Im Rahmen eines Festakts am 12. Oktober wurde Prof. Dieter Fritsch verabschiedet
und das Amt an seinen Nachfolger Prof. Wolfram Ressel übergeben. Wissenschaftsminister
Prof. Peter Frankenberg erinnerte unter anderem an die Höhepunkte in
Fritschs Amtszeit, darunter die Einrichtung des Internationalen Zentrums,
die Eröffnung der German University in Cairo und die Einweihung des
Neubaus für das Höchstleistungsrechenzentrum, und bedankte sich
für die immer kooperative Zusammenarbeit. Auch Stuttgarts Oberbürgermeister
Dr. Wolfgang Schuster lobte Fritschs „offenen, kommunikativen Stil“,
und der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Prof. Gerhard von Graevenitz
hob die „zupackende Art“ hervor, mit der Fritsch sich als damaliger
Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz für die Autonomie der Unis
eingesetzt habe. Der Universitätsratsvorsitzende Prof. Berthold Leibinger
erklärte, dass er auf weitere gute Zusammenarbeit von Universitätsrat
und Senat hofft. Dem neuen Rektor Prof. Wolfram Ressel wünschten die
Festredner viel Erfolg für seine Amtszeit. An die Rektorwahl erinnernd,
die Ressel mit eindeutiger Mehrheit gewonnen hatte, sagte Frankenberg:„Die
ganze Uni steht hinter Ihnen.“
Was hat Sie als erfolgreicher Forscher dazu bewogen,
sich für das Amt als Rektor zu bewerben? Zwei Dinge: Als Dekan habe
ich die Leitung der Fakultät spannend empfunden, obwohl die Zeit von
Sparmaßnahmen geprägt war. Mit der Bildung der zehn Fakultäten
wurden neue Strukturen geschaffen, es gab viele Neuberufungen. Der zweite
Punkt, das will ich nicht verhehlen, war, dass die breite Mehrheit der Dekane
meine Kandidatur unterstützte. Auch die Zustimmung meiner Familie war
mir wichtig. Allerdings – trotz Rektoramt möchte ich die Verbindung
zu meinen Forschungsarbeiten nicht abreißen lassen. Montage sind für
mich Institutstage. Was liegt Ihnen für Ihre Amtszeit besonders am Herzen?
Dies ist eine spannende Zeit, in der man viel bewegen und mit Inhalten füllen
kann. Wir müssen mehr Wettbewerb versuchen, um erfolgreich zu sein.
An der Uni muss das Leistungsprinzip umgesetzt werden. Wir müssen fragen,
wo sind wir als Universität Stuttgart an der Spitze – national
und international und entsprechend unser Forschungsprofil schärfen.
Auch neue Strukturen müssen geschaffen werden. Statt vertikaler Strukturen
sind heute auch horizontale, vernetzte Strukturen über Fakultätsgrenzen
hinweg wichtig. Eine Herausforderung ist auch die Umstellung auf Bachelor
und Master. Ich begreife das auch als Chance. Wenn die Studiengänge
reformiert werden, kann man sie neu ausgestalten. Vor dem Hintergrund der
Globalisierung ist ganz wichtig, dass sich die Universität international
ausrichtet. Wer „on top“ sein möchte, braucht internationale
Partnerschaften, und Austauschstudenten und zwar in beide Richtungen. Sie
stehen dafür, dass die Universität Stuttgart Volluniversität
bleibt? Ja. Die Kernbereiche unserer Uni sind die Ingenieur- und Naturwissenschaften.
Hier sollten Forschung und Lehre stärker zusammenarbeiten; und es sollte
fakultätsübergreifend gearbeitet werden wie beispielsweise in der
Simulationstechnologie. Strukturpolitische Entscheidungen sollten im Bereich
der Sozial- und Geisteswissenschaften nur in Zusammenarbeit mit den Nachbaruniversitäten
Hohenheim und Tübingen durchgeführt werden. Zudem sollten sie stärker
mit den Ingenieurwissenschaften vernetzt werden. Prof. Wolfram Ressel (Jahrgang
1960) studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Universität München.
Seit 1998 ist er Professor und Ordinarius am Lehrstuhl für Straßenplanung
und Straßenbau sowie Leiter des Instituts für Straßen- und
Verkehrswesen der Uni Stuttgart. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Gemeinsam mit Prof. Wolfram Ressel starteten die drei Prorektoren
ihre Amtszeit am 1. Oktober. Der Senat wählte sie Ende Juli mit überwältigender
Mehrheit.
Prorektor für Forschung und Technologie ist Prof. Wolfgang Osten. Er wurde 1952 in Thüringen geboren, studierte Physik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und war anschließend an der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin tätig. Nach der Habilitation übernahm er 1991 am Bremer Institut für Angewandte Strahltechnik (BIAS) die Abteilung Optische 3D-Sensorik. Seit September 2002 ist Prof. Osten Direktor des Instituts für Technische Optik der Universität Stuttgart. Seine Arbeitsfelder reichen von der optischen Messtechnik über digitale Bildverarbeitung und optische Sensorik für Produktionsautomatisierung bis zur Mikro- und Nanomesstechnik. Wichtig ist ihm, dass alle gemeinsam das Forschungsprofil der Universität schärfen und die Exzellenz erarbeiten.
Prorektor für Lehre ist
Prof. Wolfgang Schlicht. 1952 in Hessen geboren, studierte Schlicht Sport-
und Politikwissenschaft an der Universität Gießen. Nach einer
Tätigkeit als Leichtathletiktrainer des TV Wattenscheid arbeitete er
ab 1980 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Bochum
und Kiel. Nach seiner Habilitation übernahm er eine Professur am Institut
für Sportwissenschaft der Universität Tübingen. Seit 2001
ist er Direktor des Instituts für Sportwissenschaft der Universität
Stuttgart. Prof. Schlicht ist stellvertretendes Mitglied des Senatsausschusses
Struktur und Mitglied der Graduiertenförderkommission der Fakultät
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Das Lehr- und Forschungsprofil der
Uni versteht er als Einheit. Auf seiner Agenda steht die Umstellung der Studiengänge
in die konsekutive Struktur, bei der er Synergieeffekte zwischen den Fächern
nutzen möchte, um einen universitären Master zu profilieren. Wichtig
ist ihm, die Zulassung der Studierenden noch effizienter zu gestalten. Die
Weiterbildung sieht er als ein wesentliches Element des universitären
Angebots und auch das Studium Generale möchte er ausbauen, um damit
unter anderem die Uni weiter für die Stadt und ihre Bewohner zu öffnen.

Prof. Bernhard Weigand ist Prorektor für Struktur. Er wurde 1962 in Hessen geboren, studierte allgemeinen Maschinenbau an der Technischen Hochschule Darmstadt und war dort ab 1987 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Nach der Promotion 1992 ging er zu ABB Kraftwerke in die Schweiz. Ab 1997 war Weigand dort für die aerodynamische und die Kühlungsauslegung neuer Turbinenschaufeln verantwortlich und habilitierte im selben Jahr parallel zu seiner Industrietätigkeit an der TH Darmstadt. Seit April 1999 ist er Professor und Direktor des Instituts für Thermodynamik der Luft- und Raumfahrt der Universität Stuttgart. Prof. Weigand war zwei Jahre Prodekan und ist seit 2002 Dekan der Fakultät Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie der Universität Stuttgart sowie Mitglied des Senatsausschusses Struktur der Universität. Wichtige Themengebiete für ihn als Prorektor sind die Struktur- und Entwicklungspläne der Uni und die leistungsbezogene Mittelvergabe.
Neue externe Mitglieder des Universitätsrates sind Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und Prof. Olaf Kübler, der langjährige Präsident der ETH Zürich. Wie bisher gehören dem Gremium Dr. Siegfried Dais (Robert Bosch GmbH), Prof. Berthold Leibinger (Aufsichtsratsvorsitzender der Trumpf GmbH + Co) und Dr. Thomas Weber (DaimlerChrysler AG) als externe Mitglieder an. Auch Birgit Ufermann vom Deutschen Hochschulverband in Bonn gehört dem Universitätsrat weiterhin an. Bei den internen Mitgliedern wirken aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren der Mathematiker Jörg Brüdern, der Architekt und Stadtplaner Franz Pesch und der Maschinenbauingenieur Engelbert Westkämper in diesem Gremium mit. Der Chemiker Dr. Dieter Leicht aus dem wissenschaftlichen Dienst gehört wie bisher dem Universitätsrat an. Neu aus der Gruppe der Studierenden ist Franz Bozsak. Diese von der Findungskommission vorgeschlagene Zusammensetzung des Universitätsrates hatte der Senat Ende Juli bestätigt.
„Avete Academici“ (seid willkommen, Akademiker)
hieß es auch zum Beginn dieses Wintersemesters zur Begrüßung
der neu eingeschriebenen Studentinnen und Studenten im Kultur- und Kongresszentrum
Liederhalle. Seit 1999 lädt die Universität Stuttgart ihre Newcomer
zum Start in die neue Lebensphase zu einem „Rundumprogramm“,
das in unterhaltsamer Form Informationen über die Universität, über
das Studium, über die Stadt Stuttgart und über studienbegleitende
Aktivitäten bietet. Und nicht nur die neuen Studenten, auch zahlreiche
Familienangehörige und Freunde machen von diesem Angebot gerne Gebrauch.
Die Universität Stuttgart hat beschlossen, die Zahl ihrer Ausbildungsplätze in den nächsten Jahren um 20 auf insgesamt 108 zu erhöhen und weitere Berufszweige in das Ausbildungsangebot aufzunehmen. Das Land hat die dafür notwendige Finanzierung von jährlich 187.000 Euro für zusätzliche 17 Lehrstellen zugesagt. Die Universität wendet für drei weitere Lehrstellen sowie eine eventuelle sechsmonatige Weiterbeschäftigung der dann insgesamt 20 Auszubildenden in den Jahren 2007 bis 2014 über eine halbe Million Euro auf. Die forschungsnah arbeitenden Werkstätten und Labore der Uni bieten ein hervorragendes Umfeld für eine qualifizierte Ausbildung zu verschiedenen Berufen, wie beispielsweise Industriemechaniker, Biologielaboranten, Buchbinder oder Elektroniker. www.uni-stuttgart.de/ausbildung
exzellenzinitiative – wie geht es weiter?
Die mit großer Spannung erwartete Entscheidung zur Exzellenzinitiative löste an der Universität Stuttgart Enttäuschung aus. Beide Projekte der Uni, die es in die höhere Auswahlstufe geschafft hatten, das Exzellenzcluster Simulation Technology und die Graduate School for Advanced Manufacturing Engineering, wurden nicht von der gemeinsamen Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrats für eine Förderung ausgewählt. Uni-Rektor Wolfram Ressel kündigte deshalb an: „Jetzt müssen wir Fehler analysieren und überlegen, was wir verbessern können. Wir haben das Potential und müssen dies auch nach außen tragen.“ Bei der zweiten Ausschreibungsrunde der Exzellenzinitiative, für die im September die Antragsskizzen abgegeben worden sind, tritt Stuttgart mit je drei Anträgen für Exzellenzcluster und Graduiertenschulen und einem für ein Zukunftskonzept an. Im Januar 2007 wird dann entschieden, welche Universitäten ausgearbeitete Anträge vorlegen dürfen. www.uni-stuttgart.de/aktuelles/presse/2006/96.html
Ohne Informationstechnologie (IT) geht heute fast gar nichts mehr. In nahezu allen Gesellschaftsbereichen ist IT unentbehrlich und hat längst den Status einer kritischen Infrastruktur erreicht. Eine Störung oder die Nichtverfügbarkeit von Daten kann ganze Bereiche lahm legen – mit kaum zu beziffernden Folgen. Um die Sicherheit im IT-Bereich ging es bei einer internationalen Konferenz im Oktober an der Universität Stuttgart. Dass diese Konferenz hier stattfand, ist auf die Arbeit der Stabsstelle DV-Sicherheit der Uni (RUS-CERT) zurückzuführen, die für die Rechner- und Netzsicherheit an der Universität Stuttgart sorgt. Das RUS-CERT ist in den Bereichen der IT-Sicherheit, insbesondere der Vorfallsbearbeitung und der Frühwarnung, führend in der deutschen und europäischen Hochschullandschaft. kontakt Oliver Goebel, Stabsstelle DV-Sicherheit, Tel. 0711/685-83678, e-mail: goebel@cert.uni-stuttgart.de, http://cert.uni.stuttgart.de
Das Land fördert im Rahmen der Ausschreibung „Master-Online“ an der Universität Stuttgart die Einführung der zwei neuen berufsbegleitenden Studiengänge Bauphysik und Logistikmanagement. Mit dem Förderprogramm in Höhe von 780.000 Euro für Bauphysik und 684.000 Euro für Logistikmanagement will das Land Anreize schaffen, wissenschaftliche Weiterbildung und internetgestützte Lehre weiter auszubauen. Studienbeginn wird im Wintersemester 2007/08 sein. Beide Studiengänge werden orts- und zeitunabhängig studierbar sein und auf Techniken des Internet aufbauen. Das Verhältnis von Online-Studium zur Präsenz liegt bei etwa 80 zu 20. Jedem Modul wird eine ein- bis zweitägige Präsenzphase vorangestellt, gefolgt von Selbstlernphasen mit Betreuung. Zudem findet in regelmäßigen Abständen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmensvertretern, Studierenden und Lehrenden statt. kontakt Prof. Schew-Ram Mehra, Lehrstuhl für Bauphysik, Tel. 0711/685-66232, e-mail: mehra@lbp.uni-stuttgart.de Sandra Häussler M.A., Institut für Fördertechnik und Logistik, Tel. 0711/685-83768, e-mail: haeussler@ift.uni-stuttgart.de

Die beiden Tiefenhörsäle 17.01 und 17.02 zeigten erhebliche Mängel in der Abdichtung, so dass eine Außensanierung notwendig wurde. Dazu wird derzeit der gesamte Aufbau über den Hörsälen abgetragen. Das Uni-Bauamt nahm die Baumaßnahme zum Anlass, die an den Stadtgarten und die Kriegsbergstraße angrenzenden Außenanlagen zwischen den Uni-Gebäuden in der Keplerstraße neu und urbaner zu gestalten und damit deutlich aufzuwerten. Neben einem Bewegungsbereich (sowohl ebenerdig als auch mit Treppen) wird ein Bereich mit Sitzstufen zum Verweilen einladen. Geplant ist auch ein neues Beleuchtungskonzept. Die Fertigstellung der neuen Anlagen ist für März 2007 vorgesehen.
Web-Auftritt positiv bewertet Psychologen der Universität Mainz verglichen die Webseiten von 21 deutschen Universitäten. Der Internet-Auftritt der Universität Stuttgart www.uni-stuttgart.de erhielt dabei das Prädikat „Hervorragend“ und belegte den 6. Platz. Die mit „Exzellent“ bewerteten Seiten der Universität Jena führen die Liste der geprüften Unis an. Die Autoren der Studie unter dem Titel „Die Benutzerfreundlichkeit der Homepages deutscher Universitäten: Ein Internet Usability Vergleich“ lobten am Auftritt der Uni Stuttgart vor allem die übersichtliche Anordnung und die gute Zielgruppenorientierung. www.psych.uni-mainz.de/abteil/aep/download/forschung/ Duma_Hecht_2006.pdf Neu im Internet Das Forschungsportal im Internet wurde erweitert. Neben allgemeinen Informationen zum Serviceangebot der Abteilung Forschung, Technologietransfer und EU-Referat der Uni-Verwaltung sowie weiterführenden Informationen zur Forschungsförderung bietet die Seite eine Übersicht über laufende Ausschreibungen und Preise. www.uni-stuttgart.de/forschung/ Die Koordinierungsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung hat eine neue Internetrubrik. Sie heißt „Nachgefragt“ und stellt unter dem link „KWW Training“ in Interviews mit Seminarteilnehmern ausgewählte Veranstaltungen vor. www.uni-stuttgart.de/kww Die Stellenangebote im Internet stehen jetzt unter Aktuelles und zusätzlich unter dem „Direkt zu“-Button und sind damit für Interessenten leichter zu finden. Zudem wurden die Kategorien der Stellenangebote erweitert und ein Ablaufdatum eingeführt, um die Aktualität zu erhöhen. Institute und Einrichtungen können wählen, ob sie die Offerten selbst ins Netz stellen oder das Dezernat Finanzen, Zentrale Beschaffungsstelle, damit beauftragen möchten. www.uni-stuttgart.de/jobs/ stellenanzeigen.zbs@verwaltung.uni-stuttgart.de
Ein 700-Tonnen-Kran hob im September zwei neue Gasturbinen über
das geöffnete Dach des Heizkraftwerks Pfaffenwald der Universität
Stuttgart und brachte sie in Position. Nicht nur die schwebenden Gasturbinen
waren spektakulär, auch der Transport verlangte besondere Maßnahmen.
Für die in den USA hergestellten und in der Schweiz zusammenmontierten
Turbinen musste für den Schwertransport über die Alpen der Gotthard-Tunnel
zeitweilig gesperrt werden. Die elektrische Leistung der neuen Turbinen,
die auch den stark verschärften Emissionsgrenzwerten entsprechen, liegt
bei 5,5 Megawatt. Bereits seit 1959 betreibt die Universität Stuttgart
auf dem Campus Vaihingen ein eigenes Heizkraftwerk. Die Institute und Forschungseinrichtungen
auf dem Vaihinger Campus, die Studentenwohnheime mit ihren rund 3.000 Wohnungen
und auch die benachbarten Institute der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft
und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt werden fast durchweg
mit Strom vom Uni-Heizkraftwerk versorgt, ständig mit Wärme. „Der
Gesamtstromverbrauch im Versorgungsgebiet entspricht mit jährlich 90.000
Megawattstunden dem einer Kleinstadt“, sagt Jörg Kallweit, Betriebsleiter
des Heizkraftwerks. www.uni-stuttgart.de/hkw
Unter dem Motto „When did you design your last
space station“ lud das Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) im
Juli zum interdisziplinären Workshop SSDW (Internationaler Space Station
Design Workshop). Die 27 Teilnehmer, Studierende verschiedener Fachrichtungen
aus neun Nationen, hatten die Aufgabe, einen Vorentwurf für ein bemanntes
Raumfahrtprojekt innerhalb von einer Woche zu entwickeln. Aufgeteilt in die
zwei Teams „Blue“ und „Green“ arbeiteten sie mit
Hilfe der am IRS entwickelten Methoden und Werkzeuge daran, ihr Konzept voranzutreiben
und einem virtuellen Kunden zu präsentieren. Das „Geospace Exploration
Vehicle“ (GEV) sollte die Möglichkeit der Wartung von Satelliten
bieten und zukünftige amerikanische Mondmissionen unterstützen
können. Team Blue gewann den Wettbewerb knapp mit dem Entwurf eines
Fahrzeugs, das atmosphärische Abbremskräfte zur Einsparung von
Treibstoff nutzen könnte. www.irs.uni-stuttgart.de/SSDW
Die „Formel 1 der Rechnertechnik“ war im Oktober Thema des Vortrags von Prof. Michael Resch, dem Leiter des Höchstleistungsrechenzentrums der Uni Stuttgart im Rahmen der Reihe „Fragen an die Wissenschaft“. Unter dem Titel „Einstürzende Neubauten“ wird Dr. Christian Große, Institut für Werkstoffe im Bauwesen, den zweiten Vortrag in dieser Reihe, am Dienstag, den 28. November halten. Er wird von Bauwerksmanagement und neuen Prüf- und Überwachungsmethoden berichten und diskutieren, wie die Betriebssicherheit von Bauwerken dauerhaft gewährleistet werden kann, um Katastrophen wie in Bad Reichenhall zu verhindern. Die Reihe wird von der Uni Stuttgart in Kooperation mit der Volkshochschule Stuttgart und der Stuttgarter Zeitung veranstaltet.
In der universität Sonntagsmatinee Ort: Stadtmitte, Keplerstr. 17, Hörsaal 17.02; Beginn: 11.00 Uhr c.t. Sonntag, 3. Dezember 2006 Prof. Dr. Hans-Peter Röser Institut für Raumfahrtsysteme „Stuttgarter Kleinsatelliten auf dem Weg zum Mond“ Sonntag, 14. Januar 2007 Prof. Dr. Siegfried F. Franke Institut für Volkswirtschaftslehre und Recht „Ratlose Regierungen?! – Sozial- und Wirtschaftspolitik unter dem Druck der Weltmärkte“ Sonntag, 4. Februar 2007 Dr. Ludger Eltrop Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung „Erneuerbare Energien – kostengünstig und sicher!“
Physiker als Magier
Prof. Gert Denninger vom 2. Physikalischen Institut
macht Karriere als Zauberer. In der Zeitschrift Magie, herausgegeben vom
Magischen Zirkel von Deutschland e.V., wird seine Physikshow „Mag\net/ische
Momente“, die er im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft präsentierte,
sehr gelobt. Die unterhaltsame Show sei ein gelungener Mix aus physikalischen
Experimenten und zauberischen Einlagen. Prof. Denninger begeisterte mit seiner
Show um Illusionen, Visionen und physikalischer Wirklichkeit das Publikum. „Eine
gute Werbung für die Zauberkunst und eine überaus interessante
Form, Magie einmal anders zu präsentieren“, befand die Zeitschrift
der Magier.
Herausgegeben im Auftrag des Rektorats der Universität Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler, Christa Feifel
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Keplerstr. 7, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/685-82176, Fax 0711/685-82188
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ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)
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Letzte Änderung 09.11.2006 (ws)