news 03/2006 Juli

lange nacht der wissenschaft 2006

Nacht der Wissenschaft

fußball und die wm im fokus der wissenschaft

Aus aktuellem Anlass lud die Universität Stuttgart unter dem Motto „Fußball und die WM im Fokus der Wissenschaft“ am Freitag, den 7. Juli zur Langen Nacht der Wissenschaft. Insgesamt beteiligten sich fast 100 Institute und Einrichtungen der Uni. Von 16.00 bis 2.00 Uhr nachts erlebten die Gäste Wissenschaft und Forschung zum Anfassen. Schülerinnen und Schüler informierten sich schon am Nachmittag über Studienfächer und schnupperten in Fachgebiete hinein. Absolventen ließen Kontakte zu ihrer früheren Ausbildungsstätte wiederaufleben. Kulinarische Genüsse und auch das Feiern kamen nicht zu kurz. Um 20.00 Uhr startete die Science-Party und das Feuerwerk der Chemiker sorgte für einen nächtlichen Höhepunkt. Die Veranstaltung, die am Vorabend des kleinen Finales der Fußball-WM in Stuttgart stattfand, ist übrigens die erste Lange Nacht der Wissenschaft, die die Uni Stuttgart in Eigenregie durchführte.

modelturmBesucher betrachten einen Modellturm der Architekten.

nacht der WissenschaftEine Simulation der Informatiker zeigt, wie sich Methan und Ethan zueinander verhalten.

globus schwebendbegeisterung der Zuschauer elektrosatik-da stehen die Haare zu BergenDie Physiker bringen einen Globus zum Schweben und Zuschauer staunen über die Experimente, die Dr. Wolf Wölfel in seiner Physik-Show präsentiert.

VfB Praesident StaudtAuf Einladung des Instituts für Sportwissenschaft sprach Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart, darüber, welche Chancen und Risiken die WM für die Fußballvereine bietet.

Alles dreht sich um Fußball –

fussball spielenanalysieren die Zusammensetzung des FussballDie Weltmeister der diesjährigen Robo-Cup-WM aus Osnabrück spielen gegen den Vizeweltmeister, die CoPS (Cooperative Soccer Playing Robots Stuttgart) vom Institut für Parallele und Verteilte Systeme IPVS der Uni Stuttgart .In der Chemie wird die Zusammensetzung des Fußballes analysiert, elfmeterschützen angefertingtautomatisierten Fussballbeim Konstruktionswettbewerb des Instituts für Konstruktion und Fertigung in der Feinwerktechnik haben die Teilnehmer einen Elfmeterschützen gefertigt (links) und das Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik lud zum „Automatisierten Fußball“ (unten).

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notenverbuchung bald online

Im April stellte das Prüfungsamt den Organisatoren von Prüfungen an der Uni ein System für die online-Notenverbuchung vor, mit dem die Prüfer über eine Web-Applikation die Listen der Prüfungsteilnehmer abrufen und die Noten dem Prüfungsamt online übermitteln können. Das System fand breite Zustimmung bei den Beteiligten; einige Verbesserungswünsche werden in die Entwicklung der endgültigen Version mit einfließen. Auch der anschließende Testlauf des Systems mit einigen Instituten der Informatik war erfolgreich. Deshalb ist nun vorgesehen, die online-Prüferfunktion für alle im Zentralen Prüfungsamt verwalteten Studiengänge im Herbst 2006 einzuführen. Mit dem PIN/TAN-Verfahren, ähnlich wie beim Online-Banking, erhalten die Prüferinnen und Prüfer dann die Berechtigung zur Notenerfassung und -übermittlung. Sobald das neue System für die Prüfer funktioniert, laufen die Arbeiten zur Einführung der online-Anmeldung und -Notenabfrage für Studierende an.

kontakt

Walter Nohlen Tel. 0711/685-82230

walter.nohlen@verwaltung.uni-stuttgart.de

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neue stiftungsprofessur

Am Institut für Mechanische Verfahrenstechnik wird eine neue Stiftungsprofessur für mechanische Trennprozesse eingerichtet. Die von der Firma Mann und Hummel GmbH aus Ludwigsburg für die Dauer von zehn Jahren mit einem Gesamtvolumen von deutlich über einer Million Euro geförderte Professur soll in die Studiengänge Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und den Master-Studiengang WASTE eingebunden werden. Die Reinigung von gasförmigen und flüssigen Strömen vor allem im Automobilbereich ist aktuell von wachsender Bedeutung. Gerade auf diesem Gebiet soll durch die neu eingerichtete Professur, für die zur Zeit das Berufungsverfahren läuft, die Forschung ausgebaut werden.

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neu: gebäudeenergetik-institut

Rund zehn Jahre nach der Einrichtung des Stiftungslehrstuhls für Heiz- und Raumlufttechnik am Institut für Kernenergetik und Energiesysteme der Universität Stuttgart geht aus diesem Lehrstuhl das eigenständige Institut für Gebäudeenergetik hervor. Seit April ist der Lehrstuhlinhaber Professor Michael Schmidt Leiter des Instituts. Das neue Institut soll auf die schon bestehenden Forschungsarbeiten aufbauen, wie zum Beispiel die Verbesserung des thermisch-energetischen Standards der Anlagentechnik als Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und der Emissionen. Denn in Deutschland entfällt auf den Betrieb von Gebäuden ein Anteil von rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und ein ähnlich hoher Anteil an den energiewandlungsbedingten Emissionen. Am 28. September soll die Institutsgründung mit einem Festakt gefeiert werden.

www.lhr.ike.uni-stuttgart.de/index.html

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digitales kulturgut

Ob in Bibliotheken, Archiven, Museen oder in der Wirtschaft, die Suche nach geeigneten Technologien für die langfristige Aufbewahrung digitaler Daten gewinnt an Bedeutung. Zu den zukunftsweisenden Ansätzen auf diesem Forschungsfeld gehören laserbasierte Belichtungstechnologien. Technik und Anwendungsmöglichkeiten eines Laserbelichters, mit dem sich digitales Kulturgut sichern lässt, standen im Mittelpunkt eines Kolloquiums, das Ende Juni an der Universität Stuttgart unter dem Titel „Eine ARCHE zur Rettung digitalen Kulturguts“ stattfand. Entwickelt wurden die Technologien im Rahmen des Projekts ARCHE unter Beteiligung des Fraunhofer Instituts für Physikalische Messtechnik, der Universitätsbibliothek Stuttgart und des Landesarchivs Baden-Württemberg.

www.ub.uni-stuttgart.de/arche

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außensanierung am k II

Ende September ist die Außensanierung der Hörsäle 17.01 und 17.02 des Kollegiengebäudes II geplant, die Abdeckung wird bis zum Rohbau abgetragen, ein neuer Belag soll für Dichtigkeit sorgen. Da mit Lärm zu rechnen ist, finden während der Bauphasen keine Vorlesungen und Prüfungen in den Hörsälen statt. Bis Ende des Jahres soll die Sanierung abgeschlossen sein.

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neue wege bei finanzen

Drei Fragen an Hans-Jürgen Link, der im Mai die Leitung des Dezernats für Finanzen an der Uni Stuttgart übernommen hat.
Das kaufmännische Rechnungswesen wird an der Universität Stuttgart eingeführt - zunächst in der Zentralen Verwaltung, später bei den weiteren Einrichtungen. Wie wurde denn bisher gebucht?
Die in der öffentlichen Verwaltung bisher übliche Form der Buchhaltung nennt sich Kameralistik. Verbucht werden dabei nur die tatsächlichen Geldflüsse. Wird ein Beamer gekauft, wird dafür im Jahr des Kaufs die Bezahlung der Rechnung gebucht. Das war’s. Zweck der Kameralistik ist einzig und allein, die rechtmäßige Verwendung der Mittel zu dokumentieren.
Weshalb wird das neue System eingeführt?
Eine ökonomische Betrachtungsweise setzt sich in der Öffentlichkeit durch: Die Bürger erwarten für ihre Steuern einen Gegenwert, der nicht nur rechtmäßig, sondern auch effizient erbracht werden soll. In der Wirtschaft gibt es dafür schon lange das kaufmännische Rechnungswesen. Dabei fallen zwei Buchungen an, nicht nur über den Abfluss des Kaufpreises vom Geldkonto, sondern auch darüber, dass ein Vermögenszuwachs entstanden ist. Zurück zum Beispiel: Herr LinkErst im Laufe der Jahre verliert der Beamer seinen Wert, er wird abgeschrieben. So lässt sich ein Überblick über die Vermögenssituation gewinnen und am Ende eines Geschäftsjahres periodengerecht ablesen, ob ein Gewinn oder ein Verlust erwirtschaftet worden ist.
Wann beginnt die Umstellung in der Zentralen Verwaltung?
Die Projektarbeit startet Mitte Juli. Unterstützt wird die Umstellung durch die Software der SAP AG.
Hans-Jürgen Link (47) begann nach dem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl seine berufliche Laufbahn im Kreiskrankenhaus Freudenstadt im Personalbereich, nach Tätigkeiten an anderen Krankenhäusern, unter anderem auch als Prüfer bei der Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg, war er zuletzt Betriebsleiter der Enzkreis-Kliniken gGmbH mit insgesamt 830 Beschäftigten.

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rauchfreie uni

Ab sofort gilt an der Uni Stuttgart: Alle Gebäude und Räume sind rauchfrei. Nichtraucherschutzkonzepte für sämtliche Universitätsgebäude wurden erstellt, für die Raucher wurden eigens gekennzeichnete Raucherzonen im Freien eingerichtet. Auch das Studentenwerk wird mitziehen und in allen Cafeterien spätestens zu Beginn des Wintersemesters 2006/2007, in einzelnen Bereichen auch schon früher, ein generelles Rauchverbot erlassen. Raucherräume in den Gebäuden sollen die Ausnahme bleiben. Wer einen Sozialraum für Raucher im Gebäude einrichten möchte, sollte sich an die Projektleitung Nichtraucherschutz  wenden. Flure, Eingangsfoyers, Treppenhäuser, Fluchtwege und Fluchtbalkone kommen als Raucherzonen nicht in Frage.

kontakt

Projektleitung Nichtraucherschutz, Andrea Laber Tel. 07711/685-63026,

andrea.laber@verwaltung.uni-stuttgart.de

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studierende punkten im sport

Hannes Genze, Maschinenbau-Student an der Uni Stuttgart, siegte bei den Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften (IDHM) am 25. Juni im Mountainbike Marathon der Herren. Der amtierende Europameister und Titelverteidiger fuhr die 120 Kilometer lange Strecke in vier Stunden und 30 Minuten – 18 Minuten schneller als der Zweitplatzierte aus Darmstadt – und wurde bei der Zieleinfahrt von den Zuschauern begeistert gefeiert. Auch die Handballer der Uni Stuttgart waren erfolgreich, sie erreichten bei den IDHM den vierten Platz. Schon Ende Mai bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften punkteten die Uni-Sportler. Beim Geräteturnen errang die Mannschaft der Stuttgarter Uni in der Sechskampf-Kür den Meistertitel.

www.hochschulsport.uni-stuttgart.de, www.adh.de

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treffpunkt uni-wg

Im K II entsteht ein neuer Treffpunkt für Studierende. Aus einer eigens entworfenen Konstruktion aus mit Holzplatten bedeckten Getränkekisten bauen zur Zeit Studierende im K II den Treffpunkt Uni-WG. Vorgänger war die Uni-WG, die die Studierenden im Zuge der Studentenproteste gegen die Studiengebühren im letzten Jahr eingerichtet hatten. Nachdem diese abgebaut werden musste, stimmte das Rektorat dem Wunsch der Studierenden zu, dass dort unter bestimmten Auflagen ein neuer Treffpunkt entstehen könnte. Dafür wurde ein kleiner Entwurfwettbewerb unter den Studierenden veranstaltet, bei dem Till Mache, Student der Kunstakademie, mit seinem Entwurf am meisten überzeugen konnte. Fragen zum Brandschutz müssen noch geklärt werden, danach wollen die Studierenden zur Einweihungsparty einladen. Ein dreimonatiger Probebetrieb soll dann zeigen, wie sich der Treffpunkt bewährt.

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pipe band erfolgreich

Sogar in der Pipe-Band-Szene der USA ist die Stuttgart University Pipe Band bekannt. Deshalb ist es keine Seltenheit, dass Angehörige der US-Armee, wenn sie in Deutschland stationiert sind, Kontakt zur Band aufnehmen und mitspielen. Ein Captain der Air Force kommt sogar regelmäßig aus Rothenburg ob der Tauber zu den Übungsabenden an die Uni Stuttgart. Die finden im Sommer übrigens draußen auf dem Parkplatz am Vaihinger Campus statt. Regelrecht abgesahnt hat die Stuttgart University Pipe Band bei dem internationalen Wettbewerb der Open Bag Pipe Association of Germany am 10. Juni in Xanten. Die Band unter dem Dach des Studium Generale der Universität Stuttgart, die traditionelle schottische Musik auf der Great Highland Bagpipe, der schottischen Side Drum sowie auf Tenor- und Basstrommeln spielt, hat gleich drei Preise, darunter einen ersten Preis und zwei zweite Preise in unterschiedlichen Kategorien, mit nach Hause gebracht. Übrigens, ein neuer Anfänger-Kurs „Piping“ beginnt am 18. September und das nächste Konzert findet am 22. Oktober statt.

kontakt

Oliver Goebel, goebel@cert.uni-stuttgart.de oder www.uni-stuttgart.de/pipeband/de/contact/contact.htm und www.supb.de

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linguistic summer school

Die Linguistic Summer School lockt jedes Jahr Studierende und Wissenschaftler aus der ganzen Welt, von Japan bis Brasilien, an die Uni Stuttgart. Unter dem Titel „Micro- and Macrovariation“ findet sie in diesem Jahr vom 14. August bis zum 3. September an der Universität Stuttgart statt. 23 Kurse behandeln Themenbereiche von Syntax über Semantik und Psycholinguistik bis zu Sprachwandel. Ausgerichtet wird die Linguistic Summer School vom Institut für Linguistik, Abteilung Anglistik gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft und „Generative linguistics in the old world.
www.ifla.uni-stuttgart.de/summerschool2006/index.shtml

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und zuletzt gehört

sofia wird fliegen

Anfang Juli hat die NASA entschieden, das deutsch-amerikanische Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie (SOFIA) weiter zu betreiben, so dass nun der Fertigstellung der fliegenden Sternwarte nichts mehr im Wege steht. Die NASA hatte Anfang des Jahres 2006 einen Finanzplan vorgelegt, in dem für SOFIA keine Mittel mehr vorgesehen waren und bescherte dem Projekt damit turbulente Zeiten. „Doch nun kann davon ausgegangen werden, dass SOFIA noch in diesem Jahr fliegen wird“, freut sich Prof. Hans-Peter Röser, Leiter des Deutschen SOFIA Instituts der Universität Stuttgart. An dem Projekt sind mehrere Uni-Institute, Firmen und der Flughafen Stuttgart beteiligt.

impressum

Herausgegeben im Auftrag des Rektorats der Universität Stuttgart
Konzept und Gestaltung: Dr. Ulrich Engler
Redaktion: Birgit Vennemann, Ursula Zitzler, Christa Feifel
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Keplerstr. 7, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/685-82176, Fax 0711/685-82188
e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Druck: Schwäbische Druckerei GmbH, Stuttgart
ISSN 1618-5676 (Print)
ISSN 1611-0471 (Internet)
http://www.uni-stuttgart.de/aktuelles/news

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Letzte Änderung 20.05.2006 (ws)