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unilogo Universität Stuttgart

Pressemitteilung Nr. 79/1999 vom 11.10.1999

 
 

Absolventen des internationalen Studiengangs erfolgreich:

Erste Masterfeier bei WAREM

Die ersten zwanzig Studierenden des internationalen Studiengangs WAREM (Water Resources Engineering and Management) der Universität Stuttgart haben nun ihr Studienziel erreicht. Im Rahmen einer kleinen "Commencement Ceremony" erhalten die internationalen Studierende am Freitag, den 15. Oktober ihr Masterdiplom überreicht. Nach Grußworten von Uni-Rektor Prof. Dr.-Ing. Günter Pritschow und Studiendekan Prof. Dr. Helmut Kobus wird Prof. Dr.-Ing. Hans Mehlhorn von der Bodensee-Wasserversorgung den Festvortrag zum Thema "Integrated Water Resources Management: The Multiple Barrier Concept in Water Supply" halten.

Ort: Universität Stuttgart, Keplerstraße 17, Senatssaal

Beginn: 15.10.1999, 14.00 Uhr

Seit dem Wintersemester 1997/98 bietet die Universität Stuttgart den viersemestrigen, auslandsorientierten Master of Science Studiengang "Water Resources Engineering and Management - WAREM" an. Der Studiengang ist auf 50 Studierende (jeweils zur Hälfte international und deutsch) begrenzt, wobei die deutschen Teilnehmer mindestens ein Semester an einer Partnerinstitution im Ausland absolvieren müssen. Während die Vorlesungen des 1. Semesters in Englisch stattfinden, können die Studierenden im 2. und 3. Semester aus einem umfangreichen englisch- und deutschsprachigen Kursangebot wählen.

Von den Studierenden des Jahrgangs 1997/98 haben die meisten inzwischen ihre Master‘s Thesis eingereicht und werden ihr Studium demnächst beenden. Dies zeigt, daß ein erfolgreicher Abschluß des internationalen Studiengangs innerhalb von vier Semestern möglich ist.

Herkunft

Die Anzahl der Herkunftsländer und die Zusammensetzung der Nationalitäten ist in jedem Jahrgang sehr unterschiedlich; im Jahrgang 1997/98 gab es je eine größere Gruppe von indonesischen und äthiopischen Studierenden. Der Jahrgang 1998/99 ist sehr heterogen, jedes Land ist nur mit einem bis zwei Teilnehmern vertreten. Im Jahrgang 1999/2000 dominieren die Herkunftsländer Ghana und China mit je fünf Teilnehmern. 1999/2000 haben sich 134 Bewerber aus 27 Ländern beworben, davon konnten 64 zugelassen werden. Viele der zugelassenen Bewerber, insbesondere aus afrikanischen oder fernöstlichen Ländern, mußten ihre Bewerbung jedoch aus finanziellen Gründen zurückziehen. Zu den Herkunsländern zählen Äthiopien, Brasilien, Südafrika, Griechenland, Indien, , Rußland, Türkei, Kirgisien, Mexiko, Ghana, Bulgarien, Tunesien, Ägypten, Portugal, Thailand, Rumänien, Chile, Kamerun, Irland, Bangladesch, Jordanien, Ruanda, Irak, Algerien.

Hoher Frauenanteil

Auffallend hoch ist der Anteil weiblicher Interessenten für den internationalen Studiengang. Bei den Anfängern des zweiten Studienjahres beträgt der Anteil sogar vierzig Prozent (16 weibliche Studierende).

Erfolg

Und auch der Studienerfolg scheint sich schon einzustellen. Aus dem ersten Studienjahrgang 1997 hat ein Teil seinen Job im Heimatland wieder angetreten, jedoch jetzt auf höherer Stufe. Andere möchten in Deutschland promovieren. Einige gehen als Professoren an die Universitäten in ihrem Heimatland; und einer hat inzwischen einen Job bei der Weltbank in New York angetreten.

Herausforderungen

Die Organisatoren des Studiengangs standen vor einer großen Herausforderung; vor allem im Bereich der Verwaltung und der Betreuung seien noch weitere Verbesserungen nötig, sagen sie. Vor allem aber wünschen sie sich, in der Bevölkerung noch mehr Paten für die Studierenden zu finden, die diese gelegentlich auch einmal einladen oder auf einen Ausflug mitnehmen. Nur so sei es für die internationalen Gäste möglich, deutsche Kultur auch von innen zu erleben und vielleicht auch zu verstehen.

Tendenz steigend

Von den 35 erwarteten Teilnehmern des neuen Jahrgangs 1999/2000 haben 22 internationale Studierende im September mit dem Deutsch-Intensivkurs begonnen, der dem Fachstudium vorgeschaltet ist. Zum Semesterbeginn werden zwölf deutsche und weitere drei internationale Studierende erwartet. Tendenz steigend: vor allem nach Rückkehr der ersten Absolventen wird durch die Mund zu Mund Propaganda ein weiterer Schub erwartet.

Kontakt:

WAREM, Water Resources Engineering and Management, Universität Stuttgart, Institut für Wasserbau, Pfaffenwaldring 7A, D-70550 Stuttgart,
Jürgen Braun, Ph.D.,

e-mail: juergen.braun@IWS.Uni-Stuttgart.DE

Tel.: ++49-711-685-6615 / 6616

Fax.: ++49-711-685-6600

http://www.iws.uni-stuttgart.de/WAREM/frames.html

 

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