 |
|
 |
|
 |
Pressemitteilung
Nr. 20/1999 vom 7.4.1999 |
|
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
|
Symposium
Precursorkeramik - Vom Molekulardesign zum Gefügedesign
Arbeitsgruppen der Universität Stuttgart und des Stuttgarter
Max-Planck-Instituts für Metallforschung beteiligen sich am Symposium
"Precursor-keramik" am 15. und 16. April in Stuttgart. Das Symposium, bei dem es
um den aktuellen Stand dieses Forschungsgebietes und um Anwendungsmöglichkeiten geht,
könnte auch unter der Überschrift "Vom Molekulardesign zum Gefügedesign"
stehen: Für die Herstellung neuartiger keramischer Materialien mit einem ungewöhnlichen
Eigenschaftsspektrum haben Wissenschaftler ein Konzept entwickelt, um die Baueinheiten
keramischer Materialien bereits auf molekularer Ebene so zu präformieren, sozusagen von
Atom zu Atom genau zu bestimmen, daß diese anschließend durch eine thermische Behandlung
direkt in den keramischen Zustand überführt werden können. Diese Produktion hochgradig
reiner Keramiken aus molekularen Vorstufen (Precursen) bei niedrigen Temperaturen ist ein
Thema von zunehmender Bedeutung in den Materialwissenschaften. Mit Hilfe der
Precursorthermolyse, einer Technologie, die sich in einer raschen Entwicklung von einem
Thema der Grundlagenforschung zur Anwendungsreife befindet, können Zusammensetzung und
Struktur keramischer Stoffe nicht nur in weiten Grenzen variiert, sondern auch präzise
abgestimmt werden; auf diese Weise ist ein breites Anwendungsspektrum zugänglich. Dabei
können Anforderungsprofile jeglicher Art gezielt erfüllt werden, was vor allem
Einsatzmöglichkeiten von Keramiken im Hochtemperaturbereich oder in der Elektronik zugute
kommt.
Veranstalter sind in Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft die
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde, die Deutsche Keramische Gesellschaft, der
Gemeinschaftsausschuß Hochleistungskeramik und das Max-Planck-Institut für
Metallforschung.
Zeit: 15.4., 8.50 bis ca. 17.00 Uhr (anschließend Posterpräsentationen)
16.4., 8.30 bis ca. 12.15 Uhr
Ort: Großer Hörsaal der Stuttgarter Max-Planck-Institute, Heisenbergstr. 1 in Stuttgart-Büsnau
Weitere Informationen bei der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde, Tel.
069/7917758 oder
e-mail: at@dgm.de
Zur Auswahlseite
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Keplerstraße 7 70174 Stuttgart Tel. (0711) 121-2297, -2176, -2155; Telefax 121-2188 e-mail: presse@uni-stuttgart.de
Druckansicht
|
|
|
|
|