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unilogo Universität Stuttgart

Pressemitteilung Nr. 74/2004 vom 18.10.2004

 

Von der Skulptur des 20. Jahrhunderts in Stuttgart bis zu neuen Antriebssystemen auf dem Weg zum Mars:

Wissenschaftsmarkt – Forscherinnen im Fokus

Knapp 450 Wissenschaftlerinnen arbeiten an der Universität Stuttgart. Sie leiten Institute und Forschungsgruppen, treten bei Kongressen und Symposien auf, veröffentlichen, forschen und lehren ebenso wie ihre männlichen Kollegen. Häufig sind sie dabei nur in einer vielköpfigen Gruppe männlicher Wissenschaftler zu entdecken. Am Montag, den 25. Oktober gibt es erstmalig die Möglichkeit, von 16.00 bis 19.00 Uhr Wissenschafterinnen und ihre Arbeit sozusagen „geballt“ kennenzulernen. Über 30 Wissenschaftlerinnen der Universität Stuttgart aus Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Architektur werden bei einem Wissenschaftsmarkt im Stuttgarter Haus der Wirtschaft unter dem Motto „Forscherinnen im Fokus“ Einblick in ihre Arbeit geben. Damit wird der Veranstaltungsreigen zum 175-jährigen Jubiläum der Universität Stuttgart abgerundet.

 

Vorträge, Präsentationen, Modelle

Im Vordergrund steht der Wissenschaftsmarkt, bei dem die Öffentlichkeit eingeladen ist, das Potential an Wissenschaftlerinnen und ihr breites Forschungsspektrum zu entdecken. Die Frauenbeauftragte der Universität, Dr. Karin Thöne, wird den Markt um 16.00 Uhr eröffnen. In vier Plenarvorträgen, einer ganzen Reihe von Kurzvorträgen, an Modellen und Präsentationen zeigen anschließend bis um 19.00 Uhr Forscherinnen ihre Arbeiten. In jeweils 30-minütigen Hauptvorträgen im Bertha-Benz-Saal berichtet die Kunsthistorikerin Dr. Bärbel Küster über „Skulpturen des 20. Jahrhunderts in Stuttgart. Stadt-Räume und Kunst-Objekte“ (17.00 Uhr), die Historikerin Dr. Renate Tobies über „Frauen in den Naturwissenschaften. Die Anfänge in Baden-Württemberg“ (16.15  Uhr) , die Bauingenieurin Prof. Dr. Ulrike Kuhlmann hat ihren Vortrag „Verbundbrücken verbinden?!“(18.30 Uhr)  überschrieben und die Architektin Dr. Kerstin Renz stellt „Industriearchitektur am Beispiel von Philipp Jakob Manz (1861 – 1936)“ (17.45 Uhr)  vor. In den Konferenzräumen Karlsruhe und Mannheim gibt es Kurzvorträge und Poster - von Stuttgarter Wohnhäusern am Hang zwischen Tradition und Moderne, Zweisprachigkeit im deutschen Bildungssystem, Jugend und Politik über die Nanowelt der Pflanzenviren bis zur Fernerkundung mit dem Stuttgarter Kleinsatelliten. Mit Modellen, beispielsweise einem Dammbruchmodell, einem Rover zur Erkundung eines Planeten oder einem Kleinsatelliten, und Präsentationen vom modernen Triebwerken über die Standsicherheit von Talsperren bis zu zeitgenössischem Tanz im  interkulturellen Dialog vermitteln Wissenschaftlerinnen den Besuchern Einblick in spannende Forschung. Auch Familien oder Mütter und Väter mit ihrem Nachwuchs sind herzlich eingeladen: für Kinderbetreuung ist von 16.00 bis 19.00 Uhr gesorgt.

 

Festvortrag „Frauen in Führungspositionen“

Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen abendlichen Festvortrag um 19.30 Uhr, bei dem nach einem Grußwort von Uni-Rektor Prof. Dieter Fritsch die Managerin des Jahres 2003, Dr. Ilona Lange, über „Frauen in Führungspositionen“ sprechen wird. Die promovierte Chemikerin hat bis Ende September dieses Jahres eine Forschungsplattform bei Henkel  geleitet und ist jetzt Hauptgeschäftsführerin der IHK Arnsberg. Auch bei der musikalischen Umrahmung konnte übrigens auf „Frauenpower“ zurückgegriffen werden: dafür sorgt Marta Klimasara, Professorin für Percussion an der Musikhochschule Stuttgart. Ein Empfang bietet abschließend Gelegenheit, mit den Forscherinnen ins Gespräch zu kommen.

 

Zeit: 25. 10., 16.00 bis 19.00 Uhr Wissenschaftsmarkt; 19.30 Uhr Festvortrag

                    

Ort:  Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19, Stuttgart-Stadtmitte

 

Das Programm ist zu finden  unter www.uni-stuttgart.de/frauenbeauftragte/veranst/wissenschaftsmarkt.html.

 

 

 

 


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