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unilogo Universität Stuttgart

Pressemitteilung Nr. 32/1999 vom 30.4.1999

 

 

Deutsch-französische Beziehungen im Blickfeld:

Deutschlandexperte Henri Ménudier lehrt an der Universität Stuttgart - Einladung zum Pressegespräch

In diesem Sommersemester lehrt der französische Wissenschaftler und Deutschlandexperte Professor Henri Ménudier von der Université Sorbonne Nouvelle in Paris auf Einladung von Professor Oscar W. Gabriel am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart. Prof. Ménudier ist bereits der zehnte Gastwissenschaftler aus Frankreich, der an der Universität Stuttgart lehrt. Dies wird ermöglicht durch den Kooperationsvertrag der Universität mit der DVA-Stiftung, die den Namen der Deutschen Verlagsanstalt trägt. Bereits seit 1989 finanziert die DVA-Stiftung jährlich eine Gastprofessur an den Instituten für Geschichte, Architektur und Romanistik. Nach einer Erweiterung des Vertrages im Winter 1999 wurde dies nun um die Disziplinen Philosophie und Politikwissenschaften erweitert sowie durch weitere Vorträge französischer Wissenschaftler, zwei Promotionsstipendien und eine neu eingerichtete "Koordinierungsstelle Frankreich" an der Uni Stuttgart erweitert.

 

Anläßlich der Gastprofessur von Henri Ménudier laden die DVA-Stiftung und die Universität Stuttgart herzlich ein zu einem Pressegespräch am Dienstag, den 11. Mai. Das Gespräch, an dem auch der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel in seiner Eigenschaft als Koordinator für die deutsch-französische Zusammenarbeit teilnehmen wird, steht unter dem Thema "Aktuelle Beobachtungen zu den deutsch-französischen Beziehungen". Bei dieser Gelegenheit werden die wissenschaftlichen Verbindungen der Universität Stuttgart zu Frankreich sowie die deutsch-französischen Programme der DVA-Stiftung vorgestellt.

 

Zeit: 11. Mai, 11.00 Uhr

Ort: Internationales Begegnungszentrum der Universität Stuttgart,

Robert-Leicht-Str. 161, 70563 Stuttgart-Vaihingen

 

Henri Ménudier, der übrigens exzellent Deutsch spricht, setzt als Schüler von Alfred Grosser und Joseph Rovan die Aufgabe der Verständigung und des wissenschaftlichen Dialogs zwischen Deutschen und Franzosen fort. Der Deutschlandexperte, der zahlreiche Bücher über die deutsche Politik nach 1945 sowie die deutsch-französischen Beziehungen veröffentlicht hat, lehrt in Stuttgart unter anderem über "Politisches Leben in Frankreich und Deutschland" sowie "Francois Mitterand und die Deutsche Einheit". Prof. Ménudier, der sich auch innerhalb des Studium Generale der Universität Stuttgart engagiert, wird im Sommersemester am 21. Juni auch einen öffentlichen Vortrag über "Deutschland und Frankreich nach den Europawahlen" halten. Innerhalb des erweiterten Vortragsprogramms spricht am 8. Juli Dr. Klaus Wenger, Geschäftsführer von arte-Deutschland, über "Bilderwelten und Weltbilder. Das deutsch-französische Kulturprogramm von arte."

 

Neue Broschüre "Deutsch-französische Wechselwirkungen"

"Deutsch-französische Wechselwirkungen" bestehen in unterschiedlicher Form und Intensität an den vierzehn Fakultäten der Universität Stuttgart. Die mit Unterstützung der DVA-Stiftung eingerichtete neue Koordinierungsstelle Frankreich in der Abteilung Internationale Angelegenheiten der Universität Stuttgart hat nun erstmals in diesem Semester eine erste Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Kontakte zu französischen Einrichtungen geleistet und alle frankreichbezogenen Veranstaltungen, Studiengänge und Sprachangebote innerhalb der Universität Stuttgart zusammengestellt. Dieses Angebot richtet sich nicht nur an Studierende, sondern ebenso an Gasthörerinnen oder Gasthörer sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die Broschüre kann bei der Koordinierungsstelle Frankreich (Internationale Angelegenheiten, Geschwister-Scholl-Str. 24 C, 70174 Stuttgart) angefordert werden: Tel. 0711/121-4103 (Mo - Do: 9.00 - 13.00 Uhr), Fax 0711/121-4104,

e-mail: nathalie.parent@po.uni-stuttgart.de

 

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