In diesem Sommersemester lehrt der französische
Wissenschaftler und Deutschlandexperte Professor Henri Ménudier von der Université
Sorbonne Nouvelle in Paris auf Einladung von Professor Oscar W. Gabriel am Institut für
Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart. Prof. Ménudier ist bereits der zehnte
Gastwissenschaftler aus Frankreich, der an der Universität Stuttgart lehrt. Dies wird
ermöglicht durch den Kooperationsvertrag der Universität mit der DVA-Stiftung, die den
Namen der Deutschen Verlagsanstalt trägt. Bereits seit 1989 finanziert die DVA-Stiftung
jährlich eine Gastprofessur an den Instituten für Geschichte, Architektur und
Romanistik. Nach einer Erweiterung des Vertrages im Winter 1999 wurde dies nun um die
Disziplinen Philosophie und Politikwissenschaften erweitert sowie durch weitere Vorträge
französischer Wissenschaftler, zwei Promotionsstipendien und eine neu eingerichtete
"Koordinierungsstelle Frankreich" an der Uni Stuttgart erweitert.
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Anläßlich der Gastprofessur von Henri Ménudier laden die DVA-Stiftung und die
Universität Stuttgart herzlich ein zu einem Pressegespräch am Dienstag, den 11.
Mai. Das Gespräch, an dem auch der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred
Rommel in seiner Eigenschaft als Koordinator für die deutsch-französische
Zusammenarbeit teilnehmen wird, steht unter dem Thema "Aktuelle Beobachtungen zu
den deutsch-französischen Beziehungen". Bei dieser Gelegenheit werden die
wissenschaftlichen Verbindungen der Universität Stuttgart zu Frankreich sowie die
deutsch-französischen Programme der DVA-Stiftung vorgestellt.
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Zeit: 11. Mai, 11.00 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum der Universität Stuttgart,
Robert-Leicht-Str. 161, 70563 Stuttgart-Vaihingen
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Henri Ménudier, der übrigens exzellent Deutsch spricht, setzt als Schüler von Alfred
Grosser und Joseph Rovan die Aufgabe der Verständigung und des wissenschaftlichen Dialogs
zwischen Deutschen und Franzosen fort. Der Deutschlandexperte, der zahlreiche Bücher
über die deutsche Politik nach 1945 sowie die deutsch-französischen Beziehungen
veröffentlicht hat, lehrt in Stuttgart unter anderem über "Politisches Leben in
Frankreich und Deutschland" sowie "Francois Mitterand und die Deutsche
Einheit". Prof. Ménudier, der sich auch innerhalb des Studium Generale der
Universität Stuttgart engagiert, wird im Sommersemester am 21. Juni auch einen
öffentlichen Vortrag über "Deutschland und Frankreich nach den Europawahlen"
halten. Innerhalb des erweiterten Vortragsprogramms spricht am 8. Juli Dr. Klaus Wenger,
Geschäftsführer von arte-Deutschland, über "Bilderwelten und Weltbilder. Das
deutsch-französische Kulturprogramm von arte."
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Neue Broschüre "Deutsch-französische Wechselwirkungen"
"Deutsch-französische Wechselwirkungen" bestehen in unterschiedlicher Form
und Intensität an den vierzehn Fakultäten der Universität Stuttgart. Die mit
Unterstützung der DVA-Stiftung eingerichtete neue Koordinierungsstelle Frankreich in der
Abteilung Internationale Angelegenheiten der Universität Stuttgart hat nun erstmals in
diesem Semester eine erste Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Kontakte zu
französischen Einrichtungen geleistet und alle frankreichbezogenen Veranstaltungen,
Studiengänge und Sprachangebote innerhalb der Universität Stuttgart zusammengestellt.
Dieses Angebot richtet sich nicht nur an Studierende, sondern ebenso an Gasthörerinnen
oder Gasthörer sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die Broschüre kann bei der
Koordinierungsstelle Frankreich (Internationale Angelegenheiten, Geschwister-Scholl-Str.
24 C, 70174 Stuttgart) angefordert werden: Tel. 0711/121-4103 (Mo - Do: 9.00 - 13.00 Uhr),
Fax 0711/121-4104,
e-mail: nathalie.parent@po.uni-stuttgart.de