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Offene Türen am Tag der Wissenschaft

Bunte Mischung aus Mitmach-Experimenten, Forschungsvorträgen und Informationsangeboten kam gut an

20.06.2016

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Ein großer Besucherandrang, überwiegend Sonnenschein, zufriedene Beteiligte bei allen Stationen: Der Tag der Wissenschaft ging am Samstag mit positiver Bilanz zu Ende. Mehr als 10000 Gäste nutzten die Gelegenheit, die Universität Stuttgart näher kennen zu lernen und durch Türen zu sehen, die sonst verschlossen sind.

Sowohl in den Pavillons als auch in den Gebäuden war immer etwas los. Dazu trugen auch die vereinzelten Regenschauer bei, die ab und an Zuflucht unter Dach suchen ließen. Schülerinnen und Schüler informierten sich draußen und drinnen über Studiengänge. Studierende und Beschäftigte zeigten ihren Gästen, Bekannten und Familien die Attraktionen „ihrer“ Universität. Selbst zu entlegeneren Orten wie dem Institut für Visualisierung (VIS) oder dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt fanden interessierte Besucherinnen und Besucher. Jede Führung in den Forschungsreaktor war voll, Modellflugzeuge wurden nahezu fließbandartig gebastelt und der digitale Frisurentest beim VIS inspirierte manche Gäste zu einer haarigen Veränderung.

Wer sich kurz umgesehen hat, wird die vielen Kinder gesehen haben, an die das Extra-Programm des Schüler-Campus gerichtet war. Anschaulich vermittelte etwa Dr. Andreas Korn-Müller als „Magic Andy“ in einer Licht-Show den zukünftigen Forscherinnen und Forschern Wissenswertes über das Licht. Die 400 Plätze im Hörsaal V 57.03 waren voll besetzt. Auch der Physiker Dr. Wolf Wölfel konnte seine Show „Physik oder Zauberei“ auf der Bühne am zentralen Platz vor zahlenstarkem Publikum vorführen. Immer wieder blieben Menschen stehen und ließen sich vom Zauber der Wissenschaft begeistern.

Es ist die Mischung aus Mitmach-Experimenten, verständlichen Darstellungen faszinierender Forschung und leicht zugänglicher Information, die zur besonderen Atmosphäre beitrug. Die Breite an Angeboten machte den Samstag zu einem Erlebnis für alle Generationen. Vom Konstruktionswettbewerb für Fahrzeugbau über die Bananenmilch der Umweltingenieurwissenschaften bis zur aktiven Forschungsbeteiligung und der Bürgerrikscha bei den Reallaboren, von Weiterbildungsstudiengängen der Master-Online-Akademie zum Stimmenprofil der Maschinellen Sprachverarbeitung: viel gab es zu sehen. So viel, dass der Tag der Wissenschaft auch im nächsten Jahr einen Besuch wert ist.

Die Hochschulleitung bedankt sich bei allen Beteiligten, die durch ihr großes Engagement wieder dazu beigetragen haben, dass der Tag der Wissenschaft 2016 so ein Erfolg wurde.