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"Ein Leitbild
stellt nicht bloß eine Wunschvision dar, sondern es verbindet
Zielvorstellungen mit Machbarkeitsprojektionen", schreibt
Rektor Prof. Dieter Fritsch im Vorwort zu der soeben erschienenen
Leitbildbroschüre. Vorstellungen über die Entwicklung der Universität
sind hier mit Aussagen zur Realisierung mit den vorhandenen Ressourcen und
Leistungen verbunden. Die Universität Stuttgart bringt mit ihrem Leitbild
ihr Selbstverständnis als Institution zum Ausdruck. Das Leitbild soll
sich auf die Gestaltung von Forschung und Lehre, Wissens- und
Technologietransfer, Entwicklung und Selbstverständnis der Angehörigen
der Universität prägend auswirken.
Die Wissens- und
Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts erfordert auch neue Formen
der Wissensvermittlung. Die Universität Stuttgart hat das Projekt
100online ins Leben gerufen, um möglichst fakultätsübergreifend
multimedial aufbereitete Lehrveranstaltungen im Netz anzubieten. Die
große Resonanz - statt 100 wurden insgesamt 232 Anträge gestellt -
überraschte alle Beteiligten. Als besonders erfreulich werteten die
Initiatoren des Projekts, Prof. Dieter Fritsch und Prof. Peter Göhner,
daß die Interessenten aus allen Fakultäten von Architektur bis
Verfahrenstechnik kommen. Die Projekte werden nicht nur finanziell
gefördert, sondern auch in technischer und didaktischer Hinsicht
unterstützt.
Die Erstsemesterbegrüßung "Avete Academici" am 18. Oktober in der sehr gut besetzten Liederhalle hat es sichtbar werden lassen: die Anfängerzahlen steigen weiter an. Bereits seit fünf Jahren ist diese Tendenz erkennbar, und in diesem Semester strömen wieder über 3.000 Erstsemester an die Uni. Auch wenn noch keine endgültigen Zahlen vorliegen, lassen sich einige Trends erkennen. Die Technische Betriebswirtschaftslehre hat wohl den größten Zuwachs erhalten, und auch die Natur- und Ingenieurwissenschaften finden wieder neuen Zulauf. Der rasante Aufwärtstrend in der Informatik wurde durch den NC gebremst. Auch die noch jungen Studiengänge Technologiemanagement und Fahrzeug- und Motorentechnik erfreuen sich großer Nachfrage. Damit wird die Gesamtzahl der Studierenden vermutlich wieder über 16.000 liegen. Die genauen Zahlen gibt es in der nächsten Ausgabe.
Glauben wollte es
zunächst keiner, als am Nachmittag des 11. September die ersten
Informationen über die Terroranschläge in den USA an der Universität
bekannt wurden. In einer ersten Reaktion wurde auf dem Laufband der
Homepage der Uni eine Beileidsadresse an die Familien der Opfer eingesetzt
und vor dem Verwaltungsgebäude stellvertretend für alle Einrichtungen
eine Trauerfahne gehißt. Am 12. September kamen an mehreren Orten
Mitarbeiter und Studierende zu einer Gedenkminute zusammen. Tagungen
wurden teilweise unterbrochen. Fast alle Austauschstudierenden in New York
und Washington waren per mail erreichbar und antworteten rasch. Keiner war
unmittelbar betroffen. An die amerikanischen Partneruniversitäten
schickte der Rektor ein Kondolenzschreiben.
Am 21. Oktober wurde
mit der Grundsteinlegung für die private "German University Cairo -
GUC" ein neues Kapitel baden-württembergischer Hochschulgeschichte
aufgeschlagen. Das nötige Kapital für den Neubau des Campus in der
Metropole Kairo stellt eine ägyptische Investorengruppe. Der Lehrbetrieb
soll bereits im Oktober 2002 aufgenommen werden. Die GUC wird sich von
ihren Mitbewerbern durch eine starke Anlehnung an Strukturen, Leistungen
und Abschlüsse deutscher technischer Universitäten unterscheiden. Um
dies sicher zu stellen, stehen die Universitäten Ulm und Stuttgart Pate,
ohne sich jedoch unternehmerisch aktiv zu beteiligen. Ihre Aufgabe wird
dabei durch Fördermittel vom DAAD/BMBF aus dem Programm "Export
deutscher Studienangebote" unterstützt.
Unter der
Federführung des Prorektors Forschung, Professor Dr.-Ing. Karl-Heinz
Wehking, hat die Universität Stuttgart sich für den Partner PUSH!
mächtig ins Zeug gelegt, um die Weiterförderung zu sichern. Ziel war die
Zusammenführung aller gründungsbezogenen Aktivitäten an der
Universität Stuttgart, die Motivierung weiterer Professoren zur
Qualifizierung und Begleitung von Gründern, die Schaffung von noch mehr
Transparenz über die Fördermöglichkeiten bei den
Gründungsinteressierten und Jungunternehmern und eine verstärkte Werbung
innerhalb der Universität für den Gedanken der unternehmerischen
Selbständigkeit. Das Konzept ging auf: nach der Begutachtung hat der
Sachverständigenbeirat jetzt die Weiterförderung empfohlen. Übrigens:
alle für Existenzgründer relevanten Veranstaltungen und weitere Hinweise
und Tips gibt eine neue Broschüre "...auf dem Weg zum eigenen
Unternehmen".
Am 14. November
kommen sie wieder in Scharen an die Universität zum unitag. Mehrere
tausend Schülerinnen und Schüler aus Stuttgart und der Region werden den
Campus bevölkern und sich über das Studienangebot und das Drumherum
informieren. Für die Universtät eine der besonderen Gelegenheiten, sich
von der besten und interessantesten Seite zu zeigen, um die besten und
interessiertesten Studienanfänger zu gewinnen. Die im letzten Jahr
erstmals angebotene Veranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer wird dieses
Mal von der Fakultät Physik gemeinsam mit den Fakultäten Mathematik und
Chemie ausgerichtet.
Am 9. November diesen Jahres hätte in der Liederhalle wieder der alljährliche Uniball stattfinden sollen und dabei sein 50. Jubiläum begangen. Aufgrund der aktuellen weltpolitischen Entwicklung hat die Universität Stuttgart die Festveranstaltung im Stuttgarter Kultur- und Kongreßzentrum verschoben. Um ihre Unterstützung und Solidarität mit den ausländischen Studierenden, Wissenschaftlern und Mitarbeitern der Universität zu unterstreichen, von denen viele in der aktuellen Situation besonders besorgt sind, ist an eine gemeinsame Veranstaltung im nächsten Jahr mit dem Internationalen Studentenclub Stuttgart e.V. gedacht. Dieser meist im Januar stattfindende "Ball der Nationen" des Studentenclubs erfreut sich bei den Besuchern großer Beliebtheit. Eine gemeinsame Veranstaltung könnte "ein Zeichen setzen für die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit in der Wissenschaft", sagte dazu Uni-Rektor Prof. Dieter Fritsch.
Der Vorsitzende der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Klaus Landfried, wird am 27. November beim Universitätsabend über das Thema "Lehre und Forschung als Beruf - Chancen und Risiken des neuen Hochschuldienstrechts" sprechen. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal 17.01 in der Keplerstr.17.
Die Universität
Stuttgart überarbeitet derzeit ihre Online-Darstellung im WWW. Neben der
technischen Neubearbeitung sollen sowohl Gestaltung als auch
Benutzerführung weiterentwickelt und an moderne Erfordernisse angepaßt
werden. In einem Ideenwettbewerb werden alle Studierenden von Hochschulen
in der Region Stuttgart aufgerufen, Vorschläge für die Weiterentwicklung
der Gestaltung und der Benutzerführung des Uni-Web zu machen. Die besten
Ideen werden ausgestellt und mit attraktiven Preisen honoriert. Der
Wettbewerb wurde am 1. Oktober gestartet, Interessenten können sich bis
zum 1. November anmelden. Der endgültige Abgabetermin ist der 15.
November. Alle weiteren Informationen und Unterlagen sind natürlich über
das Web erhältlich unter:
Was Sie in der Hand
halten, ist die erste Ausgabe eines frisch eingeführten
Informations-Services der Universität Stuttgart. Der
"originelle" Titel "News" enthält das Versprechen,
monatlich in kurzer Form über Entwicklungen, Tendenzen, Ereignisse und
auch Veranstaltungen zu berichten, die ein allgemeines,
universitätsübergreifendes Interesse ansprechen. Als Leser stellen wir
uns die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter beiderlei Geschlechts der
Universität vor, die wissen wollen, was gerade an "ihrer Uni"
passiert und was noch "in der Pipeline" ist. Um diesen Service
auch für alle Zielgruppen anbieten zu können, brauchen wir aber vor
allem eines ihre Informationen. Ein Redaktionsschluß wird in jeder
Ausgabe angegeben, und jede Ausgabe wird genau vier Seiten haben. Also
sind Frust und Ärger wahrscheinlich vorprogrammiert, denn nicht alles
wird immer "mitgehen" können. Der Uni-Kurier wird weiterhin das
umfassende Medium für die universitäre Kommunikation bleiben.
Das
Merchandising-Sortiment der Uni wird erweitert. Wer sich oder seine
Bekannten und Freunde mit einem Präsent der Universität überraschen
möchte, kann nun zwischen Caps und Seidenschal, Rucksack oder
Regenschirm, Sweatshirt oder T-Shirt wählen. Auch die Uni-Krawatte ist
wieder im Sortiment. Interessenten können Produkte und Preise in der
Pressestelle einsehen und natürlich gleich kaufen.
Hoher Flirtfaktor Einen durchweg hohen Flirtfaktor attestiert die Stuttgarter Programmpostille Prinz in ihrer aktuellen Ausgabe der Uni Stuttgart. Studium und Jobaussichten fanden die Zustimmung der Tester. Woher die das wissen? Vermutlich studiert - vermutlich in Stuttgart. Stuttgart University Pipe Band Die erst im
September 2000 gegründete Stuttgart University Pipe Band hat beim
internationalen Pipe Band Wettbewerb einen zweiten Platz errungen.
Herzlichen Glückwunsch. Zur AuswahlseiteReferat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Keplerstraße 7
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| Letzte Änderung: 6. November 2001 (gh) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||