zum kommenden Wintersemester läuft. Mario Ottmann, der die zwölfte Klasse des Stuttgarter Dillmann-Gymnasium besucht, ist gleichfalls von diesem Fach und der Möglichkeit des Frühstudiums begeistert. „Wir wollen Ingenieure werden“, sind sich die beiden einig, und Chatzianagnostou bringt es auf den Punkt: „Die Universität Stuttgart war Liebe auf den ersten Blick.“ Foto: Eppler
www.uni-stuttgart.de/fruehstudium

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impressum

Herausgegeben im Auftrag des Rektorats der Universität Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler, Christa Feifel
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/685-82122, Fax 0711/685-82188
e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Druck: Schwäbische Druckerei GmbH, Stuttgart
ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)

www.uni-stuttgart.de/aktuelles/news

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Letzte Änderung 24.07.2008 (ws)