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unilogo Universität Stuttgart

Pressemitteilung Nr. 101/2001 vom 3.12.2001

 

Villa und Eigenheim - Suburbaner Städtebau in Deutschland - Neue Publikation schließt Forschungslücke - Einladung zum Pressegespräch

Das Eigenheim mit Garten steht nicht nur bei den meisten Schwaben hoch im Kurs, sondern ist für die überwältigende Mehrheit der Deutschen immer noch Wohnwunsch Nr. 1. Nach einer Untersuchung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung aus dem Jahr 1999 rangierte für 73 Prozent der Menschen in West und für 66 Prozent in Ost das freistehende Ein- oder Zweifamilienhaus weit vor allen anderen Wohnformen. Zwar klafft eine deutliche Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit - nur 34 Prozent in den westlichen und 27 Prozent in den östlichen Bundesländern haben ihr Eigenheim auch realisiert -, jedoch hat dieses Streben die Entwicklung der Stadtstrukturen maßgeblich geprägt und zur - nicht nur in Deutschland zu beobachtenden - Zersiedelung der Landschaft beigetragen. Nun hat eine Gruppe von Architekten, Stadtplanern, Sozialwissenschaftlern und Historikern erstmals ein umfangreiches Buch vorgelegt, das der Vielfalt der Siedlungsmodelle nachspürt, die sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Vorstädten entwickelt haben. Unter den 25 behandelten Beispielen sind auch zwei Stuttgarter Siedlungen, die Kochenhofsiedlung und die Stadtrandsiedlung Steinhaldenfeld. Die bei der Deutschen Verlagsanstalt erschienene Publikation "Villa und Eigenheim. Suburbaner Städtebau in Deutschland" schließt eine Lücke in der Betrachtung und Bewertung dieser Wohnformen und kann als Ausgangspunkt bei der Bewältigung künftiger Aufgaben in Wohnungsbau und städtebaulicher Entwicklung dienen. Das von Prof. Tilman Harlander vom Institut für Wohnen und Entwerfen der Universität Stuttgart gemeinsam mit einer interdisziplinär zusammengesetzten Gruppe herausgebene Buch dokumentiert gleichzeitig die Ergebnisse eines Forschungauftrages der Wüstenrot Stiftung. - Zur Vorstellung laden wir herzlich ein zu einem Pressegespräch am Montag, den 17. Dezember.

Zeit: 17. Dezember, 11.00 Uhr

Ort: Stadtmitte, Fakultät Architektur und Stadtplanung, Breitscheidstr. 2, Bibliothek des Instituts für Wohnen und Entwerfen im zweiten Stock

Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung: Prof. Dr. Tilman Harlander und Dr. Gerd Kuhn vom Institut für Wohnen und Entwerfen der Uni Stuttgart, Prof. Dr. Johann Jessen vom Städtebau-Institut der Uni Stuttgart und Dr. Stefan Krämer von der Wüstenrot Stiftung.

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme am Pressegespräch unter Fax 0711/121-2188 oder e-mail: presse@uni-stuttgart.de


Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Tel. (0711) 121-2297, -2176, -2155; Telefax 121-2188
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