Die Uni Stuttgart gibt sich ein neues Forschungsprofil. Beim öffentlichen Senat am 12. Dezember 2007 stellte Rektor Prof. Wolfram Ressel im Rahmen seines Rechenschaftsberichts die neuen Strukturen vor.
Interdisziplinäre Forschungs- und Transferzentren sowie interfakultative Kollegs als Basis für neue Fakultätsstrukturen sollen eine leistungsfähige Vernetzung schaffen. Zudem wurden die Fakultäten neu geordnet.

Die Fakultät
Maschinenbau wurde aufgeteilt in die zwei Fakultäten Energie,- Verfahrens-
und Biotechnik (neue Fakultät 4) und Konstruktions-, Produktions- und
Fahrzeugtechnik (neue Fakultät 7). Die Fakultät Geo- und Biowissenschaften
wurde aufgelöst, deren Institute wurden in die bestehenden und insbesondere
in die neu geschaffene Fakultät 4 eingebunden. „Ziel ist es,
in den nächsten zehn Jahren eine der weltweit führenden Forschungsuniversitäten
mit breiter internationaler Sichtbarkeit zu werden“, formuliert Ressel.
Die Uni strebt an, erkenntnisorientierte Forschung mit anwendungsorientierter
Forschung noch stärker zu verbinden. Exzellente Grundlagenforschung,
interdisziplinäre Forschungskonzepte und strategische Partnerschaften
mit namhaften Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen bilden hierfür
zusammen mit den beiden durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der
Länder geförderten Projekten, dem Exzellenzcluster „Simulation
Technology“ und der Graduiertenschule „Advanced Manufacturing
Engineering“, eine wichtige Voraussetzung. Auf acht interdisziplinäre Schwerpunkte möchte
die Universität Stuttgart künftig ihre Forschung konzentrieren.
Die Uni verfolgt damit die Vision, den gesamten Lebenszyklus eines Produkts
zu erforschen, beginnend bei der Modellierung auf Molekül-, Material-
und Prozessebene, über das Design, die Herstellung und Verwertung bis
hin zum Recycling. Der neue Struktur- und Entwicklungsplan 2008 bis 2012
der Universität Stuttgart wurde Ende 2007 vom Senat und Universitätsrat
beschlossen, die Genehmigung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung
und Kunst (MWK) wird im Laufe des Frühjahrs erwartet.
Intranet: www.verwaltung.uni-stuttgart.de/sepus/index.html
Die acht interdisziplinäre Schwerpunkte:

Die Gesamteinnahmen der Universität Stuttgart lagen 2006 bei 331 Millionen Euro, davon hat die Uni mit 136 Millionen 41,8 Prozent ihres Jahresbudgets selbst eingeworben. Dies bedeutet eine leichte Steigerung der Drittmitteleinnahmen (2005: 39,7).
| Studienfach | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 |
| Anglistik / Englisch | 218 | 171 | 169 | 108 |
| Architektur und Stadtplanung | 244 | 263 | 232 | 158 |
| Automatisierungstechnik in der Produkion | 43 | 46 | 37 | 30 |
| Bauingenieurwesen | 126 | 116 | 133 | 143 |
| Bauphysik | 11* | |||
| Chemie | 155 | 199 | 216 | 142 |
| COMMAS | 24 | 33 | 19 | 27 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 215 | 228 | 193 | 152 |
| Fahrzeug- und Motorentechnik | 180 | 271 | 150 | 113 |
| Geodäsie und Geoinformatik | 69 | 39 | 40 | 22 |
| GEOENGINE | 5* | |||
| Germanistik / Deutsch | 166 | 167 | 122 | 132 |
| Geschichte | 384 | 224 | 191 | 160 |
| Geschichte der Naturwissenschaften und Technik | 59 | 51 | 8 | 12 |
| Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft | 59 | 49 | 48 | 40 |
| Informatik | 184 | 196 | 177 | 122 |
| INFOTECH | 39 | 43 | 35 | 23 |
| Infrastrukturplanung | - | 32 | - | 15 |
| Kunstgeschichte | 220 | 33 | 46 | 18 |
| Lebensmittelchemie | 30 | 25 | 27 | 44 |
| Linguistik | 138 | 24 | 22 | 15 |
| (Computer-)Linguistik | 53 | 63 | 68 | 39 |
| Logistikmanagement | 4* | |||
| Luft- u. Raumfahrttechnik | 277 | 282 | 218 | 279 |
| Maschinenwesen | 257 | 269 | 240 | 251 |
| Studienfach | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 |
| Mathematik | 186 | 204 | 233 | 191 |
| Pädagogik / Berufspädagogik | 87 | 37 | - ** | - ** |
| Philosophie / Ethik | 206 | 178 | 45 | 89 |
| Physics | 18 | 15 | 11 | 9 |
| Physik | 165 | 197 | 150 | 96 |
| Politikwissenschaft | 87 | 39 | 31 | 28 |
| Praxisorient. Kulturphilosophie dt.-frz. | 1* | |||
| Romanistik: Französisch | 108 | 114 | 97 | 75 |
| Romanistik: Italienisch | 84 | 42 | 12 | 7 |
| Softwaretechnik | 124 | 116 | 108 | 90 |
| Sozialwissenschaften / Empirische Politik- u. Sozialforschung* | 22 | 29 | 54 | 89 |
| Sozialwissenschaften dt.-frz. / Empirische Politik- u. Sozialforschung* | 9 | 19 | 7 | 10 |
| Sportwissenschaft | 77 | 41 | 74 | 81 |
| Technikpädagogik | 46 | 83 | 74 | 41 |
| Technisch orientierte BWL | 208 | 151 | 145 | 155 |
| Technische Biologie | 76 | 65 | 57 | 69 |
| Technische Kybernetik | 78 | 82 | 62 | 54 |
| Technologiemanagement | 135 | 132 | 150 | 166 |
| Umweltschutztechnik | 176 | 245 | 217 | 312 |
| Verfahrenstechnik | 56 | 74 | 77 | 91 |
| WAREM | 21 | 21 | - | 9 |
| WASTE | 28 | 21 | 40 | 39 |
| Werkstoffwissenschaft | 77 | 67 | 65 | 51 |
| Wirtschaftsinformatik | 33 | 41 | 60 | 42 |
Studienanfänger im Hauptfach vom Sommersemester und Wintersemester
2007
ohne Promotions- und Zeitstudierende.
Stand: 15.11.2007, Abt. Berichtswesen; * neuer Studiengang, ** ausgesetzt
19.702 Studierende sind in diesem Semester an der Universität Stuttgart
eingeschrieben. Im Wintersemester 2006/07 lag die Gesamtzahl bei 20.691 Studierende,
im Jahr davor noch bei 21.000. Ein leichter Rückgang der Studentenzahlen
ist an den meisten Standorten in Baden-Württemberg zu beobachten. Die
Statistik der Uni Stuttgart verzeichnet 3.275 Ersteinschreiber (Vorjahr 3.378),
darunter sind 1.048 Frauen (Vorjahr 1.171) und 667 ausländische Studierende
(Vorjahr 795). Insgesamt sind 6.486 Frauen (Vorjahr 6.955) und 4.672 Studierende
aus dem Ausland (Vorjahr 5.342) eingeschrieben. Um die Qualität der
Lehre zu sichern, hat die Universität Stuttgart für einige Studiengänge
aus dem Ingenieurbereich niedrigere Zulassungszahlen festgelegt.

Besorgt äußerte
sich Uni-Rektor Wolfram Ressel über die nach einem deutlichen Anstieg
im Vorjahr und hohen Bewerberzahlen erneut gesunkenen Anfängerzahlen
in informationstechnischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen. „Auch
auf diesen Gebieten brauchen wir qualifizierten Nachwuchs für Wirtschaft
und Wissenschaft“, kommentiert dies Wolfram Ressel. „Die Universität
Stuttgart will auch künftig die besten Studierenden gewinnen“,
betont er, und kündigt an, dass man aus den Verzögerungen beim
Zulassungsverfahren zum Wintersemester 07/08, mit denen die Universität
Stuttgart und auch andere Standorte zu kämpfen hatten, Konsequenzen
ziehen werde.
www.uni-stuttgart.de/ueberblick/bilder_zahlen/statistik/studierende.html
Für seine didaktisch hervorragend aufgebauten Lehrveranstaltungen
und sein besonderes Engagement sowohl für Studierende als auch für
Schülerinnen und Schüler erhielt Prof. Frank Allgöwer am 7.
Dezember vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den mit
40.000 Euro dotierten Landeslehrpreis. Die Studierenden der Fakultät
Maschinenbau der Uni Stuttgart hatten ihn für diesen Preis vorgeschlagen.
Allgöwer leitet das Institut für Systemtheorie und Regelungstechnik
der Uni Stuttgart und ist Studiendekan des Studiengangs Technische Kybernetik. „Herr
Allgöwer versteht es, die Theorie mit vielen praxisnahen Angeboten zu
verknüpfen“, bescheinigen die Studierenden ihrem Professor. Insbesondere
heben sie die im Internet angebotenen Regelungstechnikspiele und sein Engagement
beim jährlichen Roborace-Wettbewerb hervor. 2003 erhielt Allgöwer
für seine Forschung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis den höchst dotierten deutschen Förderpreis.
Neben Allgöwer wurden bei der Preisverleihung in Freiburg noch zwei
weitere Wissenschaftler mit dem Landeslehrpreis ausgezeichnet.
kontakt
Prof. Frank Allgöwer, Institut für Systemtheorie und Regelungstechnik,
Tel. 0711/685-67734,
e-mail: allgower@ist.uni-stuttgart.de
Die erfolgte Umstellung auf die kaufmännische Buchhaltung hat umfangreiche
Auswirkungen. So erhalten zum Beispiel die Institute zukünftig die Möglichkeit,
Berichte aus dem Haushaltssystem SAP online und tagesaktuell abzurufen. Neun
Einrichtungen und Institute nehmen seit Ende 2007 am Pilotbetrieb des SAP-Berichtswesens
teil. Die Pilotanwender haben bisher einen Online-Zugriff auf die aktuellen
Buchungsdaten der Bereiche Sachkontoauszug und Rechnungslegungsliste Personal,
hinzukommen soll noch der Bericht zum Inventar. Sie testen derzeit die Funktionalität
wie Anmeldung, Verständlichkeit und Zugriff auf die Berichte. Mitarbeiter
der Firma IBM setzen die Anregungen und Verbesserungsvorschläge der
Pilotanwender soweit möglich um und optimieren die Prozessabläufe.
Mit eingebunden in den Pilotbetrieb ist die Zentrale Datenschutzstelle der
baden-württembergischen Universitäten (ZENDAS), deren Mitarbeiter
insbesondere das Berechtigungskonzept überprüfen. IBM-Mitarbeiter
arbeiten derzeit die noch offenen Punkte aus diesem Bereich ab. Vor dem Rollout
werden Schulungen für die an den Instituten und Einrichtungen betroffenen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten. Parallel dazu wird das Dezernat
Finanzen aufgrund der positiven Erfahrungen auch 2008 ein Schulungsangebot
zum Sachkontoauszug, zum Kassenwesen und erstmals auch zum Bereich Haushalt/Budgetierung
anbieten.
Die vier Universitäten der Region gründeten im Oktober die „Universitäts-Allianz
Hohenheim – Stuttgart – Tübingen – Ulm“. Zusammenarbeit
pflegen die vier Universitäten schon seit vielen Jahren. Nun soll diese
intensiviert werden. Unter der gemeinsamen Marke Uni-Allianz wollen sie sich
noch stärker profilieren, ihre internationale Sichtbarkeit erhöhen,
sich in der Lehre abstimmen und exzellente Forschungs- und Lehrschwerpunkte
weiterentwickeln. Die Hochschulen können bi- oder multilateral zusammen
arbeiten. Es werden gemeinsame Einrichtungen betrieben oder zusätzliche
Studienangebote entwickelt. Beispielsweise bereiten die Universitäten
Stuttgart, Tübingen und Hohenheim ein regionales Kompetenzzentrum „Environmental
Science and Technology“ sowie Stuttgart und Tübingen im Rahmen
des Interuniversitären Zentrums für Medizinische Technologien (IZST)
einen Studiengang aus dem Bereich der Medizintechnik vor.
Neu erschienen
Das Magazin „Wechselwirkungen“ und die Technologietransferbroschüre
sind neu erschienen. Die „Wechselwirkungen“ geben Einblick in
die Stuttgarter Forschung. Die Themen reichen von seniorengerechtem Design über
Globalisierungskonzepte im Mittelalter, Windenergie, verschleißfreie
Getriebe und Strom aus dem Meer bis zum Zusammenhang von Altern, Wohlbefinden
und körperlicher Aktivität.
In der neuen Technologietransferbroschüre „Forschung – Entwicklung – Beratung“ finden
Interessierte aus Industrie, Verwaltung und Politik einen raschen Überblick über
das Know-how in den rund 150 Instituten der Uni und den angeschlossenen Forschungseinrichtungen.
Beide Publikationen können kostenlos bei der Pressestelle bestellt werden.
e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Fax: 0711/685-82188.
Angebote für Existenzgründer
Verschiedene Veranstaltungen der Uni Stuttgart richten sich an potenzielle
Existenzgründer. Neben der Ringvorlesung „Existenzgründung
für Akademiker“ startete im Wintersemester 2007/08 ein gemeinsames
Angebot der Technologie Transfer Initiative (TTI) und der Fachschaft Maschinenbau & Co:
In einer Sprechstunde der Fachschaft können Interessierte, auch wenn
sie noch keine konkreten Ideen oder Konzepte für eine Selbständigkeit
haben, Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung zwanglos diskutieren.
Die Sprechstunde findet während der Vorlesungszeiten immer am ersten
Donnerstag des Monats statt.
www.uni-stuttgart.de/forschung/existenz
Master Online Bauphysik ausgezeichnet
Der neue berufsbegleitende WeiterbildungsStudiengang „Master Online
Bauphysik“ der Uni Stuttgart ist ausgewählter Ort bei der Bundesinitiative „Deutschland – Land
der Ideen“. Aus diesem Anlass findet am Montag, den 4. Februar am Lehrstuhl
für Bauphysik ein Tag der offenen Tür statt.
www.mob.uni-stuttgart.de

Rund 8.000 Schülerinnen und Schüler nutzten am 21. November den Unitag an der Uni Stuttgart, um sich über verschiedene Studienmöglichkeiten zu informieren. Mit viel Organisationsarbeit und Engagement haben die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uni dafür gesorgt, dass der Ansturm der jungen Leute reibungslos verlief und diese sich mit vielfältigen Informationen und Eindrücken versorgen konnten. Wissenswertes über das Studium erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand von zahlreichen Studierenden wie zum Beispiel Vertretern der Fachschaften der Fakultät 9, Mach&Co und Flurus, die Infostände betreuten und Vorträge hielten.
Beim erstmals durchgeführten CHE-Excellence Ranking konnte sich die
Universität Stuttgart im Fach Chemie mit drei Silbermedaillen in den
Kategorien „Publikationen“, „Zitationen“ und „Meistzitierte
Forscher“ sowie mit einer Bronzemedaille für Marie-Curie-Projekte
für die Excellence-Gruppe qualifizieren. Das Ranking des Centrums für
Hochschulentwicklung (CHE) wurde zunächst für die Fächer Biologie,
Chemie, Physik und Mathematik entwickelt und soll Absolventen bei der Suche
nach einer passenden Hochschule für das Masterstudium oder die Promotion
in Europa unterstützen. Die Uni Stuttgart ist mit allen vier Fächern
in den jeweiligen Top-Gruppen des Rankings vertreten. In Biologie wurde eine
Goldmedaille in der Kategorie Zitationen erreicht. Auch beim ersten Forschungsrating
des Wissenschaftsrats erhielt die Chemie der Universität Stuttgart Bestnoten.
Mit ihrem Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaft, der Nachwuchsförderung
und dem Transfer in andere gesellschaftliche Bereiche erreichten die Stuttgarter
Chemiker die Wertung „exzellent“.
www.excellence-ranking.org.
www.wissenschaftsrat.de/texte/pilot_uebersicht_chemie.pdf
Die Universität Stuttgart hat gemeinsam mit drei weiteren Universitäten
ein Verwaltungsbenchmarking in den Bereichen Personal- und Studierendenverwaltung
und Gebäude- und Forschungsmanagement durchgeführt. Die Universitäten
wollten damit den Ressourcenverbrauch und Personalbedarf in ausgewählten
Supportprozessen vergleichen. Ziel war es, die Qualität der Prozesse
in der Verwaltung zu sichern und möglichen Verbesserungswünschen
auf die Spur zu kommen. Parallel zum Benchmarking führte die Uni Stuttgart
eine Kundenbefragung zu den untersuchten Prozessen durch. In einem weiteren
Schritt nutzt die Uni-Verwaltung nun die Ergebnisse, um ihre Supportprozesse
zu optimieren.
Intranet: www.verwaltung.uni-stuttgart.de/benchmarking/index.html.
Mit dem Alumni-Netzwerk „alumnius“ bietet die Universität
Stuttgart ihren Studierenden und Absolventen eine Plattform, die auch Informationen
rund um das Thema Beruf und Karriere bereit hält, wie die Veranstaltungsreihe „Professionell
und erfolgreich bewerben". Über 10.000 Mitglieder aus weltweit
122 Ländern sind bei „alumnius“ vernetzt. Studierende, Absolventen
und Uni-Angehörige können sich online in die Alumni-Datenbank eintragen
und erhalten so die kostenfreie Mitgliedschaft im Netzwerk.
www.uni-stuttgart.de/alumni/
Die Mathematiker der Uni Stuttgart haben gemeinsam mit dem Internationalen
Zentrum für Kultur- und Technikforschung der Uni und der Stadtbücherei
Stuttgart zum „Jahr der Mathematik“ vielfältige Veranstaltungen
organisiert. In der Ringvorlesung „Mathematik wagen“ geben Fachleute
Einblicke in ihre Forschungsarbeit und stellen interessante mathematische
Alltagsprobleme dar. Im Juli wird in der Stadtbücherei die Ausstellung „Mathematik
zum Anfassen“ präsentiert, die auch schon für Grundschüler
interessant ist. Zudem sind zwei Podiumsdiskussionen geplant. Die erste widmet
sich Wolfgang Doeblin, dem Sohn des Schriftstellers Alfred Döblin, der
in französischer Emigration Mathematik studierte und eine Formel zur
Berechnung des Zufalls entwickelt hat. Im Herbst folgt dann eine Podiumsdiskussion
zum Thema Mathematikunterricht und Ausbildung von Mathematiklehrern.
www.uni-stuttgart.de/izkt
www.jahr-der-mathematik.de
Mit Windenergie gegen den Wind
Ein Fahrzeug zu konstruieren, das ausschließlich durch Windenergie angetrieben
wird und dabei sogar gegen den Wind fahren kann – dieses Ziel verfolgen
die Studierenden des Teams „InVentus“ an der Universität Stuttgart
im Wettbewerb mit anderen europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Im August soll das „Ventomobil“ bei einem Rennen in Den Helder (Niederlande)
gegen sechs Teams aus dem In- und Ausland antreten. Das InVentus-Team wurde im
Sommer 2007 in Zusammenarbeit mit dem Stiftungslehrstuhl für Windenergie
der Uni Stuttgart gegründet und besteht aus Studierenden der Luft- und Raumfahrttechnik,
die sich für Windenergie begeistern. Als ersten Erfolg konnte das Team eine
Würdigung bei dem bundesweiten Wettbewerb „Deutschland – Land
der Ideen" verbuchen.
www.inventus.uni-stuttgart.de/
impressum
Herausgegeben im Auftrag des Rektorats der Universität
Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler, Christa Feifel
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/685-82122, Fax 0711/685-82188
e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Druck: Schwäbische Druckerei GmbH, Stuttgart
ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)
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Letzte Änderung 24.01.2008 (ws)