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unilogo Universität Stuttgart

Pressemitteilung Nr. 99/1999 vom 22.11.1999

 

 

Neues Graduiertenkolleg für die Universität Stuttgart:

Sprachliche Repräsentation und ihre Interpretation

Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden künftig an der Universität Stuttgart innerhalb des neuen Graduiertenkollegs "Sprachliche Repräsentation und ihre Interpretation" forschen. Das Stuttgarter Kolleg ist eines von insgesamt 16 neuen Graduiertenkollegs, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt in ihre Förderung aufgenommen hat.

Seit 1990 fördert die DFG in diesen interdisziplinär angelegten Kollegs besonders qualifizierte Doktoranden aller Fachgebiete. Jeweils 15 bis 25 Doktoranden arbeiten darin unter Anleitung von Professoren, die in Forschung und Lehre besonders ausgewiesen sind. Die Absolventen sind in der Regel umfassender qualifiziert, mit durchschnittlich 29,9 Jahren etwa zwei Jahre jünger als der Bundesdurchschnitt und haben sehr gute Abschlussnoten. An der Universität Stuttgart sind zur Zeit fünf Graduiertenkollegs angesiedelt. Das neue Graduiertenkolleg kann auf den Ergebnissen des Stuttgarter Kollegs "Linguistische Grundlagen für die Sprachverarbeitung" aufbauen, das nach neunjähriger Förderung Ende dieses Jahres auslaufen wird.

Die das neue Stuttgarter Kolleg tragenden Wissenschaftler kommen aus den Bereichen Linguistik und maschinelle Sprachverarbeitung/Computerlinguistik. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit steht die Frage nach Natur und Inhalt sprachlichen Wissens. Dieses umfasst unterschiedliche Repräsentationsebenen wie Phonetik, Phonologie, Syntax, Semantik sowie Schnittstellenmodule, die die verschiedenen Ebenen aufeinander beziehen. Hauptanliegen der Forschung im Kolleg ist die Entwicklung von Theorien solcher Repräsentationen und der sie verbindenden Module. Zielgruppe sind Studierende, die eine solide Ausbildung in einer der Human-, Natur- oder Sozialwissenschaften absolviert haben und sich durch die Bearbeitung sprachwissenschaftlicher Probleme weiterbilden und qualifizieren wollen.

Interessierte Studierende können sich bereits jetzt bewerben; Stipendien für zwölf Doktoranden und einen Postdoktoranden stehen zur Verfügung. Offizieller Start wird der 1. Mai 2000 sein.

Kontakt:

Prof. Mats Rooth, Ph.D., Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung der Universität Stuttgart, Azenbergstr. 12, 70174 Stuttgart, Tel. 0711/121-1390, -1379, Fax 0711/121-1366

e-mail: graduiertenkolleg-infos@ims.uni-stuttgart.de

web: www.ims.uni-stuttgart.de/Graduiertenkolleg/index.html

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