
Seit das Projekt „Probiert die Uni aus! Naturwissenschaften und Technik
für Schülerinnen der Oberstufe“ der Universität Stuttgart
1997 aus der Taufe gehoben wurde, nutzten rund 1.500 Schülerinnen die
Möglichkeit, sich aus erster Hand über natur- und ingenieurwissenschaftliche
Studiengänge zu informieren. Die meisten von ihnen interessierten sich
dabei für mehr als ein Studienfach, so dass insgesamt über 4.000
Workshop-Plätze belegt wurden. In diesem Jahr haben die Workshops zu
15 verschiedenen Studiengängen am 26. Januar begonnen und laufen jeweils
Freitag nachmittags bis zum 9. März.
Mit
33 anderen Schülerinnen
nimmt die 18-jährige Sina aus Waiblingen am Workshop Chemie des Projekts „Probiert
die Uni aus!“ teil. Hochkonzentriert füllt sie eine Lösung
in Reagenzgläser. Durch einen Versuch sollen verschiedene Farbstoffe
chromatographisch getrennt werden. Neben diesem Hineinschnuppern in die Laborarbeit
löchert sie die betreuenden Studentinnen und Doktorandinnen mit Fragen,
wie das Studium abläuft, wie es um Wohnheimplätze steht und wie
die Berufsaussichten für Chemikerinnen sind. Durch die Erfahrungen im
Workshop bestärkt, kann Sina sich gut vorstellen, ein Chemiestudium
zu beginnen.
Die Schülerinnen finden das Angebot ‚nur für
Mädchen’ gut. Katrin aus Weilimdorf, Teilnehmerin des Mathematik-Workshops,
denkt, dass die Atmosphäre ohne Jungs ungezwungener ist. Und die Zwölftklässlerin
Katharina aus Triberg ist froh, auf diese Weise Gleichgesinnte zu treffen,
sie ist begeistert darüber, beim Maschinenwesen-Workshop das erste Mal
mit einem CAD-Programm arbeiten zu können. Auch Bastian Baesch, der
im neunten Semester Maschinenwesen studiert und den Workshop für sein
Studienfach mit drei Kommilitonen betreut, meint, dass das Projekt wichtig
ist, weil noch immer viel weniger Frauen als Männer ein Studium im Fach
Maschinenwesen beginnen. Nicht wenige der ehemaligen Projektteilnehmerinnen
sind inzwischen als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Uni beschäftigt
und selbst bei der Organisation des Projekts „Probiert die Uni aus!“ beteiligt.
Wie zum Beispiel die Chemikerin Ute Dawin.
Die
26-Jährige promoviert
am Institut für Physikalische Chemie und hat vor zehn Jahren bei verschiedenen
Workshops mitgemacht. Bei „Probiert die Uni aus!“ verschaffte
sie sich einen Eindruck von der Atmosphäre an der Uni: „Es wurde
sehr offen über die Studienbedingungen diskutiert, auch über die
Akzeptanz von Frauen.“
„Es ist enorm wichtig, die jungen Frauen
in ihren Interessen für ,frauenuntypische’ Berufsfelder zu bestärken,
zumal in der Schule oder im privaten Umfeld leider immer noch recht oft die
entsprechende Unterstützung fehlt oder gar demotiviert wird, wie unsere
regelmäßigen Befragungen der Teilnehmerinnen zeigen“, erläutert
Beate Langer vom Gleichstellungsreferat, die für das Projekt „Probiert
die Uni aus!“ verantwortlich ist. Um nicht nur die Studentinnenzahlen
zu erhöhen, sondern auch die Frauen bei ihrem weiteren Berufsweg zu
unterstützen, gibt es an der Uni weitere Projekte wie das Mentoring-Programm,
das Careerbuilding-Programm Femtec.Network und auch Betreuungsangebote für
Kinder von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die es erleichtern
sollen, Familie und Beruf zu vereinbaren.
www.uni-stuttgart.de/probiert
kontakt:
Gleichstellungsreferat der Uni Stuttgart
Tel. 0711/685-82156, e-mail: gleichstellungsreferat@uni-stuttgart.de
Die Universität Stuttgart befindet sich im Aufbruch. Das Forschungsprofil soll geschärft werden und statt bisher hauptsächlich vertikaler Strukturen sollen horizontale, vernetzte Strukturen über die Fakultätsgrenzen hinweg geschaffen werden. Vom 11. bis 13. Januar hatte deshalb Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel eine erste Klausurtagung mit dem Rektorat und den Dekanen der zehn Fakultäten einberufen. Ein gemeinsames Gespräch mit allen Fakultäten sei ehrlicher und transparenter als Einzelsitzungen, so Ressel. Zunächst haben sich die Fakultäten präsentiert und anhand verschiedener Kenndaten den Ist-Zustand dargelegt. „Auf dieser Basis haben wir diskutiert, wo wir unsere Zukunft und unsere Forschungsschwerpunkte sehen“, erklärt Ressel. Thema der Klausurtagung war auch der neue Struktur- und Entwicklungsplan (SEPUS). Er soll stärker als bisher die verschiedenen Forschungsschwerpunkte der Fakultäten miteinander verbinden, deshalb wird seine Erarbeitung eng mit der Entwicklung des Forschungsprofils der Uni verzahnt. Bis 2008 möchte Ressel SEPUS umsetzen. Unter anderem soll damit die Uni für die nächste Exzellenzrunde 2011 fit gemacht werden.
Acht Nachwuchswissenschaftler der Uni Stuttgart
erhielten Ende Januar Zertifikate des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg.
Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fakultäten
Architektur, Chemie, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Geo- und Biowissenschaften
und der Philosophisch-Historischen Fakultät haben in den letzten ein
bis drei Jahren drei Module des Zertifikatskurses durchlaufen. Das Spektrum
dieser Kurse reicht von der Vermittlung grundlegender Kenntnisse in der Lehre über
alternative Lehrformen oder didaktische Aspekte bei der Konzeption neuer
Studiengänge bis zur Entwicklung eigener Lehrprojekte. Seit fünf
Jahren bietet die Arbeitsstelle Hochschuldidaktik der Universität Stuttgart
neben diesen Zertifikatskursen ein umfangreiches Kurs- und Beratungsprogramm
an.
www.hochschuldidaktik-bawue.de
Die erste Hürde ist genommen. Anfang des Jahres
hat die zentrale Verwaltung der Uni ihre Buchhaltung vom kameralistischen
System auf kaufmännisches Rechnungswesen umgestellt,
gekoppelt
mit dem Einsatz von SAP-Software als unterstützendem Buchungsprogramm.
Damit ist Stuttgart nach Heidelberg die zweite Uni in Baden-Württemberg,
die die doppelte Buchhaltung eingeführt hat. Kanzlerin Dr. Bettina Buhlmann
freut sich, dass das Projekt so rasch umgesetzt werden konnte und lobt die „hervorragend
motivierte und engagierte Mannschaft“. Rund 30 Mitarbeiter waren, unterstützt
von Fachleuten der Firma IBM, an der ersten Phase der Umstellung beteiligt. „Innerhalb
von einem halben Jahr haben sie die Vorarbeiten für die Systemeinführung
neben dem normalen Tagesgeschäft bewältigt“, berichtet Hans-Jürgen
Link, Leiter des Dezernats Finanzen. Zur Zeit bereite die Umstellung allerdings
noch einige Probleme, so Link. So gibt es Verzögerungen bei der Buchung
von Rechnungen. Link hofft, dass sich die Vorgänge bald einspielen und
die Anfangsschwierigkeiten überwunden werden. Der Nutzen des neuen Systems
wird sich hauptsächlich in der zweiten Phase der Umstellung zeigen.
Im Januar ist sie angelaufen und wird den Service innerhalb der Uni verbessern.
Durch den Aufbau eines Berichtswesens erhalten die Institute beispielsweise
tagesaktuelle Informationen über ihr Budget und haben so eine größere
Planungssicherheit. Zudem bietet das neue Buchhaltungsprogramm den Instituten
verschiedenste Auswertungsmöglichkeiten für ihre Finanzdaten.
Für
Fragen zum neuen System hat das Dezernat Finanzen eine Hotline unter 685-84862
geschaltet.
Einmal pro Woche treffen sich die Dezernenten der Zentralen Verwaltung bei der Kanzlerin, um zu besprechen, was an wichtigen Dingen ansteht. Um den Austausch zwischen Zentraler Verwaltung und den Uni-Instituten zu fördern, tagt die Dezernentenrunde hin und wieder in den Räumlichkeiten eines Instituts. Im Dezember nutzte Professor Thomas Graf die Gelegenheit, der Kanzlerin und den Dezernatsleitern das Institut für Strahlwerkzeuge vorzustellen. Im Februar war Prof. Ulrike Kuhlmann, Leiterin des Instituts für Konstruktion und Entwurf, Gastgeberin der Dezernentenrunde. Einladungen an andere Tagungsorte sind hoch willkommen.
Prof. Berthold Leibinger, Aufsichtsratsvorsitzender der Trumpf Gruppe, ist am 16. Januar für eine weitere Amtsperiode als Vorsitzender des Universitätsrats der Uni Stuttgart bestätigt worden. Zu seinem Stellvertreter wurde Prof. Engelbert Westkämper vom Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb gewählt. „Diese Wahl lässt auch in Zukunft gute Zusammenarbeit erwarten“, kommentierte dies Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel. Die Mitglieder des Universitätsrats waren im vergangenen Jahr für eine dreijährige Amtszeit ab Oktober 2006 neu bestimmt worden. Dem Gremium gehören sechs externe und fünf interne Mitglieder an.

Zum ersten März ist das neue Studentenwohnheim
in der Heilmannstraße bezugsfertig. In dem blutroten Gebäude können
332 Studierende ihr neues Zuhause finden. Das Haus der ehemaligen Zweigniederlassung
der Colonia Versicherung wurde dafür komplett entkernt und umgebaut.
72 Wohngruppen unterschiedlicher Größen, für zwei bis neun
Leute, richtete das Studentenwerk Stuttgart ein. Einige Wohnungen erstrecken
sich über mehrere Ebenen. Sogar ein ehemaliges Schwimmbad wurde zu einer
Wohngruppe umgebaut, in der nun neun Studierende wohnen können.
www.studentenwerk-stuttgart.de
deutsch-französische doktorandenschule startet
Am 13. Februar fand
am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart
die offizielle Eröffnung der deutsch-französischen
Doktorandenschule „Comparing
Democratic Societies in Europe“ (CODESE) statt. Die Doktorandenschule
ist die erste ihrer Art in den Sozialwissenschaften, die in das Förderprogramm
der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken aufgenommen
wurde. Während ihres zweijährigen Promotionsstudiums sollen die
Teilnehmer durch gemeinsame Workshops und Seminare sowie Forschungsaufenthalte
im Partnerland bei ihrer Arbeit angeleitet werden, der Abschluss einer doppelt
betreuten Doktorarbeit ist angestrebt. Jeweils fünf Doktoranden von
deutscher und französischer Seite können pro Jahrgang Erfahrungen
in zwei unterschiedlichen Wissenschaftssystemen sammeln und sich berufliche
Perspektiven in Forschung und Lehre oder in anderen Berufsfeldern erschließen.
kontakt:
Eva Maria Trüdinger, Institut für Sozialwissenschaften,
Tel. 0711/685-83668, e-mail: eva-maria.truedinger@sowi.uni-stuttgart.de +
Der Physiker Markus Lippitz hat im Dezember 2006
die erste Juniorprofessur an der Uni Stuttgart übernommen.
Das Arbeitsgebiet
des 34-Jährigen ist die „Ultraschnelle Nanooptik“. Dieser
Bereich verbindet die optische Beobachtung von Nanoobjekten mit der Kurzzeitspektroskopie,
die optische Phänomene auf der Femtosekundenzeitskala (10-15 Sekunden)
zugänglich macht – eine sehr hohe räumliche Auflösung
wird also mit sehr hoher zeitlicher Auflösung verbunden. Lippitz versetzt
bei seinen Forschungen beispielsweise so genannte Nanokugeln (Durchmesser
50 Nanometer) in Schwingung. Für die Zukunft plant er, diese Kugeln
als Sonde in verschiedene Objekte einzusetzen, um Erkenntnisse über
Aufbau und Struktur der Objekte zu erhalten. Die auf insgesamt sechs Jahre
befristete Juniorprofessur ist im Fachbereich Physik der Uni Stuttgart als
Professur für Experimentalphysik angesiedelt. Lippitzs Arbeitsplatz
ist allerdings am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung (MPI),
hier ist er zudem als Nachwuchsgruppenleiter integriert. So kann er das mit
Lasern, Spektrometer und weiteren optischen Instrumenten ausgestattete Labor
des MPI nutzen. Diese Konstellation bietet ideale Arbeitsbedingungen für
den Nachwuchswissenschaftler. Er schätzt es, in „frühen Jahren
schon so selbstständig arbeiten zu können“.
kontakt:
Prof.
Markus Lippitz, Fachbereich Physik, Tel. 0711/689-1777, e-mail: m.lippitz@physik.uni-stuttgart.de
Beruf und Familie verbinden, das ist für Viele
schon Alltag. Doch was passiert, wenn die Tagesmutter plötzlich krank
ist und eine Sitzung ansteht, die man auf keinen Fall verpassen sollte oder
eine Versuchsreihe läuft, die man nicht einfach beenden kann? Für
solche Fälle gibt es seit Februar eine Lösung. Das Gleichstellungsreferat
der Uni hat bei den „Olgakids“, einer Einrichtung der pme familienservice
GmbH, Kontingente eingekauft für die „Notfall“-Betreuung
von Kindern von Studierenden und Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern.
Bei den „Olgakids“ handelt es sich um eine sehr flexible Kindertagesstätte
mit Öffnungszeiten von 8.00 bis 18.00 Uhr, wobei diese Zeiten in Ausnahmefällen
auch überschritten werden können, so dass eine Betreuung rund um
die Uhr gewährleistet ist. Für ihr organisatorisches und pädagogisches
Konzept erhielt die Einrichtung den „Stuttgarter Innovationspreis für
Kindertagesstätten“. Geeignet ist die Tagesstätte für
Kinder von bis zu zwölf Jahren. Damit Eltern und Kinder die Einrichtung
kennenlernen können, bieten die Olgakids Schnuppertage an. www.uni-stuttgart.de/gleichstellungsbeauftragte/kinder/
kontakt:
Dr. Barbara Unteutsch, Gleichstellungsreferat, Tel. 0711/685-82156,
e-mail: unteutsch@verwaltung.uni-stuttgart.de
Wechselwirkungen neu erschienen
Einen Ausschnitt aus dem
Spektrum ihrer Forschung präsentiert die Universität Stuttgart
in ihrem Jahrbuch „Wechselwirkungen“. Hochaktuell in der gerade
erschienenen Ausgabe 2006 ist der Beitrag „Wasser auf dem Mars“ von
Dr. Julia Lanz vom Institut für Geologie und Paläontologie. Weitere
Arbeiten beschäftigen sich unter anderem mit virtuellen Unternehmen,
mit neuen Ansätzen zur Hausmüllentsorgung und mit historischer
Katastrophenforschung. Der Sportwissenschaftler Prof. Klaus-Peter Brinkhoff
zeigt in seinem Beitrag die sozialen Funktionen des Fußballsports im
Kindes- und Jugendalter auf. Zu beziehen ist das Jahrbuch 2006 über
die Pressestelle: Fax 0711/685-82188 sowie e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Jahr der Geisteswissenschaften
2007 stehen erstmals die
Geisteswissenschaften im Mittelpunkt eines Wissenschaftsjahres, das vom Bundesministerium
für
Bildung und Forschung (BMBF) ausgerufen wird. Nach sieben Jahren, die sich
den Naturwissenschaften widmeten, werden nun die Vielfalt und Bedeutung der
geisteswissenschaftlichen Fächer, Themen und Methoden in die Öffentlichkeit
gerückt. Unter www.abc-der-menschheit.de findet man weitere Informationen
zum Jahr der Geisteswissenschaften und kann eigene Veranstaltungen anmelden.
HoRadS Feldforschung
Ob Nanotechnik, Mikroelektronik oder
Bewusstseinsforschung, beim neuen Wissenschaftsmagazin „Feldforschung“ des HochschulRadios
Stuttgart (HoRadS) kommt zur Sprache, was in den Hochschulen Stuttgarts,
in den Instituten und Laboren erforscht, erfunden und diskutiert wird. Jeden
Montag wird das Magazin von zehn bis elf Uhr live gesendet. Die studentischen
Moderatoren wollen auf spannende und unterhaltsame Weise Forschungsbereiche
vorstellen. Zu empfangen ist HoRadS auf der Frequenz 99,2 MHz und über
das Internet auf www.horads.de. Zusätzlich sind alle Feldforschungssendungen
als Download und als Podcast über die HoRadS-Website verfügbar.
Die Energie aus der Anziehungskraft des Mondes soll
künftig Strom erzeugen.
Das Institut für Strömungsmechanik
und Hydraulische Strömungsmaschinen (IHS) der Uni Stuttgart entwickelt
in Zusammenarbeit mit der koreanischen Firma RENETEC und dem Ingenieurbüro
Schlaich, Bergermann und Partner ein Gezeitenströmungskraftwerk, das
sich von den gängigen Gezeitenkraftwerken unterscheidet. Statt eines
Dammes werden mehrere frei umströmte Unterwasser-Turbinen – ähnlich
einer Windturbine – an einer Brückenkonstruktion eingesetzt, so
dass der Eingriff in die Natur deutlich geringer ist. Das Kraftwerk soll
an der Südspitze Koreas gebaut werden. Zunächst wird ein Prototyp
aus drei Turbinen mit je 600 Kilowatt elektrischer Leistung errichtet. Im
Endausbau sind 600 Maschinen mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt geplant.
Nach Entwurf und Vorplanung wird jetzt mit der detaillierten Durchführung
des Projektes begonnen. Das IHS wird sich an den strömungstechnischen
Problemlösungen sowie an der hydraulischen Auslegung der Turbinen und
des gesamten Parks beteiligen.
kontakt:
Dr. Albert Ruprecht, Institut für
Strömungsmechanik und Hydraulische Strömungsmaschinen, Tel. 0711/685-63256,
e-mail: albert.ruprecht@ihs.uni-stuttgart.de
Im Sommer soll die technische Sanierung des K II beginnen. Erneuert werden die Elektro- und EDV-Installationen, die Heizung und die sanitären Anlagen. Auch eine verbesserte Lüftung in den Hörsälen und neue Aufzüge stehen auf dem Programm. Da die rund zwei Jahre dauernde Sanierung im laufenden Betrieb nicht möglich ist, müssen die in der Keplerstraße 17 ansässigen Institute für diese Zeit das Gebäude komplett räumen. Zur Zeit werden verschiedene Übergangsquartiere gesucht und geprüft. Besonders beachtet werden muss dabei, dass die Statik des Gebäudes die Unterbringung der Institutsbibliotheken zulässt. Zum Wintersemester 2009 können die Institute das K II wieder beziehen.
Am 15. Dezember 2006 haben die NASA und das
DLR ihr Abkommen zur fliegenden Sternwarte SOFIA (Stratosphären Observatorium
Für Infrarot-Astronomie) um weitere zehn Jahre verlängert. Das
mit einem Hightech-Teleskop ausgestattete fliegende Observatorium SOFIA soll
in einer Flughöhe von etwa 14.000 Metern Infrarotastronomie betreiben.
Die ersten Testflüge befinden sich in Vorbereitung, erste Flüge
mit wissenschaftlichen Beobachtungen sind für das Jahr 2008 vorgesehen.
An dem Projekt sind mehrere Uni-Institute, Firmen und der Flughafen Stuttgart
beteiligt. Ende 1996 hatten sich die amerikanische National Aeronautics and
Space Administration (NASA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt
(DLR) darauf verständigt, SOFIA gemeinsam zu entwickeln und zu betreiben.
Das erste beiderseitige Abkommen wäre Ende 2006 ausgelaufen.
www.dsi.uni-stuttgart.de
kontakt:
Prof. Hans-Peter Röser, Institut für Raumfahrtsysteme,
Tel. 0711/685-62375, e-mail: hans-peter.roeser@irs.uni-stuttgart.de
Die Universität Stuttgart lädt gemeinsam mit der Volkshochschule
Stuttgart und der Stuttgart Zeitung zur Vortragsreihe „Fragen an die
Wissenschaft“:
Dienstag, den 24. April, 19.00 Uhr
Prof. Hartmut Seyfried,
Institut für Geologie und Paläontologie
Leben - ein Kunstwerk der
Natur?
Ein Planet organisiert sich selbst
Dienstag, den 22. Mai, 19.00 Uhr
Prof. Karl-Heinz Wehking, Institut für Fördertechnik und Logistik
Am seidenen Faden?
Von Kletterern, Seilbahnen und Hängebrücken
Ort: Volkshochschule Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, Eintritt 6,50
Euro
Telefonanlage für Dubai
In Dubai soll der internationale
Flughafen in einem gewaltigen Erweiterungsprojekt auf eine Kapazität
von 70 Millionen Passagieren pro Jahr ausgebaut werden. Der Airport gehört
damit zu den am schnellsten wachsenden der Welt. Geplant ist dort auch eine
neue IP (Internet Protokoll) –Telefonanlage. Zur Vorinformation war
im Januar eine sechsköpfige Delegation des Government of Dubai, Department
of Civil Aviation, begleitet durch Alcatelmitarbeiter, zu Gast an der Uni
Stuttgart und hat sich bei der Projektleitung der Telefonumstellung über
die hiesige Anlage informiert. Das in Dubai geplante IP-Telefonieprojekt
umfasst 16.000 IP-Telefone und zusätzlich die Integration der Flughafensysteme,
wie zum Beispiel Gepäckbehandlung und Fluginformationssysteme. Projektleiter
Walter Wehinger dazu: „Obwohl das Wetter an dem Besuchstag lausig war,
zumal für arabische Verhältnisse, hat sich die Delegation überschwänglich
bedankt für den Erfahrungsaustausch und eine Einladung nach Dubai zur
Inbetriebnahme ausgesprochen...“
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ISSN 1611-0471 (Internet)
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Letzte Änderung 26.02.2007 (ws)