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Pressemitteilung
Nr. 56/1999 vom 21.7.1999 |
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Professor Rudolf Quack wird 90 Jahre
Sein 90. Lebensjahr vollendet am Montag, den 26. Juli Professor Rudolf Quack, der
langjährige Direktor des Instituts für Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen und des
Heizkraftwerks Pfaffenwald der Universität Stuttgart. Rudolf Quack wurde 1909 in Neuhof
bei Hamburg geboren. Nach dem Studium des Maschinenbaus und einem Ergänzungsstudium
Elektrotechnik an der Technischen Hochschule im München promovierte er dort 1933. Nach
mehrjähriger Industrietätigkeit in Deutschland und Schweden, unter anderem bei
Unternehmen der Großchemie und des Dampferzeugerbaus, wurde er 1953 als Professor und
Leiter des Instituts für Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen an die damalige
Technische Hochschule Stuttgart berufen. Hier leitete er den Aufbau des Instituts für
Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen mit den Abteilungen Feuerungstechnik,
Dampferzeugertechnik, Verfahrenstechnik, Umweltschutz (Reinhaltung der Luft),
Regelungstechnik, Stromerzeugung und Automatisierungstechnik - mit damals etwa 50
Mitarbeitern. Auch der Aufbau und die Leitung des Heizkraftwerks Pfaffenwald mit etwa 30
Mitarbeitern wurden Rudolf Quack übertragen.
Durch seine zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten und Gastvorlesungen im Ausland und
auf internationalen Kongressen hat Rudolf Quack viele wertvolle Anregungen zur Entwicklung
der modernen Kraftwerkstechnik gegeben. Neben der Betreuung von über 1000 Studien- und
Diplomarbeiten, 117 Promotionen und fünf Habilitationen war Professor Quack auch in den
universitären Gremien tätig. Ebenso in Technisch-Wissenschaftlichen Vereinen und
Gremien: zum Beispiel in der Arbeitsgemeinschaft Industrieller Forschungsvereinigungen, im
Deutschen Dampfkesselausschuß, in der Deutschen Vereinigung für Verbrennungsforschung
oder im VDI. Darüber hinaus wirkte er mit im Beraterausschuß "Umweltfreundliches
Steinkohlekraftwerk" des Bundesministeriums für Forschung und Technologie und war
Gutachter der Weltbank für die Ingenieur-Ausbildung in China.
Zahlreiche Ehrungen wurden Rudolf Quack zuteil, darunter 1973 die
Guilleaume-Gedenkmünze des VGB, die höchste Auszeichnung der Technischen Vereinigung der
Großkraftwerksbetreiber, 1981 die Ehrenmitgliedschaft des VDI, 1989 das Bundesdienstkreuz
und 1990 die Ehrendoktorwürde der TU München. Bis heute nimmt er mit e-mails und Briefen
regen Anteil an der Entwicklung des Instituts, der Lehre an der Universität Stuttgart
sowie an den Tätigkeiten von Fachverbänden.
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Keplerstraße 7 70174 Stuttgart Tel. (0711) 121-2297, -2176, -2155; Telefax 121-2188 e-mail: presse@uni-stuttgart.de
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