news 01/2007 Februar

zehn jahre „probiert die uni aus!“Logo

Seit das Projekt „Probiert die Uni aus! Naturwissenschaften und Technik für Schülerinnen der Oberstufe“ der Universität Stuttgart 1997 aus der Taufe gehoben wurde, nutzten rund 1.500 Schülerinnen die Möglichkeit, sich aus erster Hand über natur- und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge zu informieren. Die meisten von ihnen interessierten sich dabei für mehr als ein Studienfach, so dass insgesamt über 4.000 Workshop-Plätze belegt wurden. In diesem Jahr haben die Workshops zu 15 verschiedenen Studiengängen am 26. Januar begonnen und laufen jeweils Freitag nachmittags bis zum 9. März.
Workshop ChemieMit 33 anderen Schülerinnen nimmt die 18-jährige Sina aus Waiblingen am Workshop Chemie des Projekts „Probiert die Uni aus!“ teil. Hochkonzentriert füllt sie eine Lösung in Reagenzgläser. Durch einen Versuch sollen verschiedene Farbstoffe chromatographisch getrennt werden. Neben diesem Hineinschnuppern in die Laborarbeit löchert sie die betreuenden Studentinnen und Doktorandinnen mit Fragen, wie das Studium abläuft, wie es um Wohnheimplätze steht und wie die Berufsaussichten für Chemikerinnen sind. Durch die Erfahrungen im Workshop bestärkt, kann Sina sich gut vorstellen, ein Chemiestudium zu beginnen.
Die Schülerinnen finden das Angebot ‚nur für Mädchen’ gut. Katrin aus Weilimdorf, Teilnehmerin des Mathematik-Workshops, denkt, dass die Atmosphäre ohne Jungs ungezwungener ist. Und die Zwölftklässlerin Katharina aus Triberg ist froh, auf diese Weise Gleichgesinnte zu treffen, sie ist begeistert darüber, beim Maschinenwesen-Workshop das erste Mal mit einem CAD-Programm arbeiten zu können. Auch Bastian Baesch, der im neunten Semester Maschinenwesen studiert und den Workshop für sein Studienfach mit drei Kommilitonen betreut, meint, dass das Projekt wichtig ist, weil noch immer viel weniger Frauen als Männer ein Studium im Fach Maschinenwesen beginnen. Nicht wenige der ehemaligen Projektteilnehmerinnen sind inzwischen als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Uni beschäftigt und selbst bei der Organisation des Projekts „Probiert die Uni aus!“ beteiligt. Wie zum Beispiel die Chemikerin Ute Dawin. Frauen-BerufDie 26-Jährige promoviert am Institut für Physikalische Chemie und hat vor zehn Jahren bei verschiedenen Workshops mitgemacht. Bei „Probiert die Uni aus!“ verschaffte sie sich einen Eindruck von der Atmosphäre an der Uni: „Es wurde sehr offen über die Studienbedingungen diskutiert, auch über die Akzeptanz von Frauen.“
„Es ist enorm wichtig, die jungen Frauen in ihren Interessen für ,frauenuntypische’ Berufsfelder zu bestärken, zumal in der Schule oder im privaten Umfeld leider immer noch recht oft die entsprechende Unterstützung fehlt oder gar demotiviert wird, wie unsere regelmäßigen Befragungen der Teilnehmerinnen zeigen“, erläutert Beate Langer vom Gleichstellungsreferat, die für das Projekt „Probiert die Uni aus!“ verantwortlich ist. Um nicht nur die Studentinnenzahlen zu erhöhen, sondern auch die Frauen bei ihrem weiteren Berufsweg zu unterstützen, gibt es an der Uni weitere Projekte wie das Mentoring-Programm, das Careerbuilding-Programm Femtec.Network und auch Betreuungsangebote für Kinder von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die es erleichtern sollen, Familie und Beruf zu vereinbaren.

www.uni-stuttgart.de/probiert

kontakt:
Gleichstellungsreferat der Uni Stuttgart Tel. 0711/685-82156, e-mail: gleichstellungsreferat@uni-stuttgart.de

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start für neues profil

Die Universität Stuttgart befindet sich im Aufbruch. Das Forschungsprofil soll geschärft werden und statt bisher hauptsächlich vertikaler Strukturen sollen horizontale, vernetzte Strukturen über die Fakultätsgrenzen hinweg geschaffen werden. Vom 11. bis 13. Januar hatte deshalb Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel eine erste Klausurtagung mit dem Rektorat und den Dekanen der zehn Fakultäten einberufen. Ein gemeinsames Gespräch mit allen Fakultäten sei ehrlicher und transparenter als Einzelsitzungen, so Ressel. Zunächst haben sich die Fakultäten präsentiert und anhand verschiedener Kenndaten den Ist-Zustand dargelegt. „Auf dieser Basis haben wir diskutiert, wo wir unsere Zukunft und unsere Forschungsschwerpunkte sehen“, erklärt Ressel. Thema der Klausurtagung war auch der neue Struktur- und Entwicklungsplan (SEPUS). Er soll stärker als bisher die verschiedenen Forschungsschwerpunkte der Fakultäten miteinander verbinden, deshalb wird seine Erarbeitung eng mit der Entwicklung des Forschungsprofils der Uni verzahnt. Bis 2008 möchte Ressel SEPUS umsetzen. Unter anderem soll damit die Uni für die nächste Exzellenzrunde 2011 fit gemacht werden.

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profis für die lehre

Acht Nachwuchswissenschaftler der Uni Stuttgart erhielten Ende Januar Zertifikate des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fakultäten Architektur, Chemie, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Geo- und Biowissenschaften und der Philosophisch-Historischen Fakultät haben in den letzten ein bis drei Jahren drei Module des Zertifikatskurses durchlaufen. Das Spektrum dieser Kurse reicht von der Vermittlung grundlegender Kenntnisse in der Lehre über alternative Lehrformen oder didaktische Aspekte bei der Konzeption neuer Studiengänge bis zur Entwicklung eigener Lehrprojekte. Seit fünf Jahren bietet die Arbeitsstelle Hochschuldidaktik der Universität Stuttgart neben diesen Zertifikatskursen ein umfangreiches Kurs- und Beratungsprogramm an.

www.hochschuldidaktik-bawue.de

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buchhaltung umgestellt

Die erste Hürde ist genommen. Anfang des Jahres hat die zentrale Verwaltung der Uni ihre Buchhaltung vom kameralistischen System auf kaufmännisches Rechnungswesen umgestellt, buchhaltunggekoppelt mit dem Einsatz von SAP-Software als unterstützendem Buchungsprogramm. Damit ist Stuttgart nach Heidelberg die zweite Uni in Baden-Württemberg, die die doppelte Buchhaltung eingeführt hat. Kanzlerin Dr. Bettina Buhlmann freut sich, dass das Projekt so rasch umgesetzt werden konnte und lobt die „hervorragend motivierte und engagierte Mannschaft“. Rund 30 Mitarbeiter waren, unterstützt von Fachleuten der Firma IBM, an der ersten Phase der Umstellung beteiligt. „Innerhalb von einem halben Jahr haben sie die Vorarbeiten für die Systemeinführung neben dem normalen Tagesgeschäft bewältigt“, berichtet Hans-Jürgen Link, Leiter des Dezernats Finanzen. Zur Zeit bereite die Umstellung allerdings noch einige Probleme, so Link. So gibt es Verzögerungen bei der Buchung von Rechnungen. Link hofft, dass sich die Vorgänge bald einspielen und die Anfangsschwierigkeiten überwunden werden. Der Nutzen des neuen Systems wird sich hauptsächlich in der zweiten Phase der Umstellung zeigen. Im Januar ist sie angelaufen und wird den Service innerhalb der Uni verbessern. Durch den Aufbau eines Berichtswesens erhalten die Institute beispielsweise tagesaktuelle Informationen über ihr Budget und haben so eine größere Planungssicherheit. Zudem bietet das neue Buchhaltungsprogramm den Instituten verschiedenste Auswertungsmöglichkeiten für ihre Finanzdaten.

Für Fragen zum neuen System hat das Dezernat Finanzen eine Hotline unter 685-84862 geschaltet.

 

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dezernentenrunde auf tour

Einmal pro Woche treffen sich die Dezernenten der Zentralen Verwaltung bei der Kanzlerin, um zu besprechen, was an wichtigen Dingen ansteht. Um den Austausch zwischen Zentraler Verwaltung und den Uni-Instituten zu fördern, tagt die Dezernentenrunde hin und wieder in den Räumlichkeiten eines Instituts. Im Dezember nutzte Professor Thomas Graf die Gelegenheit, der Kanzlerin und den Dezernatsleitern das Institut für Strahlwerkzeuge vorzustellen. Im Februar war Prof. Ulrike Kuhlmann, Leiterin des Instituts für Konstruktion und Entwurf, Gastgeberin der Dezernentenrunde. Einladungen an andere Tagungsorte sind hoch willkommen.

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leibinger erneut gewählt

Prof. Berthold Leibinger, Aufsichtsratsvorsitzender der Trumpf Gruppe, ist am 16. Januar für eine weitere Amtsperiode als Vorsitzender des Universitätsrats der Uni Stuttgart bestätigt worden. Zu seinem Stellvertreter wurde Prof. Engelbert Westkämper vom Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb gewählt. „Diese Wahl lässt auch in Zukunft gute Zusammenarbeit erwarten“, kommentierte dies Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel. Die Mitglieder des Universitätsrats waren im vergangenen Jahr für eine dreijährige Amtszeit ab Oktober 2006 neu bestimmt worden. Dem Gremium gehören sechs externe und fünf interne Mitglieder an.

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wohnen statt schwimmen

wohnheim

Zum ersten März ist das neue Studentenwohnheim in der Heilmannstraße bezugsfertig. In dem blutroten Gebäude können 332 Studierende ihr neues Zuhause finden. Das Haus der ehemaligen Zweigniederlassung der Colonia Versicherung wurde dafür komplett entkernt und umgebaut. 72 Wohngruppen unterschiedlicher Größen, für zwei bis neun Leute, richtete das Studentenwerk Stuttgart ein. Einige Wohnungen erstrecken sich über mehrere Ebenen. Sogar ein ehemaliges Schwimmbad wurde zu einer Wohngruppe umgebaut, in der nun neun Studierende wohnen können.

www.studentenwerk-stuttgart.de

 

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deutsch-französische doktorandenschule startet

Am 13. Februar fand am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart die offizielle Eröffnung der deutsch-französischen doktorandenschuleDoktorandenschule „Comparing Democratic Societies in Europe“ (CODESE) statt. Die Doktorandenschule ist die erste ihrer Art in den Sozialwissenschaften, die in das Förderprogramm der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken aufgenommen wurde. Während ihres zweijährigen Promotionsstudiums sollen die Teilnehmer durch gemeinsame Workshops und Seminare sowie Forschungsaufenthalte im Partnerland bei ihrer Arbeit angeleitet werden, der Abschluss einer doppelt betreuten Doktorarbeit ist angestrebt. Jeweils fünf Doktoranden von deutscher und französischer Seite können pro Jahrgang Erfahrungen in zwei unterschiedlichen Wissenschaftssystemen sammeln und sich berufliche Perspektiven in Forschung und Lehre oder in anderen Berufsfeldern erschließen.

kontakt:
Eva Maria Trüdinger, Institut für Sozialwissenschaften, Tel. 0711/685-83668, e-mail: eva-maria.truedinger@sowi.uni-stuttgart.de +

 

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erster juniorprofessor

Der Physiker Markus Lippitz hat im Dezember 2006 die erste Juniorprofessur an der Uni Stuttgart übernommen. LippitzDas Arbeitsgebiet des 34-Jährigen ist die „Ultraschnelle Nanooptik“. Dieser Bereich verbindet die optische Beobachtung von Nanoobjekten mit der Kurzzeitspektroskopie, die optische Phänomene auf der Femtosekundenzeitskala (10-15 Sekunden) zugänglich macht – eine sehr hohe räumliche Auflösung wird also mit sehr hoher zeitlicher Auflösung verbunden. Lippitz versetzt bei seinen Forschungen beispielsweise so genannte Nanokugeln (Durchmesser 50 Nanometer) in Schwingung. Für die Zukunft plant er, diese Kugeln als Sonde in verschiedene Objekte einzusetzen, um Erkenntnisse über Aufbau und Struktur der Objekte zu erhalten. Die auf insgesamt sechs Jahre befristete Juniorprofessur ist im Fachbereich Physik der Uni Stuttgart als Professur für Experimentalphysik angesiedelt. Lippitzs Arbeitsplatz ist allerdings am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung (MPI), hier ist er zudem als Nachwuchsgruppenleiter integriert. So kann er das mit Lasern, Spektrometer und weiteren optischen Instrumenten ausgestattete Labor des MPI nutzen. Diese Konstellation bietet ideale Arbeitsbedingungen für den Nachwuchswissenschaftler. Er schätzt es, in „frühen Jahren schon so selbstständig arbeiten zu können“.

kontakt:
Prof. Markus Lippitz, Fachbereich Physik, Tel. 0711/689-1777, e-mail: m.lippitz@physik.uni-stuttgart.de

 

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neue kinderbetreuung

Beruf und Familie verbinden, das ist für Viele schon Alltag. Doch was passiert, wenn die Tagesmutter plötzlich krank ist und eine Sitzung ansteht, die man auf keinen Fall verpassen sollte oder eine Versuchsreihe läuft, die man nicht einfach beenden kann? Für solche Fälle gibt es seit Februar eine Lösung. Das Gleichstellungsreferat der Uni hat bei den „Olgakids“, einer Einrichtung der pme familienservice GmbH, Kontingente eingekauft für die „Notfall“-Betreuung von Kindern von Studierenden und Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern. Bei den „Olgakids“ handelt es sich um eine sehr flexible Kindertagesstätte mit Öffnungszeiten von 8.00 bis 18.00 Uhr, wobei diese Zeiten in Ausnahmefällen auch überschritten werden können, so dass eine Betreuung rund um die Uhr gewährleistet ist. Für ihr organisatorisches und pädagogisches Konzept erhielt die Einrichtung den „Stuttgarter Innovationspreis für Kindertagesstätten“. Geeignet ist die Tagesstätte für Kinder von bis zu zwölf Jahren. Damit Eltern und Kinder die Einrichtung kennenlernen können, bieten die Olgakids Schnuppertage an. www.uni-stuttgart.de/gleichstellungsbeauftragte/kinder/

kontakt:
Dr. Barbara Unteutsch, Gleichstellungsreferat, Tel. 0711/685-82156, e-mail: unteutsch@verwaltung.uni-stuttgart.de

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kurz notiert

Wechselwirkungen neu erschienen
Einen Ausschnitt aus dem Spektrum ihrer Forschung präsentiert die Universität Stuttgart in ihrem Jahrbuch „Wechselwirkungen“. Hochaktuell in der gerade erschienenen Ausgabe 2006 ist der Beitrag „Wasser auf dem Mars“ von Dr. Julia Lanz vom Institut für Geologie und Paläontologie. Weitere Arbeiten beschäftigen sich unter anderem mit virtuellen Unternehmen, mit neuen Ansätzen zur Hausmüllentsorgung und mit historischer Katastrophenforschung. Der Sportwissenschaftler Prof. Klaus-Peter Brinkhoff zeigt in seinem Beitrag die sozialen Funktionen des Fußballsports im Kindes- und Jugendalter auf. Zu beziehen ist das Jahrbuch 2006 über die Pressestelle: Fax 0711/685-82188 sowie e-mail: presse@uni-stuttgart.de

Jahr der Geisteswissenschaften
2007 stehen erstmals die Geisteswissenschaften im Mittelpunkt eines Wissenschaftsjahres, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerufen wird. Nach sieben Jahren, die sich den Naturwissenschaften widmeten, werden nun die Vielfalt und Bedeutung der geisteswissenschaftlichen Fächer, Themen und Methoden in die Öffentlichkeit gerückt. Unter www.abc-der-menschheit.de findet man weitere Informationen zum Jahr der Geisteswissenschaften und kann eigene Veranstaltungen anmelden.

HoRadS Feldforschung
Ob Nanotechnik, Mikroelektronik oder Bewusstseinsforschung, beim neuen Wissenschaftsmagazin „Feldforschung“ des HochschulRadios Stuttgart (HoRadS) kommt zur Sprache, was in den Hochschulen Stuttgarts, in den Instituten und Laboren erforscht, erfunden und diskutiert wird. Jeden Montag wird das Magazin von zehn bis elf Uhr live gesendet. Die studentischen Moderatoren wollen auf spannende und unterhaltsame Weise Forschungsbereiche vorstellen. Zu empfangen ist HoRadS auf der Frequenz 99,2 MHz und über das Internet auf www.horads.de. Zusätzlich sind alle Feldforschungssendungen als Download und als Podcast über die HoRadS-Website verfügbar.

 

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strom durch mondenergie

Die Energie aus der Anziehungskraft des Mondes soll künftig Strom erzeugen. mondenergieDas Institut für Strömungsmechanik und Hydraulische Strömungsmaschinen (IHS) der Uni Stuttgart entwickelt in Zusammenarbeit mit der koreanischen Firma RENETEC und dem Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner ein Gezeitenströmungskraftwerk, das sich von den gängigen Gezeitenkraftwerken unterscheidet. Statt eines Dammes werden mehrere frei umströmte Unterwasser-Turbinen – ähnlich einer Windturbine – an einer Brückenkonstruktion eingesetzt, so dass der Eingriff in die Natur deutlich geringer ist. Das Kraftwerk soll an der Südspitze Koreas gebaut werden. Zunächst wird ein Prototyp aus drei Turbinen mit je 600 Kilowatt elektrischer Leistung errichtet. Im Endausbau sind 600 Maschinen mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt geplant. Nach Entwurf und Vorplanung wird jetzt mit der detaillierten Durchführung des Projektes begonnen. Das IHS wird sich an den strömungstechnischen Problemlösungen sowie an der hydraulischen Auslegung der Turbinen und des gesamten Parks beteiligen.

kontakt:
Dr. Albert Ruprecht, Institut für Strömungsmechanik und Hydraulische Strömungsmaschinen, Tel. 0711/685-63256, e-mail: albert.ruprecht@ihs.uni-stuttgart.de

 

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k II wird saniert

Im Sommer soll die technische Sanierung des K II beginnen. Erneuert werden die Elektro- und EDV-Installationen, die Heizung und die sanitären Anlagen. Auch eine verbesserte Lüftung in den Hörsälen und neue Aufzüge stehen auf dem Programm. Da die rund zwei Jahre dauernde Sanierung im laufenden Betrieb nicht möglich ist, müssen die in der Keplerstraße 17 ansässigen Institute für diese Zeit das Gebäude komplett räumen. Zur Zeit werden verschiedene Übergangsquartiere gesucht und geprüft. Besonders beachtet werden muss dabei, dass die Statik des Gebäudes die Unterbringung der Institutsbibliotheken zulässt. Zum Wintersemester 2009 können die Institute das K II wieder beziehen.

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sofia-abkommen verlängert

Am 15. Dezember 2006 haben die NASA und das DLR ihr Abkommen zur fliegenden Sternwarte SOFIA (Stratosphären Observatorium Für Infrarot-Astronomie) um weitere zehn Jahre verlängert. Das mit einem Hightech-Teleskop ausgestattete fliegende Observatorium SOFIA soll in einer Flughöhe von etwa 14.000 Metern Infrarotastronomie betreiben. Die ersten Testflüge befinden sich in Vorbereitung, erste Flüge mit wissenschaftlichen Beobachtungen sind für das Jahr 2008 vorgesehen. sofiaAn dem Projekt sind mehrere Uni-Institute, Firmen und der Flughafen Stuttgart beteiligt. Ende 1996 hatten sich die amerikanische National Aeronautics and Space Administration (NASA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) darauf verständigt, SOFIA gemeinsam zu entwickeln und zu betreiben. Das erste beiderseitige Abkommen wäre Ende 2006 ausgelaufen.

www.dsi.uni-stuttgart.de

kontakt:
Prof. Hans-Peter Röser, Institut für Raumfahrtsysteme, Tel. 0711/685-62375, e-mail: hans-peter.roeser@irs.uni-stuttgart.de

 

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fragen an die wissenschaft

Die Universität Stuttgart lädt gemeinsam mit der Volkshochschule Stuttgart und der Stuttgart Zeitung zur Vortragsreihe „Fragen an die Wissenschaft“:

Dienstag, den 24. April, 19.00 Uhr
Prof. Hartmut Seyfried, Institut für Geologie und Paläontologie
Leben - ein Kunstwerk der Natur?
Ein Planet organisiert sich selbst


Dienstag, den 22. Mai, 19.00 Uhr
Prof. Karl-Heinz Wehking, Institut für Fördertechnik und Logistik
Am seidenen Faden?
Von Kletterern, Seilbahnen und Hängebrücken


Ort: Volkshochschule Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, Eintritt 6,50 Euro


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zuletzt gehört

Telefonanlage für Dubai

In Dubai soll der internationale Flughafen in einem gewaltigen Erweiterungsprojekt auf eine Kapazität von 70 Millionen Passagieren pro Jahr ausgebaut werden. Der Airport gehört damit zu den am schnellsten wachsenden der Welt. Geplant ist dort auch eine neue IP (Internet Protokoll) –Telefonanlage. Zur Vorinformation war im Januar eine sechsköpfige Delegation des Government of Dubai, Department of Civil Aviation, begleitet durch Alcatelmitarbeiter, zu Gast an der Uni Stuttgart und hat sich bei der Projektleitung der Telefonumstellung über die hiesige Anlage informiert. Das in Dubai geplante IP-Telefonieprojekt umfasst 16.000 IP-Telefone und zusätzlich die Integration der Flughafensysteme, wie zum Beispiel Gepäckbehandlung und Fluginformationssysteme. Projektleiter Walter Wehinger dazu: „Obwohl das Wetter an dem Besuchstag lausig war, zumal für arabische Verhältnisse, hat sich die Delegation überschwänglich bedankt für den Erfahrungsaustausch und eine Einladung nach Dubai zur Inbetriebnahme ausgesprochen...“

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impressum

Herausgegeben im Auftrag des Rektorats der Universität Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler, Christa Feifel
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/685-82122, Fax 0711/685-82188
e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Druck: Schwäbische Druckerei GmbH, Stuttgart
ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)

www.uni-stuttgart.de/aktuelles/news

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Letzte Änderung 26.02.2007 (ws)