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| inhalt news 04/ 2002
Wissenschaft ist
öffentlich. Man trifft sich am 22. Juni an der Universität Stuttgart:
tagsüber werden die Labortüren und Hörsäle geöffnet und abends tanzt
die Uni im Züblin-Haus. "Technik, Wissen und Bildung für den
Menschen" lautet das Motto der Universität Stuttgart. Wer diesen
Anspruch prüfen möchte, wer die Werkstätten der Forschung einmal aus
der Nähe sehen will, wer sich kundig machen möchte, auf welchen Gebieten
hier gearbeitet und was dabei geleistet wird, kann hier fündig werden.
Und wer hier studieren möchte, erfährt dazu alles Wissenswerte rund ums
Studienangebot. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Uni haben die
besondere Gelegenheit, Kollegen aus anderen Bereichen oder solche, mit
denen man sonst nur telefonisch oder per mail kommuniziert, einmal
persönlich kennen zu lernen. Richtig rund gehts dann am Abend im
Züblin-Haus beim erstmaligen Sommernachtsball der Uni. Sommernachtsball Ob Mann oder Frau, ob Alumni oder Studierender, ob Schülerin oder Stadtrat, ob Forscher oder Neugieriger, ob Mitarbeiter oder Ehemaliger, am 22. Juni ist für jeden etwas dabei aus Wissenschaft und Forschung der Ingenieure, Naturwissenschaftler, Geistes- und Sozialwissenschaftler der Universität Stuttgart. Für Ratsuchende steht die Studienberatung bereit, das Universitätsarchiv zeigt einen Lichtbildervortrag zur Geschichte der Universität Stuttgart und die Unibibliothek veranstaltet einen Bücherbasar. Informationen und
Programm Gedruckte Programme
können angefordert werden: Campus-Tage
Eigentlich hatte man
es ja schon immer gewusst: das Einzugsgebiet der Studierenden der
Universität Stuttgart hat einen besonderen Schwerpunkt in der Region
Stuttgart. Eine Auswertung der Zahlen des Wintersemesters 2001/2002 hat
dies bestätigt. Von den Studierenden mit einem deutschen Abitur als
Hochschulzugangsberechtigung kommen rund 84 Prozent aus
Baden-Württemberg; davon wiederum kommen rund 20 Prozent direkt aus
Stuttgart und rund 43 Prozent aus den benachbarten Landkreisen. Nimmt man
die rund 20 Prozent ausländischer Studierender hinzu, lässt sich
vermuten: (Die Grafiken finden sie in der pdf-Ausgabe des Newsletters.)
Bei der in Gründung befindlichen German University in Cairo wurde die deutsche Beteiligung durch die Partneruniversitäten Stuttgart und Ulm weiter konkretisiert. Designierter Gründungsrektor wird Prof. Jens Weitkamp von der Universität Stuttgart sein. Als Gründungsdekane stehen zur Verfügung für den Bereich Management Prof. Erich Zahn aus Stuttgart, für den Bereich der Informations- und Medientechnologie Prof. Hans Peter Großmann aus Ulm, für den Bereich Biotechnologie Prof. Hartmut Seliger aus Ulm, für den Bereich Pharmazie Prof. Peter Gierschick aus Ulm und für den Bereich Materialwissenschaften Prof. Eberhard Roos aus Stuttgart. Diese werden durch weitere Kooperationspartner an beiden Universitäten und weiteren Hochschulen unterstützt. Die vorrangige Aufgabe besteht in der Überprüfung und Abstimmung der Curricula. Mehrere Schirmherren konnten für die GUC gewonnen werden, darunter der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Erwin Teufel, und der ehemalige Außenminister, Hans Dietrich Genscher. Ein aufwendiges Genehmigungsverfahren hat den Bau der Gebäude verzögert, so dass die Eröffnung der GUC nun für Herbst 2003 geplant ist.
Die Datenbank für
Elektronische Forschungsförderinformationen (ELFI) bietet umfassende
Erstinformationen über aktuelle Fördertöpfe und Programme. Da der
Zugang seit dem letzten Jahr kostenpflichtig geworden ist, hat die
Universität eine Lizenz erworben, die allen Uni-Mitgliedern einen
individuellen Zugang von jedem vernetzten Rechner der Universität
ermöglicht.
Die Förderung von
Existenzgründern zählt zu den wichtigen Zielen der Universität. Hierzu
haben die Unis Stuttgart und Hohenheim in diesem Semester erstmals ein
gemeinsames Veranstaltungsverzeichnis für Existenzgründer und
Gründungsinteressierte herausgegeben. Das über 100 Seiten starke Heft
"...auf dem Weg zum eigenen Unternehmen!" bündelt
Veranstaltungen zu Methoden- und Führungskompetenz,
juristischen und ökonomischen Themen, gliedert sie übersichtlich und
gibt Hinweise zu Beratungseinrichtungen sowie interessanten Finanzierungs-
und Förderprogrammen. Durch die Kooperation mit Hohenheim können
Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter aus einem größeren Angebot
auswählen. Dazu zählt auch eine gemeinsame Vorlesung "Von der Idee
zum Businessplan", und das Studium Generale hat einen Arbeitskreis
Existenzgründung eingerichtet, der das Gründungsgeschehen
softwaregestützt simuliert - von der Geschäftsidee bis zum Börsengang.
Mit einem neuen
Angebot wirbt die Universität Stuttgart um Studierende aus Nordamerika:
"Study in the Heart of Europe" lautet das Motto der ersten
Summer University vom 20. Mai bis zum 28. Juni an der Universität
Stuttgart. Sechs Wochen die deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern und
einiges über Kunstgeschichte, Architektur oder Wirtschaftswissenschaften
zu lernen, was an der Heimatuniversität als Wahlpflichtfach anerkannt
wird, hat 25 Studierende aus den USA und Kanada nach Stuttgart gelockt.
Die Universität Stuttgart verfolgt dabei zwei Ziele: Stuttgarter
Studierende können im Gegenzug an die Partnerunis in USA und Kanada gehen
und es ist zu erwarten, dass der eine oder andere durch die Summer
University Lust auf mehr bekommt und ein Studienjahr in Stuttgart
anhängt.
Von wegen faule
Schüler! Die Einladung der Universität Stuttgart zum Ministudium in der
Ferienwoche nach Pfingsten hätten gerne noch mehr Schülerinnen und
Schüler der 12. und 13. Klassen aus Stuttgart und dem Umfeld genutzt,
doch es konnten nur 46 als "Studenten auf Probe" für die
Disziplinen Maschinenbau, Mathematik, Physik und Technische Kybernetik
zugelassen werden. Die jungen Leute hörten in der Projektwoche
Vorlesungen, lösten Aufgaben zur Konstruktion und Regelung eines
Containerkrans und konnten richtige Studierende befragen. Ziel
dieses erstmaligen Angebots war es, den jungen Leuten das ausführliche
Kennenlernen naturwissenschaftlicher und technischer Studiengänge zu
ermöglichen und so ihre Studienentscheidung abzusichern.
Zu einem
interkulturellen Vergleich von Tradition und Modernität lädt das Zentrum
für Kulturwissenschaften und Kulturtheorie vom 13. bis zum 15. Juni in
die Akademie Schloss Solitude. Die von der DFG unterstützte Veranstaltung
wird am Samstag mit einer öffentlichen Diskussionsrunde unter der Leitung
von Gerhart Schröder und Gisela Febel enden, bei der Jan Assmann, Hans
Belting, Jean-Baptiste Joly, Jamal Malik, Michel Narcy und Joseph Vogl
noch einmal alle Facetten der Thematik ausleuchten wollen.
Rolf Gutbrod war ein großer Architekt und ein wegweisender Lehrer an der Universität Stuttgart von 1953 bis 1972. Herausragende Bauten in Stuttgart, Berlin, Köln und Wien begründeten seinen internationalen Ruf. Richtungweisend waren die Stuttgarter Liederhalle der 50er Jahre, der Deutsche Pavillon auf der Expo '67 in Montreal sowie zahlreiche Projekte für den arabischen Kulturkreis. Die Ausstellung "Rolf Gutbrod - Häuser für Menschen" wurde vom »Initiativkreis Rolf Gutbrod« konzipiert, der sich aus Schülern, Mitarbeitern und Freunden an der Universität Stuttgart zusammensetzt. Die Ausstellung zeigt erstmals Originalzeichnungen aus dem Nachlass, der im Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau in Karlsruhe aufbewahrt wird. Die Ausstellung wird vom 17. Juni bis zum 28. Juli in den Räumen der Baden-Württembergischen Bank AG auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart präsentiert. Auch dieser 1999 bis 2001 von Friedrich von Berg umgebaute und erweiterte Bau ist ein Werk Gutbrods. Ebenfalls in einem
von Gutbrod geplanten Bau findet am 16. Juni ein Symposium mit
wissenschaftlichen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion statt: Die
zusammen mit Adolf Abel konzipierte Liederhalle machte Gutbrod in den 50er
Jahren schlagartig zu einem international beachteten Architekten.Das mit
hochkarätigen Wissenschaftlern und Persönlichkeiten der Zeitgeschichte
besetzte Symposium reflektiert das Werk Gutbrods vor dem Hintergrund der
aktuellen Architekturdiskussion.
Das 6. Rahmenprogramm zur Forschungsförderung der Europäischen Union wird voraussichtlich im Herbst verabschiedet. Bis 2006 stehen bis zu 13.3 Mrd. Euro für folgende Themenschwerpunkte bereit: - Genomic und
Biotechnologie im Dienste der Gesundheit Zwei neue
Förderinstrumente sind hinzugekommen: Integrierte Projekte (integrated
projects) und Exzellenznetzwerke (networks of excellence). Integrierte
Projekte sind anwendungsorientiert und sollen auf Ergebnisse in Form von
Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen zielen. Exzellenznetzwerke
bündeln vorhandene Forschungskapazitäten für langfristige und
multidisziplinäre Forschungsthemen, bei denen die gemeinsame Nutzung von
Forschungsinfrastrukturen, Personal, Informations- und
Kommunikationsplattformen sowie Verwaltung, Nutzung und Verbreitung der
Ergebnisse im Vordergrund steht.
Antoni Gaudi Verschmelzung von Technik und Kunst Barcelona feiert in
diesem Jahr den 150. Geburtstag des grossen spanischen Baumeisters Antoni
Gaudi. Die Universität Stuttgart, an der die Gaudi-Forschung eine lange
Tradition hat, zeigt vom 10. Juni bis zum 15. Juli im Foyer der Keplerstr.
11 in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Delft, der
Deutsch-Spanischen Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. und dem Spanischen
Generalkonsulat Stuttgart anlässlich des Gaudi-Jahres eine Ausstellung
zum Gesamtwerk. Die Arbeiten des spanisch-katalanischen Architekten Gaudi
gehören zu den berühmtesten Bauwerken der Welt. Die Prägnanz und die
Einzigartigkeit seines Schaffens locken bis heute Architekturinteressierte
aus der ganzen Welt nach Barcelona, wo Gaudi 1852 geboren wurde und bis zu
seinem Tod 1926 seine weltberühmten Projekte realisieren konnte. Gaudi
beschäftigte sich früh mit dem Kräfteverlauf im Bauteil und suchte mit
seinen Hängemodellen nach einer Verschmelzung von Technik und Kunst,
womit er seine eindrucksvollen Visionen nach jahrzehntelangen
wissenschaftlichen Experimenten mit der Intelligenz des Konstrukteurs
kontrollieren kann. kontakt
Herausgegeben im
Auftrag des Rektorats der Universität Stuttgart
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| Letzte Änderung: 29. Mai 2002 (eng) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||